Ich schliesse mich deinem Fazit an. Rückblickend war es endlich mal wieder eine Saison mit wenig Schmerzen. Sogar Aufschlagtraining war recht problemlos möglich. Ganz schmerzfrei ist es zwar nicht, aber das ist alles gut aushaltbar und schränkt nicht ein. Ich hätte es besser auch viele Jahre eher getan!
Schön, dass es bei dir auch gut gelaufen ist!
Gruss
Jan
Tennisarm frisch minimalinvasiv operiert - Erfahrungsbericht
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Hallo,
für alle die noch darauf warten:-)
Hier mein Bericht nach jetzt gut 5 Monaten Post-OP:
ES WAR DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG!!! Ich habe beim Sport (Tischtennis) in keinster weise noch Probleme. Auch nach langen Spielen in der Meisterschaftsrunde habe ich auch am Tag danach keine Schmerzen mehr. Genau dies habe ich mir nach 6 Monaten Schmerzen so sehr gewünscht. Wenn ich bedenke, wie ich in der letzten Saison mit Schmerzen gespielt habe.....Auch im Alltag gibt es kaum bis keine Beeinträchtigungen mehr. Ja, wenn ich ganz schwere Sachen mit dem rechten (gestreckten) Arm anhebe, gibt es noch das eine oder andere "Zwicken" im Arm bzw. im Ellenbogen, aber das ist völlig zu vernachlässigen. Versuche jetzt noch doch aktiven Muskelaufbau (Hanteltraining, Liegestütze) die Armmuskulatur nachhaltig zu stärken. Gerade der Unterarmmuskel muss durch die OP ja ganz andere Belastungen bewältigen als vorher; insbesondere in den ersten Wochen gab es da leichte Kraftprobleme.
Also: Mir wurde durch die OP-Methode in Fürth absolut geholfen; wenn alles andere im Vorfeld scheitert, ist dies eine hervorragende Chance zur Heilung. Ich persönlich würde mit dem jetzigen Wissen und den jetzigen Erfahrungen bei einem Tennisarm sogar viel früher und viel schneller die OP-Methode anstreben. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden.Einen Kommentar schreiben:
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Nach drei Monaten
Hallo,
wie versprochen hier ein weiterer Bericht nach jetzt 3 Monaten:
Es läuft!!! Ich bin seit 2 Wochen wieder voll im TT-Training und kann alles nahezu ohne Schmerzen machen. Auch nach intensiven Einheiten habe ich am Tag danach keine größeren Probleme. Auch die Kopfsache, eine "unbewussten Schonung" des Armes, habe ich überwunden.
Was aber immer noch vorhanden ist, ist eine leichte Belastungsempfindlichkeit in der OP-Stelle (Narbe), also in der durchtrennten Sehne selbst. Da merke ich (wie auch schon vor Wochen) immer noch bei einem angewinkelten Arm und das gleichzeitige kräftige Durchspreizen der Finger leichte Schmerzen.
Ähnlich sieht es aus, wenn ich am ausgestreckten Arm eine kräftige Faust mache, so dass richtig Druck in den Ellenbogen und damit in die Narbe kommt. Auch hier kann ich einen leichten (wirklich nur leichten) Schmerz hervorrufen.
Aber: Alles von ganz anderer Qualität/Ausmaß als vor der OP!!
Da konnte ich ja manchmal nach dem TT-Sport am nächsten Tag niemanden die Hand geben, ohne vor Schmerzen in den Boden zu versinken.
Fazit:
Es ist sicherlich noch nicht perfekt und noch nicht 100% ausgeheilt. Aber es ist besser wie vor der OP. Außerdem habe ich immer noch die Hoffnung, das im Laufe der Zeit noch eine vollständige Abheilung der entzündeten Knochenhaut im Bereich des Ellenbogen eintritt.
Und selbst wenn es jetzt so bleiben würde: Damit kann ich leben!Einen Kommentar schreiben:
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Moin,
der Ellenbogen tut genau an der Spitze weh. Der Unterarmmuskel brauchte auch bei mir einige Zeit, um sich umzustellen. Gerade letzte Woche hatte ich wieder das Gefühl, dass wieder richtig Zug auf dem Arm ist. Ansonsten decken sich deine Erfahrungen mit meinen.
Diese Empfehlungen, dass nach 6-8 Wochen Tennis möglich ist, ist m.E. eher für Anfängertennis passend. Um richtig intensiv spielen zu können braucht es viel mehr Zeit.
Gruß
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Nach 7 Wochen
Hallo Jan,
super, das du nochmals einen kurzen Bericht gibst! Es lese regemäßig deine Info`s entsprechend meinem eigenen, zeitlichen OP-Verlauf. Dies ist mir wöchentlich eine große Hilfe!!!
Also hat sich die Sache für dich nach 20 Jahren jetzt in jedem Falle gelohnt. Was mich noch interessiert:
Deine Schmerzen nach einem Spiel, kommen die noch von der operierten Nabe/Sehne, oder eher von der gänzlichen Armmuskulatur????
Ich bin jetzt genau auf den Tag 7 Wochen Post-OP und habe noch Schmerzen bei Belastung im Ellenbogen, sprich genau im OP-Bereich. Wenn ich also z.B. eine 1,5 Liter Flasche am ausgestreckten Arm halte oder den Arm dann zum Brustkorb anwinkle, merke ich noch deutlich den schmerzhaften Ellenbogen; es zieht dann genau in der OP-Stelle. Die Knochenhaut ist bei mir also noch nicht ausgeheilt. Die alltäglichen Dinge im Alltag gehen hingegen nahezu ohne Schmerzen.TT-Spielen geht auch schon jetzt mit äußerster Vorsicht ganz gut. Voll aufdrehen möchte ich aber noch nicht, obwohl ich hierbei keine größeren Schmerzen mehr habe. Was ich aber deutlich verspüre ist, das mein Unterarmmuskel in der Beuge bei schnellen Vorhand-Topspins muckt und schnell "zu macht". Ich merke, dass der Muskel jetzt mehr Arbeit verrichten muss und dafür noch nicht durchtrainiert und kräftig genug ist.
Es heißt also bei mir weiter Geduld haben; ich bin aber guter Dinge. Ich werde in 3-4 Wochen nochmals berichten.Einen Kommentar schreiben:
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1/2 Jahr später
Nach knapp 6 Monaten der nächste Bericht:
Unsere Saison ist schon rum, ich habe ca. zwei- bis dreimal pro Woche gespielt. Leider spielten Wetter und Beruf nicht wie gewünscht mit, sonst hätte ich auch mehr gewollt...
Wenn ich zwei Tage hintereinander ordentlich zocke, tut der Arm schon recht weh und ein oder zwei Tage Pause tun dann gut. Beim Warmspielen sind Rückhandschläge in den ersten 10 Minuten sehr schmerzhaft, auch die ganz langsamen im T-Feld. Wenn der Arm aber erstmal richtig warm ist, habe ich beim Spielen keine Schmerzen mehr, auch nicht beim "Angstschlag", dem Aufschlag. Meine Sammlung Schmerztabletten konnte ich getrost beim Apotheker in die Tonne geben. :-)
Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Nicht ganz schmerzfrei, aber ich kann wieder "volle Pulle" spielen. Jetzt treiben mich nur noch meine Doppelfehler in den Wahnsinn!
Viele Grüße
JanEinen Kommentar schreiben:
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o.k. Freut mich, das hier noch welche mitlesen.
Danke für die Genesungswünsche:-)
Ich werde dann in zwei Wochen nochmals berichten; dann vielleicht mit dem ersten kleinen Sporttest.....
Gruß
B.Einen Kommentar schreiben:
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Ich finde es auch sehr interessant und würde mich freuen, wenn du weiter berichten würdest.
Habe seit dieser Saison auch Schmerzen im Tennisarm. Es wird aber durch tägliches Dehnen und einschmieren immer besser und daher hoffe ich, dies so in den Griff zu bekommen. Ich bin aber guter Dinge.
Ich wünsche dir noch weiterhin viel Erfolg!Einen Kommentar schreiben:
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Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht!
Bitte unbedingt weiter berichten!Einen Kommentar schreiben:
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Zwischenbericht nach 4 Wochen OP
Hallo,
falls es noch jemanden interessiert, hier mein aktueller Verlaufsbericht:
Stand: 4,5 Wochen nach OP
Es sieht gut aus! Ich habe kaum Schmerzen im Arm; lediglich beim angewinkelten Arm und einem kräftigem Ausstrecken der Finger habe ich ganz leichte Zugschmerzen in der Unterarmstreckmuskulatur, und zwar genau in dem Bereich der abgetrennten Sehne. Verbessert sich aber regelmäßig, wenn ich leicht darüber massiere; kann also nicht wildes sein. Nach zwei Wochen hatte ich während des Anschnallens im Auto einen stechenden Schmerz im Arm verspürt, welcher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem kleinen Muskelfaserriss in der Streckmuskulatur geführt hatte. Es blieben damals leichte Schmerzen beim Spreizen der Finger im Verlauf der operierten Sehne. Habe dann aus Verunsicherung mit dem operierenden Arzt in Führt telefoniert. Er hat sich unglaublich viel Zeit am Telefon gelassen und mich beruhigt. Er vermutete ebenfalls eine Zerrung bzw. einen kleinen Muskelfaserriss, welcher jedoch nach 2-3 Wochen ausheilen würde. Ich müsse mich halt jetzt mit dem Arm weiterhin schonen und diesem keine großen Belastungen zumuten. Ich habe bisher selten einen Arzt erlebt, der sich so um seine Patienten bemüht. Er hatte eigenständig nochmals zurückgerufen. Top!
Ich habe dies alles beachtet und was soll ich sagen: Er hat bis jetzt recht gehabt! Der Arm ist wieder deutlich besser, ich kann fast alles im Alltag machen. Schwere Belastungen und TT-Spielen habe ich bisher noch vermieden, sonst läuft alles. Man merkt aber, das die Arm-Muskulatur durch die Kraftpausen generell geschwächt ist und in nächster Zeit wieder langsam aufgebaut werden muss. Wie Jan zu diesem Zeitpunkt, habe ich noch ganz leichte Schmerzen im Bereich des Ellenbogens, hier im Bereich der OP-Narbe.
In zwei Wochen (dann 6Wochen nach OP) möchte ich wieder versuchen leichte Bälle auf der Platte zu schlagen :-)) Sollte dann möglich sein, vom Gefühl her ginge sicherlich jetzt schon die Vorhand. Ich warte aber noch ab, möchte erst, das die abgetrennte Sehne richtig angewachsen ist.
Fazit bis jetzt: Top-Arzt! Heilungsverlauf bis jetzt fast annähernd wie vorausgesagt.
Das anfängliche Serom (Wundwasserbeule) ist ebenfalls verschwunden bzw. vom Körper abgebaut; auch hier wie mir vorausgesagt wurde.
Ob der Tennisarm dauerhaft ausgeheilt ist, stellt sich erst in einigen Wochen nach Vollbelastung raus. Bis jetzt die richtige Entscheidung!
Wenn es jemand wünscht, werde ich weiterberichten; ansonsten soll es das jetzt gewesen sein.
B.Einen Kommentar schreiben:
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Noch ein Tip für alle, die tagsüber im Büro viel am PC mit der Mouse arbeiten: Umsteigen auf eine Verticalmouse und eine zweite Mouse für die linke Hand anschliessen und damit regelmäßig den rechten Arm entlasten. Häufig ist nicht nur das Tennisspielen die alleinige Ursache für den Tennis- oder Golfarm.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo,
gut eine Woche nach meiner OP (genau 9 Tage) hier ein weiterer Bericht:
Der normale Büroalltag geht bereits jetzt schon ohne größere Beeinträchtigungen. Wie auch schon anfänglich bei Jan, schmerzt der Arm beim strecken, insb. dann, wenn ich einige Zeit am PC gearbeitet habe. Aber nicht besonders am Ellenbogen, sondern in der Armbeuge!! Nach kurzem Dehnen geht der Schmerz dann fast vollständig zurück. Man merkt halt hier eine richtige Verkrampfung. Ist aber nur nach dem Beugen des Armes und dem Schreiben am PC. Ansonsten habe ich kaum oder nur leichte (Muskelkater-)Schmerzen in der Unterarmmuskulatur. Es hat sich im Übrigen eine kleine Wundwasserbeule (Serom) über der OP-Stelle, direkt auf dem Ellenbogen, gebildet. So wie bei 50 % aller Operierten. War heute mal zur Kontrolle bei Arzt; nicht wildes, kann so bleiben und sollte in den nächsten Wochen vom Körper eigenständig abgebaut werden. Schmerzt auch nicht groß, ist halt manchmal nur etwas warm an der Stelle.
Fazit nach 9 Tagen:
Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem bisherigen Ablauf! Es glaubt mir kaum einer, dass ich vor wenigen Tagen eine OP am Tennisarm habe, so wie ich damit rumlaufe:-))) Auch das Händeschütteln geht nahezu ohne Schmerz.
Ob die OP auch im engeren Sinne erfolgreich war, bleibt natürlich noch abzuwarten. Den Ellenbogen habe ich ja noch mit keiner größen Kraft als 2 KG belastet.Das sehe ich wohl erst in 3-4 Wochen.
Jan, hattest du auch ein kleines Serom am Arm?? Wie lange dauerte es bei dir, bist du den Arm ohne Schmerzen strecken konntest?Einen Kommentar schreiben:
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Hi Jan,
wundert mich nicht, dass dein Arm nach längerer Belastung noch muskulär schmerzt. Du hast doch 20 Jahre mit dem Tennisarm gelebt und sicherlich die eine oder andere Schonhaltung im Spiel eingenommen; sicherlich über die lange Zeit völlig unbewußt. Jetzt traust du dich wieder voll zu spielen, ohne Rücksicht auf einen entzündeten Ellenbogen nehmen zu müssen. Wichtig ist aber, dass die muskulären Schmerzen (ähnlich Muskelkater?) wieder verschwinden und der Tennisarm als solches der Vergangenheit angehört.
Einen ähnlichen Erfolg wünsche ich mir für meinen geliebten Tischtennissport;
und ich habe das Problem "erst" 6 Monate. Habe aber in dieser Zeit ebenfalls alles andere ausprobiert und nur geringe Verbesserungen erfahren. Schwere Belastungen blieben für mich unmöglich; ebenso ein gezieltes Rückhandtraining:-
Nach jetzt drei Tagen Post-OP kann ich den Arm wirklich gut und relativ schmerzlos (ohne Belastung!) bewegen. Auch das Tippen am PC bereitet fast keine Probleme mehr. Der große Armmuskel schmerzt bei leichter Belastung aber ähnlich einem Muskelkater. Dürfte aber normal sein, da dieser jetzt mehr Leistung übernehmen muß; der kleinere Sehenstrang wurde ja bekanntlich durchtrennt.
Also: Bis jetzt läuft alles nach Plan. Sogar die Schwellung an der Hand/Finger ist schon leicht rückläufig.
Bis dann
B.Einen Kommentar schreiben:
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Hi,
würde mich sehr freuen, zu hören, wie es sich bei dir entwickelt!
Nach ca. 4 Monaten spiele ich wieder mit vollem Einsatz, sofern das Wetter es zulässt. Ich habe letzte Woche recht intensiv gespielt, einmal 2 Stunden, einmal 1,5 Stunden und am Sonntag ein 3,5 Stunden Meisterschaftseinzel.
Ich habe null Probleme mit dem Aufschlag, kann bedenkenlos durchziehen. Wobei die allerersten Aufschläge ein bisschen schmerzen. Sobald der Arm aber richtig warm ist, habe ich keine Probleme.
Nach der ganzen Spielerei tat der Arm aber ordentlich weh. Den Tag danach hätte ich nicht spielen wollen. Die Schmerzen sind bei mir also nicht komplett weg, der Ellenbogen wirkt immer noch ein bisschen entzündet. Der klassische Tennisarm ist aber weg, ich kann fast ohne Probleme mit hohem Einsatz spielen.
Gruß
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Hallo Jan, Hallo Leidensgenossen!
Ich habe aufmerksam den Verlaufsbericht mitgelesen, da ich am gestrigen Dienstag ebenfalls in Fürth zur OP war.
Nach einem wirklich ausführlichen Vorgespräch, in der auch jede meiner Fragen zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet wurden, bin ich dann mit einer Spritze in den Arm lokal betäubt worden. Nach einer ca. 20-minütigen Wartezeit wurde dann die OP durchgeführt.
In dem von Jan bereits beschriebenen OP-Verfahren war der Schnitt mit dem Ziel der Sehnentrennung bereits nach gefühlten ca. 1-2 min. erledigt. Nach einem weiteren Verlaufsgespräch über die Nachsorge wurde ich mit einem guten Gefühl entlassen. Die Praxis machte einen sehr guten Eindruck auf mich; war ebenfalls 3 Stunden angefahren.
Heute, 24.St. danach kann ich bereits wieder mit der Tastatur am PC leicht und vorsichtig schreiben! Am gestrigen Abend war die rechte Hand noch lange taub von der Narkose und der Arm sehr schmerzhaft. Ich kann den Unterarm heute bereits aus eigener Kraft hoch und runter senken, wobei natürlich auch hier Schmerzen auftreten. Gerade bei der Bewegung der Finger in gestreckter Armhaltung sind starke Schmerzen vorhanden. Die Hand ist auch leicht geschwollen. War heute Morgen bei meinem Hausarzt zur ersten Nachkontrolle; dieser war völlig begeistert von dem "winzigen" Schnitt bei diesem OP-Verfahren. Auch mit meinem Arm war er bisher sehr zufrieden. Alle Symptome entsprechen einem völlig normalen Verlauf. Ich bin also bis jetzt sehr zufrieden. Jetzt heißt es noch Geduld haben, bis hoffentlich der versprochene Heilungsverlauf eintritt.
Falls gewünscht, werde auch ich gerne weiter berichten.
Jan, wie sieht es bei dir aus?
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