Psychotricks

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  • mertersli
    antwortet
    Ich mach sowas auch nicht.

    Hab eigentlich bisjetzt immer faire Gegner (ausser ind er Jugend mal) und versteh mich recht gut mit ihnen.
    wenn ich bewusst extra irgendwelche tricks anwenden würde, täte mich das nur selber ausn Konzept bringen weil ich dann ein schlechtes Gewissen hätt.

    selbst bei Meisterschaftsspielen seh ich das ganze nicht so ernst weils ja meine Freizeit is und Tennis zum Glück nicht das wichtigste.
    Wenn der Gegner es nötig hat Bälle auszugeben, lach ich höchstens und spiel mein Spiel weiter - denn ich weiss sehr gut: wenn ich mich mal aufreg verlier ich 100%ig!

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  • -pete-
    antwortet
    Ich nutze keine Psychotricks, zumindest nicht bewusst. Auch bemühe ich mich, nicht auf den Körper zu spielen.

    Ich halte diesen ganzen Firlefanz für unfair und nutze diesen Quatsch nicht. Entweder gewinne ich mit meiner Art zu spielen oder halt nicht. Vielleicht hatten wir bisher immer Glück, aber unsere Begegnungen waren insgesamt immer auf einem sehr fairen, kameradschaftlichen Niveau.

    Alles andere würde mir übrigens auch keinen Spaß machen.

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  • Novak Djokovic
    antwortet
    Zitat von schorsch
    Achso, ist vielleicht eine alte Methode, aber ich schreib sie trotzdem Mal rein. Wenn man z.B. merkt, dass der Gegner eine schlechte Rückhand hat, soll man die möglichst viel anspielen, was den Gegner natürlich echt frustriert, da er weiss, er könne mit der Vorhand viel besser spielen. Da er dann aber im Match echt wenig mit der Vorhand gespielt hat, kann man dan anfangen bei echt guten Gelegenheiten voll gute Bälle auf die Vorhand zu spielen, so dass es dem Gegner vorkommt, er bringe überhaupt nichts zu Stande. Die Rückhand wird dann immer noch vorwiegend attackiert, denn die ist ja die eigentliche Schwäche.
    Genau das hat mal einer bei mir gemacht, als ich noch nicht lange im Turniergeschehen drin war: Zu dieser Zeit konnte ich die Rückhand im Prinzip nur reinspielen und den einen oder anderen Cross-Winner ansetzen, doch an longline Schüsse war nicht zu denken. Das ganze Spiel hing fast nur von meiner Vorhand und meinem Aufschlag ab. Mein Gegner hat mir schon im Einspielen fast nur auf die RH gespielt, was mich aber nicht weiter störtr irgendwie...
    Im Spiel ging das am Anfang so weiter, bis er auf einmal nur noch auf meine VH spielte und ich mich freute. Dies aber nur so lange, bis ich auch den 20 Ball mit der VH nicht richtig getroffen hatte. Ich war dann so verunschichert, dass ich natrülich relativ glatt veloren habe, weil ich meine VH das ganze Spiel so vernachlässigt hatte und kaum einen Ball damit gespielt hatte. Und das hat dieser Kerl dann gnadenlos ausgenutzt und mir nur noch auf die VH gespielt...

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  • LittleMac
    antwortet
    Zitat von schorsch
    Ich mags nicht, wenn der Gegner beim Einspielen schon alles mögliche probiert, wie man mich z.B. am besten passieren kann (beim Volley Einspielen) und dann ein "unschuldiges sorry" kommt. Bis heute werde ich da noch fuchsteufelswild.
    Bleib' mal locker! Ich habe mir schon seit Jahren angewöhnt, beim Einschlagen keinen Ball zu nehmen, an den ich nicht bequem mit drei ruhigen Schirtten (also quasi im Gehen) rankomme. Alles andere lasse ich demonstrativ durch. Der Gegner denkt sich dann meist: "Ok, so lahm, dass er die auch im Spiel nicht kriegt, kann keiner sein!" Und dann hoffe ich, dass er möglichst lange nicht merkt, dass es doch so ist.
    Aber im Ernst: Lass' diese Bälle einfach kommentarlos fliegen, Du kannst ihn so fast schon zwingen, Dir wenigstens etwas Rhythmus zu geben.

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  • schorsch
    antwortet
    Achso, ist vielleicht eine alte Methode, aber ich schreib sie trotzdem Mal rein. Wenn man z.B. merkt, dass der Gegner eine schlechte Rückhand hat, soll man die möglichst viel anspielen, was den Gegner natürlich echt frustriert, da er weiss, er könne mit der Vorhand viel besser spielen. Da er dann aber im Match echt wenig mit der Vorhand gespielt hat, kann man dan anfangen bei echt guten Gelegenheiten voll gute Bälle auf die Vorhand zu spielen, so dass es dem Gegner vorkommt, er bringe überhaupt nichts zu Stande. Die Rückhand wird dann immer noch vorwiegend attackiert, denn die ist ja die eigentliche Schwäche.

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  • schorsch
    antwortet
    Ich mags nicht, wenn der Gegner beim Einspielen schon alles mögliche probiert, wie man mich z.B. am besten passieren kann (beim Volley Einspielen) und dann ein "unschuldiges sorry" kommt. Bis heute werde ich da noch fuchsteufelswild. Mittlerweile hilft mir das dann aber im Match, da dies motiviert den Gegner zu schlagen. Wichtig ist einfach sich das nicht anmerken zu lassen (einfacher gesagt als getan, ne?) Auch gibts Leute die übermässigen Spin spielen um beim Einspielen den Gegner keinen Rhythmus zu geben. Man merkt also, dass man so Mätzchen von Anfang an durchziehen könnte.

    O_o

    @ brutale vorhand - unglaublich, dass du das mit dem Abschiessen immer durchziehst. Das ist ja abartig. Klar passiert das ab und zu, aber das extra zu machen, ist ja untere Schublade! Wie schon erwähnt wurde, kann wirklich irgendwann Mal was passieren und v.A. ist die Chance so viel höher, dass mal was Schlimmes passiert, wenn du es so oft machst.
    Und ich würde Mal sagen, es kennen dich genug Leute gut genug, dass sie dir dann nicht abnehmen würden, du hättest es nicht vorsätzlich gemacht, wenn Mal was passiert.

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  • Damentrainer
    Ein Gast antwortete
    Vielleicht können wir den Thread ja mal anders, positiver interpretieren.

    Welche Psychotricks gibt es denn aus dem taktischen Spielverhalten heraus, die nicht unsportlich sind?

    z.B.
    - möglichst früh im Spiel gegen einen starken Volleyspieler ein paar Lobs spielen, und die eher insAus als für ihn zum Smash um ihn dazu zu veranlassen, nicht mehr so nah ans Netz aufzurücken und sein Volleyspiel damit zu destabilisieren;

    - frühes Hereinlaufen des vorderen Doppelspielers, bewusst auch auf die Gefahr hin, einen Longline zu kassieren - aber die Returnspieler damit die Sicherheit für die Crossreturns zu nehmen, weil sie immer kucken

    ...

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  • JayBeOh
    antwortet
    ups sorry, der ist so ewig lang, da muss ich das überlesen haben. *duck*
    Zuletzt geändert von JayBeOh; 12.07.2007, 14:40.

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  • moya fan
    antwortet
    Hi,

    diese Szene haben wir bereits im Wimbledon Thread bis zum Auslutschen behandelt.

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  • JayBeOh
    antwortet
    hat einer eigentlich die Szene im Spiel Nadal vs. Soderling gesehen? In der Soderling Nadal's Gegner-aus-dem-Konzept-bring-Macken nachmacht?
    Nadal brauchte wie immer die Time Ermahnung vom Oberschiedsrichter 2mal und ließ sich dann nochmal Zeit mit den Bällen. Da hat Soderling gedacht, er kann sich doch einfach mal nen neuen Schläger holen^^ und dann wurde es noch besser xD. Ihr kennt ja bestimmt Nadal's Angewohnheit sich die Hose vom Hintern zu zupfen... naja seht selbst, falls ihr es noch nicht gesehen habt:


    Ich fand es jedenfalls göttlich

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  • lexi4berlin
    antwortet
    ich versuche gar nicht erst, den gegner aus seinem rhythmus zu bringen - denn dabei bringe ich mich zuerst selbst aus dem rhythmus, was bei meiner spielweise für mich tragischer ist als für den gegner...

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  • Goldeagleno1
    antwortet
    ich halte von den Trick ja eh nicht soviel. Habs eigentlich selbst noch nicht probiert. Weil ich bin doch eher einer der etwas mehr über irgendwas nachdenkt. Somit hätte ich das Gefühl, wenn ich sowas bringen würde, als würde ich mich selbst bescheissen.

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  • A-Rod
    antwortet
    Zitat von Novak Djokovic
    und seine leicht zu durchbrechen...
    da haben wir es ja schon wieder

    Tu doch einfach was für dich und nicht gegen andere

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  • Novak Djokovic
    antwortet
    Zitat von A-Rod
    @ Djokovic...

    Also n Ball ins Netz zu schlagen um mehr pause zu haben oder solche Sachen sind ja auch ok, da du dir ne Pause gönnst. Will ich mich nicht von freisprechen. Aber wenn man es nach jedem verschlagenen Aufschlag des Gegners macht, wird es unfair und das ist auch wiederum nicht ok...
    Wenn du richtig gelesen hättest, wüsstest du, dass ich dass höchtens bei sehr wichtigen Punkten mache um die Konzentration meinerseits zu steigern und seine leicht zu durchbrechen...

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  • Brutale Vorhand
    antwortet
    Allgemein ist es doch ein Irrglaube, man könne den Gegner durch Provokationen und Kinkerlitzchen aus seinem Spiel bringen. Wie schon weiter oben gesagt, kann doch jeder Spieler ab Bezirksliga unbeeinflußt damit umgehen.
    Worum es doch wirklich geht, ist doch, den Gegner in seiner Konzentration zu stören, also ihn abzulenken, seine Gedanken woandershin schweifen zu lassen als auf die kommenden Ballwechsel. Und da bietet diese Geschichte ja wirklich reichlich Raum für Inspiration:

    Zitat von tuem
    Ein Spieler hat klar geführt, bis der Gegner zu ihm an die Bank kam und meinte "Du bist aber auch ein Süßer, wollen wir nachher noch was zusammen machen?" ...Nach einigen Blickkontakten und dem verdutzten und verwirrten Blick des Führenden, traf dieser keinen Ball mehr und verlor
    Man muß ihn ja nicht so direkt ansprechen, aber ein passendes rosarotes und bebildertes Handtuch, ...oder klar sichtbare Eintrittskarte für den Gay-Club in der Stadt, ...oder auch nur ein ganz klein wenig mit dem Arsch wackeln beim Seitenwechsel, oder die Stimme etwas nach oben verstellen...

    Aber immer nur ganz wenig, so daß der Gegner zwangsweise anfängt, zu grübeln und zu vermuten und evtl. versucht, Bestätigung für seine Vermutungen zu entdecken.

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