Sehr passive Gegner

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  • bergamotte
    antwortet
    ich muss am Samstag bei unseren Vereinsmeisterschaften gegen einen 52-jährigen Spielen, der glaub in seinem Leben noch nie einen Fehler gemacht hat
    er spielt Herren 40 Württembergliga!!!
    hab ihn selber nie spielen sehn, hab mir aber sagen lassen, wie gesagt keine Fehler, und geschnibbele ohne Ende.
    bin selber 28 und spiele erst 1,5 Jahre Tennis nach über 10 Jahren Pause! Höchst wahrscheinlich werd ich so richtig schön den Sack voll kriegen, aber egal.
    Ich kann relativ gut Topspin spielen, werden mal versuchen mein Spiel darauf aufzubauen.

    Die Tipps von Benedikt find ich ganz gut, bin mal gespannt ob ichs umsetzen kann, wenn nicht auch egal.
    Ich freu mich schon tierisch auf das Match, kann eigentlich nur gewinnen, wenn ich nicht gerade ein 00 eingeschenkt bekomme.

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  • Benedikt
    Ein Gast antwortete
    @Styl.ist

    ist ja abhängig was du für Schläge drauf hast, und wo deine Hauptwaffe liegt.

    Also als erstes, eigentlich haben passive Gegner auf Dauer den längeren Hebel (ich meine die ganze Tenniskariere) je älter man ist, um so effektiver wird das Ganze.

    Man sollte nicht soviel auf den Gegner achten, sondern mehr sehen was man hat um den Typen auf der anderen Seite auseinander zu nehmen. Wenn man ein agressiever Grundlinienspieler ist, macht es keinen Sinn auf Sicherheit zu mach, denn das kann der andere besser.

    Gängige Lösungsvorschläge sind:

    Hohe Topspinschläge auf die RH-Seite, dann wird er kurz und dann zum Angriff blasen.

    Winkelspiel mit Longlineschuss.

    Den Typen nach Vorne locken, da sich solche Leute Vorne ich wohl fühlen. Also Slice auf die T-Linie und dann vor die Füsse oder Links - Rechts.

    Serve and Volley ab und zu

    Aber was ganz wichtig ist:

    Jeder Fehler den du machst zählt doppelt

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  • onetrickpony
    antwortet
    Zitat von Styl.ist
    ICH WILL TROTZDEM EIN KONZEPT HABEN, UM IHN ZU SCHLAGEN! ALSO STRENGT EUCH MAL EIN BISSCHEN AN
    probiersmal damit...

    - abwarten
    - geduld haben und auf den "richtigen" ball warten
    - netz gehen
    - druck ausüben
    - mehr winkel spielen
    [e] immer witzig ist auch das tempo rauszunehmen, damit er beschleunigen muss

    wenn du zu gute passierbälle bekommst, kann das auch daran liegen dass du im falschen moment ans netz gerückt bist. einen tiiiiefen slice auf die rückhand ist schon mal ned schlecht^^

    hab vorallem geduld und versuch nicht sofort den winner zu schlagen, auch wenn er dir 4-5mal schön retourniert. verlier nicht die nerven. mach keine schläge die du nicht kannst...

    druck ausüben wenn du das kannst, falls nicht. dann wärs etz an der zeit das zu üben^^

    spiele viel gegen einen solche bringer und es nervt gegen einen gegner zu verlieren weil der nichts fürs spiel macht. umso mehr behalt die nerven^^ stell dich darauf ein dass der match ewigs dauern kann.

    ansonsten druck dir die liste vom champcoach aus, und lies die vordem match nochmals durch. war nämlich topp

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  • ImpCaligula
    antwortet
    Zitat von badnix
    ... alles was Du aufbringen mußt ist die Geduld für 5-10 hohen Topspinbälle, ist aber weniger anstrengend als permanent von links nach rechts zu hetzen und im Endergebniss (zumeist) auch deutlich befriedigender
    Ja. So habe ich es letzte Woche auch gemacht. Hohe Topspinbälle durch die Mitte, immer und immer wieder. Und dabei habe ich kontinuirlich versucht den Druck zu erhöhen. "Einfach" konzentriert drann bleiben. Irgendwann wird der Ball vom Gegner zu kurz und ab ins Netz.

    Was auch gut geklappt hat, war bei einem Gegner, dass ich ihn langsam in eine Ecke gespielt habe und dann recht schnell mal gezielt in die andere. So richtig schön gegen die Laufrichtung ab und zu. Klappte auch gut.

    Blos nicht einlullen lassen.

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  • badnix
    antwortet
    Zitat von hedi112
    Mein Problem ist dann immer, dass mir leider mit zunehmender Spieldauer die Gedult fehlt, zumahl es auch keinen Spaß macht, den Ball 1000 mal hin und her zu spielen. Aber für mehr Spaß kann man sich dann bei Turnieren auch nichts kaufen...
    5-10 x hoher Topspin kontrolliert durch die Mitte - Bringer und/oder Konterspieler sind in der Regel stark, wenn die Bälle links oder rechts kommen, da laufen sie voller Begeisterung stundenlang und platzieren noch besser zurück ...

    ... gegen die hohen Topspin durch die Mitte können sie aber gar nichts machen - machen ja eh nichts außer zurückbringen - und werden irgendwann zu kurz, so daß Du den finalen Schuß ansetzen kannst ...

    ... versuchen Sie gegen die hohen Topspin durch die Mitte selbst etwas zu tun, schaffen sie das nicht, weil das nicht ihr Spiel ist und ihre Fehlerhäufigkeit steigt dramatisch an ...

    ... alles was Du aufbringen mußt ist die Geduld für 5-10 hohen Topspinbälle, ist aber weniger anstrengend als permanent von links nach rechts zu hetzen (das können die besser) und im Endergebniss (zumeist) auch deutlich befriedigender
    Zuletzt geändert von Gast; 19.08.2007, 14:43.

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  • Thomas
    antwortet
    @hedi

    Mein Problem ist dann immer, dass mir leider mit zunehmender Spieldauer die Gedult fehlt, zumahl es auch keinen Spaß macht, den Ball 1000 mal hin und her zu spielen. Aber für mehr Spaß kann man sich dann bei Turnieren auch nichts kaufen...
    Das ist nicht immer nötig.
    Ich habe dann nur auf "sicher" gespielt… nicht versucht den Punkt mit dem nächsten Schlag unbedingt zu machen, das eigene Wollen (eigene Anspruch ans Tennisspiel) in die zweite Reihe geschoben. Hat dann halt 5, 10 oder 15 Schläge gedauert. Aber nur mit 100% sicheren Bällen, stark variierend mal nur Slice auf die Rückhand dann mit einem extremen Topspin… nicht schnell >>> nur sicher und hoch das Tempi und den Rhythmus wechseln. Auch bei starkem Winkelspiel nutzen sie kaum die Möglichkeiten des Angriffes oder Replatzieren >>> sie rennen und bringen ohne unterlass.

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  • go deep!
    antwortet
    Würde bei passiven Gegner möglichst viel "schnibbeln", kurz spielen, den Gegner ans Netz locken...denn da fühlen sich passive Spieler meiner Erfahrung nach nicht so wohl...
    Naja, als "Killer" dann eben den Lob oder gegen die Laufrichtung wegdrücken

    Hauptsache, nicht zu begeistert vom eigenen Stop sein und dann an der Grundlinie stehenbleiben, anstatt auch in Richtung Netz vorzurücken...

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  • Goldeagleno1
    antwortet
    Zitat von Thomas


    Dieser Aussage von Vik kann ich nur zustimmen.

    Ich hatte jetzt auch wieder diesen Fall. Mein Gegner spielt mindestens doppelt so lange Tennis wie meine Wenigkeit, ist in seinen Schlägen sehr, sehr sicher und ist ein absoluter Totengräber. Der gräbt den Platz noch um, wenn du meinst der Punkt ist dir absolut sicher, da kommt die Murmel nochmal und nochmal und nochmal. Im ersten Satz wie ein Baserker mit meinen Möglichkeiten ran an den Ball. Er macht nicht einen Punkt und lebt von meinen Fehlern… 6:7 war der Satz im Tiebreake weg. Im 2. Satz bin ich den Weg des “aussitzen“ gegangen, bis ich in einer absolut sicheren Position war und habe dann alles gegeben was ich in 4 Jahren Tennis gelernt habe, Ergebnis in diesem Fall sicher 6:1 für mich. Zum 3. hat es aus Zeitlichen Gründen nicht mehr gereicht. Bin mir aber absolut sicher, dass ich im letzten Satz weiter die Oberhand behalten hätte... mit der Ticktack aus dem zweiten Satz.

    stimme absolut zu. Gedult muss man haben, so möchte der gegner nur die Konzentration von dir schwächen.

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  • hedi112
    antwortet
    Zitat von Thomas


    Im 2. Satz bin ich den Weg des “aussitzen“ gegangen, bis ich in einer absolut sicheren Position war und habe dann alles gegeben was ich in 4 Jahren Tennis gelernt habe
    Mein Problem ist dann immer, dass mir leider mit zunehmender Spieldauer die Gedult fehlt, zumahl es auch keinen Spaß macht, den Ball 1000 mal hin und her zu spielen. Aber für mehr Spaß kann man sich dann bei Turnieren auch nichts kaufen...

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  • Thomas
    antwortet
    Wenn man der technisch bessere Spieler auf dem Platz ist, muss (!) man die Fähigkeit haben, die Sache auch mal "auszusitzen" - also immer die Möglichkeit haben einen Ball mehr als der Gegner ins Feld zu spielen.
    Wenn man dann trotzdem eher den Fahler macht, hat man es auch nicht verdient zu gewinnen!
    Dieser Aussage von Vik kann ich nur zustimmen.

    Ich hatte jetzt auch wieder diesen Fall. Mein Gegner spielt mindestens doppelt so lange Tennis wie meine Wenigkeit, ist in seinen Schlägen sehr, sehr sicher und ist ein absoluter Totengräber. Der gräbt den Platz noch um, wenn du meinst der Punkt ist dir absolut sicher, da kommt die Murmel nochmal und nochmal und nochmal. Im ersten Satz wie ein Baserker mit meinen Möglichkeiten ran an den Ball. Er macht nicht einen Punkt und lebt von meinen Fehlern… 6:7 war der Satz im Tiebreake weg. Im 2. Satz bin ich den Weg des “aussitzen“ gegangen, bis ich in einer absolut sicheren Position war und habe dann alles gegeben was ich in 4 Jahren Tennis gelernt habe, Ergebnis in diesem Fall sicher 6:1 für mich. Zum 3. hat es aus Zeitlichen Gründen nicht mehr gereicht. Bin mir aber absolut sicher, dass ich im letzten Satz weiter die Oberhand behalten hätte... mit der Ticktack aus dem zweiten Satz.

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  • Addi
    antwortet
    Zitat von groundstroke
    Vielleicht ist das ja der eigentliche Unterschied des "Bringers", daß er einfach so lange geduldig ist, bis es sich lohnt für ihn. Und wir Ungeduldige und Genervte stempeln ihn deshalb ab als "Bringer".
    das könnte natürlich auch sein. damnach wäre er aber wohl eher ein cleverer spieler statt eines bringers


    Zitat von ImpCaligula
    Das weitere dumme ist, er bringt, wenn auch nur irgendwie, die meisten Bälle wieder ins Spiel zurück. Er ist der Bringer aus "Unvermögen" - er bringt die Bälle hoch zurück, weil er technisch gar nicht meist anders kann.
    was ganz interessant wäre, mein können reicht für solche aktionen nicht aus, da mein schmetterball zu schlecht ist (obwohl ich schmetterbälle liebe), wenn mal wieder ein solch hoher ball unterwegs ist, einfach zwei meter vor die grundlinie und mit einem schmetterball antworten (vielleicht auch direkt auf den mann )

    addi

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  • Andy Roddick!!!
    antwortet
    @ moya fan

    Ja,wenn du einen Stop gespielt hast,steht dein Gegener am Netz!!! Außer du hast einen so starken Stop gespielt, an den er nicht mehr herankommt....

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  • ImpCaligula
    antwortet
    Zitat von Hawkeye2
    Hi,
    nach einem nicht tödlichen Stopp steht er ja am Netz und dann muss er vollieren oder immer wild zurücklaufen, was auf Dauer keinen Sinn macht.
    Gruß
    Meistens läuft das so bei ihm ab. Er nimmt gerne immer mehr Tempo aus dem Spiel. Dann spielt er die Bälle hoch. Ich werde wohl mit ein paar Stoppbällen antworten, das kann ich gut, besonders auf der Rückhand.

    Er kommt eh gerne nach seinen hohen Bällen recht weit vor die Grundlinie. Mit meinen Slice und Stopps werde ich versuchen ihn vor ans Netzt zu bekommen. Und dann werde ich das Tempo extrem anziehen - Volley`s oder auch Topspinbälle mit extrem Druck drauf. Da mich inzwischen so derart destruktives Verhalten stört, hatte ich bereits schon mal den einen oder anderen Spin Ball mit entsprechendem Zug direkt auf den Mann gespielt. Bei dem Tempo konnte er dann den Ball nur noch am Körper versuchen zu spielen, was natürlich misslingt - bzw musste schauen, dass er sich erst mal aus dem Weg bringt.

    Dies und Eure Tipps - ich werde heute aggresiv un konzentriert auf so "Bringer Bälle" antworten. Vor allem, nochmals, Tempiwechsel, Crosswechsel, aggresive Tempobälle an den Mann am Netz - bis er vielleicht merkt, dass es so keinen Sinn macht zu spielen.

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  • Hawkeye2
    antwortet
    @moya fan

    Hi,

    nach einem nicht tödlichen Stopp steht er ja am Netz und dann muss er vollieren oder immer wild zurücklaufen, was auf Dauer keinen Sinn macht.

    Gruß

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  • moya fan
    antwortet
    Hi,

    @Andy Roddick

    Wie soll man denn auf einen Stop mit einem Volley antworten ?

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