Stringway ML90 Besaitungsproblem?!

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  • saitech
    antwortet
    Wenn ich aber nun den Schläger fester klemme, splitter teilweise der Lack des Rahmens ab. Gibt es dafür auch eine Lösung, wie z.B. ein dickes Gummi o.ä. drum wickeln?
    Es ist sehr wichtig dass die Klemmen nicht überfest gedreht werden, es gibt dafür gar kein Grund. So lange der Schläger hinter den Stützen liegt geht nichts falsch.

    Diese Lösung verbeugt beschädigung des Schlägers, aber die Benutzung von weichere Unterlagen wie El Rey sagt funktioniert auch:

    schaut mal hier:

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    Natürlich hoffen wir dass unsere neue weichere Schutzhülsen noch besser funktionieren.

    Man soll neu aufhören sein Produkt zu verbesseren!

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  • badnix
    antwortet
    Zitat von lissi27
    schaut mal hier:

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    Wenn die original Rahmenklammern am Herzen auch dickere Rahmen sicher halten würden, dann wären solche Bastellösungen der Anwender mit Silicon-Schlauch gar nicht erst notwenig.
    Skandalös das Babolat "Aufspannkorbprinzip" als Schrott zu bezeichnen, erst recht hier von "technisch überforderten Laien" zu reden!
    sorry Lissi27, aber Du suchst hier verzweifelt einen Grund, der Deine Anwendungsfehler rechtfertigt - ist wirklich nur durch mangelnde Erfahrung und mangelndes technisches Verständnis zu erklären.

    Leider kannst Du mir auch in Bezug auf das Aufspannkorb-Prinzip von Babolat nicht zustimmen, liegt wohl an der heutzutage häufig zu bemerkenden unreflektierten Markengläubigkeit bei gleichzeitig mangelhaften physikalischen (Er-) Kenntnissen.

    P.S. eine Wiederholung von Argumenten macht diese nicht unbedingt besser

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  • El Rey
    antwortet
    Zitat von Threesixty
    Wenn ich aber nun den Schläger fester klemme, splitter teilweise der Lack des Rahmens ab. Gibt es dafür auch eine Lösung, wie z.B. ein dickes Gummi o.ä. drum wickeln?
    Das allerdings ist mir noch nie passiert...
    Wenn ich allerdings Paintjobs besaitet habe mit der Stringway habe ich weiche Unterlagen wie z.B. ein mehrfach gefaltetes und auf die Größe der Klemmen zugeschnittenes Taschentuch oder einen etwas dickeren Karton genommen bzw. unter die Klemmen gelegt, da so die Farbe weniger schnell abgegangen ist.
    Zuletzt geändert von El Rey; 21.07.2013, 12:57.

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  • Threesixty
    antwortet
    Wenn ich aber nun den Schläger fester klemme, splitter teilweise der Lack des Rahmens ab. Gibt es dafür auch eine Lösung, wie z.B. ein dickes Gummi o.ä. drum wickeln?

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  • saitech
    antwortet
    Cool down, guys.
    Ich bin völlig einverstanden mit Petersen. Diese kann doch eine angenehme technische Diskussion sein worin wir von einander lernen??

    Wenn die original Rahmenklammern am Herzen auch dickere Rahmen sicher halten würden, dann wären solche Bastellösungen der Anwender mit Silicon-Schlauch gar nicht erst notwenig.
    Die Silicon Schlauchen haben nichts zu tun mit den dickeren Rahmen, aber mit den schwarzen (zu harte) Kappen auf den Hacken, wofür wir jetzt eine Lösung suchen.

    Ich würde auch die Behauptung wagen, dass auf einer Stringway ATW Besaitung nicht erforderlich ist.
    Das stimmt;
    Auf dem Stringway Schlägerfixierung kann man ohne Problem bei allen Schläger die Quersaiten von Herz zum Kopf besaiten.

    Der Grund ist einfach und bedeutet eigentlich nicht dass das Stringway Prinzip so gut ist aber dass die Indirekte Schlägerunterstützungen ein grosses Nachteil haben:

    Die Notwendigkeit um Schläger von Kopf zum Herz zu besaiten mit den Quersaiten ist entstanden wenn die Prince Extender Schläger geliefert wurden, folgendes passierte:

    Durch das grosse Unterschied in Breite zwischen Kopf und Herz, entstand ein „Konflikt“ im Schlägermaterial während das spannen der Längssaiten. Die Kräften der Längssaiten verursachten ein viel grössere Verbreitung an der Kopf- als an der Herzseite.
    Weil die Herzseite die grössere Verbreitung des Kopfes verbeugen wollten entstand extra Spannung im Schlägermaterial.

    Durch die grosse Verbreitung am Kopf war die kraft auf den aussen liegenden Stützen auch viel höher als auf den an der Herzseite.

    Wenn bei diesen Schläger die Quersaiten vom Herz zum Kopf besaitet wurden wurde dadurch das Konflikt im Schläger noch grösser und die Schläger brachen auf der Maschine.

    Bei diesen Schläger war es also wirklich notwendig um die Quersaiten vom Kopf zum Herz zu besaiten so dass die grösste Verbreitung zuerst verkleinert wurde.
    Zuletzt geändert von saitech; 20.07.2013, 14:30.

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  • Petersen
    antwortet
    Cool down, guys. Für mich, und ich bin technisch mit Sicherheit kein Laie, ist das Stringway Aufspannprinzip dem klassischen Prinzip überlegen. Babolat hat das eigene Prinzip quasi als Standard definiert. Wie ich schon vorher erwähnt habe, haben es alle einfach kopiert und kein eigenes Engineering einfließen lassen. Anders da Stringway. Dort hat man nachgedacht und sich mit Physik beschäftigt. Ich würde auch die Behauptung wagen, dass auf einer Stringway ATW Besaitung nicht erforderlich ist. Eine verbesserte Klammerung, die Saitech ja angekündigt hat, wird die Rahmenfixierung der Maschine weiter verbessern. Defacto ist hier also nicht von Userfehlern zu sprechen, der Hersteller räumt das Verbesserungspotential ein.

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  • lissi27
    antwortet
    schaut mal hier:

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    Wenn die original Rahmenklammern am Herzen auch dickere Rahmen sicher halten würden, dann wären solche Bastellösungen der Anwender mit Silicon-Schlauch gar nicht erst notwenig.
    Skandalös das Babolat "Aufspannkorbprinzip" als Schrott zu bezeichnen, erst recht hier von "technisch überforderten Laien" zu reden!

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  • badnix
    antwortet
    [QUOTE=El Rey;405578]
    Zitat von badnix

    Lieber badnix,

    ich muss mal eine Lanze für lissi27 brechen. Habe mir den Thread noch einmal durchgelesen und finde im Gegensatz zu Dir nicht, dass lissi27 "unhöflich" oder "unsachlich" gefragt hat. So wie lissi27 schreibt ("[...] nach jahrelanger Nutzung [...]") hört sich das für mich eher an, als ob er/sie schon Erfahrung mit
    a) dem Besaiten und
    b) mit einer Stringway-Maschine
    hat. Der Tipp mit dem Besaitungskurs und die Bezeichnung als "Besaitungsanfänger" klingt für mich auch nach einem weiteren Seitenhieb

    Ich sehe das eher so, dass jede einzelne Maschine einer gewissen Anpassung bedarf. Ich habe lange mit der MS200 besaitet und auch lange davor ein Besaitungsseminar besucht. Dennoch ist es eine Umstellung auf die Stringway gewesen und ich muss sagen, dass auch mir (trotz Besaitungsseminar und längerer Erfahrung mit der Maschine!) es zwei, drei mal auf ca. 500 Rackets gesehen passiert ist, dass der Schläger leicht verrutscht. Rahmen komplett rausgesprungen? Ist mir zuletzt nach ca.700 Rackets auch einmal passiert. Wieso sollte ich das 701. Racket anders eingespannt haben als die 700 vorher?
    Sind wir jetzt dadurch in Deinen Augen alle schlechte Besaiter, wenn uns das mal passiert ist? Alleine die Tatsache, dass es keine Einzelfälle sind (und die dazu noch nach längerer Nutzung!), sollte zu Denken geben. Und damit habe ich nicht automatisch gesagt, dass die Maschine schlecht ist. Es sind lediglich Feststellungen.

    Zu Schluss: Stringway ist sicherlich von der Ökonomie und der Saitenfreundlichkeit beim Bespannen her eine der besten Maschinen die es gibt. Präzise ist sie auch. Das mit dem Zusammenziehen zweier Quersaiten (die ersten bzw. letzten beiden) möchte ich auch nicht noch einmal ansprechen.
    Die Zangen zählen für mich wohl zu den besten überhaupt - auch wenn man oft leider nicht bis ganz zum Rahmen abklemmen kann.
    Wenn ich jahrelang besaite und dann dennoch bei einem schrägen Profil im Herzbereich die "normalen" Aufnahmen und nicht das Babolat-Teil einsetze - sorry, dann fehlt es entweder an Erfahrung, an jeglichem technischen Verständnis, oder an beidem.
    Dann darf ich dieses Problem aber auch nicht der Maschine zuordnen und schreiben "ich sehe das Preis-/Leistungsverhältnis kritisch" sondern muß mich selbst hinterfragen und schreiben: "sorry, ich weiß nicht warum dies passiert - wer kann mir weiterhelfen" o.ä..

    "Urteile" technisch überforderten Laien sehe ich als äußerst problematisch, speziell wenn Sie veröffentlich werden und nein, ich verkaufe keine Stringway-Maschinen (mehr).

    Es gibt nun einmal keine perfekte Maschine, das Aufspannkorbprinzip von Babolat & Co ist vergleichsweise Schrott und darüber regt sich hier kaum keiner auf, nur weil es Babolat ist und die Maschinen 5000 € und mehr kosten und alle diesen Schrott nachbauen.

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  • El Rey
    antwortet
    [QUOTE=badnix;405564]
    Zitat von lissi27

    ... du wunderst Dich ??? es kommt doch immer darauf an, wie man in den Wald hineinruft, wenn ich Hilfe brauche, schildere ich mein Problem höflich.
    Du kritisierst die Maschine, bist aber selbst die Ursache für das Problem. Also künftig besser wie folgt fragen:

    "habe das Problem X, woran kann das liegen" oder ähnlich, dann bekommst Du auch Antworten in einer Dir genehmen Form.


    P.S.: man sollte, speziell als technischer Laie und/oder Besaitungsanfänger bei Problemen immer zuerst sich selbst hinterfragen und/oder einen Besaitungskurs, z.B. bei Abholung einer Maschine absolvieren, bei dem einem die Tücken der Materie erklärt werden.
    Lieber badnix,

    ich muss mal eine Lanze für lissi27 brechen. Habe mir den Thread noch einmal durchgelesen und finde im Gegensatz zu Dir nicht, dass lissi27 "unhöflich" oder "unsachlich" gefragt hat. So wie lissi27 schreibt ("[...] nach jahrelanger Nutzung [...]") hört sich das für mich eher an, als ob er/sie schon Erfahrung mit
    a) dem Besaiten und
    b) mit einer Stringway-Maschine
    hat. Der Tipp mit dem Besaitungskurs und die Bezeichnung als "Besaitungsanfänger" klingt für mich auch nach einem weiteren Seitenhieb

    Ich sehe das eher so, dass jede einzelne Maschine einer gewissen Anpassung bedarf. Ich habe lange mit der MS200 besaitet und auch lange davor ein Besaitungsseminar besucht. Dennoch ist es eine Umstellung auf die Stringway gewesen und ich muss sagen, dass auch mir (trotz Besaitungsseminar und längerer Erfahrung mit der Maschine!) es zwei, drei mal auf ca. 500 Rackets gesehen passiert ist, dass der Schläger leicht verrutscht. Rahmen komplett rausgesprungen? Ist mir zuletzt nach ca.700 Rackets auch einmal passiert. Wieso sollte ich das 701. Racket anders eingespannt haben als die 700 vorher?
    Sind wir jetzt dadurch in Deinen Augen alle schlechte Besaiter, wenn uns das mal passiert ist? Alleine die Tatsache, dass es keine Einzelfälle sind (und die dazu noch nach längerer Nutzung!), sollte zu Denken geben. Und damit habe ich nicht automatisch gesagt, dass die Maschine schlecht ist. Es sind lediglich Feststellungen.

    Zu Schluss: Stringway ist sicherlich von der Ökonomie und der Saitenfreundlichkeit beim Bespannen her eine der besten Maschinen die es gibt. Präzise ist sie auch. Das mit dem Zusammenziehen zweier Quersaiten (die ersten bzw. letzten beiden) möchte ich auch nicht noch einmal ansprechen.
    Die Zangen zählen für mich wohl zu den besten überhaupt - auch wenn man oft leider nicht bis ganz zum Rahmen abklemmen kann.
    Zuletzt geändert von El Rey; 19.07.2013, 10:27.

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  • badnix
    antwortet
    [QUOTE=lissi27;405556]
    Zitat von badnix
    sorry, aber eine Maschine ist immer nur so gut wie der User. Mir ist trotz mehrerer tausend Rackets noch nie ein Rahmen aus der Stringway-Halterung gesprungen.
    Die Rahmen liegen auf einem Gummiteil auf und verrutschen nicht, vorausgesetzt, sie werden entsprechend stark nach unten gepresst. Wenn der Rahmen rutscht, liegt ebenfalls ein Userfehler vor.

    Alles auf den "user" zu schieben, um nicht gleich auf deutsch zu sagen "der Besaiter ist zu blöd" finde ich nicht gut.
    Die erklärenden Sätze von saitech kommen da viel besser an.
    ... du wunderst Dich ??? es kommt doch immer darauf an, wie man in den Wald hineinruft, wenn ich Hilfe brauche, schildere ich mein Problem höflich.
    Du kritisierst die Maschine, bist aber selbst die Ursache für das Problem. Also künftig besser wie folgt fragen:

    "habe das Problem X, woran kann das liegen" oder ähnlich, dann bekommst Du auch Antworten in einer Dir genehmen Form.


    P.S.: man sollte, speziell als technischer Laie und/oder Besaitungsanfänger bei Problemen immer zuerst sich selbst hinterfragen und/oder einen Besaitungskurs, z.B. bei Abholung einer Maschine absolvieren, bei dem einem die Tücken der Materie erklärt werden.

    Daß das schräge Profil, z.B. eines Babolat Aero Pro Drive, von den "normalen" innenliegenden Aufnahmen nicht gehalten werden kann (bis zu 500 kg Zug ziehen das Racket über die Schräge nach oben) sollte sich allerdings auch jedem technischen Laien erschließen.
    Zuletzt geändert von Gast; 19.07.2013, 07:35.

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  • lissi27
    antwortet
    [QUOTE=badnix;405145]sorry, aber eine Maschine ist immer nur so gut wie der User. Mir ist trotz mehrerer tausend Rackets noch nie ein Rahmen aus der Stringway-Halterung gesprungen.
    Die Rahmen liegen auf einem Gummiteil auf und verrutschen nicht, vorausgesetzt, sie werden entsprechend stark nach unten gepresst. Wenn der Rahmen rutscht, liegt ebenfalls ein Userfehler vor.

    Alles auf den "user" zu schieben, um nicht gleich auf deutsch zu sagen "der Besaiter ist zu blöd" finde ich nicht gut.
    Die erklärenden Sätze von saitech kommen da viel besser an.

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  • xunzi
    antwortet
    Zitat von saitech

    Verrutschen:
    Das Verrutschen des Schlägers kann passieren wenn den Druck zwischen den Schläger und die Stützen zu niedrig ist während das Besaiten der Quersaiten.
    Die Ursache dafür ist meistens eine zu hohe Spannkraft auf die Quersaiten.
    Ich empfehle zur Berechnung der Spannkräften unser Tension Advisor zu benutzen, die gibt es auch on line:
    www.stringway-nl.com/de/TAonline/calc.php

    Wichtig dabei ist dass es gefährlicher für einen Schläger ist wenn die Quersaiten zu hart als zu weich besaitet sind. Wenn man also zweifelt kann man die Spannkraft der Quersaiten also besser etwas niedriger als höher wählen.
    DAs Problem des Verrutschens tritt bei mir auch auf, obwohl ich mich an die Angaben des Tension Advisors halte.
    Mittlerweile mache ich es so, dass ich mir aufschreibe, bei welchen Schlägern dies vorkommt und wie hart ich besaitet habe. So kann ich, falls ich das gleiche Modell nochmals besaite, mit den kp der Quersaiten runtergehen.

    Bei Modellen, die ich noch nicht auf der Maschine hatte, geschieht das Verrutschen allerdings recht häufig. Ich denke in Zukunft werde ich von der Tension-Advisor-Empfehlung ca. ein kp abziehen.

    Beste Grüße

    Xunzi

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  • saitech
    antwortet
    Konsequenzen und Kompromissen

    Hallo Allen,
    Ich möchte einiges erklären:

    Hinaus springen des Schlägers:
    Das hinaus springen des Schlägers kann nur geschehen wenn an der Brücke eine aufwärtse Kraft entsteht. Das geschieht wenn der Durchschnitt des Schlägers zu rund oder zu Eckig ist. In diesen Fällens soll man den Babolat retainer benutzen.

    Verrutschen:
    Das Verrutschen des Schlägers kann passieren wenn den Druck zwischen den Schläger und die Stützen zu niedrig ist während das Besaiten der Quersaiten.
    Die Ursache dafür ist meistens eine zu hohe Spannkraft auf die Quersaiten.
    Ich empfehle zur Berechnung der Spannkräften unser Tension Advisor zu benutzen, die gibt es auch on line:
    www.stringway-nl.com/de/TAonline/calc.php

    Wichtig dabei ist dass es gefährlicher für einen Schläger ist wenn die Quersaiten zu hart als zu weich besaitet sind. Wenn man also zweifelt kann man die Spannkraft der Quersaiten also besser etwas niedriger als höher wählen.

    Ausserdem ist ein leichtes verrutschen von einem Schläger gar nicht gefährlich, so lange der Schläger richtig hinter den Stützen liegt.


    Letzte Quersaite klemmen:
    Wenn die letzte Quersaite zu nah am Rahmen liegt kann es schwer sein die zu klemmen, Wie oben schon erwähnt empfehlen wir dann um zuerst die letzte Saiten ein zu fädeln und die zusammen mit der vorletzte zu spannen.
    Dieser „workaround“ hat nichts mit Qualität zu tun aber mit unserem bewussten Wahl vor einer Direkten Schlägerfixierung, weil bei solch einem System die Spannungen im Schlägermaterial niedriger sind wie mit Indirekter Fixierung.

    Wie Entwerfer wissen ist jeden Entwurf ein Kompromiss mit Konsequenzen. Die Konsequenz von unserem System ist das Klemmen der letzten Quersaite, und von dem Aussenfixierung die höhere Spannungen im Schlägermaterial.

    Hätte ich noch eine Stringway, würde ich ein rutschhemmendes Material unter die Klammerauflagefläche kleben und das Problem so minimieren bzw. sogar eliminieren.
    Auf diese Bemerkung haben wir mittlerweile reagiert und die nächste Serie wird weichere Schutzhülsen auf den Klemmhacken haben.

    Wenn es noch Undeutlichkeiten gibt möchte Ich die natürlich gerne erklären.

    Schöne Grüssen
    Saitech

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  • badnix
    antwortet
    Hallo Badnix,

    1. Es war nie von rausgesprungenen Schlägern die Rede.
    -> dann lese mal den letzten Beitrag von Lissi27

    2. Ich weiß nicht, welche Maschine du besitzt, aber bei der ML 90 ist dieses mini Gummiteil nicht sehr effektiv, da wenn man den Rahmen zu stark nach unten presst, auch dieser Schäden davon trägt.
    -> die Halterungen der Schläger im Aufspannrahmen sind bei allen Stringway-Maschinen identisch, habe auch schon mit allen Stringway-Maschinen besaitet. Der Fehler liegt deffintiv am User = zu schwachen Anziehen der Halterungen, Schäden am Rahmen sind durch das "Niederpressen" noch nie vorgekommen, die innenliegende Fixierung bei "normalen" Maschinen drücken mit einem Mehrfachen auf den Rahmen, bei kleinerer Fläche.

    3. Sowie das Babolat-Teil, als auch die Standardhalterung, lassen die Schläger leicht verrutschen. Ich glaube dir nicht, dass dein Schläger komplett ruhig in der gleichen Halterung wie bei der ML 90 liegt.
    -> das hat mit der Halterung bzw. dem Babolat-Teil gar nix zu tun, der Fehler liegt, siehe Antwort auf Punkt 2

    Fazit: also immer zuerst den Fehler beim User und nicht bei der Maschine suchen

    @ lissi27: habe schon diverse Völkl DNX 1 mit Herzsteg ohne Probleme besaitet, ein Senior bei uns spielt diese Keulen

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  • lissi27
    antwortet
    Hallo Badnix, das dir trotz mehrerer tausend Rackets, noch nie ein Rahmen in der Stringway-Halterung verrutscht oder gar raus gesprungen ist ist zwar lobenswert, aber kein Beweis dafür, dass es nicht passieren kann.
    Anderen Personen ist der Rahmen verrutscht, das ist kein Einzelfall.
    Vielleicht hast du noch nie einen Völkl DNX 1 in der Maschine gehabt, bei dem sieht man schon, dass die Klammern am Herzen unzureichend groß sind, um sicher zu halten. Nun gut, der Herzsteg (Power-Arm) bei dem Rahmen ist ein Sonderfall.

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