"Stuhr 1" Hebelarm-Besaitungsmaschine

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  • Willsnomawissn
    Neuer Benutzer
    • 20.05.2026
    • 9

    #1

    "Stuhr 1" Hebelarm-Besaitungsmaschine


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Name: stuhr.jpg
Ansichten: 85
Größe: 193,1 KB
ID: 756406
    Guten Tag zusammen,
    vor kurzem habe ich als Tennis-Wiedereinsteiger eine gebrauchte Besaitungsmaschine mit der Bezeichnung "Stuhr 1" gekauft.
    (Hier habe ich ein paar kurze Angaben über mich gemacht: https://www.saitenforum.de/forum/equ...nnt-die-jemand )

    Die grundsätzlich Funktionsweise ist mir klar, ich hätte da nur eine Frage zur Befestigung der zu spannenden Saite am Hebelarm.
    Wie man sieht, wird die Saite nicht wie bspw. bei einer Gamma-Bespannungsmaschine in einem Schlitz des Rundspannknopfs eingeklemmt, sondern über eine Gummirolle gewickelt.
    Habe diese auf dem Foto gekennzeichnet. (ja, sie sieht schon recht mitgenommen aus, ein Ersatzgummi war dabei).
    Jetzt bräuchte ich nur eine kurze Hilfe, wie ich die Saite an dieser Rolle so befestige, dass sie beim Spannen nicht durchrutscht.
    Ich würde es so machen, dass ich die Saite eineinhalb- bis zweimal rumwickle, wobei ich mit der oberen Lage über Kreuz die untere Lage einklemme, so dass die Wicklung nicht durchrutschen kann. Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen...
    Kennt sich jemand mit dieser Maschine aus und kann Näheres dazu sagen?

    Vielen Dank schon mal
  • hansjuergen
    Benutzer
    • 16.08.2017
    • 30

    #2
    Hallo,
    ich hatte so ein System von Stringo. Einmal rumwickeln reicht.

    Viel Spaß

    Jürgen

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    • Willsnomawissn
      Neuer Benutzer
      • 20.05.2026
      • 9

      #3
      Danke
      Habe gestern tatsächlich meinen ersten Schläger bespannt.
      Den Schläger heute bereits getestet: ist gut spielbar.
      Grundsätzlich hat es gut funktioniert, allerdings hat mir der Spannknopf mit dem Gummi doch ziemliche Kopfzerbrechen bereitet.
      Bei den Maschinen, wo man die Saite in einem Schlitz des Spannknopfes klemmt, ist es ja so, dass sobald der Gewichtsarm waagerecht ausgerichtet ist, man nichts weiter tun muss. Ohne weiteres Zutun behält das Gewicht seinen Position, man hat also beide Hände frei, um z.B. die Klemmzangen anzubringen.
      Bei mir war es so, dass ich immer mit einer Hand etwas Spannung auf der Saite, die ich um die Rolle gewickelt hatte, halten musste, damit sie nicht wegrutschte.
      Sobald ich die Saite loslasse, ist die Spannung weg, die Saite lockert sich und das Gewicht fällt nach unten.
      Also musste ich mit der Hand immer etwas Sapnnung halten, damit das Gewicht in der Waagerechten bleibt.
      Das Problem hierbei ist, dass je nachdem, wieviel Zug ich mit der Hand auf die Saite gebe, sich das Gewicht entsprechend leicht nach oben oder unten bewegt.
      Ich kann mich also vermutlich gar nicht auf das eingestellte Gewicht verlassen, weil ich mit der Hand den Zug mal mehr, mal weniger beeinfluße.
      Außerdem ist es auch sehr unpraktisch, weil ich dadurch nur eine Hand zum Anbringen der Klemmzange frei habe. Mit der anderen Hand muss ich ja die Saite an der Gummirolle festhalten...
      Zuletzt geändert von Willsnomawissn; Heute, 19:13.

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      • fritzhimself
        Forenbewohner
        • 01.02.2006
        • 5900

        #4
        Na ja - ist hat ein Museumsstück.
        Sicher nichts auf Dauer.
        Das Ding hat "fliegende" Zangen - oder?
        Also die Zangen sind nicht fix am Aufspannkorb befestigt?
        Darf man fragen was du bezahlt hast?

        Kommentar

        • Willsnomawissn
          Neuer Benutzer
          • 20.05.2026
          • 9

          #5
          Klar. 'Nen Fuffy.
          Ist mit fliegenden Zangen, derer 4 dabei waren.

          Grundsätzlich hat das ja gut geklappt, mit dem Besaiten.
          Ich weiß halt nur nicht so genau, wie man die Saiten so am Spannknopf befestigt, dass nichts rutscht und der Hebelarm die Position hält ..

          PS: natürlich hätte ich auch lieber etwas Moderneres geholt.
          Aber zum einen sind die Angebote an günstigen Geräten rar gesät, und wenn man eins auf dem Markt ist, ist's immer nur mit Abholung an Orten, die viel zu weit weg sind.
          Das hier war zufälligerweise in der selben Stadt.

          Wenn es keinen Trick oder Kniff gibt, wie man die Saite so einspannt, dass der Hebel nicht "wegrutscht", habe ich mir überlegt, ob ich da nicht eine Vorrichtung am Spannknopf anbringe, an dem man die Saite einklemmen kann.
          Müsste mir da was überlegen.

          PPS: andere Frage: wo liest man denn normalerweise das Gewicht ab, bzw. welche Seite des Gewichtes muss man an die gewünschte Zahl auf der Skala am Arm bringen?
          Zuerst hatte ich die Seite, die zur Spitze des Arms zeigt, auf die gewünschte Kilogramm-Markierung eingestellt. Das schien mir aber zu weich. Deshalb habe ich die Seite des Gewichts, die zur Drehachse des Ams zeigt, auf die gewünschte Zahl gelschoben. In diesem Fall wird das Gewicht ja weiter nach außen geschoben.
          Zuletzt geändert von Willsnomawissn; Heute, 18:46.

          Kommentar

          • fritzhimself
            Forenbewohner
            • 01.02.2006
            • 5900

            #6
            Technisch gesehen, würde ich von einem Fahrradschlauch den Gummi nehmen um den Grip zu erhöhen.
            Dann sollte die Saite nicht mehr rutschen - aber grundsätzlich sind die fliegenden Zangen das handycap.
            Die halten niemals das Gewicht und rutschen unmerklich durch - das kann nur ein Pfusch werden - ohne dir nahezutreten.
            Wie gesagt, wenn´s Spaß macht, dann auf was halbwegs gediegenes umsteigen und gut ist´s.

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            • fritzhimself
              Forenbewohner
              • 01.02.2006
              • 5900

              #7
              Sehen deine fliegenden Zangen eher so aus?

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: fliegende Zangen.jpg
Ansichten: 0
Größe: 21,9 KB
ID: 756450

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              • Willsnomawissn
                Neuer Benutzer
                • 20.05.2026
                • 9

                #8
                Zitat von fritzhimself
                - ohne dir nahezutreten..
                Alles gut
                Ich glaube aber nicht, dass das an den fliegenden Klemmen liegt.
                Auf YouTube gibt es einige Videos, wo die Leute mit ebensolchen Arbeiten.
                Den Unterschied macht hier, m.M.n., der Spannknopf.
                In den Videos nutzen sie alle dieses System, wo die Saite seitlich in den Spannknopf geklemmt wird.
                Wenn hier die Saite derart festgeklemmt wird, kann das das Gewicht nicht nach unten wegrutschen und behält die Position
                Bei dem Gerät mit dem Gummi, wo man die Saite nirgends fest am Spannknopf anbringen kann, rutscht das Gewicht nach unten weg, sobald die Saite nicht mehr fest in das Gummi gedrückt wird.

                Edit: die Zangen sehen vom Prinzip her so aus, vor allem wie die aus Metall
                Zuletzt geändert von Willsnomawissn; Heute, 20:51.

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