IPDS war gestern - TPS ist heute und die ....

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  • Nightwing
    antwortet
    Zitat von go deep!
    @ Oli

    mich wuerde mal interessieren, wie du den ROK mit TPS und 1,10er Saite zockst...na wie waers? Ist bestimmt interessant
    mach ich gern, schenk mir wieder nen rok + saite und es geht los.

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  • STL-Poker
    antwortet
    Bericht TPS

    A: Die Fragen:

    1. Sind die TPS Daten für deinen Schläger verständlich und nachvollziehbar?
    Antwort: Ja

    2. Welcher zusätzliche Zeitaufwand war nötig?
    Antwort: 10-15 Minuten, Tendenz abnehmend

    3. Wie ließ sich der Schläger nach dem Besaiten von der Maschine nehmen (Verformung, Materialschonung).?
    Antwort: Genau so wie bei der Standartbesaitung.

    4. Wie sieht die Saitenschonung mit TPS aus? (Kerbbildung)
    Antwort: Genau so wie bei der Standartbesaitung.

    5. Wie sieht es mit der Spannungsstabilität aus? (Gleichmäßige Spieleigenschaften über einen Zeitraum)
    Antwort: keine Besonderheiten bemerkt

    6. Wie sieht es mit Schwingungen im Schläger aus? (z.B. bei nicht zentrische Treffer)
    Antwort: Deutlich besser

    7. Musste das Zuggewicht angepasst werden?
    Antwort: Ja, mit 2 Kg mehr

    8. Allgemeine Spielbewertung zur Standartbesaitung. (Genaues im Spielbericht)
    Antwort: Positiver, spürbarer Unterschied


    B: schriftlicher Bericht:

    Ich bin der Meinung, dass TPS eine sinnvolle Sache ist, da bei meinen Versuchen (fünf Bespannungen) am Ende rausgekommen ist, dass sich der Sweetspot gefühlsmäßig vergrößert hat und ich deshalb bei nicht mittig getroffenen Bällen ein besseres Gefühl und weniger Vibrationen empfunden habe.

    Allerdings sind mir zum Thema Spannungsstabilität, Rahmenverformung und Kerbenbildung keine Besonderheiten aufgefallen; diesbezüglich kann ich somit wenig sagen.

    Auch mußte ich die Zuggewichte um 2kg erhöhen, um mich wohl zu fühlen: die erste Bespannung war mir zu weich.

    Ich glaube, dass ich inzwischen bei meinem eigenen Schläger in einem Blindtest erkennen könnte, ob es ein TPS oder eine Normalbespannung ist (bei einem fremden Schläger wäre mir das unmöglich).

    Ich meine einen Fortschritt durch durch TPS erkennen zu können, der allerdings nur graduell ist. Vergleichsbeispiel: Wachst man denselben Ski mit Fluourwachs, läuft dieser etwas schneller wie wenn Hydrocarbonwachs verwendet wurde.

    Zusammenfassend bin ich der Ansicht, dass TPS für mich etwas bringt, und ich es weiterhin anwenden werde: denn warum sollte man einen Materialvorteil nicht nutzen, auch wenn er schwer quantifizierbar ist?

    Gruß, Stefan

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  • muellerhp
    antwortet
    Sorry, schlecht ausgedrückt, war die Tabelle Standard +1!

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  • Thomas
    antwortet
    Auch dir Danke für den Bericht.

    Ich habe den mittleren Wert aus der Tabelle um 1 Kg nach oben angepasst, das war auf Anhieb die richtige Entscheidung.

    Verständnisfrage:

    Hast du sie angepasst? Oder hast du die Werte aus dem Tabellenblatt “Standartwerte + 1 Kg“ genommen? Da ich im Vorfeld nicht wusste, wie die “fühlbare“ und spielbare Härte der TPS Besaitung ausfällt und auswirkt, habe ich allen Testern drei verschiedene TPS Daten zugeschickt.

    Es war eine Excelliste mit drei Tabellenblättern.
    1. Eure Standartwerte
    2. Eure Standartwerte + 1Kg
    3. Eure Standartwerte – 1Kg

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  • muellerhp
    antwortet
    So, jetzt ich:

    Testsetup: Völkl DNX 9, Saite Völkl Power Fiber II, Standardhärte 25/25 kp. Ich habe die mittlere Härte nach TPS genommen und aus "Angst" vor zu weicher Besaitung 1 kp nach oben angepaßt. Die Saite war 18 Stunden in Benutzung, jetzt ist sie fast durchgescheuert, aber das Spielverhalten ist noch gut.

    Meine Eindrücke:

    Bespannen: Die Tabelle ist einfach zu kapieren, das ging recht gut. Das ständige Gewicht-verstellen am Arm ist zwar etwas ätzend, aber es ist ja für einen guten Zweck . Ich habe den mittleren Wert aus der Tabelle um 1 kp nach oben angepaßt, das war auf Anhieb die richtige Entscheidung.

    Spielverhalten: In allen Belangen hervorragend! Meine Bedenken hinsichtlich zu weicher Bespannung wurden schnell zerstreut, die Bespannung fühlte sich knackig und lebendig an. Die Längenkontrolle war von Anfang bis Ende des Tests erstklassig. Der Sweetspot fühlt sich größer an als bei herkömmlicher Besaitung, das Gefühl im Treffmoment ist perfekt für mich. Leicht außermittige Treffer fühlen sich besser an als bei Standardmethode. Spinverhalten und Power wurden nicht nennenswert beeinflußt, aber das Gefühl ist super!!

    Haltbarkeit: Ich habe 18 Stunden mit der ersten TPS-Besaitung gespielt (habe jetzt die zweite drauf). Die Kerbbildung war subjektiv etwas geringer, aber es wurde auch nur in der Halle gespielt. Die Spannungsstabilität empfand ich als hervorragend, spielte sich zum Schluß nicht wesentlich schlechter als am Anfang. Saiten haben sich wenig verschoben.

    Armschonung: Kein Thema hier, ich spiele ohne Vibrastop, das geht mit TPS bestens. Kein Scheppern, kein Vibrieren. Schlaggefühl ist jederzeit angenehm, sehr gut insgesamt.

    Fazit: Für mich hat die Besaitung mit TPS hervorragend funktioniert. Ich habe in keinem Bereich eine Verschlechterung der Spielergebnisse festgestellt. Vor allem in den Bereichen Komfort, Spielgefühl und Haltbarkeit habe ich sehr gute Ergebnisse gefunden. Diese Besaitungsmethode sollte man mal ausprobiert haben, ich werde meine Schläger jetzt immer so besaiten. Der Mehraufwand beim Besaiten wird durch den Spielspaß mehr als ausgeglichen. Interessant ist für mich, wie sich die Methode bei einer Poly auswirken wird, für Multi funktioniert es für mich sehr gut.

    Ausdrücklichen Dank an Thomas für die Riesenarbeit, finde ich sensationell. Und funktionieren tut es auch Und danke, daß du mich als Tester ausgewählt hast!!

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  • ingonicole
    antwortet
    @Thomas

    die ersten Testberichte hier waren schon alle sehr interessant. Ich denke da hat sich deine Mühe echt gelohnt - auch von mir mein absolute Hochachtung für diese Leistung

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  • Thomas
    antwortet
    @ ingonicole

    Theoretisch ja, praktisch absolut zu vernachlässigen.
    Eine Poly lenkt, durch ihre physikalischen Eigenschaften, die Längssaiten beim Spannen der Quersaiten ein wenig mehr aus als eine Multi, aber das sollten wir gleich wieder vergessen... “Promille Bereich“.

    Da TPS auf die verschiedenen Aktionen / Reaktionen beim Besaiten eingeht und berücksichtigt, macht das kein Unterschied. Habe die TPS-Berechnung sogar für Hybrid erweitert.

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  • ingonicole
    antwortet
    Interessant ist dann natürlich auch noch die Hybrid Variante aus Poly und Multi.
    Kann man hier eigentlich quer und längssaiten bei der Berechnung klar trennen oder beeinflussen sich unterschiedliche saitentypen bei einer Hybridbespannung?

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  • Thomas
    antwortet
    @f_panthers

    Bis jetzt ist nur MarcB ein Unterschied aufgefallen (Polys unter sich). Aus meinem Verein weiß ich, da sie fast alle Multi spielen, das der Effekt genauso vorhanden ist wie bei einer Poly. Bei Darmsaiten muss ich passen.

    Aus den Saitenwerten kann ich sagen, das eine Saite mit einer niedrigeren Federkonstante bzw. E-Modul nicht so extrem auf Stauchung und Rückstauchung reagiert. Da hier der Multiplikator kleiner ist.

    Beispiel:

    Eine starre Poly verliert bei einem Millimeter Stauchung angenommene 3 Kg.
    Bei einer weichen Multi kann es sein, das es weniger als 1 Kg ist.

    Da der Verlust als Multiplikator gesehen werden kann, macht sich eine genaue / exakte Bespannung bei einer Poly deutlich bemerkbarer als bei einer Multi.

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  • f_panthers
    antwortet
    Gibt es eigentlich schon erste Eindrücke bzgl. der Auswirkungen bei Polys und Multis? Unterscheidet sich der TPS-Effekt bei den Saitentypen und "lohnt" sich die Anwendung bei einigen Saiten mehr als bei anderen?

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  • ingonicole
    antwortet
    @Thomas

    Wenn wir dir bei der "Massentauglichkeit" irgendwie helfen können, nur bescheid geben.
    Wenn Du z.B. Schlägerdaten benötigst oder Saitenreste....
    Bin gern bereit die Schlägermodelle dich habe genaus auszumessen/wiegen (was du das so brauchst). Ebenfalls kann ich dir gern alte Saitenreste zukommen lassen wenn dir das hilft?

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  • muellerhp
    antwortet
    Bericht folgt heute mittag, hab ein bißchen Streß gerade.

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  • go deep!
    antwortet
    @ Oli

    mich wuerde mal interessieren, wie du den ROK mit TPS und 1,10er Saite zockst...na wie waers? Ist bestimmt interessant

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  • MarcB
    antwortet
    Hallo,

    anbei meine Bewertung:

    Schläger: Prince Graphite Classic

    Saite 1: Topspin Cyberflash 1,25 bespannt mit 21/22kg

    Schon beim bespannen konnte man kleine Unterschiede zur konventionllen Bespannmethode erkennen. Meine Maschine (elektrisch mit Nachregelung) regelt ansonsten recht wenig nach. Bei der TPS Bespannung regelt die Maschine bei den äußeren Längs-, bzw. ersten, oberen Quersaiten verstärkt nach. Der Schläger lässt sich nach dem Bespannen etwas leichter aus den Fixierungen lösen.

    Vor dem Spielen lies sich feststellen, das der Klang der Saite mit TPS deutlich dumpfer ist als normal, es sind auch weniger Vibrationen spürbar.

    Bei Spieltest fiel auf, was sich der Sweetspot vergrößert, außermittig getroffene Schläge waren kontrollierter und der Aufprallschock geringer. Die Saiten verrutschten deutlich weniger als normal, was mir bei der Cyberflash immer negativ aufgefallen war. Allerdings nahm die Haltbarkeit deutlich ab. Normalerweise spiele ich die Cyberflash ca. 4 Stunden, mit TPS waren es nur 3 Std.. Der TPS-Schläger entwickelte eine bessere Kontrolle, allerdings auch etwas weniger Power, was aber nicht negativ auffiel.

    Der nach TPS bespannte Schläger (DT-Wert 31 nach 3 Std. Spielzeit) war etwas spannungsstabiler als der konventionell bespannte Schläger (DT-Wert 30 nach 3 Std. Spielzeit), wobei sich der nach TPS bespannte Schläger deutlich kontrollierter spielte.

    Für diese Saite war TPS ein echter Fortschritt.


    Saite 2: Big Banger Original Rough bespannt mit 23/24kg

    Beim Bespannen ähnlich wie die Cyberflash, stärkere Nachregelung und einfacheres Lösen der Fixierungen.

    Der Klang der Saite ist dumpfer als normal, auch weniger Vibrationen spürbar.

    Beim Spieltest konnte ich keinen großen Unterschieden zwischen TPS und dem konventionell bespannten Schläger feststellen. Einziger Unterschied war etwas weniger Power und leicht verbesserte Kontrolle. Eine kleine Verbesserung bei außermittigen Schlägen war auch spürbar, allerdings weit weniger spürbar als bei der Cyberflash.
    Ansonsten konnte ich keine Unterschieden in den Bereichen Haltbarkeit, Touch und Spin feststellen.
    Die Spannungsstabilität war mit TPS, wie bei der Cyberflash, leicht verbessert in Vergleich zur konventionellen Bespannung.

    Bei dieser Saite war die Verbesserung weit weniger deutlich spürbar, als bei der Cyberflash.

    FAZIT: TPS kann bei einigen Schläger-/Saitenkombinationen deutliche Verbesserungen bringen. Allerdings konnte mich der 2. Test mit der BB Original weit weniger überzeugt als der Test mit der Cyberflash

    Großes Lob und Dank an Thomas für den großen Arbeitsaufwand, den er in dieses Projekt gesteckt hat.

    Gruß
    Marc

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  • Nightwing
    antwortet
    sorry das es gedasuert hat, hatte gestern einen umzug, konnte deswegen nicht. hier also mein eindruck:

    Das Bespannen war zwar ein wenig Zeitaufwändiger , aber das störte nicht weiter. Der Schläger liess sich nach dem besaiten wirklich praktisch auf fingerdruck aus der Maschine lösen. . Sehr angenehm.
    Das Saitenbett kam mir beim schlagen auf die Handfläche härter vor als gewohnt und erwartet. Beim Spiel war davon aber nichts zu spüren.
    Beim Spiel fiel mir vor allem auf das Treffer die nicht im Sweetspot waren deutlich besser zu kontrollieren waren und auch weniger Vibrationen mit sich führten.Es war teilweise so als ob der komplette Schläger aus Sweetspot bestehen würd. Auch geblockte schläge hatten eine bessere länge. Die Kontrolle war echt super, der Komfort war ebenfalls sehr gut.
    Auch Touchbälle wie Stopps waren sehr gut, auch wenn ich da ein wenig einfühlungszeit brauchte. Volleys gingen ebenfalls gut vom Schläger.
    Die Spannung blieb sehr lange stabil, deutlich länger als sonst. Auch bemerkenswert war das die Saite eigentlich nicht kerbte, es sah eher nur nach einer Druckstelle aus.
    Tps ist wirklich eine gute Sache, kann es nur empfehlen. Spiele dadurch nicht besser Tennis, aber es ist noch komfortabler geworden. Und die Bespannzeit verlängert sich nicht wirklich viel. Man gewöhnt sich dran.
    Danke für die Testmöglichkeit ,Thomas.
    Großes Tennis


    werde heut abend noch die eindrücke meiner ersten spiele mit tps posten. hab das auf nem anderen compi.

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