IPDS war gestern - TPS ist heute und die ....

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  • HIGHTOWER
    antwortet
    so, hier auch noch mein bericht. sorry, für die verspätung. bin beruflich aber ziemlich eingespannt, PC war kaput und dann auch noch kein excel am PC meines kumpels.
    den schläger(rück)wechsel habe ich extra hinausgezögert, um ein vernünftiges urteil abgeben zu können. danke an thomas. wäre froh, wenn ich mal die daten für meinen alten schläger kriegen könnte.

    Die Ausrüstung
    Yonex RDS003 besaitet mit Topspin Cyberflash 1.25 auf einer MRS Maschine mit Point-Swiss Motor

    Der Anfang
    Das Ausmessen des Schlägers war ziemlich mühsam. V.a. da ich nur ein normales Metermass hatte. Danach ging’s aber Ruck Zuck und ich hielt die auf meinen Schläger und meine Maschine zugeschnittenen Daten.

    Das Besaiten
    Das Besaiten verlief eigentlich genau gleich wie normal. Da ich eine elektrische Maschine habe, beansprucht das Umstellen des Zuggewichts nicht sehr viel Zeit. Wenn man sich aber nicht konzentriert, vergisst man, bei welcher Bahn man war und muss v.a. bei den Quersaiten noch mal abzählen gehen, wo man steht.
    Erster spürbarer Unterschied konnte ich beim lösen der Fixierung beobachten: Die Schrauben liessen sich viel leichter lösen als zuvor. Der Schläger wird also weniger deformiert als mit der normalen Besaitungsmethode.

    Das Spielen
    Kurze Zusammenfassung vorweg: Ich bevorzuge TPS gegenüber der herkömmlichen Besaitung. Der Schläger fühlte sich irgendwie kompakter an. Die Kontrolle erhöhte sich IMO leicht (vielleicht war es aber auch nur Kopfsache) bei gleich bleibender Power. Spineigenschaften waren unverändert. Auch bezüglich Spannungsstabilität konnte ich keine Unterschiede feststellen. Über die Haltbarkeit kann ich keine Aussage machen, da bei mir sowieso kaum eine Saite reisst.




    Offene Fragen
    * Wie muss man vorgehen, wenn man zwei Kilo mehr oder weniger besaiten will? Lineare Extrapolation geht nicht, wie mir die vorhandenen Daten zeigen.
    * Wie soll man mit den Bahnen vor dem Abknoten verfahren? Sind auch hier 2-3kg mehr angebracht?

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  • go deep!
    antwortet
    @ Nightwing

    fänd ich "fame" wenn wir über den "Stein der Weisen" später noch diskutieren könnten viel lieber als über das andere Thema, damit lockt mich keiner von hinter meinem Ofen hervor!

    gd!
    Zuletzt geändert von Gast; 17.02.2007, 11:13.

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  • Nightwing
    antwortet
    warum soll den nicht mal einer das glück haben und den stein der weisen entdecken. klar braucht es noch ne menge feinschliff. ich hab mich zum test beworben eben weil ich der sache sehr skeptisch gegenüber stand. es hat mich aber überzeugt. ich spiele deswegen kein bisschen besser tennis, aber es fühlt sich besser an. letzendlich kommt es immer auf das können des spielers an, aber wenn ich mich besser fühle kann ich mich leichter verbessern.
    wer weiss, vielleicht hat thomas dem alten kolumbus sein ei gefunden.
    was mich ein wenig stört(ich teste gern unterschiedliche saiten) , ist ,das ich immer thomas wegen werten kontaktieren muss.

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  • go deep!
    antwortet
    @ Thomas

    Die ganze Arbeit, die du dir machst ist sicher sehr lobenswert!

    Persönlich denke ich "aber", es hat auch vor Herrn Kühnel Spieler und Besaiter gegeben, die mit Experimenten versucht haben, das Optimum aus dem Dreiklang Schläger-Saite-Bespannhärte für einen Spieler herauszuholen...siehe auch "mein" Experiment, von Winner inspiriert

    Die Vorteile von TPS kann ich sehr wohl nachvollziehen, der der es für seinen Schläger, seine Saite gebrauchen kann, wird damit gut fahren

    Jedoch ist es natürlich nicht für jeden Typ (Schläger, Saite, Spieler) geeignet, aber eben ein weiterer interessanter Ansatz...DIE Bespannung wird meines Erachtens so schnell nicht erfunden werden

    Aber es ist trotzdem natürlich toll, dass es immer wieder positiv Verrückte gibt, die alles dafür geben

    Ich wünsche dir eine kurzweilige Zeit, beim Nachholen des Lesens der Posts im Forum...

    lg
    gd!

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  • Thomas
    antwortet
    Erst war ich an Daten, die auf IPDS beruhen, sehr interessiert. Bin aber im nach herein Froh, das ich keine Daten hatte. Somit konnte ich ein gesamtes Konzept erstellen, welches nicht auf Dritte beruht. Unsicherheiten, wie die Feststellung der Federkonstante, konnte mit Hilfe von fritzhimself aus der Welt schaffen werden.. Meine mit Hausmitteln gemessenen und berechneten Werte konnten durch Werte, die im Labor ermittelt wurden, bestätigt werden. Klar ist, das ich dieses zu Hause nicht so exakt ermitteln kann bzw. konnte... aber was mehr als ausreichend ist. Auch hier ein DANKE an fritzhimself, für seine Unterstützung und unvoreingenommenes Interesse... so was ist sehr selten heut zu tage.

    Zu den Ergebnissen ein kleines Wort, da noch nicht alle Tester ihre Ergebnisse veröffentlicht haben, mir aber vorliegen.

    Die letzten Tage, vor dem Testende, war ich doch sehr aufgeregt. Wuste nicht wo es hingeht, wie es ankommt, was es bewirkt und was einem noch so durch den Kopf geht. Ich persönlich war überzeugt, was aber nichts heißen soll. Bei meinen Rackets kann ich ohne zu wissen welcher nach TPS besaitet ist den richtigen sofort raus finden, ohne ihn spielen zu müssen. Es reicht, wenn ich den Ball ein paar Mal auf der Schlägerfläche springen lasse und diesen bewusst etwas außerhalb des Optimums aufkommen lasse. Je weiter sich der Treffpunkt von der Mitte entfernt, um so deutlicher werden die Unterschiede.

    An die Tester.
    Lasst den Ball auf eurem Saitenbett gefühlvoll springen. Macht bitte einmal diesen Test, wenn ihr ihn nicht schon für euch selber getan habt.

    @haribo

    Ich bin keine Firma, wo es Abteilungen gibt die sich um Teilbereiche kümmern. Ich brauche Zeit... Elan habe ich... Motivation auch... noch. Ich habe noch ein wenig Selbstzweifel was die Massentauglichkeit betrifft. Es sind viele Gedanken die ich habe und sammele, durch euch Forenteilnehmer angeregt werden oder durch dritte im Hintergrund bekommen. Ich werde nichts über das Knie brechen und bitte euch alle um Geduld.

    Mochte mich hier in diesem Zusammenhang bei jemanden Bedanken, der nicht genannt werden möchte, mich aber auf seine Art toll unterstützt.
    Das mit dem nächsten Telefongespräch bekommen wir am WE bestimmt hin.

    Da viele hier nicht aus der Technik bzw. aus der artverwandten Bereichen kommen, möchte ich euch ein Gefühl für die Arbeit geben.

    Derzeit sind etwas über 500 Std. in den letzten eineinhalb Jahren von mir in das Projekt geflossen. Und selbst wenn es keinen Ruhm oder Geld dafür gibt, bereue ich keine Minute. mein “Gier“ nach Wissen treibt mich immer voran.
    Zuletzt geändert von Gast; 16.02.2007, 12:52.

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  • haribo_82
    antwortet
    hallo,
    ich finde es sehr positiv dass nun (obwohl noch einige berichte fehlen) mehr oder weniger ähnliche ergebnisse hervorgebracht wurden und somit die Vorteile einer solchen bespannung auch belegt sind. Deshalb hab auch ich überlegt wie es nun weiter geht, erstens: Wirst du , Thomas , abschließend ein Gesamtresüme posten? Bzw, was deine Schlüsse aus dem Test? Wann?
    zweitens: Vielleicht willst du diese Frage ja auch bewußt noch nicht beantworten oder hast dir wirklich noch keine großartigen gedanken darüber gemacht, aber: Wie denkst du nun weiter vorzugehen? hast du vielleicht sogar eine art zeitplan bis wann du einen möglichen nächsten schritt gehen willst?

    Ich glaube dass die wohl interessanteste frage ist: wird TPS irgendwann für jedermann zugänglich??? und wenn ja, gibt es in etwa einen zeitlichen rahmen wann dies abzusehen ist?
    mir ist klar dass du diese fragen vielleicht nicht beantworten willst oder kannst, aber vielleicht hast du ja schon eine kleine vorstellung davon und kannst sie evtl auch der öffentlichkeit preisgeben....

    mfg

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  • Champcoach
    antwortet
    @joerg-sch

    Da hast du schon recht, dass das Produkt zuerst mal das Wichtigste ist; aber ich finde es immer gut, wenn man auch rechtzeitig über den Tellerrand hinaussieht. Wie ich weiß, wird dies in den einschlägigen Kreisen auch schon längst gemacht. Das eine hängt mit dem anderen zusammen: Es geht um das Produkt und seine Durchsetzbarkeit am Markt (sonst brauchst du das Produkt erst gar nicht ).
    Ich wüsste nicht, warum weitergehende Überlegungen schaden könnten; im Gegenteil, meine Intention war zumindest auch eine andere.
    Zuletzt geändert von Champcoach; 15.02.2007, 12:08.

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  • Thomas
    antwortet
    Ich hoffe die Übersicht nicht verloren zu haben.

    Die Berichte von folgenden Testern fehlen noch.

    Benedikt
    Hightower
    Ist_me_leon
    Phillip
    Jens (wird bestimmt genug mit NL zu tun haben)

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  • joerg-sch
    Ein Gast antwortete
    ich denke ihr diskutiert hier über Dinge die derzeit absolut nebensächlich sind.
    hier geht es um einen Test bzw um seine Auswertung und nicht um die Vermarktung ,Finanzielle bereicherung etc die Thomas eventuell mit TPS anstellen könnte, erstmal sollte ein Produkt stehen, dann kann man andere Dinge diskutieren

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  • Champcoach
    antwortet
    Hallo,

    wenn sich TPS durchsetzen soll, dann sollte noch ein weiteres Problem gelöst werden. Das alles funktioniert nur dann wirklich gut, wenn der Kunde immer mit TPS bespannen lässt. Viele lassen mal beim einen und mal beim anderen bespannen. Falls die Spieleigenschaften mit TPS tatsächlich unterschiedlich sein sollten (und das sind sie ja offensichtlich), ist dann ein Spielen mit konstantem Material nicht möglich. Genau das ist es aber, was ambitionierte Tennisspieler brauchen.
    Das heißt, für (professionelle/halbprofessionelle-) Turnierspieler, die ja darauf angewiesen sind, ihre Rackets auch während des Turniers - und das weltweit (und man kommt z.T. viele Wochen nicht nach Hause) - bespannen zu lassen, würde das Ganze nur Sinn machen, wenn jeder Turnier-Bespannservice auch nach dieser Methode arbeiten könnte oder überhaupt wollte. Das müssste weltweit gewährleistet sein.
    Ohne ein konstant gleiches Material wird ein Profi nicht spielen.
    Im Hobbybereich, wo man ständig beim gleichen Bespanner arbeiten lässt, ist das nicht das Problem.

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  • duck
    antwortet
    Dann habe ich da auf jeden Fall einen großen Vorteil oder Glück. Zu mir kommen die Leute, möchten eine neue Saite haben und vertrauen mir da auch blind. Da fragt keiner nach einer Marke. Bis jetzt hat sich noch nie einer beschwert, obwohl ich auch die Garantie geben, wenn mal eine Saite nicht gefällt gibt es halt eine Neue !!!

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  • olli72
    antwortet
    Da ist auch was wahres dran, ich sehe das hier auf Land ja selber. Wenn du dann mir SPPP oder "Topspin" (sorry, ist nur ein Beispiel ) kommst, heißt es oft "..gibts da nichwas von Head oder Wilson ?"

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  • MagicMat
    antwortet
    Zitat von duck
    Nein so ist es nicht ...

    Ich sehe das eher als großen Vorteil für Dich und Dein Marketing. Du zeigst Deinen Kunden damit, "ich bin vom Fach und biete Dir etwas was Du sonst nur schwer bekommen kannst". Selbst wenn der Kunde dann nicht bereit ist die 5,- €, oder was auch immer, mehr zu zahlen, fühlt er sich bei Dir doch bestimmt in den besten Händen. So würde ich das zumindest sehen !!!
    Bei 90% der Kunden die eh nur einmal im halben Jahr zu dir kommen wird das nicht klappen bzw. wird das denen egal sein. Da "punktet" man eher mit Markennamen der verwendeten Saite.

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  • Thomas
    antwortet
    @Benedikt

    Dann schreib es doch so in deinen Bericht. Deine Ansichtsweisen eröffnen mir realistische und objektive Betrachtungsweisen. Sehe mich in diesem Zusammenhang nicht als Forenmitglied oder ähnliches. Hier läuft eine Entwicklung, die ich als Initiator so unvoreingenommen wie mir das möglich ist zu betrachten versuche. Hier kommt der Entwickler, Konstrukteur, Verfahrenstechniker in mir zum tragen. Und wer aus technischen Entwicklungsbereiche kommt, weiß das eine selbstkritische und realistische Betrachtung als oberstes Gebot anzusehen ist.

    Ich weiss das du einen anderen Ansatz hast, deswegen verstehe ich nicht warum du so lapidar "ja das liebe Geld" schreibst.


    Das kann ich so nicht gelten lassen.

    Wenn dem Spieler TPS zusagt und er für sich wie die meisten hier absolut positiver Effekte für sich verbuchen kann, wird er auch zusätzlich ein paar Euro oben drauf legen.

    Der Satz fängt mit “wenn“ an. Wer kein Interesse hat, wer es nicht möchte… der wird es nicht nutzen. Du kannst deinem Kunden aber eine Möglichkeit bieten, etwas für sein Tennisspiel zu machen… was er daraus macht ist eine andere Sache.

    Und zu den Verdienstmöglichkeit noch ein Nachtrag. Wenn der Spieler mehrmals im Jahr zum Besaiten kommt, zahlt er jedes Mal den “TPS- Obolus“, aber du nur einmal. D.H. du würdest für 5 Minuten Mehraufwand angenommene 5 Euro verdienen... macht 60 Euro Stundenlohn . Ich möchte aber noch nicht über Marketingmöglichkeiten nachdenken.

    Aber du siehst hier, dass deine Meinung einen bestimmten Einfluss hat und darüber Nachgedacht wird… es ist mir wirklich wichtig.

    @LittleMac , Silent Bob

    Tolle Tipps und Möglichkeiten.
    Werde ich gegebenen falls darauf zurück kommen.
    Zuletzt geändert von Gast; 14.02.2007, 11:01.

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  • LittleMac
    antwortet
    @benedikt:
    Also vorausgesetzt, das Ganze wäre praktisch umsetzbar und es würde Dich halt z. B. eine monatliche "Flatrate" kosten, wie wäre dann folgendes Procedere: Du bietest TPS an für z. B. 2,- Euro Aufpreis. Das erste Mal aber ist es ohne Aufpreis. Wer es dann weiterhin haben will, der blecht, wer nicht, dem machst Du es halt nicht mehr drauf. Und nach etwa einem Jahr weißt Du, ob das Ganze funktioniert. Einen Versuch wäre es zumeindest wert.

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