Die absoluten No-Gos bei Medenspielen

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  • ardet4
    antwortet
    Bis zu welchem Alter gelten Kinder als Bambini, 12? Das wäre eine sinnvolle Grenze, wie ich finde. Ab 13 hat man in der Regel zumindest das Gefühl gegen einen Jugendlichen zu spielen, nicht gegen ein Kind.


    Nogo für mich, gestern wieder gehabt: Acht Leute von den Gegnern kleben am Zaun, keiner von meiner Mannschaft. Bei einem Heimspiel. Der erste der fertig wird, legt sich nach seiner schnellen Niederlage erstmal aufs Ohr.

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  • tennis-cz
    antwortet
    Die absoluten No-Gos bei Medenspielen -> Das entscheidene Match verlieren

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  • MrStylo
    antwortet
    aber es kann für einen Jugendlichen, auch für einen shr ambitionierten doch auch eine extrem postiive Erfahrung sein in einer erwachsenenmannschaft zu spielen.
    Man lernt dass es zwar ums Gewinnen geht, um jeden Punkt gefightet wird, aber es fair und freundlich zugeht. Auch was das Zusammen sitzen nach dem Spiel angeht, lernt der Jugendliche doch dass es dazu gehört und er / sie ist auch mit Cola sehr willkommen und fühlt sich integriert.

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  • Damentrainer
    Ein Gast antwortete
    Das Thema ist kontrovers, das ist richtig ... und man kann schwer verallgemeinern.

    Ich bin der Meinung, dass es vom Verband geregelt werden muss. Denn wie verantwortungsvoll und sinnvoll Eltern sich am Tennisplatz benehmen und entscheiden, das können wir alle ja häufig beobachten.
    Wenn man eine Regelung treffen möchte, dann finde ich die in Bayern schon recht sinnvoll und passend.
    Aus meinen Beobachtungen ist es schon etwas anderes, ob ein Kind mit 13 oder 14 Jahren bei den Erwachsenen mitspielt .... oder aber mit 11. Und mir geht es da nicht um die Leistungsstärke, es steht außer Frage, dass 11 oder 12 jährige teilweise locker bei manchen Erwachsenen mithalten könnten.

    Ob das jedoch immer Sinn macht, sei dahingestellt. In unteren Erwachsenenklassen wird wohl nicht das Tennis gespielt, das ein ambitioniertes Kind weiterbringt ....

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  • sundown
    antwortet
    @ albe: :-) ok

    ich glaube halt, dass genau dieses Kind in einem Jugendspiel genauso an den Rand seiner psychischen Fähigkeiten gelangt wäre. Daher auch die Meinung, dass man es nicht pauschal am Alter festmachen kann.
    Dieses Nervenflattern habe ich auch schon bei 40-jährigen erlebt. Gut, die weinen dann nicht gleich, aber das weinen ist ja nur ein Ventil um mit der Überforderung umzugehen. Andere Werfen statt dessen den Schläger.
    Ich glaube, dass auch Kinder in dem Alter daraus lernen und daran reifen. Wie gesagt, Voraussetzung ist, dass sie es freiwillig machen.

    Ob der Verband hier etwas regeln sollte, oder ob man es Eltern und Trainern überlässt ist sicher eine schwere Frage. Ich bin gegen zu viele Reglementierungen (generell), daher würde ich es Eltern und Trainern überlassen.
    Daher vielleicht noch ein NoGo: Tenniseltern :-D Leute die um jeden Preis wollen, dass ihr Kind irgendwann Pro wird und mehr mit dem Gegner diskutieren als das Kind. (und von mir schon mehrfach der Anlage verwiesen wurden )

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  • detomaso
    antwortet
    Da sich jetzt Einige auf diesem Thema (Kinder- Erwachsene) festgefahren haben, sieht man schon, wie brisant dieses Thema ist. Die Diskussionen hier laufen sehr kontrovers, aber auch niveauvoll!
    Ich möchte es aus meiner Sicht noch einmal vortragen: mein Sohn wechselte vergangenes Jahr zu einem Club nach München. Dort spielte er in der höchsten Liga, die für Knaben angeboten wurde und sie wurden Meister (mein Sohn hatte eine 14:0 Bilanz) am Samsrag spielte er Knaben, am Sonntag Junioren. Nun wurde München und Obb im Spielbetrieb zusammengelegt und beide Mannschaften spielen am Samstag. Es gar nur als Alternative die Herren, wenn er am Sonntag auch spielen will. Abgesehen davon kann er gegen Herren schon nich sehr viel vom taktischen Spielgeschehen lernen.
    Nun kommen wir zum grundsätzlichen: der Verband erlaubt es! Wäre es von Verbandsseite verboten, müssten wir hier nicht diskutieren. Alle guten Spieler machen es so! Also sind die Verbände gefragt.

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  • albe
    antwortet
    @sudown

    Du hast schon recht, es geht hier nicht um Regeln, Spielberechtigungen usw., da sind wir etwas abgeglitten, aber ich empfinde das jetzt nicht so schlimm, weil es doch irgendwie zum Thema gehört. Grund: Weil ich es als No Go empfinde wenn sogar schon 11 jährige Kinder bei den Erwachsenen mitspielen dürfen.
    Dem Bericht von schlobanmichl ist nichts mehr zum hinzufügen, er hat genau das erlebt, was ich schon bereits geschrieben habe. Ich zitiere: Heißt doch auch das Mädchen (Kind), ist psychisch noch gar nicht so stabil und ob man dem Kind gutes damit tut, bezweifle ich stark. Bei ihm war es ein Junge, aber das ist ja unerheblich.

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  • schlobanmichl
    antwortet
    Hallo,

    wollte nur kurz etwas zum Thema "spielen gegen Jugendliche" sagen.
    In der ersten Meisterschaftsrunde spielten wir gegen eine Mannschaft, die auf den Positionen 5 und 6 mit 12 bzw 11 jährigen gekommen ist.
    Ich durfte auf der 5 gegen den 12-jährigen ran. Allein vom spielerischen her, habe ich absolut nichts dagegen, gegen so einen jungen Gegner zu spielen. Ich bewundere immer, wie weit diese Jungs in so jungen Jahren schon sind.
    Jedenfalls konnte ich den ersten Satz 6:3 gewinnen, den zweiten verlor ich 2:6 und im dritten stand es bereits 1:5 gegen mich. Der Junge hatte schon einen Matchball, den er jedoch nicht verwerten konnte und plötzlich brach er psychisch total ein. Ab dem 3:5 war er gebrochen. Er weinte während des Spiels und während der Pausen fürchterlich. Bei jedem Seitenwechsel versuchte ihn sein Trainer wieder aufzubauen. So kam es, dass jeder Seitenwechsel ca. 5-8 Minuten dauerte. Schlussendlich konnte ich den 3. Satz noch mit 7:6 für mich entscheiden. Was jedoch nur noch Nebensache war, weil es mir das Herz zerbrach, als ich sehen musste, wie sehr ein Junge weinen kann, bei einem Spiel, dass eigentlich Freude machen sollte.
    Und genau darin liegt für mich das Problem gegen junge Gegner. Wenn er spielerisch besser ist als ich, macht mir das überhaupt nichts. Aber viele dieser Kinder (und das sind sie für mich noch) sind einfach im Kopf noch nicht soweit. Denn wenn der ab dem 3:5 bitterlich zu weinen anfängt, muss man sich wirklich überlegen, ob er gegen Erwachsene schon spielen sollte. So gut er auch sein mag.

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  • sundown
    antwortet
    ich denke, dass man das Pauschal garnicht sagen kann. Ich habe auch mit 13 mein erstes Match bei den Herren bestritten. Es war eine Ausnahme weil nicht genug Spieler da waren. Ab 14 habe ich regelmäßig gespielt.

    Jetzt als "alter Sack" habe ich keine Lust gegen jemanden zu spieler der 13, 14 oder 15 ist, aber das gilt auch für die meisten 20-jährigen. Wir haben gerade gegen so ein Team gespielt. Echt nette Jungs, aber den Altersunterschied von 2 Jahrzehnten merkt man schon ;-). Ergo, ich bin eher zu alt für Herren als die zu jung dafür ;-)

    Wann ein Jugendlicher bei den aktiven Spielen darf sollte zu großen Teilen durch die Leistung bestimmt sein. Der Ehrgeiz lässt die Jugendlichen weinen, ausflippen oder was auch immer machen, unabhängig vom Gegner. Und nur weil es mir keinen Spass macht gegen Jugendliche zu spielen darf man es ihnen nicht verbieten.
    Wichtig ist, dass es ohne Druck der Eltern, Trainer oder wem auch immer geschieht. Es sollte von den Jugendlichen selbst kommen.

    Aber hier geht es um die NoGo's und nicht um die Spielberechtigung von Jugendlichen. Das einzige was mich zum Ausflippen bringt, sind Egotrips der Mitspieler, sei es im Doppel oder wenn jemand sein Einzel abschenkt weil er einfach gerade keine Lust hat. Was mein Gegner treibt bringt höchstens ein Grinsen auf meine Lippen. Und dabei ist es unerheblich ob er mir sympatisch, unsympatisch, jung oder alt ist.

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  • rwrler
    antwortet
    ich kann mich dem nur anschließen...ich finde es ganz schlimm gegen so extrem junge kinder zu spielen die einfach übermotiviert sind und sich dann meist zusätzlich auch einfach gar nicht benehmen können.....für mich sollte alles was mit herren zu tun hat auch erst ab 18 jahren beginnen

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  • albe
    antwortet
    Guten morgen,

    es geht mir nicht um die Regel, es geht auch nicht wer gewinnt. Für mich ist das einfach nicht korrekt, wenn ein gestandener Mann gegen ein Kind spielen muss.
    Hatten das Thema auch gestern im Club und da hat Kollege lexi4berlin auch recht, bei den Damen ist das häufiger der Fall. Da wurde mir auch berichtet, dass es nicht selten ist, wenn eine erwachsene Frau gegen ein Mädchen spielt und das Mädchen verliert, hinterher Rotz und Wasser heult, weil es verloren hat, habe ich aber selbst auch schon erlebt.
    Heißt doch auch das Mädchen (Kind), ist psychisch noch gar nicht so stabil und ob man dem Kind gutes damit tut, bezweifle ich stark.

    Es gibt soviel Turniere, mit starken Jugendlichen, da sollen sie sich untereinander messen.
    Ab 15-16 Jahren würde ich es ok finden, aber nicht mit 12!

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  • lexi4berlin
    antwortet
    Im TVBB darf der Jugendliche in maximal 3 Altersklassen spielen.
    Da er wohl auf jeden Fall U18 und U14 spielt, muss man sich dann eben entscheiden, ob er Herren oder U12 spielt.
    Wenn der Spieler ausreichend spielstark ist, sieht der Verband es als sinnvoller an wenn der 12-Jährige Herren spielt als U12 Midcourt, was ihn nicht mehr weiterbringt...

    Rudolf Molleker, derzeit mit 14 auf Position 108 der DTB-Herren-Rangliste, hat mit 12 in der Verbandsoberliga reihenweise gestandene Herren besiegt.
    Repräsentativ? Natürlich nicht.
    Aber welcher Verein gibt schon freiwillig einen spielschwachen 12-Jährigen bei den Herren zum Abschuss frei? Deshalb dürfte sich das Phänomen "12-Jahre und bei den Herren" in Grenzen halten. Bei den Damen kommt es natürlich häufiger vor...
    Zuletzt geändert von Gast; 17.05.2015, 22:49. Grund: Ergänzung

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  • Jacek
    antwortet
    Beim WTB ist es auch ab 13 J. erlaubt. Zu finden unter: Spielberechtigung Jugendliche

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  • albe
    antwortet
    Habe gerade versucht das auch bei uns zu finden, aber da steht in der Wettspielordnung nichts drin. Bei Euch habe ich das gleich gefunden, da können die Badener noch was von den Bayern lernen.

    Gestern war es allerdings umgekehrt und das war für uns Badener wichtiger
    Zuletzt geändert von albe; 17.05.2015, 21:19.

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  • detomaso
    antwortet
    Der Wortlaut ist: Berechtigt sind Spieler, die im Veranstaltungsjahr min. 13 Jahre alt werden (zu googlen unter Bayrischer Tennisverband Altersbegrenzung)

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