Australian Open 2009

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  • sritzu
    antwortet
    Zitat von Rayden
    ich glaube nicht dass das stimmt...
    ich meine er sagt das halt, dass ihn das nicht beschäftigt, aber die ganze scheiße beschäftigt ihn natürlich...
    dass ES IHN beschäftigt glaub ich auch; nur glaub ich, dass ER SICH damit zu wenig beschäftigt. vielleicht auch, um aus dem nadal-thema keine zu große sache zu machen, also einen komplex. nur der ist eben zum teil schon da, so wirkt es.

    Zitat von Rayden
    ich mein z.b. trainiert er ja vor den finals und so schonmal immer nur mit linkshändern. und hat auch letztes jahr vor den french open nur mit linkshändern trainiert.
    er versucht schon dass er nadal schalgen kann aber das klappt eben nich so wie er sich das vorstellt
    naja. dass er mit linkshändern trainiert ist ja wohl das mindeste..

    taktisch macht er leider seit zig matches gegen nadal fast nichts anders. da liest man im federer-forum, dass er in den beiden trainings vorm finale sehr viele aggressive returns und cross-court-vh aus der rh-ecke trainiert, und dann macht er diese dinge im match selbst gerade mal ein paar mal. die returns auf 2. aufschläge, wo er die rh umläuft und mit der vh druck macht und umlaufene rh konnte man mit 2 händen abzählen...

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  • Rayden
    antwortet
    Zitat von sritzu

    ich weiß natürlich nicht, wie sehr das stimmt, aber federer hat schon des öfteren in pressekonferenzen (zuletzt nach der wimbledon-niederlage 08) gesagt, dass er sich mit der niederlage jetzt nicht beschäftigen wird - WENN, dann VIELLEICHT nächstes jahr wd. in wimbledon... das halte ich für ganz falsch.

    was meint ihr?
    ich glaube nicht dass das stimmt...
    ich meine er sagt das halt, dass ihn das nicht beschäftigt, aber die ganze scheiße beschäftigt ihn natürlich...
    ich mein er verleirt in letzter zeit dauernd gegen den, und daher glaube ich auch nicht, dass er mit niemandem darüber sprichtu nd so. der schaut sich das schon ganz genau an und versucht was er machen kann...

    ich mein z.b. trainiert er ja vor den finals und so schonmal immer nur mit linkshändern. und hat auch letztes jahr vor den french open nur mit linkshändern trainiert.
    er versucht schon dass er nadal schalgen kann aber das klappt eben nich so wie er sich das vorstellt

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  • norbe
    antwortet
    so ganz abwegig kann das nicht sein.

    Hätte er gegen Nadal eine positive Bilanz , hätte er schon über 14 Grand Slams und wäre wahrscheinlich noch die #1. Zumal er gegen ihn schon 5 GS-Endspiele verloren hat.

    Ob das direkt mit seinen momentanen Problemen (Probleme auf hohem Niveau) zusammenhängt , ist schwer zu sagen.
    Ich finde , Nadal hat diesesmal bei den wichtigen Punkten nicht mal was Besonderes gemacht , sondern einfach sicher sein Ding gespielt und Federer hat dann meist die Fehler gemacht oder überhastet agiert.
    Das ist genau das , was er früher besser gemacht hat.

    Wenn Roger schlau ist , liest er heimlich hier mit , dann weiss er , was er zukünftig zu tun hat

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  • sritzu
    antwortet
    Zitat von norbe
    Also ich meinte mit den "Federer Momenten" nicht unbedingt nur die spektakulären Punkte , die Roger gemacht hat , sondern vielmehr , dass er viele geile Punkte eben in entscheidenden Situationen gemacht hat. Das war meistens das , was Federer vom Rest der Welt abhob.
    da geb ich dir recht. und das traurige ist, dass genau diese fähigkeit nadal immer mehr beweist. allein gestern hat nadal bei den breakbällen gegen sich - auch wenn federer da dann meistens zu passiv agiert hat - unglaublich stark gespielt. da waren wahnsinns aufschläge dabei, super schläge aus der defensive, aber auch einfach dieses jeden-ball-zurückbringen.

    ich hab' mir gestern natürlich auch so meine gedanken gemacht bzgl. nadal als angstgegner von federer, und folgendes überlegt:
    ein großes problem ist, glaube ich, dass das problem "nadal" weder von federer selbst noch von seinem team genug berücksichtigt wird. sprich: man setzt sich nicht genug damit auseinander (ev. videoanalysen, v.a. aber gespräche, ev. sportpsychologie, ...). denn kaum hat er gegen rafa verloren - meist in einem finale - heißt's normalerweise für federer ein paar tage ruhe, abschalten und trainingspause. da wird glaube ich kaum jemand von seinem team das wort "nadal" in den mund nehmen und ich schätze federer auch so ein, dass er nichts davon hören wird wollen. und nach diesen paar tagen kommt auch schon wd. training bzw. gleich das nächste turnier - und es wurde wd. nicht mit dem "nadal-problem" entsprechend umgegangen.

    ich weiß natürlich nicht, wie sehr das stimmt, aber federer hat schon des öfteren in pressekonferenzen (zuletzt nach der wimbledon-niederlage 08) gesagt, dass er sich mit der niederlage jetzt nicht beschäftigen wird - WENN, dann VIELLEICHT nächstes jahr wd. in wimbledon... das halte ich für ganz falsch.

    was meint ihr?

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  • King_roger
    antwortet
    Zitat von Bomberman
    und nach den Tränen bei der Siegerehrung wird das ganze gleich so dramatisch und tragisch, dass jeder denkt: "Wird er es noch jemals schaffen den Rekord einzustellen und Nadal zu besiegen wenn es drauf ankommt?"
    Also das mit den Tränen war (zumindest mir persönlich) von vorne herein absolut klar. Es hätte sich genauso abgespielt wenn Rog den Titel geholt hätte! (Nur hätte er da vll. ein wenig bisschen mehr gelächelt...)
    Federer ist, sobald der letzte Punkt gespielt ist, ein wahnsinnig emotionaler Mensch! Das hat er dem Tennis schon öfters bewiesen!
    Da kommen halt dann solche, verständlichen, Aussagen zustande:
    Auf die Frage:
    Können Sie Ihre Emotionen beschreiben?
    Federer: [...] Ich liebe aber dieses Spiel so sehr, neben meinen Eltern und Mirka bedeutet es mir alles, deshalb tut es weh, zu verlieren, vor allem so.
    Zuletzt geändert von King_roger; 02.02.2009, 17:00.

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  • Bomberman
    Ein Gast antwortete
    Irgendwie aber schon interessant: vor einiger Zeit war Federer der unbesiegbare Überspieler, klar hat Nadal ihm da schon die Grenzen gezeigt auf Sand, aber trotzdem. Letztes Jahr kam das Ganze dann ins Kippen und das Spiel gestern war irgendwie nochmal so ein Ausrufezeichen.

    Hätte Federer gewonnen, hätte er zwei Grand Slams in Folge gewonnen, Nadal wieder besiegt, den Rekord eingestellt und jeder hätte ihn wahrscheinlich wieder als momentane Nummer 1 gesehen. Die ganze Situation an der Tennisspitze wäre wieder sehr ausgeglichen gewesen.

    Nun hat er aber verloren. Die Vormachtstellung von Nadal wurde bestätigt, nach der Niederlage in Wimbledon wird Nadal nun auch noch, bzw noch mehr zum Angstgegner und nach den Tränen bei der Siegerehrung wird das ganze gleich so dramatisch und tragisch, dass jeder denkt: "Wird er es noch jemals schaffen den Rekord einzustellen und Nadal zu besiegen wenn es drauf ankommt?"

    So empfind ich das zumindest, und das alles wegen ein paar Punkten, die vielleicht im 3. Satz an Federer hätten gehen sollen.

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  • Taki1980
    antwortet
    Zitat von Yunik25
    @Eurosport
    Bitte zeigt keine Damenmatches mehr, falls die Kohle nicht reicht, dann lieber ein Herren Masters als Damen Grandslam. ;-)
    Das Herren Masters 2008 war in seiner Spannung und Dichte der gebotenen Qualität einfach das beste 2008.

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  • worldtennis
    antwortet
    Federer hat sicher die Mittel um Nadal zu schlagen, nur bisher konnte er sie nie abrufen, was sicherlich daran liegt dass er ein wenig "Angst" hat vor Nadal... wenn er diese ablegen kann, was alles andere als einfach ist, dann kann er sicherlich wieder gewinnen

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  • norbe
    antwortet
    Also ich meinte mit den "Federer Momenten" nicht unbedingt nur die spektakulären Punkte , die Roger gemacht hat , sondern vielmehr , dass er viele geile Punkte eben in entscheidenden Situationen gemacht hat. Das war meistens das , was Federer vom Rest der Welt abhob.

    Wenn man 07 einen Djokovic oder Nadal fragte , was Federer so stark macht , dann haben sie geantwortet , Federers grösste Stärke sei eben die mentale Stärke , vor allem in den entscheidenen Momenten.

    Und die , finde ich , ist ihm ein Stück weit verloren gegangen.

    Wenn er das wieder zurückbekommt , dann schlägt er auch Nadal wieder, da bin ich mir sicher , die Mittel dazu hat er.

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  • kimmi
    antwortet
    Zitat von King_roger
    1. glaub ich mal, dass du EINZIGARTIG gemeint hast,
    & 2. muss ich dich leider enttäuschen mit der Eintikartigkeit!

    ... den eingesprungenen Smash gegen Korolev muss Rogi aber noch üben, da darf der Gegner doch nimma rankommen.
    Und wo wir gleich dabei sind, der zweite Aufschlag gestern... naja, der muss besser werden. Aber da kommt diesbezüglich an den guten alten Pete wohl niemand ran.
    Zuletzt geändert von kimmi; 02.02.2009, 14:19.

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  • Marc LANDAUER
    antwortet
    Ich hau jetzt gleich nen Euro ins Phrasenschwein und sage:
    Bei einem 5 Satz Krimi entscheiden immer die Sätze 1, 3 und 5, so wars doch auch bei Rafa Sonntags ;-)

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  • Rayden
    antwortet
    Zitat von Benedikt
    @Rayden

    ein Spieler wie Nadal kann nur gross werden, wenn es Gegner gibt, die genau so gut ist wie er. Ich mag Nadal überhaupt nicht, also als Spieler, persönlich kennt wohl keiner ihn hier.

    Ein Nadal wäre der langweiligste Spieler der Welt, wenn er nicht solche Gegenwehr gebe. Ich hoffe, das sich der Roger wieder einen festen Trainer holt, und das er mehrere Finale gegen Nadal gewinnt. Denn nur so bleibt es spannend.
    naja seine "besonderen" momente hat nadal wenn der gegner sehr gute bälle spielt, da seine große stärke das konterspiel ist. aber er hat auch in den partien vor verdasco / Federer seine spiele gewonnen.
    dass dies weniger spektakulär ist ist natlürlich auch klar.

    aber es geht ja hier auch nich um langweilig oder nich langweilig.

    ich bin ebenso wie du dafür dass federer gerne wieder gegen nadal gewinnen darf nur glaub ich eben nicht daran.

    @ king roger:
    klar hat Roger in seiner Karriere mehr von diesen Punkten gespielt, und ich glaube auch dass du dich grad dümmer stellst als du bist. Ich glaube du weist genau was ich gemeint habe...

    jetzt hab ich ganze 3 links wo er son unmöglichen macht, und ihr könnt mir bestimmt nommal 10 links hier posten, das ist mir auch klar. nur sind das dann 20-30 ballwechsel innerhalb der letzten 5 Jahre... lass es auch 50 Ballwechsel sein in 5 jahren.

    nimm dir mal das gestrige match. das waren, 5 Sätzemit im Schnitt 10 Games pro satz. wenn du da pro spiel 6 Ballwechsel nimmst. Haste ca. 300 Ballwechsel im gestrigen Match ?!! eher mehr.
    aber is ja grand slam und 5 Satz.

    nehm ich mal nen 2 satzsieg 6:4 6:4, dann sind das immer noch 60 Ballwechsel.in EINEM spiel.
    rechne mal die Ballwechsel der letzten 5 Jahre gegen die von euch genannten "federer momente"... und dann wollt ihr mir erzählen es leigt an den "federer momenten" was maximal 2 ballwechsel für ihn entscheidet bei mindestens 300 im ganzen match

    wenn ihr mir sagt er hat verloren weil er ne aufschlagquote von 40% hatte beim ersten, statt wie es nem spitzenspieler gebührt von 60% das nehm ich euch ab. oder ihr mir sagt dass er schlecht volliert hat an dem tag und dadurch immer längre ballwechsel spielen musste.

    aber die "federer momente" lass ich einfach nciht gelten.
    weil das sind sooo kleine anteile im verlauf eines matches, dass diese nicht entscheidend sein können in einem 5 satzmatch

    das is natürlich ausgehen davon dass federer momente die von euch gegebenen links sind. und das ist einfach EINZIGARTIG.
    das is einfach KEIN regelfall.

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  • f_panthers
    antwortet
    Also ich habe nicht sonderlich viel von dem Finale gesehen, fand aber Federer streckenweise zu passiv. Wer denkt, dass Nadal nach dem Halbfinale irgendwann müde werden würde, der wurde wieder einmal eines besseren belehrt.
    Aber diese Regenerationsfähigkeit gab es auch schon früher, wenn wir uns nur mal an Chang 1989 erinnern.

    Wie lange Nadal dieses Niveau halten kann, bleibt abzuwarten. Immerhin ist es mit 22 Jahren jetzt schon so, dass er ca. 4 Wochen im Jahr verletzungsbedingt ausfällt. So etwas wird mit zunehmendem Alter tendeziell mehr werden, auch wenn ich ihm es nicht wünsche.

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  • Addi
    antwortet
    Zitat von Benedikt
    Ich mag Nadal überhaupt nicht, also als Spieler, persönlich kennt wohl keiner ihn hier.
    ein bekannter von mir hat ihn mal kennengelernt, die haben auf einem von bmw veranstalteten turnier golf miteinander gespielt, und der sagt, daß nadal privat ein super sympathischer typ ist. zurückhaltend, immer fröhlich, eher ein antistar...

    Zitat von Damentrainer
    Gerade nach diesem Turnier bleiben bei mir immernoch Zweifel am Grund für Nadals Fitness - gerade bei seinem medizinischem Umfeld.
    gleiches hier. das sollte aber wohl nicht in diesem frett diskutiert werden (denke ich).

    addi

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  • King_roger
    antwortet
    Zitat von Rayden
    und der link den du da gepostet hast das is "eintigartig".
    sowas is ja kein normaler ballwechsel
    1. glaub ich mal, dass du EINZIGARTIG gemeint hast,
    & 2. muss ich dich leider enttäuschen mit der Eintikartigkeit!



    ...Roger eben...

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