Die absoluten No-Gos bei Medenspielen

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  • Kluntje64
    antwortet
    Das schreibst es ja selbst, du spielst kein Tennis.

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  • Lebeauroy
    antwortet
    Wow, habe heute die Beiträge 5 Seiten rückwärts gelesen und muss sagen "Hut ab, wenn einer Tennis nicht mehr spielen will, muss hier die Beiträge lesen". Es gibt anscheinend nur Verbote im Tennis, Emotionen sind wohl nicht willkommen: nur No-Go's, Kinder dürfen nichts (für manche sogar erst ab 18 dürfen sie mit Erwachsenen spielen!!!), egal wie gut sie sind. Und wichtig: Alle wissen hier, was pauschal gut ist für die Kinder anderer oder sogar für alle Kinder.

    Erlebt während eines Verbandspiels: Die beiden Trainer meiner Tochter (H50) spielen gegen eine andere Mannschaft. Der eine Trainer, den ich besonders mag, rackert, rennt, leidet richtig gegen den Gegner. Irgendwann macht er einen tollen Punkt. Ich - ziemlich weit vom Spielfeld - springe wie während eines WM-Fussballspiels und klatsche und feuere ihn an. Die eigenen Leute gucken mich an, als ob ich ein Alien wäre. Sie sagen dabei sogar "shhhhh". Tja, wenn man beim Sport nicht jubeln darf, dann frage ich mich, was sie falsch verstanden haben. Als ehemaliger Basketballer (nur Reservespieler einer Profi-Mannschaft) kenne ich Sport durch Emotionen. Am Ende sagte mir dieser eine Trainer, er habe sich riesig gefreut, dass wenigstens einer sich für ihn gefreut hat. Das hat ihm den nötigen Kick gegeben und er konnte dadurch das Match just drehen. Tja, das südländliche Temperament hat auch seine guten Seiten...

    Mir ist eher aufgefallen, dass alles den Leuten nur peinlich ist. Das sieht man auch an den vielen Verboten hier in diesem Thread "das ist peinlich, dies ist oberpeinlich, das geht gar nicht...". Sie wollen nur das Gesicht wahren und definieren sich nur durch die Augen der anderen Zuschauer. Keiner lässt sich gehen und keiner möchte Einblick in seine augenblicklichen Emotionen gewähren, als ob es eine Schwäche wär. Kaum einer freut sich emotionsstark für den eigenen Spieler, keiner freut sich auch einen schönen Spielzug des Gegners zu würdigen. Das alles ist nur noch traurig und hat nichts mit Sport zu tun, sondern mit Geselschaftspsychologie, (Komfortzone, Gemütlichkeit, nicht auffallen etc...). Wäre meine Tochter nicht eine Tennis-verrückte, hätte ich schon längst das Weite gesucht. Ich zahle ja nicht ein paar tausend Euros pro Jahr, um meine Arschbacken zusammenzupressen, um mich bloß unsichtbar zu machen, damit andere zufrieden sind.

    Mein absoluter No-Go: die extrem vielen No-Go's hier! Lass die Leute leben, Herrgott noch mal!
    Zuletzt geändert von Lebeauroy; 02.09.2016, 10:03.

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  • Slicer
    Ein Gast antwortete
    Ich hatte unlängst einen Gegner der nur Vorhand gespielt hat, das aber nicht durch umlaufen erreicht hat, sondern durch den Wechsel des Schlagarms..... Auch beim Auflschlag hat er von links mit dem linken Arm und von Rechts mit dem rechten Arm aufgeschlagen... Da wirst Du als Gegner irre.

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  • Ferry
    antwortet
    Also zum Thema lustige / kuriose Fragen kann ich auch einen beitragen
    Da fragt mich mein Gegner, Linkshänder, vorm Champions-Tiebreak, ob ich mit ihm die Seite tauschen würde, wenn er mit Aufschlag dran ist und gerade auf der Seite ist, auf der er in die Sonne schauen muss
    "Ähm...Nein!"

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  • albe
    antwortet
    Zitat von Knipser
    Ich gönne ja gern den Spaß an der Sache, aber MIR machts gegen diese Experten keinen Spaß.
    Verstehe ich jetzt gar nicht, dass es dir keinen Spaß macht.............
    Liegt es vielleicht daran, dass du gegen diese Experten verlierst
    Also einfache Lösung, verpasse ihnen zweimal ein Loch und diese Spieler gehen dir in Zukunft aus dem Wege

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  • TiCar
    antwortet
    Ah, da fällt mir gleich noch so ein Ding ein. Ich saß nur außen beim zuschauen, aber meine Frau hat es mir nach dem Spiel erzählt.

    Frag doch die Gegnerin meiner Frau beim Medenspiel nach dem 1. Satz ob sie sich nochmal einspielen darf *lol*

    Die Antwort meiner Frau war "Nein"

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  • TiCar
    antwortet
    Darf man hier auch was zu No-Gos zu Nicht-Medenspielen posten - nämlich zum Turnier?

    Halbfinale beim Turnier, beiden Halbfinals werden nebeneinander gespielt und auf Platz 1 führt sich der Spieler aus dem schönen Nachbarland der Berge auf wie die Axt im Walde. Ging soweit, dass beim Stand von 6:6 und 4:2 bei meinem eigenen Match, erster Aufschlag war aus, den Schläger soweit wirft dass er auf der Seite meines Gegners auf Höhe der T-Linie landet. Ich war natürlich stinksauer, auch wenn mein Gegner mir fairerweise 2 neue Aufschläge gestattete und verlor den Tiebreak mit 5:7.

    Leider wurde der Spieler vom Nachbarplatz dafür nicht disqualifiziert.

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  • Knipser
    antwortet
    Ich schreibs jetzt einfach mal, steht ja unter "Humor":

    Als No-Go empfinde ich, wenn Medenspieler oder LK-Turnierspieler früher mal ganz schlecht Tischtennis gespielt haben und noch schlechter "Federball" und jetzt genau mit dieser verhunzten Rumpels-Schlagtechnik dauernd halb mit dem Rahmen treffend immer irgendwie die Kugel zurückbringen und dabei Rennen wie blöde.

    Ich gönne ja gern den Spaß an der Sache, aber MIR machts gegen diese Experten keinen Spaß.

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  • lexi4berlin
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Meine Auffassung des Themas ist offensichtlich verkehrt. Für mich ist es dann aber auch nicht schlüssig warum so etwas in einer Richtlinie extra erwähnt wird. Wenn es sowieso OK ist rüber zu gehen um nach dem Abdruck zu schauen, warum soll ich dann vorher darum bitten. Für Nettigkeiten brauch ich doch keine Richtlinie.
    Bisher konnte ich sowieso Streitigkeiten dieser Art vermeiden, ich pers. neige eher dazu meine eigen Wahrnehmung ob ein Ball aus war oder nicht, kritisch zu hinterfragen. Und auch wenn jetzt die Regelkundigen aufschreien werden, 2neue haben bisher fast immer die Situation geklärt.
    Kluntje, es ist ja auch sinnvoll, das ohne Streit zu klären.

    Davon abgesehen nochmal zu den Richtlinien für das Spiel ohne Schiedsrichter:
    Du DARFST den Gegner bitten, Dir den Ballabdruck zu ZEIGEN (um festzustellen, um welchen Abdruck es eigentlich geht). Du musst es aber nicht tun. Und das BETRACHTEN des Ballabdrucks (auf der Seite des Gegners, um festzustellen, ob der Ball nun im Feld war oder nicht) ist gar nicht geregelt, das darfst Du daher sowieso.
    Die Streitigkeiten gehen dann ja auch meist los, wenn Du und der Gegner von unterschiedlichen Ballabdrücken ausgehen, das ist dann auch für den Oberschiedsrichter nicht leicht. Wenn Einigkeit über den Ballabdruck besteht, dann kann der Oberschiedsrichter verhältnismäßig einfach entscheiden, ob dieser Ball nun aus war oer nicht.

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  • lutz
    antwortet
    Hatten vorletzten Sonntag Medenspiel.
    Nach der ersten Runde verabschiedeten sich zwei
    Mannschaftskammeraden, da ja "Muttertag" sei
    (wohlgemerkt, ich spiele mittlerweile 1. BZL He50!!!).
    Es kam natürlich, wie es kommen musste, unsere Nr. 1
    verletzte sich in der zweiten Einzelrunde und wir hatten
    nur noch 5 Mann für die Doppel am Start, Spielstand 3:3,
    auch Hinterhertelefonieren war erfolglos.

    An diesem Tag habe ich echt ans Aufhören gedacht...

    Grüße

    Lutz

    P.S. Haben natürlich verloren und kämpfen nun gegen den Abstieg...

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  • rwrler
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Meine Auffassung des Themas ist offensichtlich verkehrt. Für mich ist es dann aber auch nicht schlüssig warum so etwas in einer Richtlinie extra erwähnt wird. Wenn es sowieso OK ist rüber zu gehen um nach dem Abdruck zu schauen, warum soll ich dann vorher darum bitten. Für Nettigkeiten brauch ich doch keine Richtlinie.
    Bisher konnte ich sowieso Streitigkeiten dieser Art vermeiden, ich pers. neige eher dazu meine eigen Wahrnehmung ob ein Ball aus war oder nicht, kritisch zu hinterfragen. Und auch wenn jetzt die Regelkundigen aufschreien werden, 2neue haben bisher fast immer die Situation geklärt.
    kann ich so nur zustimmen.

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  • Kluntje64
    antwortet
    Meine Auffassung des Themas ist offensichtlich verkehrt. Für mich ist es dann aber auch nicht schlüssig warum so etwas in einer Richtlinie extra erwähnt wird. Wenn es sowieso OK ist rüber zu gehen um nach dem Abdruck zu schauen, warum soll ich dann vorher darum bitten. Für Nettigkeiten brauch ich doch keine Richtlinie.
    Bisher konnte ich sowieso Streitigkeiten dieser Art vermeiden, ich pers. neige eher dazu meine eigen Wahrnehmung ob ein Ball aus war oder nicht, kritisch zu hinterfragen. Und auch wenn jetzt die Regelkundigen aufschreien werden, 2neue haben bisher fast immer die Situation geklärt.

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  • rwrler
    antwortet
    ich glaube ich lehne mich mal ganz weit aus dem fenster wenn ich sage dass die heutige Jugend teilweise echt " assozialer " geworden ist....das ist jetzt nicht zu verallgemeinern

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  • flx3
    antwortet
    Also mein Kleiner, 15 Jahre, hatte jetzt Kreismeisterschaften und hat im Halbfinale gegen einen Vereinskollegen gespielt, das Match musste bei 4-6 und 5-5 gegen ihn abgebrochen werden. Als die am nächsten Tag weiter machten sagte der Kollege: "Dauert ja nicht lange, verlierst du ja eh..." .
    Im kleinen Finale (7:6, 4:6), lustiger weise wieder gegen einem aus dem Verein, hat er leider auch verloren, hat der ihm gesagt: " Sieht zwar nett aus wie du spielst, aber vielleicht schlägst du mich in 2 Jahren"
    Mein Sohn hat zuhause erst einmal eine Runde geweint. Klar Tennis, Einzelsport aber von Vereinskollegen finde ich das schon etwas too much in dem Alter. Oder muss man durch so ein Stahlbad durch?

    Gruß

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  • afeller
    antwortet
    Zweifelt ein Spieler die Entscheidung seines Gegners an, darf er ihn bitten, ihm den Ballabdruck zu zeigen.
    Naja, wenn er um Erlaubnis fragen MUSS, muesste da "muss" stehen und nicht "darf"...

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