Ich denke als Besaiter sollte man schon sensibel dafür sein, ob die verwendeten Längs und Querhärten und das Verhältnis auf den jeweiligen Schläger passen.
Das merkt man sehr gut beim ausspannen des Rahmens aus der Maschine, spätestens die Halter an 6 und 12 Uhr sollten doch leichte zu lösen sein, und der Schläger nicht aus der Halterung nach oben springen (merkt man bei Stringway Maschinen ziemlich einfach, bei den anderen Aufspannkörben eher nicht finde ich).
Sollte ich sowas feststellen, wird beim nächsten bespannen drauf geachtet und notfalls auch dem Kunde erläutert.
Stringway ML90 Besaitungsproblem?!
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Dann haben hier die meisten bestimmt kaputte Schläger ...Einen Kommentar schreiben:
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Natürlich ist der Kunde der König.
Aber wenn die Länge und Breite des Schlägers nach dem Besaiten geändert sind bedeutet das spielen mit einem Zerstörten Schläger, mit extra Spannung im Schlägermaterial.
Das soll der Kunde denn jedenfalls erklärt werden.
Jedenfalls bleibt es viel besser Für den Schläger wenn die Quersaiten zu weich als zu hart besaitet sind.Einen Kommentar schreiben:
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Aehm halt, wenn ein Kunde eine bestimmte Spannkraft will und ich sage ihm, dass das so nicht passt und eventuell das Material drunter leidet und er will das aber trotzdem so, dann mach ich das auch so!Der Unterschied zwischen den Spannkräften der Längs-saiten und Quer-Saiten wird bestimmt durch die Form der Saitenoberfläche und die Anzahl Längs- und Quer Saiten.
Für diesen Unterschied gilt nur eine Bedingung:
Die Länge und Breite der Saitenoberfläche soll nach dem Besaiten des Schlägers gleich sein als bevor.
Das ist die wichtigste Kontrolle nach dem Besaiten eines Schlägers!
Es kann also nie so sein dass ein Kunde ein Erfahrener Besaiter erzählt welcher Spannkraft UNTERSCHIED, es sein soll.
Es soll Kunden geben, die mit anderen Besaitungsverhaeltnissen als "normal" besser zurecht kommen. Und immerhin ist der Kunde noch Koenig.
Beraten ja, aber nicht auf Teufel komm raus den Kunden ueberreden wollen. Ich hatte frueher als ich noch nicht selbst besaitet hatte das gleiche Problem. Bespanner meinte das Setup was ich will macht man nicht usw, aber fuer mich war es eben Perfekt. Hatte dann den Bespanner gewechselt, da er es doch anders gemacht hatte als von mir gewuenscht.
Schoenes Bild von euerem ProduktMit dem Tension Advisor kann man für jeden Schläger die richtige Spannkräften für verschiedene Härten berechnen.
http://imageshack.us/a/img23/3153/tensionadvisorkl.jpg
Meines erachtens kann man auch die Spannkraft nicht von einer Tabelle ablesen. Immerhin hat jeder Kunde seine eigenen Vorlieben... Egal in welcher Hinsicht!Einen Kommentar schreiben:
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Ich möchte gerne wissen was hier los gegangen ist und versteh nicht ganz was „sehr auf Kante bemessen“ bedeutet.In meinem Fall, lag es an dem dickeren Profilrahmen des Völkl DNX 1.
Für den sind die Rahmenhacken am Herzbereich sehr auf Kante bemessen. Sie können die Aufwärtskräfte zusammen mit den normalen innen liegenden Anschlägen nicht sicher abfangen.
Dabei kam es zum Herausspringen, ohne eine einzige Quersaite gespannt zu haben.
Bedeutet das dass die Länge der Hacken zu kurz ist, oder dass die Hacken den Rahmen nicht erreichen.
Es ist nicht die Absicht dass die Klammern den Schläger horizontal unterstützen deshalb sind die flach im Gegensatz zu den Klammern von Pacific, die wie Aussenstützen funktionieren.Selbst mit fest angezogenen Klammern und Babolatabapter, hat es mächtig in den Halterungen geknistert beim Einziehen der Quersaiten.
Dies müsste alles nicht sein mit formschlüssigeren Klammern.Einen Kommentar schreiben:
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Der Unterschied zwischen den Spannkräften der Längs-saiten und Quer-Saiten wird bestimmt durch die Form der Saitenoberfläche und die Anzahl Längs- und Quer Saiten.Was heisst hier nicht zu hart gespannt?
Was ist wenn der Kunde das so will?
Für diesen Unterschied gilt nur eine Bedingung:
Die Länge und Breite der Saitenoberfläche soll nach dem Besaiten des Schlägers gleich sein als bevor.
Das ist die wichtigste Kontrolle nach dem Besaiten eines Schlägers!
Es kann also nie so sein dass ein Kunde ein Erfahrener Besaiter erzählt welcher Spannkraft UNTERSCHIED, es sein soll.
Der Unterschied der Spannkräften ist für jeden Schläger anders.
Mit dem Tension Advisor kann man für jeden Schläger die richtige Spannkräften für verschiedene Härten berechnen.
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Rahmenhacken
In meinem Fall, lag es an dem dickeren Profilrahmen des Völkl DNX 1.
Für den sind die Rahmenhacken am Herzbereich sehr auf Kante bemessen. Sie können die Aufwärtskräfte zusammen mit den normalen innen liegenden Anschlägen nicht sicher abfangen.
Dabei kam es zum Herausspringen, ohne eine einzige Quersaite gespannt zu haben. Dieser Schläger (16x17 Saiten) erfordert, dass die Quersaiten ca. 2 kp härter als die Längssaiten gespannt werden sollen. Ich richte meine Besaitung doch nicht nach der Maschine, sondern nach dem Rahmen.
Der Herzsteg des Völkl bietet genug Auflagefläche für die Standartinnenstützen, so dass ich keinen Anlass sah, diese im ersten Versuch mit dem Babolat Adapter zu ersetzten.
Selbst mit fest angezogenen Klammern und Babolatabapter, hat es mächtig in den Halterungen geknistert beim Einziehen der Quersaiten.
Dies müsste alles nicht sein mit formschlüssigeren Klammern.
Es liegt mir fern über Technologiefragen zu streiten, was besser oder schlechter ist, schließlich hatte ich mir die stringway wegen ihrer besonderen Vorteile angeschafft.Zuletzt geändert von lissi27; 23.07.2013, 14:43.Einen Kommentar schreiben:
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Nochmal meine Frage, was ist wenn dies der Kunde wuenscht? Also bei den Quersaiten die Spannkraft erhoehen.Einen Kommentar schreiben:
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Ich bin natürlich völlig damit einverstanden dass die Bedienung einer Besaitungs-Maschine so einfach möglich sein soll.
Aber Ich glaube gar nicht dass es gute Besaiter gibt die ohne Erfahrung und Fingerspitzengefühl optimal besaiten können.
Wie viel Besaiter stellen die Aussenstützen nich viel zu schwer ein, und warum werden Zangen oft so schwer belastet?
Über das Verrutschen:
Ich möchte gerne erklären dass das Verrutschen gar nicht wichtig ist:
- So lange der Schläger in der Richtung der Längssaiten belastet ist gibt es eine hohe Stürtzkraft auf den Stützen und verrutschen ist unmöglich.
- Ein Schläger verrutscht wenn die Kraft auf den Stützen sehr niedrig geworden ist, weil die Kräften der Quersaiten wider Gleichgewicht mit den Kräften der Längssaiten macht.
Es gibt dann also keine hohe Belastung auf dem Schläger mehr, und also auch gar kein Bruchgefahr.
Diese Situation wird zu früh erreicht wenn die Spannkraft der Quersaiten zu hoch war.Einen Kommentar schreiben:
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Was die Quersaiten betrifft, gehöre nicht zu denjenigen, welche die Quersaiten stärker bespannen als die Längssaiten, und ich neige immer zu insgesamt niedrigeren Kilos als die meisten hier. Vermutlich hatte ich nicht das ideale Händchen für die Maschine ....Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Bernardo,Ich habe mich vor einigen Jahren auch von der Stringway getrennt, weil mir die Schläger (mit normalen Rahmen) schon mal im Aufspannkorb verrutschten. und weil mir die Klammenbasis zu anfällig war.
Ich glaube dass deutlich ist dass wir jedes Detail worauf wir Kommentar bekommen versuchen zu verbessern.
Wenn wir also viel Reklamationen bekommen würden auf den Aufspannkorb, dann würde Verbesserung davon sicher auf unsere Liste kommen.
Nur die weichere Schützhülsen stehen darauf.
Bist du sicher dass du damals die Quersaiten nicht zu hart gespannt hast?
Und wenn es so lange dauern würde bevor Kunden mit unseren Maschinen arbeiten können den würde das sicher auch ein Argument zur Verbesserung sein.
Oder?Einen Kommentar schreiben:
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Ich sehe das ähnlich wie Bernardo. Sicher hat jede Art der Fixierung des Rahmens seine Vor- und seine Nachteile. Ich habe selbst keine Stringway, aber bei der Stringway-Methode besteht wohl die Schwierigkeit, das richtige Anzugsmoment für die Schrauben der Schlägerfixierung zu finden. Das notwendige Anzugsmoment muss den Schläger halten, darf ihn aber nicht zu sehr strapazieren oder gar zerstören - es ist abhängig von der Kraft, die bei der Besaitung angewendet wird, ebenso von der Oberfläche des Schlägers (Reibungskoeffizient) und auch vom Profil des Schlägers (Flächenträgheitsmoment, Form (Krafteinleitung),...). Das ist schon keine triviale Aufgabe, das einfach so per "Gefühl" zu machen und dabei dem Rahmen niemals zu viel zuzumuten. Im Grunde genommen müsste man die Halterungen mit einem definierten und vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment anziehen. Und selbst da glaube ich nicht daran, dass man das Verrutschen 100%ig ausschließen kann. Das ist kein konstruktionsbedingter Mangel, aber eben ein Punkt, der konstruktionsbedingt schwierig zu handeln ist.
Und wenn nun jemand den Schläger halt nicht ausreichend fixiert hat, weil er im Zweifelsfall halt Angst um das Material hatte, ist er dann wirklich zu blöd, die Maschine zu bedienen?Einen Kommentar schreiben:
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Mal kurz was anderes: Kennt ihr jemand der eine Stringway besitzt und in der naehe von Karlsruhe wohnt? Hier wird immer soviel von der Maschine geschrieben und ich hab noch nie eine live gesehen und wuerde sie mir mal gerne anschauen.Einen Kommentar schreiben:
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Saitech und Badnix: Ich habe mich vor einigen Jahren auch von der Stringway getrennt, weil mir die Schläger (mit normalen Rahmen) schon mal im Aufspannkorb verrutschten. und weil mir die Klammenbasis zu anfällig war.
Wenn ein Verbraucher erst wochenlang mögliche Fehlhandhabungen mental bewältigen muss, damit er mit der Maschine zurecht kommt, scheint das Teil doch nicht so ideal zu sein, wie Ihr es seit Jahren hier propagiert. Da hilft es auch nicht, dass man Mitglieder als Leute mit zwei linken Händen abtut, zumal noch Ingenieure, die sich wahrlich auskennen.
Auch hilft es nicht, die Qualität anderer Produkte sofort in Fragen zu stellen; denn der Zwerg, der sich auf den Berg stellt, ist deswegen noch kein Riese.
Viele Grüße
BernadoEinen Kommentar schreiben:

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