Bringen eckige Saiten wirklich mehr Spin?

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  • SMA
    antwortet
    Zitat von Frostfalke
    Nebenbei mal was zum Lachen: Habe meine neuen VCore immer mit dem Yonex-Logo versehen. Bei dunklen Saiten dann schön mit weiß drunter und oben drauf eine Farbe ;o). Plötzlich haben selbst Topsinsaiten keinerlei Spin gehabt und zwar ungefähr die ersten 25 Minuten lang. Danach gings wieder ;o).
    Extra beim Stringjob hier in der UK ohne Logo angefordert.
    Natuerlich haben sie dennoch eins drauf gemacht. Ich habe noch nie ein Logo auf meinen Saiten gehabt. Direkt gewundert, was da los ist Ist bei mir von der Alu Power jetzt auch runtergespielt. Wird langsam besser. Spiele sie erstmalig und wollte schon die ~200 Bewertungen hier im Forum anzweifeln, die ihr soliden bis sehr guten Spin attestieren.

    Zusammenfassend bleibt auch nach diesem Thread zu eckigen Saiten das fuer mich richtige Format der Saite eher rund Ich konnte nicht ueberzeugt werden da noch mehr eckige Saiten zu testen!
    Zuletzt geändert von SMA; 23.10.2013, 12:33.

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  • fgschmidt
    antwortet
    habe gerade meine alten aufzeichnungen zur black venom rough durchgesehen - damals spielte ich mit den nblades, also engeres saitenmuster als heute. die hielt gute 11 stunden und nach ca. 9 stunden war das profil im sweetspot nicht mehr sichtbar und die kerben auch schon sehr tief. ich würde meinen die hält heute im neuen schläger die üblichen 4-5 stunden und hat noch nach 4 einiges an profil. was den spannungsverlust anbetrifft würde ich generell empfehlen sie 5% höher zu bespannen als sonstige (normale) polys, sie 24 stunden nachher liegen zu lassen. meine erfahrungen damals waren, daß die saite über die ca. 11 stunden, nach dem recht großen spannungsabfall innerhalb der ersten 24 stunden, kaum nachgelassen hat - selbst knapp vor dem reißen wurde sie nicht zur schleuder.

    ich bespanne jetzt üblicherweise mit 21kg die längssaiten, die black venom rough würde ich ohne bedenken mit 22kg draufziehen und hätte meine freude damit.

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  • bernado
    antwortet
    Die Polyfibre Black Venom Rough habe ich auch schon oft besaitet. Und kann ich meinem Fg uneingeschränkt Recht geben. Sie ist irgendwie gekrispelt strukturiert, sehr armfreundlich, dehnt sich beim Besaiten wie eine Synthetik Gut. Eine Reihe von Spielern schwört drauf. Ich habe so meine Bedenken, wegen der Spannungsstabilität. Anfangs setzt sie sich gewaltig. Aber da ich sie selbst nicht spiele, habe ich später nicht genügend nachgemessen, um weitere Aussagen über die Spannungsstabilität machen zu können. Für denjenigen, der schnell herausschneidet, wie hier ja viele von uns, hat es nicht die Bedeutung.

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  • fgschmidt
    antwortet
    meine erfahrungen bislang haben folgendes ergeben: eckige saiten spielen sich schneller ab als z.b. gekrimpte (wie die luxilon rough saiten). von polyfibre habe ich bislang nur die black venom rough gespielt und die hielt ihr profil recht lange, wobei das aber nicht in richtung "orangenhaut" ging sondern anders gestaltet ist.

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  • Frostfalke
    antwortet
    Hmm… heißt z.B. die Polyfibrewerbung mit der Orangenoberfläche ist eigentlich Bullshit, weil nach 10 min weg?

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  • ardet4
    antwortet
    Zitat von Decky
    Doch !
    Kann ich bestätigen.

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  • Decky
    antwortet
    Doch !

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  • Frostfalke
    antwortet
    Zitat von sortof
    Nette Idee, aber nach ein paar Minuten hast du die Saite zumindest im Sweetspot wieder glatt geprügelt.
    Und die Saiten, die von Natur aus eine raue Oberfläche haben? Die prügelt man doch auch nicht glatt oder?

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  • Frostfalke
    antwortet

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  • ardet4
    antwortet
    Habe eine bessere Einsatzmethode für dein Schleifpapier entwickelt

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  • sortof
    antwortet
    Zitat von Frostfalke
    Was mich dann zur nächsten Idee bringt. 1200er Nasschliffpapier und einmal nach dem Besaiten vorsichtig drüber? Spricht da etwas dagegen ^^.
    Nette Idee, aber nach ein paar Minuten hast du die Saite zumindest im Sweetspot wieder glatt geprügelt.

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  • Frostfalke
    antwortet
    Nebenbei mal was zum Lachen: Habe meine neuen VCore immer mit dem Yonex-Logo versehen. Bei dunklen Saiten dann schön mit weiß drunter und oben drauf eine Farbe ;o). Plötzlich haben selbst Topsinsaiten keinerlei Spin gehabt und zwar ungefähr die ersten 25 Minuten lang. Danach gings wieder ;o). Heute Abend habe ich mir dann mit der Hand gegen den Kopf geschlagen ;o). Saitenlack und raue Oberfläche ;o). War zumindest mal herzhaft gelacht über die eigene Dummheit ;o). Auf jeden Fall haben wir so mal festgestellt, dass die Oberflächenstruktur auf jeden Fall Einfluss auf den Spin hat.
    Was mich dann zur nächsten Idee bringt. 1200er Nasschliffpapier und einmal nach dem Besaiten vorsichtig drüber? Spricht da etwas dagegen ^^.

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  • fgschmidt
    antwortet
    bernardo,
    1. ich meinte "dich" rein hypothetisch als flach-schlagender, zum gegensatz zum ebenfalls hypothetischen "ich" als spin-zupfer (was eigentlich zutrifft). ich habe also nicht behauptet, daß DU (bernardo) flach schlägst - siehst du, so kann man mit besten absichten aneinander vorbeireden.

    2. die sache mit der saite des jahres ist sehr relativ - schau dir mal an, die luxilon alu power soll angeblich viel power haben, aber die gibt es wohl doch eher in der namensgebung, es gibt haufenweise polys die mehr power haben und trotzdem nicht gewählt wurden.
    habe sie unlängst wieder gespielt auf meinen "neuen" schlägern und mir hat sie diesmal wesentlich besser getaugt - wohl nicht nur wegen des 16er längsmusters, aber ich hatte die in 4 stunden durch und habe mich nicht wie letztens in den nblades weitere 8 stunden mit einer toten saite herumplagen müssen.

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  • bernado
    antwortet
    Ich habe dich schon verstanden, glaube aber nicht, dass die Unterschiede ganz so krass sind, wie du sie beschreibst; denn sonst gäbe es keine Saite des Jahres.
    Wer behauptet übrigens, dass ich flach schlage? Ich spiele zwar einen Eastern-Griff, aber doch mit relativ viel Spin, sowohl mit der Vorhand als auch mit der einhändigen Rückhand. Nur sieht das natürlich bei jüngeren Leuten mit Western- oder Semiwestern-Griffen wesentlich extremer aus. Ich besaite auch für sehr unterschiedliche Jahrgänge und Techniker. Und es gibt Saiten, über deren Qualität ein großer Konsens herrscht, ganz ungeachtet der Tatsache, ob es sich nun um eine profilierte oder nicht profilierte Saite handelt.
    Aber: Ich muss ja nicht Recht haben ....

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  • fgschmidt
    antwortet
    bernardo,
    das mit dem mix hast du wohl nicht richtig verstanden, vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt:
    die saite x ist nun mal da so wie sie der/die entwickler ausgedacht haben. die hat num mal einen gegebenen mix von eigenschaften an denen sich nichts wesentliches verändert (mal abgesehen von saitenbild, bespannhärte, etc., variablen die zu einer angleichung der saitenperformance an die anforderungen des users führen könnten - mit saitenbild meine ich klar nicht den schläger sondern wie die saite sich unterschiedlich verhält in einem 16x18 oder 18x19er schläger zum beispiel).
    du spielst jetzt z.b. mehr flach als topspin, dadurch wird z.b. spannungsstabilität eher höher bewertet als bei mir, der sowieso nur 4-5 stunden die saite am schläger hat. was bei dir pluspunkte bucht ist für mich eher untergeordnet. du schlägst flach und brauchst ein gewisses saitenverhalten um deine schläge kontrollieren zu können, ich zupf jede kugel hoch, habe also einen anderen kontaktwinkel und verständlicherweise ein komplett anderes feeling dadurch als du - eine bestimmte saite kann für dich eine katastrophe sein, für mich jedoch absolut optimal.

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