bin eben über diese beträge gestolpert und MUß hier mal einige fakten und fragen in den raum werfen, damit die schlußfolgerungen, die hier teilweise gemacht werden, nicht zu weit von der realität weglaufen.
was sagt uns dieser wert von 14kg?
für die vielleicht physikalisch nicht so bewanderten muß ich kurz ausholen.
ich bringe mit dem spannen eine kraft (F=25kp)auf ein federelement(hier die saite mit länge L=ca20cm).
hierdurch kommt es zu einer dehnung der saite um den betrag x.
dieser betrag ist abhängig vom typ der saite.
beispiel für L=50, F=20kp (eigene messung)
dunlop darm(vorgereckt)==> x= 33 mm
poly 1,30 ==> x= 16 mm
in deinem video spannst du geschätze 20cm, spannst, klammerst und entspannst, sodass der kraftfluß durch die zange geht=> sie biegt sich (y mm)in richtung des meßgerätes bis das SYSTEM !! im gleichgewicht ist.
da die kraft von der dehnung x (längenänderung der zugwaage dürfte unter 1
mm liegen und wird hier vernachlässigt) und L abhängig ist, muß der wert so rapide sinken, inbesondere weil L nur 20cm ist. die mittleren längssaiten haben jedoch ca.35cm. mit diesem L-bei gleicher biegung der zangen-sollte man einen wert von 20kp(grob geschätzt, keine lust zu rechnen) erhalten, der ja erstens deutlich höher ist und zweitens einem realen bespannen recht nah kommen müsste( bei L=35cm).
eigentlich regt mich besonders auf, dass die saitenhersteller keinerlei "federkennwert" (zb: c=F/x für L=1m) angeben. sicherlich ist das fließverhalten -eine längenänderung bei konstanter beaufschlagung mit einer kraft über zeit T- der kunststoffe ein riesen problem. (siehe deine eigene tabelle==> echt klasse!)
...aber mit den o.a. 20kp bin ich noch nicht glücklich.
mit dem einziehen und spannen der quersaiten verlängere/dehne ich diese zusätzlich nicht unerheblich. bereits von mir in anderen beiträgen erwähnt.
========> die längssaiten haben beim fertigen schläger irgendeine zugspannung, die deutlich über 20kp liegt !!!!!!!
"irgendeine" ist hier natürlich von faktoren wie :
anzahl der saiten , reibung an den kreuzungspunkten, dicke und dehnungsverhalten "c" etc. stark abhängig.
alleine um das fertige saitenbett am rechner mit der FEM (vereinfacht: jede spannung wird farblich dargestellt,besser googeln) darzustellen, müsste man viele parameter einfach als konstant annehmen oder hunderte von exakten messungen durchführen und hätte dann ein bildchen für exakt einen schläger, mit einer saite von einem bespanner auf einer maschine ....und dann kann ich mir auf die schulter klopfen, das eine bunte bildchen bewundern, aber werde (noch) keinerlei schlußfolgerungen bezüglich des spielverhaltens treffen können.
es ist zwar ein unglaublich spannendes thema aber das derzeit unschlagbare vorgehen ist aus meiner sicht:
TRY AND ERROR !
bespannnen und FÜHLEN. testen und ändern, um dann irgendwann den ball mal übers netz ins feld zu spielen....
ich werde ansonsten mir nur die dehnungswerte für jede saite notieren, um zb mal zu schauen, ob sich bei einer rolle über längere zeit etwas ändert oder, ob mir ein elastizitätsbereich pauschal gut gefällt.
in diesem sinne taufe ich den wert auf den namen:
Cforum

(L=50 cm, F=20kp, x:gemessen;c=f/x)

), exaktere Positionierung oder vieles mehr). Bitte nicht verwechseln, ich meine schon, dass das eine Kilo wichtig wäre, da es ja bei verbleibenden 15 kp immerhin schon einmal fast 7% wären, aber die Relationen sehen halt anders aus.
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