Tennisarm frisch minimalinvasiv operiert - Erfahrungsbericht

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Tower
    antwortet
    Ich dachte mir, ich hole den Beitrag mal wieder kurz hoch, ist ja fast schon wieder ein Jahr vergangen seit meinem letzten Beitrag.

    Seitdem habe ich kein Punktspiel mehr verpasst.

    In der Nachbetrachtung hat sich bei mir also die Operation absolut gelohnt. Es ist eigentlich immer besser geworden und im Moment denke ich nicht mehr an Probleme mit dem Tennisarm, ich bin so gut wie beschwerdefrei. Ein schönes Gefühl.

    Einen Kommentar schreiben:


  • _blade
    antwortet
    Zitat von detomaso
    Grad bei Tennisarm gibt es tausend Behandlungsmethoden, eine spricht auch bei irgendwem an/ und diese bei mir!
    Wer bezweifelt das?

    Deine obigen Formulierungen und der zusätzliche Hinweis auf "PN" haben mich zu der Vermutung gebracht, dass dies ein Werbebeitrag sein könnte.

    Einen Kommentar schreiben:


  • detomaso
    antwortet
    Zitat von _blade
    war das ein Werbebeitrag?
    Wenn Du ein Schulmediziner bist, kann ich Deinen Beitrag nachvollziehen. Die haben auch nur gelernt, über den Tellerand hinaus zu sehen. Fakt ist und bleibt, dass ich diese Dinge nicht vertreibe und sich bei mir ein sofortiger Erfolg eingestellt hat. Grad bei Tennisarm gibt es tausend Behandlungsmethoden, eine spricht auch bei irgendwem an/ und diese bei mir! Wollte hier einfach diese noch nicht sehr bekannte Methode kundtun und wundere mich daher doch um diesen Kommentar.

    Sorry, es sollte heißen: nie gelernt

    Einen Kommentar schreiben:


  • _blade
    antwortet
    war das ein Werbebeitrag?

    Einen Kommentar schreiben:


  • detomaso
    antwortet
    Hi, muss mich wieder mal melden in diesem Thread. Hab nämlich seit einem Monat zum 3.ten mal einen Tennisarm, allerdings nicht vom Tennisspielen. Nun war ich am WE mit meinem Sohn auf einem Turnier und da waren an einem Stand Akupunktur Pflaster zur Promotion. Ich lies mich kurzerhand behandeln und Ihr glaubt es genau so wenig wie ich selber: Ich war nach 2 Minuten völlig schmerzfrei. Wenn dies jemand interessiert- einfach eine PN an mich. Das ist kein Quatsch, das ich hier von mir gebe!

    Einen Kommentar schreiben:


  • tischtennis
    antwortet
    Hallo,
    ich bin ganz überrascht, dass diese Seite immer noch aktuell mit Leben gefüllt ist!!! Super!!
    Nach über einem Jahr möchte ich mich da gerne nochmals melden:-)
    Wie die eifrigen Leser unter euch wissen, bin ich im Mai 2013 i(kurz nach Jan) in Fürth operiert worden. Fazit immer noch:
    Mein Tennisarm ist vergessen!!!!!!!!! Ich kann seit ca. August/September 2013 wieder ohne jegliche Schmerzen meinem Tischtennissport nachgehen. Es war die richtige Entscheidung. Wenn ich die Berichte von Tower verfolge, dann war mein Heilungsverlauf gigantisch schnell. Auch Jan scheint immer mal wieder Probleme zu haben.....Ich danke jedenfalls Dr. B.....für die tolle Arbeit:-)
    Ich wünsche allen Tennisarm geplagten ein gutes Jahr 2015, ohne Schmerzen.

    Gruß
    Bernd

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tower
    antwortet
    Nach 7 Monaten

    Es wird langsam mal Zeit für meinen Bericht nach gut einem halben Jahr seit der Operation.

    Im Grunde war mein Eindruck all die letzten Monate, dass es wahnsinnig langsam vorangeht, aber irgendwie doch immer kontinuierlich leichte Fortschritte zu spüren waren, sicherlich auch, weil ich 3-4 Monaten nach der OP dann auch noch mal mit einer neuen Physiotherapiereihe begonnen habe. Denn eine problemlose Streckung des Arms nach der OP war noch immer nicht erreicht.

    Das leichte Tischtennisstraining hab ich beibehalten, immer wohldosierte, nie voll belastende Schläge, trotzdem den Arm auch am Tag danach ein wenig negativ gespürt. Die Streckung wurde mit der Zeit besser und schließlich einigermaßen problemlos.

    Dann nach knapp 5 Monaten musste ich als aufgestellter Spieler meiner Mannschaft aus mannschaftstaktischen Gründen beim Punktspiel mitwirken ohne die Absicht tatsächlich zu spielen, sondern einfach nur kampflos abzuschenken, man will ja nicht gegen den Rat schon sofort überbelasten. Mit diesem Vorsatz ging ich zum Spiel und hatte auf einmal zum Abschenken so gar keinen Bock mehr. Aus purem Trotz gepaart mit Unvernunft hab ich gegen den Plan gespielt, zwar nicht 100%, aber doch so intensiv, dass mir sogar auch ein Sieg in 2 Einzeln gelang. Geniales Gefühl. Die Rache kam, die Tage danach fühlte sich der Arm nicht gerade gut an.

    Gut eine Woche später war aber der Arm wieder wie vor dieser Aktion, so dass ich eine weitere Woche später geplant beim nächsten Punktspiel dabei sein wollte. Diesmal war die Regeneration schneller und seitdem hab ich jetzt an den Folgewochenenden insgesamt 5 Punktspiele (immer mit unterstützender Spange am Arm) bestritten und sogar mehr gewonnen als verloren. Dem Arm geht es noch immer recht gut.

    Ja ich bin (nach einem Spiel) nicht ganz ohne leichte Schmerzen, aber ich habe jetzt 3 Punktspiele in Folge mit vollem Einsatz während der Partien völlig schmerzfrei verbracht, das hab ich vor 2 Monaten noch nicht zu erhoffen gewagt. Der Ellbogen macht sich auch in der Woche immer mal wieder leicht bemerkbar, ist nicht so wie vor Jahren vor Beginn der Probleme, aber nach zwei völlig verkorksten Saisons bin ich jetzt so weit und fast schmerzfrei wie zuletzt vor 3 Jahren, ich gehe mit Optimismus in die Rückrunde.

    Ich weiß nicht, ob die Sache hält, wer weiß, ob es nicht eine Überbelastung geben kann und es ist wieder vorbei. Ich werde jetzt mal versuchen, mich an den Rat mit dem flexiblen Übungsstab zu halten und damit ein bisschen Kraft dazu zu gewinnen, gerade jetzt in der kleine Winterpause. Ich weiß natürlich genau so wenig, ob die minimalintensive OP entscheidend für die positive Entwicklung verantwortlich ist oder die anschließende Physio auch ohne OP schließlich erfolgreich gewesen wäre. Jedenfalls bereue ich die OP nicht und weiß ja auch, dass in den 2 Jahren vorher Physio und Stoßwelle allein nicht erfolgreich waren. Wie dem auch sei, der Arm ist noch nicht perfekt wieder hergestellt, wird es vielleicht auch nie, aber ich bin momentan wieder voll im Wettkampfsport dabei.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Harlekin
    antwortet
    Hi,

    ich mache seit einigen Monaten das Programm mit dem flexiblen Übungsstab und konnte die Schmerzen deutlich reduzieren.

    Anbei eine PDF: http://www.sportpraxis-knobloch.de/f..._tennisarm.pdf

    Einen Kommentar schreiben:


  • dodi
    antwortet
    Da kann ich unvirtual nur beipflichten!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Unvirtual
    antwortet
    Klingt nicht nur nach einem Tennisarm (den man übrigens mit Dehnen für gewöhnlich wunderbar wegbekommt) sondern auch nach einer entzündeten Bizepssehne und/oder der Supraspinatussehne, was dann ein klassisches Imingmentsyndrom wäre.

    Das kann dir aber ein Arzt recht schnell sagen, für gewöhnlich will dieser dann erst mal eine Spritze reinsetzen und/oder verschreibt dir Diclofenac.

    Tatsächlich ist der beste Weg aber manuelle Therapie, die richtige Dehntechnik und entsprechender Muskelaufbau um die gereizten Stellen zu entlasten.

    Eine OP wäre so ziemlich das letzte woran ich denken würde.

    Einen Kommentar schreiben:


  • dodi
    antwortet
    Ist genau, wie von Dir beschrieben.
    Der Arm schmerzt auch oben drauf und bei mir ist es bis ins Handgelenk gezogen.
    Wenn es ein Tennisarm ist, dauert das Ganze mindestens 6 Monate, eher länger.
    Würde so lange auch keine zusätzliche Therapie machen (Stoßwelle o.ä.).
    Spiel einfach so wie es geht, und nimm dir als Ziel wieder fit zu sein für die kommende Sommersaison...
    Nach dem Spielen immer schön dehnen und kühlen ;-)
    Achte jetzt beim Spielen auf armschonendes Material...
    Solltest Du im April immer noch Probleme haben, würde ich über zusätzliche Therapien nachdenken.
    Wenn du es damit auch nicht in den Griff bekommst kann man noch opperieren.
    Zuletzt geändert von dodi; 24.11.2014, 09:21.

    Einen Kommentar schreiben:


  • toasti
    antwortet
    Mich hats nun leider auch erwischt, seit ca. August kann ich nicht mehr schmerzfrei spielen, geschweige denn ne Flasche Wasser mit gestrecktem Arm hochheben.
    Ich bin mir mittlerweile auch nicht mehr sicher, ob es nur ein Tennisarm ist oder noch was anderes, denn mir tuts nicht nur am Ellenbogen weh, sondern auf gesamter Oberseite des Unterarms.

    Bei mir kams eindeutig durch Überlastung. Erst konnte ich nicht mehr spielen wegen Außenbandanriss am Fuß, dann durfte ich wieder und hab dann innerhalb kurzer Zeit zu viel Ballmaschine und 2 Matches gespielt weil ich "aufholen" wollte.
    Dazu neue SChläger getestet = andere Belastung. Naja und beim 2. Match musste ich dann fast aufgeben wegen Schmerzen.

    Seitdem schlage ich mich rum mit Übungen, Kineosiotape (meine Freundin ist Physio), aber nix half bisher.
    Freitag habe ich nun nen Arzttermin, bin gespannt was er sagt.

    Aber den Tip mit nur Vorhand spielen und Volley werde ich umsetzen, denn das geht recht gut.

    Ist bei euch der Schmerz nur am Ellenbogen oder zieht er auch nach unten?

    Wir haben bei mir das Gefühl es kommt womöglich auch von Rücken oder Füßen. Schau mer mal...

    Einen Kommentar schreiben:


  • dodi
    antwortet
    Mein Arzt hat mir ausdrücklich versichert, dass es nicht schlimmer wird. Man muss sich halt immer fragen, mit wieviel Schmerzen man spielen will.

    Einen Kommentar schreiben:


  • beginner
    antwortet
    naja, ich weiß nicht, ob leichtes Krafttraining und leichtes Tennis mit der Vorhand so sinnvoll ist, zumindest für mich. Ich muss nämlich dazu sagen, dass ich nach den ersten 3 Wochen fast schmerzfrei war und dann daraufhin ohne Rücksicht gespielt habe. Hatte danach wieder schmerzen, die erst jetzt richtig hartnäckig wurden und offensichtlich nicht mehr so einfach weggehen. Deswegen bin ich jetzt sehr vorsichtig, auch bei leichten Belastungen. Auf der anderen Seite wäre es natürlich super, wenn das mit dem leichten Krafttraining/Tennis nicht schlimmer werden würde, sondern das Gegenteil....

    Einen Kommentar schreiben:


  • dodi
    antwortet
    Pause, Dehnen, Dehnen, Dehnen, leichtes Krafttraining und viel Geduld. Bei mir hat es 8 Monate gedauert bis ich schmerzfrei war. Habe aber über die gesamte Dauer weiter Tennis gespielt, allerdings nur Vorhand und Volley. Aufschlag und Rückhand gingen über drei Monate garnicht. Danach schön mit Eis gekühlt und gut ausgedehnt...

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...