US Open 2008

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  • sunj
    antwortet
    Ganz guter Artikel von orf.at:


    Kritiker zum Schweigen gebracht
    Roger Federer hat beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York alle Kritiker verstummen lassen.

    Mit einem souveränen 6:2 7:5 6:2-Finalsieg, der wieder stark an die Dominanz des Schweizers in den vergangenen Jahren erinnerte, ließ er dem Schotten Andy Murray in dessen erstem Major-Finale keine Chance.


    Dass er das vielleicht schwierigste Jahr seiner Karriere, das mit Pfeiffer'schem Drüsenfieber begann, nicht ohne einen großen Einzel-Titel beenden muss, bedeutete dem 27-Jährigen "die Welt". Dass er damit als erster Spieler seit 84 Jahren fünfmal in Serie die US Open für sich entschied, ist hingegen "nur" einer von vielen Rekorden des Ausnahmekönners.


    "Ein spezieller Moment"
    Ein Halbfinale und zwei Finali bei Grand Slams 2008 hatte Federer bis dato zu Buche stehen, Olympiagold im Doppel "im Vorbeigehen" mitgenommen.


    Was sich für jeden anderen als sensationelle Saison darstellen würde, war für die langjährige Nummer eins der Welt angesichts des verpassten Olympiasiegs im Einzel und des Verlusts der Nummer-eins-Position an Rafael Nadal aber nicht zufriedenstellend.


    "Es fühlt sich so großartig an. Das ist ein spezieller Moment in meiner Karriere. Ich hatte einige harte Grand Slams dieses Jahr hinter mir. Diese Trophäe nun mit nach Hause zu nehmen ist unglaublich", verkündete Federer noch im Arthur Ashe Stadium.


    Britische Durststrecke geht weiter
    Die Briten müssen hingegen weiter auf ihren ersten Major-Sieger seit 1936 warten. Was Murray dazu noch fehle? "Ich muss noch sehr viel verbessern."


    Der 21-Jährige, der 2004, als Federer zum ersten Mal in Flushing Meadows triumphierte, den Junioren-Titel einsackte, vergaß aber nicht, dass er sein bestes Turnier hinter sich hatte. "Es war ein tolles Turnier, ich habe mich großartig amüsiert und konnte gegen den besten Spieler aller Zeiten antreten", sagte Murray, der zuvor zwei von drei Duellen mit Federer für sich entschieden hatte.


    Dem nunmehr 13-fachen Schweizer Grand-Slam-Gewinner fehlt damit nur noch ein Titel, um mit Rekordhalter Pete Sampras gleichzuziehen.


    Murray im Finale überfordert
    Mit nur zwei Turniersiegen 2008 im Gepäck und einer sehr durchwachsenen Hardcourt-Bilanz war Federer nach New York gekommen. Obwohl er selbst darin nie eine Ausrede suchte, waren diese Ergebnisse mitunter die Nachwirkungen einer Krankheit, die bereits Karrieren beendet oder zumindest für lange Zeit unterbrochen hatte.


    Der 27-Jährige verdiente sich den fünften Erfolg im "Big Apple" mit offensiver Spielweise: Von Anfang an suchte er immer wieder den Weg ans Netz und überforderte damit Murray, der am Vortag Nadal bezwungen hatte. Der Schotte, der in der dritten Runde gegen den Österreicher Jürgen Melzer nur zwei Punkte vor dem Aus stand, konnte meistens nur reagieren. Nach 111 Minuten durfte der Schweizer über seinen 34. Sieg in Serie im Stadtteil Queens jubeln.


    Federer ist nicht nur der erste Spieler nach Bill Tilden 1924, der fünf US-Open-Trophäen in Serie holte - sondern auch der erste Spieler, dem es gelang, bei zwei verschiedenen Major-Turnieren fünfmal in Serie zu triumphieren. In Wimbledon war ihm dieses Kunststück zwischen 2003 und 2007 gelungen. Es ist nun das sechste Jahr in Serie, in dem Federer mindestens einen der vier wichtigsten Titel holte.


    Positives Denken als Erfolgsgeheimnis
    Nach dem Triumph gab er einen Einblick in sein Seelenleben: "Ich bin immer positiv geblieben, auch nach dem epischen Wimbledon-Finale und der verlorenen Nummer-eins-Position. Das war das Wichtigste." Das Wichtigste in einer Zeit, in der er nicht nur mit sich zu kämpfen hatte: "Ich war manchmal genervt, weil mich plötzlich alle möglichen verrückten Leute kontaktierten und meinten, ich brauche mentale oder physische Hilfe."


    "Leute sind aus einer Toilette herausgekommen und haben geglaubt, mir helfen zu können. Das hat wehgetan", sagte der Schweizer. In der Stunde des Erfolgs genoss er freilich seine Popularität, die auch in der US-Metropole grenzenlos ist: "Es ist unglaublich, wie viele Leute mich hier erkennen und mir Glück wünschen. Das ist einfach großartig."


    Der Weltranglisten-Zweite gab aber auch zu: "Es geht nur um Siege. Halbfinali und Finali helfen mir in meiner Karriere nicht mehr wirklich weiter." Dennoch meinte er über seinen Siegesrekord bei zwei verschiedenen Grand Slams stolz: "Es ist schön, diese jeweils fünf Titel miteinander zu vergleichen. Nicht viele oder eigentlich keiner kann das machen."

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  • Prostaff73
    antwortet
    ich habe mich sehr für Roger gefreut, ich wußte bis gestern Abend gar nicht mehr, wie schnell der sein kann, und ich habe einige US Open Matches von Federer gesehen.
    Ich sage nochmal herzlichen Glückwunsch an Roger und
    13 and counting.

    Viele Grüße
    Prostaff73

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  • norbe
    antwortet
    also ich muss sagen , dieser Andy Murray hat mich auch begeistert.
    Ich habe grade "Winning Ugly" gelesen (gutes Buch übrigens), und denke , an Murray kann man schon ein wenig von der taktischen Schulung erkennen , von der Gilbert da schreibt.
    Ich glaube Murray´s Erfolg wird keine Eintagsfliege sein, an dem werden wir noch viel Freude haben.

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  • moya fan
    antwortet
    Die zehn Minuten sind vorbei. Schämst du dich schon ? Ne, waren schon interessante US Open mit hochklassigen Matches und einem am Ende völlig verdienten Sieger.

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  • vino
    antwortet
    Alles in allem, fand ich die US-Open wirklich extrem geil.
    War ja auch eignetlich das erste Grand-Slam, das ich richtig verfolgt habe.
    Ich denke ich werde viele schöne oder auch weniger schöne Erinnerungen behalten.
    Es ging los mit dem Hechtsprung von Phau, weiter mit 'nem Gegner von Roddick (kann mich nicht mehr an den Namen erinnern), der sich gerade noch unter einen "Mörderaufschlag" retten konnte und danach mit heftigem Kopfschütteln nicht mal mehr versuchte den Aufschlag zum Match zu retournieren.
    Dann noch Tsongas Aktion im Spiel gegen Moya und Nadals Schlag auf den Schiedsrichter, kurz vor dem steinzeitlich klingenden Schrei.
    Weniger schön war die Djokovic-Roddick-Geschichte, die hat sich aber ja zum Glück schnell verabschiedet. Der schönste Ball des Turniers war für mich dann im Halbfinale von Federer gegen Djokovic. Ein unfassbarer Smash.
    Murray hab ich erst richtig kennengelernt, ich mag seine clevere, für mich während der US-Open, sogar die cleverste Spielweise und das, dass er "anders" ist.
    Aber all das wird wohl noch von der Erinnerung an Federer, an seine ungewohnten Emotionen, an seine präzisen Schläge, an sein Auge fürs Spiel und insgesamt einfach an seine "Wiedergeburt" und diese "Magie", die am Ende seine Spiele erfüllt hat.
    Ich saß gestern im Bett und habe mir das Finale mit einem Dauergrinsen angeschaut. So wohl gefühlt und so glücklich war ich lange nicht mehr.

    Uff, ich merk schon in 10 Minuten, werd ich mich für diesen Post schämen, aber ich musst das mal los werden.

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  • samir
    antwortet
    Zitat von Jan G.
    jaja gibs zu... da stehst du doch drauf
    Ja bestimmt , alle Spargeltarzane stehen drauf!

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  • Goldeagleno1
    antwortet
    Zitat von Jan G.
    jaja gibs zu... da stehst du doch drauf

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  • Jan G.
    antwortet
    jaja gibs zu... da stehst du doch drauf

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  • Novak Djokovic
    antwortet
    Iiii...sowas ekeliges gehört net in ein öffentliches Forum!

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  • Marc LANDAUER
    antwortet
    Was anderes, stimmt es dass New York Sonntag Abend eine Erdbebenwarnung gab ?
    Zumindest fühlte man es kurz nach dem Sieg von Serena Williams. *stampf*



    Zuletzt geändert von Gast; 09.09.2008, 11:14.

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  • Heinman
    antwortet
    Wie auch immer !

    Ich bin gespannt auf die nächsten Masters Turniere, auf das große Finale im Masters Cup 2008
    .... und auf 2009 !!!

    Denn es gibt, wie Federer nach dem Finale sagte, eine breite Spitze von 4 bis 5 Spielern.
    Wem da an einem Tag 5 % fehlen, dem wird es schwer fallen.

    Und so wie Federer am Montag gespielt hat kann man doch nicht in 20 bis 30 Semis bzw. Finals spielen.

    ....... oder etwa doch

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  • kimmi
    antwortet
    AMEN!

    Doch ist die Freude nur von kurzer Dauer,
    so dringt sie wieder durch,
    die große tiefe Trauer.

    So, der Gottesdienst ist nun beendet!
    Zuletzt geändert von kimmi; 09.09.2008, 10:28.

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  • groundstroke
    antwortet
    Zitat von Densun
    also ich halte auch nichts davon roger jetzt einfach nur zu loben und zu preisen...
    Doch !

    Großer Roger, wir loben dich, Feddi, wir preisen deine Stärke.
    Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke.
    Wie du warst schon vor langer Zeit, so bleibst du in Ewigkeit!

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  • tamas
    antwortet
    Zitat von kimmi
    ... und wenn ihr TENNISGOTT von Rafa auf Sand wieder paniert wird in Roland Garros weinen sie wieder alle ...
    nein, moya fan und ich sicher nicht da wir beide grosse rafa fan sind,
    tennisfan sind wir aber eben noch viel mehr!

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  • DennisKassel
    antwortet
    also ich halte auch nichts davon roger jetzt einfach nur zu loben und zu preisen... das wäre quatsch.
    mich persönlich hat es aber nicht nur gefreut, sondern auch wirklich überzeugt wie er, auch schon gegen nole, gespielt hat. das war wieder der "alte" roger...
    ich finde er hat eine gewisse agressivität in seine schläge zurück bekommen, und noch viel wichtiger: er zaubert sich wieder frei und ist auch stabil(er) bei breakpunkten.
    zudem empfinde ich es als sehr offensichtlich das es ihn zwar gewurmt hat nicht mehr nummer 1 zu sein, er aber erstens jetzt wieder ein klares ziel vor augen hat und zweitens entspannter aufspielen kann. und wenn das dann mit seinen aussagen zur tunierplanung 2009 zusammen kommt, denke ich werden wir nächstes jahr sehen das er sampras überholt.

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