Sehr passive Gegner

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  • Addi
    antwortet
    ich habe gestern nach dem ersten satz abgeschaltet, aber wie man gegen passive (zumindest war das mein eindruck von ihm) gegner spielen kann, hat man gestern bei mayer-ferrer gesehen.

    addi

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  • groundstroke
    antwortet
    Zitat von Styl.ist
    ...
    Nur weil ich passiv spiel, heisst das aber doch nicht, dass ich nicht Tennis spielen kann?
    ... Also "PASSIVE", die trotzdem viele Schläge sehr gut beherrschen und nebenbei auch noch sauschnell sind. Die das passive Spiel einfach nur als taktisches Mittel einsetzen, um ihr eigenes Spiel durchzusetzen.
    Wenn ich so einem Spieler 10 x hoch auf die Rückhand spiele, spielt der ihn mir 11 x hoch wieder an die Grundlinie zurück. Rücke ich ans Netz vor, kommt sofort der Lob an die Grundlinie. Spiele ich einen Stop, erläuft er ihn und, man sehe und staune, er kann danach sogar einen Volley spielen. ... guten passiven Spieler eher nicht.
    ...und im übrigen machts erst ab dem 10.Mal so richtig Spaß (mit der Vorfreude auf den Lob oder Passierball oder Kurz-Cross...).

    Und was bisher noch keiner gesagt hat: Ich kann doch nur passiv spielen, wenn der andere mir das zugesteht, (also selbst nicht besser spielen kann) und sich schon gleich gar nicht besser dünken sollte!
    Verteidigung unter starker Bedrängnis ist kein Passivspiel.

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  • Benedikt
    Ein Gast antwortete
    ich hab das mit der RH geschrieben, aber ich hab auch geschrieben, das es von der technischen Voraussetung abhängt. Nicht jeder passive Spieler ist gleich, hinzu hab ich geschrieben, das der passive Spieler erstmal am längeren Hebel ist, da man alle Punkte herausspielen muss. Von schlechten Spieler oder so war keine Rede.

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  • Hawkeye2
    antwortet
    Zitat von Hawkeye2

    Bringer, die auch noch Winner schlagen können sind aber sicherlich schon mal keine schlechten Spieler...
    Habe doch nie was anderes behauptet...

    Gruß

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  • Styl.ist
    antwortet
    Was ich hier in vielen Beiträgen nicht ganz verstehe ist, dass die meisten hier offensichtlich davon ausgehen, dass ein passiver Spieler nicht wirklich Tennis spielen kann. Täuscht hier mein Eindruck? Aber immer wieder wird hier gesagt, spiel in die Mitte, da kann er nix mit anfangen....spiel lang und mit wenig Tempo zurück, da kann er nix mit anfangen....spiel hohen Topspin auf die Rückhand, da kann er nix mit anfangen....
    Wie kommt eine solche Einschätzung zustande? Hier wurde doch nicht nach unbegabten Ballschubbsern gefragt, die zwar jeden Ball irgendwie zurückschaufeln, aber sonst nicht Tennis spielen können. Hier ging´s doch nur um passive Gegner. Nur weil ich passiv spiel, heisst das aber doch nicht, dass ich nicht Tennis spielen kann?
    Es soll doch tatsächlich auch Spieler gegen, die sind zum erbrechen passiv, solange bis man ihnen durch das "mitdaddeln" die Möglichkeit gibt, einem die Bälle um die Ohren zu hauen. Also "PASSIVE", die trotzdem viele Schläge sehr gut beherrschen und nebenbei auch noch sauschnell sind. Die das passive Spiel einfach nur als taktisches Mittel einsetzen, um ihr eigenes Spiel durchzusetzen.
    Wenn ich so einem Spieler 10 x hoch auf die Rückhand spiele, spielt der ihn mir 11 x hoch wieder an die Grundlinie zurück. Rücke ich ans Netz vor, kommt sofort der Lob an die Grundlinie. Spiele ich einen Stop, erläuft er ihn und, man sehe und staune, er kann danach sogar einen Volley spielen. Und solche Spieler gibt´s, zumindest im TVN, auch schon in der Bezirksklasse!
    Die Tipps, die ich bis jetzt gelesen habe, nützen wohl was gegen Bringer. Also die eher untalentierten Rückschubbser. Aber gegen einen guten passiven Spieler eher nicht.

    Da hilft wohl nur üben üben üben....

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  • Benedikt
    Ein Gast antwortete
    hab passend zu diesem Thema mal wieder was vom BTV

    http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?$part=BTV.content.content&docPath=/content/BTV/_Training%20und%20Ausbildung/Trainingstipps/Wettkampftraining/06%2020%20Passive%20Spielweise_Download&docId=1333 268

    ich kann wirklich die BTV Trainingstips empfehlen, da stehen zu sovielen Themen was. Es lohnt sich

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  • Nightwing
    antwortet
    alles tolle tipps.
    aber:
    taktik haben ist eine sache, diese umzusetzen eine vollkommen andere!

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  • muellerhp
    antwortet
    Meine zwei wichtigsten Tipps gegen passive Spieler:

    1. Gut Ding will Weile haben!

    Siene Waffe ist Geduld, also stell dich auf lange Ballwechsel ein. Prozenttennis ist am besten, er wird dir mit seinen Schlägen ja nicht wehtun. Mach keine Experimente und warte auf deine Chance.

    2. Wenn du ihn nicht ausspielen kannst, spiel ihm zu!!

    Fast alle Bringer sind dann gut, wenn sie auf ein Angriffsspiel reagieren können, da ihnen meist die Mittel fehlen, selber ein Spiel aufzuziehen. Wenn der dir jeden Ball mit lahmem Tempo lang hindaddelt, dann mach es genauso. Bloß nicht zuviel Tempo, Länge ist wichtig. Und immer mal wieder in die Mitte spielen, Renner können meist gut zum Ball hinlaufen, vom Ball weg sind sie oft nicht so stark (s. badnix). KLappt nicht immer, aber manche passive Spieler werden unruhig, wenn sie merken, daß man ihr Spiel mitspielen kann, dann versuchen sie, das Spiel selbst zu machen, oft können sie das aber nicht gut.

    Manche passiven Spieler sind auch aus dem Halbfeld eher schwach wg. mangelnder Technik. Probier immer auch mal einen Slice, der in Höhe der T-Linie landet (flach muß er sein!!). Dann muß er ins Feld rein, das ist nicht der Ort, wo er gern ist.

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  • deutschrockboy
    antwortet
    ja gut.....da hat ja jeder auch seine eigenen Mittel und Taktiken.Ich habe meine ,du hast deine.Das passt schon.Trotzdem bleiben Bringer meistens die schwierigsten Gegner......

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  • badnix
    antwortet
    Zitat von deutschrockboy
    Die Topspinlösung auf die Rückhand ist auch ein gutes Mittel.

    Der Return kommt bei dir in die Rückhandecke, du umläufst sie und schießt den Ball mit der Vorhand longline rein (bei stärkerer Rückhand diese spielen).Dann Vorrücken.Der Punkt wird eigentlich immer dir gehören.

    gruß jan
    ... hohe Topspinbälle auf die Rückhand funktionieren nur, wenn der Gegner eine permanent schwache Rückhand hat. Wenn diese jedoch gut funktioniert, eventuell auch mit einen guten Slice, so ist nix mit Umlaufen und schießen ...

    ... schießen funktioniert nur, wenn der Return hoch und kurz kommt, und das erreichst Du besser durch die Mitte, links und rechts sind die Bringer erfahrungsgemäß alle recht gut - mit Bällen durch die Mitte wissen sie aber wenig bis nix anzufangen

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  • deutschrockboy
    antwortet
    Die Topspinlösung auf die Rückhand ist auch ein gutes Mittel.Was ich aber immer machen würden bei solchen gegnern ist ,ans Netz zu gehen.Ich verstehe unter passiv ,Spieler die das Spiel nicht in die Hand nehmen.Mit ans Netz laufen meine ich nicht,nach jedem Schlag nachzugehen,sondern natürlich dann,wenn sich die Möglichkeit bietet.Was wichtig ist,ist den Angriffsball möglichst longline zu spielen ,da es dann am Netz einfacher ist.

    auch ganz wichtigie zweiten Aufschläge fast immer attackieren ,damit man sofort die Oberhand hat.

    und auch vor allem auf Sand die beste Taktik:Aufschlag von links mit Kick auf seine Rückhand.Der Gegner wird den Ball mit Sicherheit nicht longline auf die Vorhand spielen (wenn doch,eig auch nich schlimm).Der Return kommt bei dir in die Rückhandecke,du umläufst sie und schießt den Ball mit der Vorhand longline rein(bei stärkerer Rückhand diese spielen).Dann Vorrücken.Der Punkt wird eigentlich immer dir gehören.

    gruß jan

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  • ImpCaligula
    antwortet
    Also mit vor ans Netz habe ich bei passive Gegner eher schlechte Erfahrungen gemacht. "Meine" passive Gegner haben auf solche Gelegenheiten meistens sogar gewartet - schön passiv spielen und mich dann vielleicht vor ans Netz locken und dann kam nen Passierschlag.

    Da ich gerne Grundlinie spiele - versuche ich das Tempo schön zu steigern. Und dann viel auf die RH. Dann versuche ich auch gezielt gegen die Laufrichtung zu spielen, oder täusche oft Bälle links an und entscheide schnell um. Oder eben Mitte.

    Und dann eben Ruhe bewahren. Druck aufbauen. Laufen lassen. Nur dann machen meine passiven Gegner Fehler.

    Passiv - da lullen meine Gegner mich ein, nehmen mein Tempo und damit meine Power raus (mein Netzfehler dann). Und dann wie gesagt, wird so larifari kurz gespielt, bis vor ans Netz und dann zieht ein Passierball an mir vorbei.

    Aber wie gesagt, betrifft meine Erfahrungen mit den Gegner die ich habe. Kann ja bei jedem anders sein.

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  • Hawkeye2
    antwortet
    @deutschrockboy

    Hi,

    das will doch ein passiver Spieler gerade, nämlich das sein Gegner das Risiko sucht und dadurch viele Fehler macht.

    Das Risiko muss kontrolliert sein, das bedeutet auf die richtige Gelegenheit warten.

    Man muss nur erst einmal begreifen, daß man keine Druck hat, sofort den Punkt machen zu müssen.

    Badnix Tip ist da sehr gut: hoher Topsin (ohne Risiko !) in die Platzmitte, bis der Gegner kurz wird und angreifbare Bälle kommen.

    Gruß

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  • moya fan
    antwortet
    Hi,

    und was ist, wenn einem das null liegt? Wenn man keinen guten Volley spielen kann, oder man das Gefühl und das zeitliche Timing fürs Aufrücken nicht hat? Dann wirst du vermutlich ein ums andere Mal passiert. Ich gehe da jetzt bloß von mir aus. Dann doch lieber hohe Topspinbälle auf die Rückhand.

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  • deutschrockboy
    antwortet
    nein,das wäre ein fehler miener meinung nach.Wenn du mit ihm Topspin spielst ,kann er sich leicht reinfinden,es sei denn,du hast wirklich einen hammerspin und auch noch schnelle Schläge.Ich würde dir raten,oft ans Netz zu gehen und wirklich Risiko spielen.Das hat zumindest bei mir häufig geklappt.

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