Tennisarm frisch minimalinvasiv operiert - Erfahrungsbericht

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  • robiz72
    Ein Gast antwortete
    So bin ich meine Schmerzen (Tennisarm???) losgeworden



    1. Schlägerwechsel von 16/19 auf 18/20 (immer noch Wilson Blade)

    2. Polyfibre Viper 1.20 mit 23/23 drauf bespannt (habe die Empfehlung in einem der Beiträge hier gefunden! Vielen Dank!!, weiß leider nicht mehr wer, denn ich würde mich gerne persönlich bedanken)

    3. Aufgehört mich am Schläger festzuhalten
    Zitat meines Orthopäden, der selbst aktiver Tennisspieler ist :
    "Profis packen nur im Augenblick des Ballkontakts kurz zu und Hobbyspieler halten sich permanent am Schläger fest, was zu der Überbelastung und letztlich zum sogenannten Tennisarm führt"

    Zur Therapie gab es nur Handgelenkstütze, die ich über Nacht getragen habe, ca. 2-3 Wochen. Die Schmerzen sind nach ca. 4-5 Wochen verschwunden.

    Die Schmerzen waren so stark, dass ich keine Flasche heben konnte.

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  • Zeiler08
    antwortet
    Hallo,
    möchte das Thema mal wieder hervor holen. Auch ich bin letzte Woche bei Dr. Bergmann am Tennisarm operiert worden. Jegliche Versuche, den Tennisarm loszuwerden, scheiterten.

    Passiert war es vor gut einem Jahr Anfang Dezember. Anfangs wurde das ganze gar nicht wirklich ernst genommen vom Hausarzt und vom Orthopäden. Ab Januar Tabletten verschrieben bekommen. Nebenbei noch mit Voltaren geschmiert, gekühlt und Quarkwickel gemacht. Als dem Orthopäden irgendwann klar war, es sei wohl doch ein Tennisarm, ging es mit Krankengymnastik weiter und natürlich ausreichend dehnen. Bandage über mehrere Wochen getragen. Half alles nix. Dann hatte ich parallel 6 x Stoßwelle. Der Schmerz wurde von Woche zu Woche schlimmer, obwohl ich keinen Schläger mehr seit Anfang Dezember in der Hand hatte.

    Im Mai dann die Erkenntnis, man könne es doch mal mit einer Cortison-Spritze versuchen. Diese sollte 6 Monate halten. Siehe da, nach 3 Tagen alles weg und ich konnte nach 10 Tagen wieder Tennis spielen. Ende Juni aber bereits wieder Schmerzen im Arm und Anfang Juli die nächste Spritze. Tennis war auch hier wieder nach 3 Tagen möglich, aber nur noch mit Bandage, da der Schmerz ohne immer noch leicht da war.

    Im September wurde es bereits wieder so schlimm, dass mir klar war, so kann es nicht weiter gehen. Ich bin über das Forum und natürlich über die Homepage auf Dr. Bergmann gestoßen. Zufälligerweise hatte ich dann noch Kontakt zu jemandem, der auch von ihm operiert wurde. Er war damals sehr angetan vom Doc.

    Vor 14 Tagen dann sogar kurzfristig einen Termin bekommen. Dr. Bergmann nahm sich sehr viel Zeit und besprach mit mir den gesamten Verlauf. So recht konnte er den Kollegen mit seiner Behandlungsmethode nicht verstehen, ohne ihn aber schlecht zu machen. Er erklärte mir genau warum und wieso es seiner Meinung nach nicht mehr weg geht. Dies war alles sehr schlüssig für mich und ich entschied mich dafür, es machen zu lassen.

    Nur 4 Tage später wurde ich nun operiert. Jetzt, nach 10 Tagen kann man noch nix sagen. Die OP dauerte genau 20 Sekunden. Die Heilung wird länger dauern, da mein Gewebe durch Stoßwellen und Spritzen schon recht angegriffen war, wie er bei der OP sah. Ich trage bis morgen noch die Bandage und bin nach 10 Tagen recht beweglich im Arm. Schmerzen sind noch da von der OP und man darf es absolut nicht übertreiben.

    Man sollte bei der Behandlung gut abwägen, zu wem man geht. In meinem Fall wurde ich scheinbar nicht gut therapiert und hab dadurch mehr Nachteile jetzt im Nachhinein und mein Heilungsverlauf wird sich deutlich in die Länge ziehen. Ich kann gerne berichten, wie es gelaufen ist, wenn ich mehr weiß

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  • Juan Pablo
    antwortet
    Golferarm OP

    Hallo,
    gerne beteilige ich mich an diesem Austausch. Zu meinem großen Bedauern wird in diesem Forum nur selten über Golferarm OPs geschrieben, das genau war mein Problem. Ich konnte zwar noch Tennis von der Grundlinie spielen, aber nicht mehr Aufschlagen. Nach 2-3 Aufschlägen war immer für mehrere Wochen Schluss. Habe das Ganze 20 Monate ertragen. So ist natürlich kein sportliches, ambitioniertes Tennis mehr möglich.
    Aus diesem Grund wurde ich am 28.05. am rechten Arm operiert, ebenfalls wie viele andere bei Dr. Bergmann in Fürth. Ich habe mich lange Zeit um die OP herumgedrückt, weil ich etwas Angst davor hatte. Die OP war dann allerdings komplett harmlos. Heute zwei Wochen nach der OP ist der Arm voll einsatzfähig und ich kann täglich mehr Belastung auf den Arm bringen. Ich bin fast soweit wieder einen Schläger in die Hand zu nehmen, obwohl ich natürlich weiß, dass dies ein großer Fehler wäre.
    Ich hoffe jetzt natürlich, dass das Resultat genau so gut ist wie der OP Verlauf. Ich würde mich sehr freuen noch weitere Erfahrungsberichte zum Golferarm zu sehen.

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  • Henriko_Karuso
    antwortet
    Hallo Tennisfreunde,
    da hier schon lange nichts geschrieben wurde, hoffe ich auf neue Erfahrungen und Rückmeldung.
    Ich wurde vor 8 Wochen am Tennisarm operiert. Die Sehne wurde komplett abgetrennt und mit Hilfe von Ankern im Knochen neu angesetzt.
    Kennt jemand diese Methode? Hat jemand damit Erfahrungen? Habe leider immer noch starke Schmerzen am Sehnenansatz, genauso wie vorher.
    Viele Grüße und würde mich über Infos freuen
    Henrik

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  • n775
    antwortet
    dem kann ich mich nur anschließen. Meinem operierten Arm geht es seither bestens.
    Keinerlei Probleme mehr.
    Allerdings hab ich nun die Probleme am linken Arm... was ein Beweis dafür ist, dass dies nichts mit unserem geliebten Sport zu tun haben muss...

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  • coppamax
    antwortet
    Alles OK

    Hi,

    nach 2 weiteren Jahren und Saisons immer noch alles wunderbar!
    OP war März 2017.

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  • Dallas
    antwortet
    Melde mich nach langer, langer Zeit auch mal wieder zu Wort. Ich muss sagen das ich in der Zeit von März 2017 bis Mai 2018 kaum mit Tennis beschäftigt habe....was wahrscheinlich nicht das aller schlechteste war ;-) Gespielt habe ich in dieser Zeit genau 2mal. Dies hatte aber nichts mit der OP oder damit verbundenen Schmerzen zu tun sondern war eher ein zeitliches Problem. In dieser Zeit habe ich mich intensiver dem Thema Muskelaufbau im Fitnesstudio gewidmet.

    Seit Mai 2018 spiele ich nun wieder einigermaßen aktiv Tennis (1-2mal die Woche). 2 Spiele in der Medenrunde habe ich auch schon ausgeholfen und ich muss sagen das ich keinerlei Probleme habe. Keinerlei Schmerzen oder sonstige Probleme.

    Vielleicht ist es bei mir ja tatsächlich die Kombination aus den drei Faktoren....OP, lange Pause mit Muskelaufbau. Hoffe es bleibt so.

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  • coppamax
    antwortet
    Hi,

    hier geht es um die Erfahrung der OP-Methode von Dr. Bergmann und nicht um Therapiemöglichkeiten des Tennisarms.
    Wie auch Ich persönlich hat sicherlich jeder vom Dehnen über Stange hängen Cortison, Stoßwelle und und und alles schon probiert, bis er sich unters Messer legt.

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  • anburme
    antwortet
    @Pedro66 und Henner
    war zwar am Anfang eine Überwindung und sehr scherzhaft, hat bei mir selbst auch am meisten mit geholfen.
    Danach Schlägerwechsel auf Team Ausführung und Besaitung herunter auf 21-23kg.

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  • Henner
    antwortet
    Zitat von Pedro66
    Ich hab mir nicht alles durchgelesen, wollte aber - auch auf die Gefahr hin, dass es schon gesagt wurde - einen Tipp geben, der meinem Kumpel sehr geholfen hat, bei seinem Tennisarm:

    Ein paar mal am Tag an eine Stange hängen und einfach baumeln lassen, mit gestreckten, langen Armen.

    Nach ca. einer Woche war der Tennisarm bei meinem Kumpel verschwunden!
    Ich habe mir den Rest auch nicht durchgelesen, aber die Wirksamkeit dieser Methode kann ich bestätigen!

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  • Pedro66
    antwortet
    Ich hab mir nicht alles durchgelesen, wollte aber - auch auf die Gefahr hin, dass es schon gesagt wurde - einen Tipp geben, der meinem Kumpel sehr geholfen hat, bei seinem Tennisarm:

    Ein paar mal am Tag an eine Stange hängen und einfach baumeln lassen, mit gestreckten, langen Armen.

    Nach ca. einer Woche war der Tennisarm bei meinem Kumpel verschwunden!

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  • n775
    antwortet
    7 Wochen nach OP

    Hatte Dienstag abend das erste mal wieder auf dem Platz gestanden. zunächst nur ein paar vorsichtige Bälle im T-Feld, dann aber doch auch an die Grundlinie und vorsichtig aber sauber durchgeschwungen...
    Was soll ich sagen...
    Das erste mal seit über einem Jahr gespielt, ohne Tennisarmschmerz

    Ich trainiere natürlich noch weiter am Muskelaufbau mit Terrabändern (Meine Physio, ebenfalls Tennisspielerin hat mir einige Übungen mitgegeben, die gerade für typischen Schwungbewegungen vorteilhaft sind). Ich habe beim Spielen gemerkt, wie anstrengend das für den Arm noch ist... Aber ich bin sowas von glücklich, dass ich auch jetzt im NAchgang weiterhin schmerzfrei bin, den Arm scheinbar nicht überbelastet habe.
    Ich bin guter Dinge dass ich im Sommer wieder draußen angreifen kann.

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  • Marion
    antwortet
    OP in Fürth

    Hallo, ich bin erstmalig in einem Forum. Habe das Forum zum "Tennisellenbogen" für mich entdeckt und alle bisherigen Einträge gelesen.
    Ich war gestern bei Herrn Dr. B. in Fürth und habe mich nach meinen ca. 14 monatigen Leidensweg operieren lassen. Ich bin nun gespannt, ob sich die Problematiken nach dieser OP erledigen werden. Momentan gibt es es einen mittelmäßigen und sicher vetretbaren Wundschmerz. Ich werde, um die Schwellung an der Hand zu minimieren, den Arm leicht hochlagern. Zudem fasse ich mich in Geduld und erhoffe mir zum WE eine merkliche Linderderung des Druckschmerzes.

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  • n775
    antwortet
    4 Wochen nach der OP

    Moin zusammen,
    nach wie vor ist der Heilungsverlauf positiv zu bewerten. Rückschläge hatte ich noch nicht wirklich. Bin allerdings 3 mal punktiert worden, da die Beule an der Außenseite, also Tennisarm-seitig, doch recht ausgeprägt war und mein behandelnder Orthopäde meinte es besser raus zu holen.

    Tennisarmschmerz ist seit der OP völlig weg. Ich belaste den Arm alltagsmäßig auch wieder, allerdings noch keine schweren Tätigkeiten.
    Ich spüre hin und wieder mal noch einen Schmerz im Bereich Golferellenbogen, weiß aber noch nicht genau, ob dass noch die ursprüngliche Reitzung ist, die nach der OP noch nicht ganz abgeheilt ist, oder ob es auf Grund der OP Belastung ein Folgeschmerz bei Beanspruchung ist.

    Parallel bin ich zur Zeit auch noch in Physiotherapie mit dem Thema. Dort wird der Arm selbst zur Zeit nicht behandelt, einfach um die Abheilung in Ruhe zu lassen.
    Seit Vorgestern spüre ich bei voller Durchstreckung des Arms ein Ziehen im Ellenbogen, also nicht an den OP Stellen sondern sehr zentral im Gelenk.
    Der Physio, dem ich gestern davon berichtet habe, stellte fest,dass ich den Arm auch noch nicht voll durchstrecken kann und das Bizeps und Trizeps hier verkürzt wirken und so evtl. der Schmerz zu Stande kommt. Hier hat er dann gezielt mit Behandlungen eingewirkt und anschließend war die Durchstreckung bereits etwas weniger schmerzhaft und leichter möglich.
    Er hat mir auch abgeraten bereits wieder mit dem Tennis anzufangen, solange die Durchstreckung des Arms noch nicht problemlos, schmerzfrei und uneingeschränkt möglich ist.
    Wir werden jetzt gezielt den Schulter-, Brustbereich und die Oberarmmuskulatur lockern und dehnen. Er geht davon aus, dass hier auch das Ursprung meines Problems zu suchen ist und der Tennisarm quasi eine Folgeerscheinung der auffällig verkürzten Muskelpartien in diesen Bereichen sein kann.

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  • coppamax
    antwortet
    Hi,

    ich habe phasenweise mit einem Gyrotwister trainiert. Das aber erst als ich auch schon wieder vorsichtig Tennis gespielt habe. Ca. 8 Wochen.

    Gruß

    Holger

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