LK Events - Wenn Spieler nicht antreten???

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 4knoten
    antwortet
    Zitat von StSchneider
    Das ist ein Problem bei allen guten Tennisspielern die nur wenig Zeit oder Lust haben Turniere zu spielen. Oft betrifft dies auch Trainer. Man kann nicht erwarten, dass wenn sie 30 Stunden und mehr beruflich auf dem Platz stehen, dass sie dann noch Turniere in ihrer Freizeit spielen. Man kann zwar seit neustem jeden Spieler ein mal neu einstufen, aber zum einen bringt das nur kurzfristig was und zum anderen ist es unmöglich eine Grenze zu ziehen, wen man umstuft und wen nicht.


    Zitat von Kluntje64
    Ich bin durchaus der Meinung dass auch jemand der 30 Stunden pro Woche auf dem Platz steht eine Teilnahme an Turnieren zuzumuten ist.
    30 Wochenstunden bei freier Zeiteinteilung ist doch für die meißten hier der reinste Luxus.

    Bei der "freien" Zeiteinteilung kann ich jetzt nicht zustimmen, aber bei dem restlichen Text kann ich @Kluntje64 schon zustimmen (wenn ich auch verstehe, dass man nach 30 Stunden Tennis einfach die Schnauze voll hat)

    Herrje ... hab ich jetzt wirklich einem "Befürworter" Recht gegeben? Was ist nur los mir mir??!!


    Zitat von StSchneider
    Das ist ein Problem bei allen guten Tennisspielern die nur wenig Zeit oder Lust haben Turniere zu spielen.
    @StSchneider


    .... das ist doch GENAU die Diskussion, um die es hier geht ....


    und zwar G-E-N-A-U der Punkt.


    Da gibt es Leute in Deutschland, denen geht es ähnlich wie einem Tennistrainer. Das sind gar nicht wenige.


    Erneut meine Frage:

    Was hat das LK-System mit der Spielstärke zu tun und was mit der Mannschaftsaufstellung???



    Zitat von StSchneider
    Man kann nicht erwarten, dass wenn sie 30 Stunden und mehr beruflich auf dem Platz stehen, dass sie dann noch Turniere in ihrer Freizeit spielen.

    Wieso kann man das dann vom Rest der tennisspielenden Bevölkerung erwarten???

    Ist mir jetzt nicht ganz klar - ist aber eine Analogie zu den Regelungen des LK-Systems ...



    Zitat von StSchneider
    Man kann zwar seit neustem jeden Spieler ein mal neu einstufen
    Ist nicht nötig, dafür wurde vor einiger Zeit das LK-System eingeführt. Das legt die Spielstärke automatisch fest.
    Wenn hier jetzt jeder hin und her regelt, dann ist das System ja völlig absurd. Ne ne, das geht auf keinen Fall ...




    Zitat von StSchneider
    aber zum einen bringt das nur kurzfristig was
    [LORIOT] Ach?! [/LORIOT]


    Zitat von StSchneider
    und zum anderen ist es unmöglich eine Grenze zu ziehen, wen man umstuft und wen nicht.

    [LORIOT] Ach?! [/LORIOT]


    Du bist also auch der Meinung, das LK-System zieht eine klare Grenze bei der Spielstärke?
    Wirklich? .... ich kann Dir auch gerne eine Parkscheibe zusenden, wenn Bedarf besteht

    Einen Kommentar schreiben:


  • Kluntje64
    antwortet
    Zitat von Hawkeye2
    Du vergisst dabei aber wieder den gravierenden Unterschied zwischen Medenspiel und LK-Turnier:

    Mannschaftsveranstaltung / Alleinunterhaltung

    Für einen Trainer sind positive Kontake in einer Mannschaft notwendig, die er ja vielleicht sogar selbst trainiert.

    Daher sind Medenspiele positiv für ihn, da Spieler von seinen Tipps auf der Bank oder seinem Spiel stark profitieren können und dann auch gerne mal die eine oder andere Stunde bei ihm buchen (Werbung!).

    Ein LK-Turnier als "eigenes Vergnügen" ist da eine ganz andere Hausnummer, oder?!


    Ich finde den Unterschied gar nicht so gravierend.
    Bei einem LK Turnier besteht durchaus ein Miteinander.
    Den Aspekt mit der Werbung in eigener Sache ist doch auch auf den Turnieren gegeben. Gerade auf den Turnieren im eigenen Umfeld trifft man oft Spieler aus den umliegenden Vereinen. Vereinsübergreifende Trainer können doch gerade dort Werbung in eigener Sache machen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tennisman
    antwortet
    Zitat von Hawkeye2
    Du vergisst dabei aber wieder den gravierenden Unterschied zwischen Medenspiel und LK-Turnier:

    Mannschaftsveranstaltung / Alleinunterhaltung

    Für einen Trainer sind positive Kontake in einer Mannschaft notwendig, die er ja vielleicht sogar selbst trainiert.

    Daher sind Medenspiele positiv für ihn, da Spieler von seinen Tipps auf der Bank oder seinem Spiel stark profitieren können und dann auch gerne mal die eine oder andere Stunde bei ihm buchen (Werbung!).

    Ein LK-Turnier als "eigenes Vergnügen" ist da eine ganz andere Hausnummer, oder?!
    => Ja das stimmt. Ich kenne aber auch einige Vereine in denen der Trainer eigentlich nicht so richtig Lust hat die Medenspiele zu bestreiten. Der Verein erwartet das aber von dem Trainer. Die Mannschaft profitiert davon, die Jugend die bei ihm trainiert möchte auch den Trainer gerne mal beim Match sehen (vor allem wenn er hochklassig ist).

    Einen Kommentar schreiben:


  • Hawkeye2
    antwortet
    @Kluntje64

    Du vergisst dabei aber wieder den gravierenden Unterschied zwischen Medenspiel und LK-Turnier:

    Mannschaftsveranstaltung / Alleinunterhaltung

    Für einen Trainer sind positive Kontake in einer Mannschaft notwendig, die er ja vielleicht sogar selbst trainiert.

    Daher sind Medenspiele positiv für ihn, da Spieler von seinen Tipps auf der Bank oder seinem Spiel stark profitieren können und dann auch gerne mal die eine oder andere Stunde bei ihm buchen (Werbung!).

    Ein LK-Turnier als "eigenes Vergnügen" ist da eine ganz andere Hausnummer, oder?!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Kluntje64
    antwortet
    Ja, dass kann ich nachvollziehen.
    Das müsste dann aber doch auch für die Medenrunde gelten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tennisman
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Ich bin durchaus der Meinung dass auch jemand der 30 Stunden pro Woche auf dem Platz steht eine Teilnahme an Turnieren zuzumuten ist.
    30 Wochenstunden bei freier Zeiteinteilung ist doch für die meißten hier der reinste Luxus.

    Du musst das von einem anderen Blickwinkel sehen. Das ist sein Beruf, ich weis jetzt nicht was Du arbeitest aber wenn zu dir jemand sagt ob du nicht öfters mal am Wochenende ohne Bezahlung arbeitest weil Du ja nur 30 oder 40 Std. unter der Woche arbeitest. Möchtest Du das machen? => ja ich weis das sind keine Trainerstunden oder ähnliches aber ich sag dir für den Trainer macht das keinen großen Unterschied. Der ist oft froh wenn er ruhe hat und nicht Tennisspielen muss.

    Ich kenne das aus meiner Studentenzeit. Da gibt man 8 Std. Training am Tag und danach wird man noch von jemanden (z.B. guter Freund) ob man noch ein Stündchen mit ihm spielt. Die waren dann manchmal beleidigt weil man nicht mehr wollte. Das ist der Beruf und wenn man 8 Std. gearbeitet hat und manchmal auch körperlich platt ist und es kommt noch jemand der sagt: Komm häng noch eine Stunde deiner Arbeit dran => würdest Du das bei deinem Beruf öfter machen. So ist das mit dem Wochenende auch. Der Trainer steht jeden Tag am Platz und spielt Tennis und ist evtl. froh am Wochenende nicht Tennisspielen zu müssen und auch mal etwas Freizeit zu haben. Und da reicht es wahrscheinlich auch wenn man nur 5-6 Std. am Tag Training gibt. Evtl. muss er auch ab und zu am Wochenende Training geben und ist wirklich froh wenn er nicht auch noch LK-Turniere spielen muss.

    Und ja natürlich gibt es auch ausnahmen die so Tennisbegeistert sind. Das sind aber eher wenige und wenn dann eher jüngere. Wenn man das mal länger gemacht vergeht einem das, und nicht vergessen ob das der Körper auch mit macht, der braucht auch mal eine Erholung.

    Also nicht vergessen für uns alle ist Tennis Spaß und Freizeit. Für einen Trainer jedoch Beruf und Arbeit und ich verstehe jeden Trainer der nicht auch noch am Wochenende LK-Turnier oder Medenspiele spielen möchte.

    Einen Kommentar schreiben:


  • StSchneider
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Ich bin durchaus der Meinung dass auch jemand der 30 Stunden pro Woche auf dem Platz steht eine Teilnahme an Turnieren zuzumuten ist.
    30 Wochenstunden bei freier Zeiteinteilung ist doch für die meißten hier der reinste Luxus.
    War so gemeint, dass man nach 30 Stunden, vielleicht genug hat von der roten Asche.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Kluntje64
    antwortet
    Ich bin durchaus der Meinung dass auch jemand der 30 Stunden pro Woche auf dem Platz steht eine Teilnahme an Turnieren zuzumuten ist.
    30 Wochenstunden bei freier Zeiteinteilung ist doch für die meißten hier der reinste Luxus.

    Einen Kommentar schreiben:


  • StSchneider
    antwortet
    Zitat von Berni
    Dies sehe ich nicht so. Wie oft ist die Nummer Eins schon verletzungsbedingt ausgefallen oder war beruflich so stark eingespannt, dass er einfach nicht spielen konnte? Aber kein Problem, mit dem LK-System fallen diese Leute dann ohnehin zurück und dürfen, ganz legal, an einer hinteren Position spielen, obwohl sie kein bisschen schwächer geworden sind. Rechtfertigen muss man sich nicht ja mehr.
    Das ist ein Problem bei allen guten Tennisspielern die nur wenig Zeit oder Lust haben Turniere zu spielen. Oft betrifft dies auch Trainer. Man kann nicht erwarten, dass wenn sie 30 Stunden und mehr beruflich auf dem Platz stehen, dass sie dann noch Turniere in ihrer Freizeit spielen. Man kann zwar seit neustem jeden Spieler ein mal neu einstufen, aber zum einen bringt das nur kurzfristig was und zum anderen ist es unmöglich eine Grenze zu ziehen, wen man umstuft und wen nicht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Berni
    antwortet
    Zitat von muellerhp
    So Leute sind allerdings die Ausnahme, die meisten Spieler mit wenigen Ergebnissen sind auch nicht die spielstarken.
    Dies sehe ich nicht so. Wie oft ist die Nummer Eins schon verletzungsbedingt ausgefallen oder war beruflich so stark eingespannt, dass er einfach nicht spielen konnte? Aber kein Problem, mit dem LK-System fallen diese Leute dann ohnehin zurück und dürfen, ganz legal, an einer hinteren Position spielen, obwohl sie kein bisschen schwächer geworden sind. Rechtfertigen muss man sich nicht ja mehr.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Kluntje64
    antwortet
    Zitat von Berni
    Was Dir bei Spielern, die nur ein oder zweimal pro Jahr ein Medenspiel machen, auch nicht weiterhilft.

    Erzielte Punkte / Anzahl der Spiele ,

    hier hätte man zumindest mal die Lücke zwischen den Viel- und den Weníg-Spielern geschlossen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • muellerhp
    antwortet
    Zitat von Berni
    Was Dir bei Spielern, die nur ein oder zweimal pro Jahr ein Medenspiel machen, auch nicht weiterhilft.
    Und gerade diese Protagonisten wurden früher gern vorne reingemeldet, ungeachtet ihrer Spielstärke. Die sind dann in entscheidenden Spielen aufgelaufen, haben sich ne Öffnung an Eins abgeholt, der Rest ist eins runtergerutscht und konnte punkten. Der etatmäßige Einser stand selten ganz vorne auf der Liste, wir hatten auf jahrelang einen Kollegen mit portugiesischen Namen vorne drin, der hat allerdings nie gespielt. Kam dann immer gut, wenn man sagen konnte "unser Portugiese spielt ein Challenger-Turnier" Jetzt haben wir einen Italiener an Eins, der spielt auch selten bis nie, der hat allerdings nach Einstufung die beste LK, weil er vor 10 Jahren eine Zeitlang auf der Doppelweltrangliste stand. Der macht unsere Nummer Eins links, wie er will. So Leute sind allerdings die Ausnahme, die meisten Spieler mit wenigen Ergebnissen sind auch nicht die spielstarken.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Kluntje64
    antwortet
    Hier wurde auch schon mal das System der Niederländer erwähnt.
    Dieses arbeitet mit Mittelwerten aus den Ergebnissen. (ganz grob)
    Ich denke es wird schwer sein ein starres Rechensystem zu basteln, dass wirklich alle möglichen Umstände berücksichtigt.
    Da wird es immer Lücken geben die für Unmut sorgen.
    Jemanden der kaum Messergebnisse liefert ist schwer zu berechnen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BBSokrates
    antwortet
    Nur mal so eine Frage nebenbei: Wie machen es denn eigentlich die Tennisverbände in anderen Ländern?
    Aus den USA kenne ich nur (vom Talk Tennis Forum) das Rating System, welches die Spielstärke an (relativ) klar definierten Kriterien bemisst (NTRP, heir der Link).
    Das wird sicherlich auch nicht perfekt sein, aber ich fand gleich beim ersten Kontakt mit dem LK-System die 23 verschiedenen Spielstärken doch irgendwie ein wenig... übertrieben differenziert (?). Weiß auch nicht, wie in den USA sichergestellt wird, dass man nicht in einer zu niedrig angesetzten Spielstärke meldet ("Sandbagging" scheint da auch ein Problem zu sein), aber trotzdem finde ich das Rating System doch recht attraktiv.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Berni
    antwortet
    Zitat von Kluntje64
    Der Gedanke mit dem Quotienten aus den Ergebnissen hat für mich Potential.
    Was Dir bei Spielern, die nur ein oder zweimal pro Jahr ein Medenspiel machen, auch nicht weiterhilft.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...