Tennisarm frisch minimalinvasiv operiert - Erfahrungsbericht

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  • Guga
    antwortet
    @haui1:

    Vielen Dank für die interessante Berichterstattung! Beste Genesungswünsche!

    @Lutz:

    Vor einigen Jahren hatte ich den Tennisarm mit Dehnen gut in den Griff bekommen.
    Dieses Mal hat es auch bei mir mit Dehnen nicht funktioniert.

    Mein Arzt hat mir Ruhigstellung angeraten und eine Schiene für Arm und Hand (bis zu den Fingern) anfertigen lassen. Ich sollte den Arm möglichst immer ruhigstellen. Dies war jedoch nur nachts möglich. Tagsüber habe ich jede Belastung so gut wie möglich vermieden. Zusätzlich habe ich zwei Wochen lang Voltaren-Tabletten eingenommen.
    Trotz meiner anfänglichen Skepsis, hatte sich nach zwei Wochen eine deutliche Besserung eingestellt.

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  • lutz
    antwortet
    Zitat von coke2000
    Dehnen hilft nicht bei jedem. Probier mal das aushängen an einer Stange. Das sollte jedem helfen und täglich leichte Hantel Übungen für den Arm.
    Meine Hände sind fast mit der Reckstange verwachsen,
    so lange habe ich da dran gehangen/ hänge ich da dran.

    Gut für meinen Rücken, aber nicht gut für meinen Arm.

    Grüße

    Lutz

    P.S. Hanteln: Bin 2 mal in der Woche in der Muckibude...

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  • _blade
    antwortet
    Zitat von coke2000
    Dehnen .... aushängen an einer Stange... leichte Hantel Übungen....
    hilft auch nicht jedem. Zumindest bei meinem Arm brachten diese konservativen Behandlungsmethoden keine Besserung. Salben, Spritzen ebenfalls nicht oder nur ganz kurzfristig.

    Vor x-Jahren hatte mir die Röntgentiefenbestrahlung dauerhaft geholfen, jetzt, vor einigen Monaten ausschließlich die Stoßwellentherapie. Seitdem bin ich beschwerdefrei. Trotzdem achte ich darauf, einen armschonenden Schläger mit entsprechender Saite zu spielen. Vorsichtshalber.


    Jeder reagiert anders und die ehemalige wirkende Behandlungsmethode muss im Wiederholungsfalls nicht wieder helfen.

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  • coke2000
    antwortet
    Zitat von Lutz
    Hallo Jan,

    klar lese ich noch mit!!!
    Habe mittlerweile Arzt und Physio gewechselt,
    genutzt hat bisher alle nichts. Dehne seit Monaten bis der Arzt kommt,
    merke aber auch gar keine Besserung, immer noch Entzündung am Muskel.
    Denke echt ernsthaft über eine OP nach, schlechter werden kann's nicht.
    Also: Halt uns auf dem Laufenden und weiterhin gute Besserung

    Grüße

    Lutz
    Dehnen hilft nicht bei jedem. Probier mal das aushängen an einer Stange. Das sollte jedem helfen und täglich leichte Hantel Übungen für den Arm.

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  • lutz
    antwortet
    Hallo Jan,

    klar lese ich noch mit!!!
    Habe mittlerweile Arzt und Physio gewechselt,
    genutzt hat bisher alle nichts. Dehne seit Monaten bis der Arzt kommt,
    merke aber auch gar keine Besserung, immer noch Entzündung am Muskel.
    Denke echt ernsthaft über eine OP nach, schlechter werden kann's nicht.
    Also: Halt uns auf dem Laufenden und weiterhin gute Besserung

    Grüße

    Lutz

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  • haui1
    antwortet
    Nach zwei Wochen:
    es wird immer besser. Gestern hat es einmal "geklackt" im Arm, tat kurz ziemlich weh, irgendwie geht es seitdem aber direkt besser. Ich habe gestern Abend einen Tisch umgestellt, das ging problemlos. Das Strecken des Arms tut zwar immer noch weh, aber die ganzen Alltagsgschäfte gehen immer besser (Anschnallen war am Anfang fies, geht jetzt ganz gut). Richtig körperlich Arbeiten würde ich mit dem Arm allerdings noch nicht. Büro ist kein Problem, wobei ich auch nicht 2 Stunden am Stück tippen muss.
    Vom Gefühl her würde ich mein letztes Posting noch mal unterschreiben, es geht gut voran.
    An Tennis ist noch nicht zu denken, auch Bälle werfen würde ich mit dem Arm noch nicht. Die gute alte Tennisarm-Dehnübung (die ich hoffentlich nie mehr brauche) ist nicht durchführbar. Ich vermute, dass ich in ca. 2-3 Wochen wieder locker spielen kann.
    Berichte in einer Woche mal weiter...

    @Lutz: Liest du noch mit? Bist du schon weiter gekommen?
    @alle: hat schon irgendwer anders sich so operieren lassen und kann mal berichten, wann er/ sie wieder Tennis spielen konnte. Es juckt wieder ziemlich stark in den Fingern!

    Gruß
    Jan

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  • Phil1977
    antwortet
    Das klingt doch schon mal sehr positiv.
    Drücke die Daumen, dass Du bald schon wieder zum Schläger greifen kannst und dann natürlich MIT Aufschlagtraining!! ;-)

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  • haui1
    antwortet
    Nach ca. 1,5 Wochen ein weiterer Zwischenstand:
    der Arm tut deutlich weniger weh. Ich glaube nicht, dass er noch mal dick wird. Die Heilung scheint jetzt schnell voran zu gehen. Tippen macht mir gar keine Probleme mehr, Autofahren auch nicht. Körperlich arbeiten würde/ werde ich mit dem Arm aber immer noch nicht. Schlafen ist immer noch etwas blöd, ich werde zwischendurch mal wach und lege mich dann anders hin. Das (Durch-) Strecken des Arms tut immer noch ziemlich weh und fällt mir schwer.
    Insgesamt geht´s aber deutlich voran und ich bin ganz optimistisch, dass in drei Wochen auch wieder leichte Belastungen möglich sind.
    Gruß
    Jan

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  • haui1
    antwortet
    Den Kinetic habe ich vor vielen Jahren probiert. Letztlich führte jede Schläger-Saite-Kombination irgendwann zu Problemen, wenn ich anfing, aufzuschlagen. Ich kann auch mit sehr wenig armschonenden Schlägern (Topspin CL 633 ist ein "Armkiller") stundenlang lange Bälle schlagen. Wenn es dann aber in Richtung Aufschlagtraining geht, ist immer Feierabend. Nur halt schneller oder etwas langsamer (mit dem CL 633 geht es maximal einen Satz lang gut). Vielleicht habe ich einen klitzekleinen Fehler im Ablauf, auf jeden Fall ist mein Treffpunkt häufig nicht weit genug vorne.

    Ich habe einige Jahre mit dem Dehnen ganz gute Erfolge gehabt, konnte aber trotzdem nicht konsequent aufschlagen. Ein Bekannter probiert gerade eine extrem weiche bespannte Saite (18-19 kg, glaube ich) aus und hat wohl so gut wie keine Probleme.

    Ich habe noch keine exakte, fundierte medizinische Studie zum Tennisarm gefunden. Sprich, was ist die genaue Ursache und wie kann sie behoben werden. Einige haben es, andere nicht. Fest steht, dass die Belastungen auf den Unterarm bzw. den Sehnenansatz auf den Knochen riesig und die Schmerzen irgendwann dauerhaft sind (wenngleich es auch immer mal wieder abklingt oder weniger wird).

    Noch mal: ich hatte die Faxen einfach dicke. Entweder es wird jetzt oder der Schläger kommt an den Nagel. Für Rumeierei und Jojo bin ich zu ehrgeizig. Ich möchte an meinem Limit Tennis spielen können, ohne dass ich Schmerzmittel einwerfe.

    Gruß
    Jan

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  • coke2000
    antwortet
    Zitat von haui1
    coke2000, ich bin da ganz eng bei dir. Eine herkömmliche OP hätte ich keinesfalls machen lassen, davon hat mir auch mein Physio (dem ich stark vertraue) dringend abgeraten. Da kenne ich fast nur negative Berichte. Nach knapp 20 Jahren bin ich aber soweit, dass ich sage: Entweder es wird oder ich gebe den Tennissport dran. Diese ganze Therapien mit Dehnen und Schlägerwechsel und und und bin ich einfach nur noch leid. Ansonsten bin ich "OP-frei" (mal von den Mandeln abgesehen) und ein Freund von konservativen Therapien.

    Der Schritt zur OP ist heftig, einen "Schnellschuss" würde ich keinesfalls tun und vorher alle anderen möglichen Therapien ausschöpfen. Aber wie gesagt, nach knapp 20 Jahren ohne Aufschlagtraining reichte es mir.

    Heute geht es wieder besser, ich kann sogar wieder tippen. Schmerzen habe ich nur bei bestimmten Bewegungen und bei Druck auf bestimmte Stellen. Die Manschette, die ich tragen soll, drückt etwas. Ob sie wirklich hilft kann ich kaum sagen.

    Gruß
    Jan
    Oh, das ist schon heftig bei Dir. Hast Du einmal einen Pro Kennex Schläger mit KINETIC System getestet? Würde mich interessieren. Noch eine gute Besserung
    Gruß

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  • haui1
    antwortet
    coke2000, ich bin da ganz eng bei dir. Eine herkömmliche OP hätte ich keinesfalls machen lassen, davon hat mir auch mein Physio (dem ich stark vertraue) dringend abgeraten. Da kenne ich fast nur negative Berichte. Nach knapp 20 Jahren bin ich aber soweit, dass ich sage: Entweder es wird oder ich gebe den Tennissport dran. Diese ganze Therapien mit Dehnen und Schlägerwechsel und und und bin ich einfach nur noch leid. Ansonsten bin ich "OP-frei" (mal von den Mandeln abgesehen) und ein Freund von konservativen Therapien.

    Der Schritt zur OP ist heftig, einen "Schnellschuss" würde ich keinesfalls tun und vorher alle anderen möglichen Therapien ausschöpfen. Aber wie gesagt, nach knapp 20 Jahren ohne Aufschlagtraining reichte es mir.

    Heute geht es wieder besser, ich kann sogar wieder tippen. Schmerzen habe ich nur bei bestimmten Bewegungen und bei Druck auf bestimmte Stellen. Die Manschette, die ich tragen soll, drückt etwas. Ob sie wirklich hilft kann ich kaum sagen.

    Gruß
    Jan

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  • coke2000
    antwortet
    Ich würde wirklich alle Mittel ausschöpfen um einer Operation zu entgehen. Ich bin selbst so ein Tennisarm geplagter. Schlage mich nun fast zwei Jahre damit rum. Bin aber nun endlich auf einem guten Weg schmerzfrei zu werden. Habe auch alles ausprobiert Dehnen, diverse Therapien, verschiedene Saiten Schläger etc....
    Die Schmerzen bei mir kommen von meiner Halswirbelsäule und Nacken. Die Schmerzen strahlen dann bis in den Arm aus. Im Arm selbst liegt so gut wie nie eine Entzündung vor. Das ist absoluter Unsinn. Ihr solltet Euch auch mal über Triggerpunkte informieren. Ich massiere dies nun selbst mit Hilfe eines Tennisballes und das geht einwandfrei. Am Anfang sehr schmerzhaft wenn man mal die richtigen Punkte gefunden hat, aber es wird immer besser und die Verhärtungen lösen sich und damit auch die Schmerzen im Arm. Auch sollte man die Muskulatur im Nacken/Rücken trainieren. Hier nehme ich ein Theraband mit dem ich täglich trainiere. Zehn Minuten reichen da völlig aus. Und die Arme mit einem Handtrainer (Federgriff).
    Es dauert lange bis man Erfolge hat aber es lohnt sich auf jeden Fall. OP käme für nicht in Frage. Da ich da schon sehr viele negative Berichte gehört habe.
    Bei der Besaitung sollte man auch unbedingt eine weiche Poly oder besser ein Multi nehmen.
    Was noch dazu kommt, ich habe immer Schläger mit geschlossenem Saitenbild gespielt 18/20 bei 95 oder 98 cm 2 Schlagfläche, jetzt bin ich auf 16/19 umgestiegen+100 cm2 und das macht auch schon einiges aus. Hätte ich nicht gedacht. Der Arm ermüdet bei mir dadurch viel langsamer und spielt sich einfacher.
    Zuletzt geändert von coke2000; 13.01.2013, 14:44.

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  • _blade
    antwortet
    Danke für den Zwischenbericht und weiterhin gute Fortschritte.


    Lass dir etwas Zeit und übertreibe es nicht mit den Übungen. Auf eine Woche mehr dürfte es nicht ankommen.

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  • haui1
    antwortet
    Hallo,
    dann berichte ich mal weiter.
    Der Doc war bei der Nachuntersuchung sehr zufrieden. Alles sei perfekt gelaufen. Er sei sich sehr sicher, dass das alles richtig gut und schmerzfrei wird. Sicher sei nix in der Medizin, aber er gäbe der Sache 98%.
    Bin dann gestern, einen Tag nach der OP ca. 3,5 Std. nach Hause gefahren. Das war laut Doc ok, aber nicht gut. Danach hatte ich ein kleines Ei am Ellenbogen. Ging mit Kühlen und Ruhe aber wieder weg. Heute habe ich auch ein bissl viel gemacht, jetzt tut es ein bissl weh.
    Insgesamt habe ich wenig Schmerzen und nur zwei Tabletten (IBU 600) genommen. Die Hand ist wieder recht beweglich. Arbeiten geht damit noch nicht. Schreiben nicht gut.
    Mit dem aktuellen Stand bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich in vier Wochen wieder spielen kann.
    Meinen Ablauf mit der OP am Donnerstag, Nachuntersuchung am Freitag und dem WE zur Erholung finde ich rückblickend gut.

    Gruss
    Jan

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  • lutz
    antwortet
    Weiter...

    Bitte unbedingt weiter berichten!

    Bin seit dem ersten Medenspiel Anfang Mai außer Gefecht aufgrund eines Tennisarms.
    Bei mir hat bisher gar nichts Besserung gebracht (Pausen, Spritzen, Dehnen, Physio, Stoßwellen, Oszillation).
    Bin total frustriert und habe eine OP ernsthaft ins Auge gefaßt.

    Wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

    Grüße

    Lutz

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