Die absoluten No-Gos bei Medenspielen

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  • detomaso
    antwortet
    Zitat von Ferry
    Nee, das nennt man nicht Stimmung, sondern Respektlosigkeit gegenüber den Spielern. Nichts gegen Stimmung zwischen den Ballwechseln, aber während dieser hat es leise zu sein. Tennis ist noch immer ein Konzentrationssport, und eine zu hohe Geräuschkulisse während der Ballwechsel ist einfach nur störend. Görges hat sich übrigens darüber auch beschwert dass es zu laut war, also hast du das wohl falsch interpretiert?

    Zurück zum Thema:
    Gestern ein Turnierspiel gehabt. Gegner schlägt auf, und geht davon aus dass ein As war. Von der Grundlinie habe ich aber schon gesehen dass der Abdruck mehr im falschen Aufschlagfeld war, als wohlmöglich auf der Linie. Also habe ich ihn mir genauer angesehen, und siehe da, er war genau neben der Linie, es war noch gut sichtbar Platz zwischen Abdruck und Linie. Also gebe ich den Aufschlag aus. Der Gegner steht nach wie vor an seiner Grundlinie und winkt direkt ab. Ich sage noch mal dass der Aufschlag aus war, und er möge sich doch bitte den Abdruck anschauen kommen. Er bleibt wo er ist und sagt dass der Aufschlag gut war. Nach nochmaliger Aufforderung sich den Abdruck anzuschauen kommt er dann ans Netz, schaut sich von da aus den Abdruck an (er hätte auch gerne rüber auf meine Seite kommen) schüttelte wieder mit dem Kopf, und fragte dann was wir denn jetzt machen: "Zwei Neue?" "Nein, der Aufschlag war aus, zweiter Aufschlag".
    Von da an nahm das Spiel dann einen unschönen Verlauf an. Spielerisch konnte er nicht mit mir mithalten, also fing er mit Psycho-Spielchen an. Bei meinen zweiten Aufschlägen stellte er sich einen Meter hinter die Aufschlaglinie, um Doppelfehler zu provozieren. Zwischen den Ballwechseln ließ er sich gerne gerade dann Zeit, wenn ich im Vorteil war, um meinen Rhythmus zu stören. Punkte wurden frenetisch mit einem gebrüllten "Vamos", "Ariba Ariba" und ähnlichem gefeiert, um mich offensichtlich zu demoralisieren (natürlich hätte man meinen können, dass er sich nur selber puschen wollte, aber da seine Frau neben dem Platz stand und jedesmal einen Lachanfall bekam als er wieder einen seiner Freudenschreie losließ, und ihn irgendwann fragte was mit ihm los sei und ob er zu viel Fernsehen geschaut habe, gehe ich davon aus dass er sich so normalerweise nicht auf dem Platz verhält).
    Das Spiel habe ich zwar gewonnen, Spaß hat es keinen gemacht.
    Nach dem Spiel sagte er mir noch dass es anders gelaufen wäre, wenn ich den Aufschlag, der ja aus seiner Sicht hundertprozentig gut war, nicht aus gegeben hätte.
    Mehr als dem Gegner anzubieten auf meine Seite zu kommen um sich den Abdruck anzuschauen hätte ich aber nicht machen können. Ich sehe es auch nicht ein zwei Neue zu machen, wenn ich mir hundertprozentig sicher bin dass ein Ball aus war. Warum man dann mit irgendwelchen Psychospielchen anfangen muss, entzieht sich meinem Verständnis. Wobei Psychospielchen für mich generell ein No-Go sind. Wer es nötig hat, tut mir leid...
    Haha, mein Sohn hat kürzlich gegen einen um eine LK besser gespielt, der Altersunterschied war jedoch 28 Jahre und der Gegenüber topfit. Er hat auch jedes Register gezogen, füge allerdings gerne hinzu, im Rahmen des sportlichen. De facto hat mein Sohn im Champer gewonnen und viel für sein "Tennisleben" in diesem Spiel gelernt

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  • Pammsel
    antwortet
    Andersrum kann es Dir auch passieren, dass Du wegen der Verweigerung ein schlechtes Gewissen hast und deswegen aus dem Schlag gerätst.
    Das Kernproblem ist die Frage des Gegners, die einen schon raus bringt.

    Tennis spielt sich halt im Kopf ab

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  • Schmetterstop
    antwortet
    Zitat von Wallace
    NoGo #1:
    War kein Medenspiel sondern ein LK Turnier meines Mannschaftskameraden.
    Er hatte LK21, sein Gegner LK19.
    Mein Kumpel führte im ersten Satz mit 5:2.
    Sein Gegner musste auf Toilette (ich weiss, darf man eigentlich nur bei Satzende) aber man ist ja fair und sagt ja.
    Er hatte eine etwas längere Sitzung und kam nach ca. 10 Minuten wieder zurück.
    Als er zurückkam meinte er dann, dass er kalt sei und sich nochmal ein wenig einschlagen müsste, inkl. Aufschlag und hat einfach einige Probeaufschläge gemacht.
    Da mein Kumpel sich gedacht hat "Fair geht vor" hat er es zugelassen.
    Mein Kumpel war dadurch aber so perplex aufgrund der Dreistigkeit solch einer Forderung, dass er diesen und auch den nachfolgenden Satz verloren hatte.
    Ich kenne sowas nur allzu gut. Man will nicht unhöflich sein und schadet als Konsequenz nur sich.

    Mich hat mal ein Gegner, nachdem ihm die Saite gerissen ist, gefragt ob wir uns evtl nochmal kurz einspielen könnten (er mit neuem Schläger dann). Mitten im Spiel. Ich bin so dumm und gestehe ihm ein paar Schläge nach dem Aufschlagspiel zu. (Führe 6:3 und 4:1, was soll schon passieren)

    Blöd war nur, dass ich nach dem Einschlagen aus meinem Schlag rausgekommen bin und er immer besser ins Spiel fand. Kurz darauf stand es 4:4 und ich konnte froh sein, dass ich das Match irgendwie noch 6:4 nach hause brachte.

    Moral von der Geschicht: Das nächste Mal einfach dem Gegner sagen, dass ich Ärger von Mannschaftskollegen/Freundin/Oberschiri bekomme, wenn ich das mache und dass es deshalb nicht geht. Dann ist er nicht sauer auf mich und ich muss mich nicht hinterher selbst ärgern.

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  • Wallace
    antwortet
    Noch ein/zwei NoGo's

    Ich wärme das jetzt nochmal auf weil ich es echt dreist fand (NoGo #1), vor allen Dingen in diesen niedrigen LK Regionen.

    NoGo #1:
    War kein Medenspiel sondern ein LK Turnier meines Mannschaftskameraden.
    Er hatte LK21, sein Gegner LK19.
    Mein Kumpel führte im ersten Satz mit 5:2.
    Sein Gegner musste auf Toilette (ich weiss, darf man eigentlich nur bei Satzende) aber man ist ja fair und sagt ja.
    Er hatte eine etwas längere Sitzung und kam nach ca. 10 Minuten wieder zurück.
    Als er zurückkam meinte er dann, dass er kalt sei und sich nochmal ein wenig einschlagen müsste, inkl. Aufschlag und hat einfach einige Probeaufschläge gemacht.
    Da mein Kumpel sich gedacht hat "Fair geht vor" hat er es zugelassen.
    Mein Kumpel war dadurch aber so perplex aufgrund der Dreistigkeit solch einer Forderung, dass er diesen und auch den nachfolgenden Satz verloren hatte.


    NoGo #2
    Erlebt man in diesen niedrigen LK Regionen in denen ich mich auch rumschlage sehr oft aber auch in höheren Spielklassen:
    Fußfehler.
    Man sieht doch immer wieder die Spieler mit dem ungenauen Ballwurf, die ihn so weit nach vorne werfen, das sie beim Aufschlag fast an der T-Linie stehen.
    Das ist für mich ein zweischneidiges Schwert aber irgendwie stört es mich doch.
    Einerseits denkt man sich "Was soll's, hier geht es ja in erster Linie um den Spaß" und wenn Du die Fußfehler jetzt bemängelt ist der Streit schon vorprogrammiert aber andererseits ist es schon nervig.

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  • Kluntje64
    antwortet
    Na klar, es geht um NoGo's.

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  • TiCar
    antwortet
    Und das ganze was ihr da so schreibt hat was mit dem Thema zu tun?


    Gruß,
    Lars

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  • Lebeauroy
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Wow, 2 Stunden in der Woche. Ich bin raus.
    Tja, damit es klar ist, ich merke schon den böswilligen Unterton in deinen Antworten, aber ich nehme mir auch die Zeit, ruhig und sachlich zu antworten.

    Also, wer mehr als 2 Std Mannschaftstraining mit Trainer + einzelne Stunden mit den Mannschaftskameraden in der Woche hat, hat wahrscheinlich andere Schwerpunkte im Leben als ich und meine Mannschaftskameraden. In meiner Mannschaft sind wir 13 und nur 5 trainieren regelmäßig. Die anderen, die übrigens besser platziert sind als ich und erfreulicherweise viele Spiele gewinnen, kommen weder zum Training mit Trainer noch mit den anderen Spielern. Der Job + Familie + andere Hobbies lassen einfach nicht mehr zu. Nicht jeder ist Trainer und lebt davon/damit...

    Wie ich vorhin geschrieben habe, die Pauschalisierung und die Erwartungshaltung eines gewissen Konformismus scheinen sehr verbreitet zu sein unter Euch. Wie kann man von anderen erwarten, dass sie mehr als x Std/Woche trainieren? Wofür überhaupt? Das ist nur ein Hobby und nicht überlebenswichtig...

    Mittlerweile verstehe ich die privaten Nachrichten, die mich seit heute erreichen. Ich werde den Rat von 2 davon befolgen und mich hier abmelden. Alles andere macht keinen Sinn...

    Viel Spaß untereinander

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  • Lebeauroy
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Hallo ,Beifall und Emotionen sind im Sport was tolles.
    In deinem Fall war es aber doch jetzt eher so, dass sich andere Anhänger von
    eurer Mannschaft für dich fremdgeschämt haben. Klickt es da nicht so ein bisschen vielleicht?
    Sollte ich mich nicht eher für so eine Aussage von dir fremdschämen???

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  • Ferry
    antwortet
    Zitat von Lebeauroy

    Übrigens letztes Spiel im US Open: Venus W. vs. Julia Görges. Julia Görges sagte anschließend im Interview, es war so laut, sie konnte nicht mal den Schiri hören, geschweige denn die Schläge. Das nennt man Stimmung
    Nee, das nennt man nicht Stimmung, sondern Respektlosigkeit gegenüber den Spielern. Nichts gegen Stimmung zwischen den Ballwechseln, aber während dieser hat es leise zu sein. Tennis ist noch immer ein Konzentrationssport, und eine zu hohe Geräuschkulisse während der Ballwechsel ist einfach nur störend. Görges hat sich übrigens darüber auch beschwert dass es zu laut war, also hast du das wohl falsch interpretiert?

    Zurück zum Thema:
    Gestern ein Turnierspiel gehabt. Gegner schlägt auf, und geht davon aus dass ein As war. Von der Grundlinie habe ich aber schon gesehen dass der Abdruck mehr im falschen Aufschlagfeld war, als wohlmöglich auf der Linie. Also habe ich ihn mir genauer angesehen, und siehe da, er war genau neben der Linie, es war noch gut sichtbar Platz zwischen Abdruck und Linie. Also gebe ich den Aufschlag aus. Der Gegner steht nach wie vor an seiner Grundlinie und winkt direkt ab. Ich sage noch mal dass der Aufschlag aus war, und er möge sich doch bitte den Abdruck anschauen kommen. Er bleibt wo er ist und sagt dass der Aufschlag gut war. Nach nochmaliger Aufforderung sich den Abdruck anzuschauen kommt er dann ans Netz, schaut sich von da aus den Abdruck an (er hätte auch gerne rüber auf meine Seite kommen) schüttelte wieder mit dem Kopf, und fragte dann was wir denn jetzt machen: "Zwei Neue?" "Nein, der Aufschlag war aus, zweiter Aufschlag".
    Von da an nahm das Spiel dann einen unschönen Verlauf an. Spielerisch konnte er nicht mit mir mithalten, also fing er mit Psycho-Spielchen an. Bei meinen zweiten Aufschlägen stellte er sich einen Meter hinter die Aufschlaglinie, um Doppelfehler zu provozieren. Zwischen den Ballwechseln ließ er sich gerne gerade dann Zeit, wenn ich im Vorteil war, um meinen Rhythmus zu stören. Punkte wurden frenetisch mit einem gebrüllten "Vamos", "Ariba Ariba" und ähnlichem gefeiert, um mich offensichtlich zu demoralisieren (natürlich hätte man meinen können, dass er sich nur selber puschen wollte, aber da seine Frau neben dem Platz stand und jedesmal einen Lachanfall bekam als er wieder einen seiner Freudenschreie losließ, und ihn irgendwann fragte was mit ihm los sei und ob er zu viel Fernsehen geschaut habe, gehe ich davon aus dass er sich so normalerweise nicht auf dem Platz verhält).
    Das Spiel habe ich zwar gewonnen, Spaß hat es keinen gemacht.
    Nach dem Spiel sagte er mir noch dass es anders gelaufen wäre, wenn ich den Aufschlag, der ja aus seiner Sicht hundertprozentig gut war, nicht aus gegeben hätte.
    Mehr als dem Gegner anzubieten auf meine Seite zu kommen um sich den Abdruck anzuschauen hätte ich aber nicht machen können. Ich sehe es auch nicht ein zwei Neue zu machen, wenn ich mir hundertprozentig sicher bin dass ein Ball aus war. Warum man dann mit irgendwelchen Psychospielchen anfangen muss, entzieht sich meinem Verständnis. Wobei Psychospielchen für mich generell ein No-Go sind. Wer es nötig hat, tut mir leid...

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  • Kluntje64
    antwortet
    Zitat von Lebeauroy
    Tja, man versteht, was man verstehen will.
    Ich (H40 Mannschaft), trainiere 2 Std/Woche mit der Mannschaft, kenne mich ein wenig aus (mehr als manche).

    Übrigens letztes Spiel im US Open: Venus W. vs. Julia Görges. Julia Görges sagte anschließend im Interview, es war so laut, sie konnte nicht mal den Schiri hören, geschweige denn die Schläge. Das nennt man Stimmung
    Wow, 2 Stunden in der Woche. Ich bin raus.

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  • Kluntje64
    antwortet
    Zitat von Lebeauroy
    lol, man pickt sich eine Passage raus und interpretiert sie nach Belieben :-). Nein, ich habe nicht für den Gegner geklatscht, sondern für den Trainer meiner Tochter, ergo für uns, der am Ende das Macht gewonnen hat. D.h. die Fans meines eigenen Vereins fanden's komisch, dass ich für den Spieler meines eigenen Vereins jubele???!!!! Das war ein Jubel im amerikanischen Stil (Faust ballern, Muskeln zeigen, und laut "Yeahhh, come on" rufen). Das war dann unseren eigenen Fans anscheinend zu viel. Sie klatscht lieber ganz leise und wollen eine andere art des Jubelns unterbinden. Am Ende hat sich diese bei mir alleine bedankt, und nicht beim Publikum. Warum bloß????
    Ansonsten klatsche ich auch ab und zu mal für den Gegner, nur wenn er einen obergalaktischen Spielzug gehabt hat. Ich erwische mich auch dabei, wie ich für manche Gegnerinnen meiner Tochter - stärker oder schwächer als meine Tochter - wenn sie einen besonders intelligenten Spielzug rauszaubern. Sogar meine Tochter klatscht mit dem Schläger für die Gegnerin oder sagt "oh, das war stark", und dabei ist sie 8. Ich habe ihr Fairness beigebracht, aber anscheinend ist es hier unter euch fehl am Platz . Übrigens andere gegnerische Eltern klatschen manchmal auch für meine Tochter während der Spiele. Sind wir zu naiv oder eher Sportsmänner???

    Also, schon in der Mercedes Arena bei einem ALBA Spiel gewesen? Ja, man klatscht ab und zu auch, wenn der Gegner einen sehr schönen Spielzug gezeigt hat. Beim Fussball auch. Das nennt man Sport und das hat man z.B. in Rio während der Olympia vermisst (auch in der Presse ein Thema gewesen).

    Freunde, irgendwas läuft grundsätzlich schief mit Tennis. Vielleicht solltet ihr euch Gedanken über eine Entstaubung der bisherigen Mindsets machen und ggf. euch gedanklich modernisieren.
    Hallo ,Beifall und Emotionen sind im Sport was tolles.
    In deinem Fall war es aber doch jetzt eher so, dass sich andere Anhänger von
    eurer Mannschaft für dich fremdgeschämt haben. Klickt es da nicht so ein bisschen vielleicht?

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  • Nkster
    antwortet
    ...

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  • Lebeauroy
    antwortet
    Zitat von Hawkeye2
    @Lebeauroy

    Kurze Frage, wie sehr hast Du denn für die gegnerische Mannschaft beim Basketball geklatscht, wenn die einen tollen Korb gegen Dich geworfen haben?!

    Daher ist es zwar bescheuert, aber auch verständlich, wenn Dich "Fans" einer Mannschaft komisch angucken, wenn Du für Ihren "Gegner" klatscht.

    Ansonsten ist es im Alltag wesentlich entspannter, hier sind natürlich nur die Extremsituationen aufgeführt.

    Aber Tennis ist nunmal ein Wettkampf und wenn ein Spieler, eine Mannschaft wirklich gewinnen will ist die Beweihräucherung des Gegners vielleicht ultrafair aber auch etwas fehl am Platze.

    Gruß
    lol, man pickt sich eine Passage raus und interpretiert sie nach Belieben :-). Nein, ich habe nicht für den Gegner geklatscht, sondern für den Trainer meiner Tochter, ergo für uns, der am Ende das Macht gewonnen hat. D.h. die Fans meines eigenen Vereins fanden's komisch, dass ich für den Spieler meines eigenen Vereins jubele???!!!! Das war ein Jubel im amerikanischen Stil (Faust ballern, Muskeln zeigen, und laut "Yeahhh, come on" rufen). Das war dann unseren eigenen Fans anscheinend zu viel. Sie klatscht lieber ganz leise und wollen eine andere art des Jubelns unterbinden. Am Ende hat sich diese bei mir alleine bedankt, und nicht beim Publikum. Warum bloß????
    Ansonsten klatsche ich auch ab und zu mal für den Gegner, nur wenn er einen obergalaktischen Spielzug gehabt hat. Ich erwische mich auch dabei, wie ich für manche Gegnerinnen meiner Tochter - stärker oder schwächer als meine Tochter - wenn sie einen besonders intelligenten Spielzug rauszaubern. Sogar meine Tochter klatscht mit dem Schläger für die Gegnerin oder sagt "oh, das war stark", und dabei ist sie 8. Ich habe ihr Fairness beigebracht, aber anscheinend ist es hier unter euch fehl am Platz . Übrigens andere gegnerische Eltern klatschen manchmal auch für meine Tochter während der Spiele. Sind wir zu naiv oder eher Sportsmänner???

    Also, schon in der Mercedes Arena bei einem ALBA Spiel gewesen? Ja, man klatscht ab und zu auch, wenn der Gegner einen sehr schönen Spielzug gezeigt hat. Beim Fussball auch. Das nennt man Sport und das hat man z.B. in Rio während der Olympia vermisst (auch in der Presse ein Thema gewesen).

    Freunde, irgendwas läuft grundsätzlich schief mit Tennis. Vielleicht solltet ihr euch Gedanken über eine Entstaubung der bisherigen Mindsets machen und ggf. euch gedanklich modernisieren.
    Zuletzt geändert von Lebeauroy; 04.09.2016, 09:56.

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  • Lebeauroy
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Das schreibst es ja selbst, du spielst kein Tennis.
    Tja, man versteht, was man verstehen will.
    Ich (H40 Mannschaft), trainiere 2 Std/Woche mit der Mannschaft, kenne mich ein wenig aus (mehr als manche).

    Übrigens letztes Spiel im US Open: Venus W. vs. Julia Görges. Julia Görges sagte anschließend im Interview, es war so laut, sie konnte nicht mal den Schiri hören, geschweige denn die Schläge. Das nennt man Stimmung
    Zuletzt geändert von Lebeauroy; 04.09.2016, 09:58.

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  • Hawkeye2
    antwortet
    @Lebeauroy

    Kurze Frage, wie sehr hast Du denn für die gegnerische Mannschaft beim Basketball geklatscht, wenn die einen tollen Korb gegen Dich geworfen haben?!

    Daher ist es zwar bescheuert, aber auch verständlich, wenn Dich "Fans" einer Mannschaft komisch angucken, wenn Du für Ihren "Gegner" klatscht.

    Ansonsten ist es im Alltag wesentlich entspannter, hier sind natürlich nur die Extremsituationen aufgeführt.

    Aber Tennis ist nunmal ein Wettkampf und wenn ein Spieler, eine Mannschaft wirklich gewinnen will ist die Beweihräucherung des Gegners vielleicht ultrafair aber auch etwas fehl am Platze.

    Gruß

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