Raquet Tune
Hi,
ich krame mal den Thread hier wieder raus.
Ich habe mir die App Raquet Tune (Android) zugelegt und gestern getestet. Bespannt mit 22/22 kg, laut App kamen 22,3 kg raus, DT 35,1 N/mm. Die Saite war eine Oehms Black Pearl Classic, String Factor 1,53, mit der App berechnet. Soweit so gut.
Die App hat ja auch eine Version für iPad/iPhone, die offensichtlich komfortabler ist. Weiterhin scheint es ja dort eine Datenbank zu geben, in der einige Saiten mit ihren String Factoren gespeichert sind.
Hat jemand (oder einige) Interesse, so eine Datenbank (für die Android-User) hier aufzubauen? Wobei ich nicht weiß, ob dies rechtlich evt. ein Problem ist und Jens B. damit überhaupt einverstanden ist. Wenn dies geklärt ist und keine Probleme in dieser Richtung bestehen, kämen die Ergebnisse so einer Datenbank einigen Usern hier zu Gute.
lg innuendo13
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hallo zusammen,
mein Engagement Screenshots aus der Raquet-Tune-App Datenbank
zu übermitteln ich zwischenzeitlich erschöpft
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Welche Werte, von welchen Saiten benötigst Du? Schick mir mal per PN deine Handy-Nr. Dann schicke ich sie dir per Whats App. Ich nutze die App auf IPad u. iPhone.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo,
ich habe die App auf meinem Android Handy. Dort gibt es leider keine Datenbank mit den Stringfactors. Kann mir jemand mit einem Apple Gerät evtl. per Screenshots oder so die Werte schicken?
Danke Euch schonmal.Einen Kommentar schreiben:
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:-) genau aus dem Grund der weiteren Informationsbeschaffung habe ich ja geantwortet. Dann muss ich mit der Antwort auch leben können :-D
Mit "Netz" hatte ich nicht den DT-Wert gemeint, sondern den Grundsätzlichen Aufbau einer Besaitung. Das durch das Drücken oder Ziehen an einem Punkt eine Kreisfläche entsteht war der nicht ausgesprochene Gedanke wegen dem ich mir sicher war, dass die "Belastung" auf mehr als nur die betroffene Saite verteilt wird.
Danke auf jeden Fall für die Antworten. Ich bin gespannt auf deinen Test bzgl. DT-Wert.Einen Kommentar schreiben:
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...korrekter Weise ist der DT Wert eine Kreisfläche von ca. 4 cm Durchmesser, welcher (mechanisch)1 cm eingedrückt wird......soll den Ballaufprall am Saitengeflecht simulieren. Die bei 1 cm Eindrücktiefe gemessen Kraft gibt den DT Wert an.Jetzt existiert eine Kraft mit der das Saitenbett auf einem mm2 um 1 cm eingedrückt wird. Selbst wenn ich einen mm2 direkt an der Kreuzung von zwei Saiten nehme sollten deutlich mehr Saiten daran beteiligt sein, da es sich um ein "Netz" handelt. D.h. es müsste ein Versuch aufgebaut werden, in dem mit einem Gewicht (Zugsystem) an der Fläche gearbeitet wird. Wenn dann eine andere Flächenhärte als mit der App oder dem ERT heraus kommt, dann wäre das bewiesen.
Bei Messgeräten die über die Schwingung messen, wird intern umgerechnet und in mundgerechte und mit glaubhaft dargestellte Zahlen, ein Messwert angezeigtZuletzt geändert von fritzhimself; 21.01.2016, 12:58.Einen Kommentar schreiben:
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@ sundown
Habe dir soeben eine ausführliche PM zu diesem Thema gesendet.
Möchte dich noch bitten, dass du mit den z.T. persönlichen Erfahrungen nicht hausieren gehst.
zum letzten Punkt - Du musst eine Saite nehmen und mehrfach überdehnen. Dann erst kannst du halbwegs exakt dein Zuggewicht überprüfen.
Mit einer frischen Saite haut dir die Relaxation deine Ablesung über den Haufen.Einen Kommentar schreiben:
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Generell habe ich auch keine Probleme damit euch zu glauben. Einziger Punkt der mich stutzig macht, dass die Tests die ihr bisher genannt habt von Zugspannungen ausgehen die dann auf eine Flächenspannung Projeziert werden.
Ich bin wahrscheinlich nicht so fit in der Theorie wie ihr, aber es kommt mir befremdlich vor, dass alle Hersteller von Messgeräten (oder Apps), egal ob Privat oder Firma, sich auf eine identische Vorgehensweise einigen konnten die nicht der Realität entspricht.
Vermutlich unbestritten ist, dass Saiten nachgeben. Wie schnell das passiert kann ich kaum beurteilen, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.
Jetzt existiert eine Kraft mit der das Saitenbett auf einem mm2 um 1 cm eingedrückt wird. Selbst wenn ich einen mm2 direkt an der Kreuzung von zwei Saiten nehme sollten deutlich mehr Saiten daran beteiligt sein, da es sich um ein "Netz" handelt. D.h. es müsste ein Versuch aufgebaut werden, in dem mit einem Gewicht (Zugsystem) an der Fläche gearbeitet wird. Wenn dann eine andere Flächenhärte als mit der App oder dem ERT heraus kommt, dann wäre das bewiesen.
Bitte nicht falsch verstehen. Vielleicht besagen eure Test das auch, aber mir fehlt derzeit noch der Zusammenhang.
Das Messen der Spannung einer Saite kann ich doch bestätigen. Wollte meine Maschine mit einer Zugwaage und einer ollen Saite kalibrieren. Ich habe sehr schnell aufgegen, weil die Waage einfach keine klaren Werte angezeigt hat. Nur im ersten Moment konnte man ganz kurz das eingestellte Zuggewicht auch sehenEinen Kommentar schreiben:
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Spannungs/Dehnungsdiagramme und Zugversuche mit Tennissaiten zeigen genau das, was fritzhimself beschreibt.
Ich hatte mir früher mal von verschiedenen Zugversuchen erhofft genaue Aussagen zu den Materialeigenschaften der Saiten machen zu können, dies war leider nur sehr bedingt möglich. Bei Zugversuchen mit Metall gibt es die sog. Hookesche Gerade, bei der sich die Längendehnung im elastischen Bereich proportional zur Spannungerhöhung verhält. Diesen Bereich gibt es bei Tennissaiten so leider nicht. Es gibt bei den beim Besaiten üblichen Zugkräften sowohl elastische Verformung als auch plastische Verformung. Diese bleibende Verformung reduziert die ursprüngliche aufgebrachte Spannung direkt beim Bespannungen und die gespannte Saite verliert mit der Zeit weiter an Spannung, auch jede weitere mechanische Dehnung der gespannten Saite reduziert die Spannung weiter. Die von fritzhimself benannten Zahlenwerte sind sicher näher an der Realität als dass, was die Messgerät und Apps wiedergeben.Einen Kommentar schreiben:
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@ sundown
Nun ja - ist eine komplexe Angelegenheit.
Du kannst aber, falls du eine digitale Hängewaage und eine geeigneten Metallschraubstock hast, selbst ein kleines Experiment starten.
Ich habe mir einen Versuchsaufbau auf einem gußeisernen Metallschraubstock, der sich bis 250 mm öffnen lässt montiert.
Die Spindel hat ein Trapezgewinde, da verzieht sich nichts. Statt den Backen wurden stahlgeschweißte Winkel angebracht, wo ich den Messaufbau montieren konnte. An einem Backen wurde ein Linearzug fix mit dem Backen verschraubt. Am anderen Ende die digitale Hängewaage in eine Konstruktion reingepasst, so dass sich nichts bewegen kann. An der Hängewaage wurde an der Öse eine Poly montiert, am ggü. liegenden Linearzug eingespannt, genullt und dann den Metallschraubstock so weit geöffnet, bis die Hängewaage 25 kg angezeigt hat. Hier kannst du die sofort eintretende Relaxation in Sekundenbruchteilen an der Anzeige ablesen. Die gemessenen Werte rasen wie verrückt um bis zu 3 kg runter - und dass innerhalb von 90 sec. Dieses Indiz und die Tatsache, dass ich mehrmals im Isospeed Werk in Österreich, im Messlabor bei zahlreichen Versuchen dabei war, lässt mich dazu verleiten, einen Kommentar abzugeben. Habe u.a. auch zahlreiche Hysterese Messungen an den von mir mitgebrachten Saiten vornehmen lassen.
Bei einem der Besuche bei Isospeed waren auch User vom Saitenforum dabei, falls du den Wahrheitsgehalt hinterfragen möchtest.
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Danke, sundown!
Werde ich mir dann sicherlich auch bei Gelegenheit einmal näher anschauen, diese App.Einen Kommentar schreiben:
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ausprobiert ja. Und meine drei Schläger damit angeglichen. Das hat alles ganz gut funktioniert und sie spielen sich jetzt soweit gleich.
Bei mir waren die Ergebnisse sehr nah an denen von dem Tenniswearhouse-Tool.
Also ich kann mich nicht beschweren, vor allem nicht für den Preis.
Zu einem Vergleich mit einer professionellen Messung kann ich nichts sagen. Aber für mich zum Basteln und probieren war es vollkommen ausreichend.
@fritzhimself: deinen Ausführungen kann ich leider nicht genau folgen. Eine Kraftmessung mit N/mm2 sollte doch nachvollziehbar sein und somit imun gegen Manipulationen. Ob jetzt das Ursprüngliche Zuggewicht dem realen Zuggewicht entspricht steht dabei auf einem anderen Blatt. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass durch Reibung u.ä. zwar mit 24 Kilo gezogen wird, aber in Wirklichkeit die Saite mit weniger Zuggewicht gespannt ist. Ob das dann so viel ist. Aber das sollte ein Musiker dir am Klang sagen können (bei den Längssaiten). Bei den Quersaiten werden die Auswirkungen größen sein, aber da ist nicht viel mit ermittlung nach Klang zu machen :-DEinen Kommentar schreiben:
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Eine verwandte Frage: Hat jemand vielleicht auch schon einmal die App "SwingTool" von appmaker.se ausprobiert und kann dazu berichten?Einen Kommentar schreiben:
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......hmmm - wer sich näher mit dem "realen" Bespanngewicht nach der Relaxation befasst, wird zur Erkenntnis kommen - wenn z.B. mit 25/24 kg bespannt wurde, dass maximal 16 - 18 kg Realspannung auf der Saite sind.
Dieser Umstand ist natürlich dem Hr. Beers bekannt.
Die Schwingungen werden im Hintergrund so weit umgerechnet, dass ein plausibler Wert zur Nennbespannung ausgespuckt wird. Sonst würde jeder Nutzer meinen, dass sein Gerät defekt wäre....
Scheinbar ist keinem Tennisspieler zuzumuten, bzw. zu erklären, warum die Bespannung soviel nachgelassen hat.
Daher wird ein mundgerechter DT Wert ausgespuckt - dies gilt aber für alle Endgeräte, die Besaitungshärten messen - real sind diese Werte in keinem Fall.
Scheinbar haben sich alle Hersteller auf diesen "Deal" eingelassen um glaubhafte Werte zu erzeugen.....?Einen Kommentar schreiben:
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@schmetterstop
Auf der homepage des Autors www.appmaker.se ist die App detailiert beschrieben, auch die Quellen der Berechnungs-/Umrechnungsformeln sind hier angegeben. Da bei der App auch die Dichte der Saite, das Besaitungsmuster und die Schlägerkopfgröße berücksichtigt werden, zweifel ich manchmal schon ob ich zur DT-Wert Bestimmung dem ERT300 mehr Glauben schenken darf.Einen Kommentar schreiben:

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