Hattest du den Eindruck, bzw. hast du den Rahmen vermessen, ob bei dir Stauchungen auftreten?
Ich konnte dem Saitenplan keine Logik entnehmen. Das kam mir so vor, wie wenn man planlose Zahlen in ein Formular einträgt.
Bei mir war das Spielgefühl eher suboptimal und den Rahmen hat es um mehrere mm gestreckt.
Aus diesem Grund, werde ich vorerst keinen weiteren Versuch wagen.
Sergetti Bespannungsmethode
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Nachsatz: ich habe nun auch den Schläger meiner Frau mittels Sergetti bespannt, ohne großartig darüber zu sprechen. Sie ist bislang auch begeistert.Einen Kommentar schreiben:
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Nachdem ich über lange Zeit dieses Thema verfolgt habe, wollte ich nur kurz auch meine Erfahrung schildern. Ich bespanne seit 09/2018 mittels Sergetti auf meiner Hebelarmmaschine. Ich habe zwischenzeitlich auch immer wieder normal bespannt, komme aber dann immer wieder zu Sergetti zurück. Ich habe damals die 20€ ganz einfach geopfert. Für mich war es das Geld wert. Mag schon ein wenig Esoterik dabei sein, aber Tennis ist ja viel Kopfsache. Ich spiele damit einfach konstanter und ich habe damit und (in Verbindung) mit der Kirschbaum Pro Line Evolution meine Armschmerzen gut im Griff. Ich werde dabei bleiben.Einen Kommentar schreiben:
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Mir ist noch nicht ganz klar was jetzt genau dein Plan ist ?
Jeder hat doch ein anderes Racket und andere Werte, wie stellst du dir das vor ?
Wenn dann die Einspaarungen 1-2 Euro betragen, lohnt sich das ?Einen Kommentar schreiben:
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An die "Sergetti" Besaiter die Frage:
Ich war sehr zufrieden mit dem zugesandten Besaitungsplan. War genau in meinem Wohlfühlbereich, von der Besaitungshärte.
Nun habe ich meine Maschine, bzw Zangenbasis auseinander genommen und gereinigt und einen kleinen Fehler egalisiert. Das Resultat davon ist, dass mein neu besaiteter Schläger eine deutlich höhere Flächenhärte aufweist.
Ich würde jetzt erstmal nicht gleich ein neues Sheet anfordern, sondern mal die Werte der Zugstärke zu senken.
Jetzt frage ich mich, da ja auch die Zugkraft auf die einzelnen saiten so variiert,
soll ich a) jede Saite um die gleiche Kilozahl reduzieren
oder b) jede Saite prozentual angepasst zu senken
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt, gleiiche Kilozahl oder unterschiedliche Kilozahl, also zb jede Saite um 10%
Was meint ihr ?Einen Kommentar schreiben:
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Möchte nun auch noch mal kurz meine Erfahrungen nun mit der Sergetti Bespannung hier schreiben.
Ich Spiele Poly/Darm Hybrid
1. Bespannen dauert deutlich länger, man muss gerade bei den Quersaiten immer höllisch aufpassen. Es ist ein dauerndes hin und her mit der Härte.
2. Das Spielen ist dagegen wirklich sehr angenehm und vermittelt mir eine sehr gute Kontrolle und Power. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Sweetspot etwas größer ist. Der Schläger gibt ein eher weiches Feedback, gerade die Gefühlsbälle funktionieren sehr gut. Und wenn ich den Ball voll treffe, dann kommt echt was raus. Dabei bleibt der Schläger aber sehr stabil.
Fazit für mich: Ich habe den Test nicht bereut, werde auch in Zukunft erstmal damit Besaiten. Der Mehraufwand ist es mir beim Spielen Wert.
Ich muss aber zugeben, ich finde hinter dem Bespann Muster keine Logik. Die Saiten werden mal härter, mal weicher. Es gibt nichts wie z.B. nach außen wird es weicher oder zum Knoten wird es härter. Es ist wirklich ein seltsames Muster. Aber für mich sehr gut zuspielen.Einen Kommentar schreiben:
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sollte heissen: der Zug auf die einzelnen Saiten so unterschiedlich weit auseinanderEinen Kommentar schreiben:
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Hi,
ich habe inzwischen auch mal mit Sergetti besaitet und gespielt.
Erstaunlich, dass man mit sowas spielen kann, wo doch der Besaitungs-Zug auf die unterschiedlichen Saiten doch enorm ist.
Besaitet mit Darm/Poly Hybrid.
Anfangs hatte ich weniger Power gefühlt, lag aber vll auch daran, dasss ich mich bei der Auswahl der Besaitungshärte für das Sheet unsicher war und deshalb einen leicht anderen Wert anggegeben habe.
Sweetspot hin oder her, wenn ich denn Ball nicht gut getroffen habe, hatte er trotzdem keine Länge. Aber nach einiger Zeit empfand ich die Längenkontrolle als sehr zuverlässig.
Aber am meisten, denke ich, liegt der Vorteil in dem angenehmen weichen, anfangs etwas ungewohnten, Spielgefühl. Wer da noch einen Tennisarm bekommt, kann ich mir nicht vorstellen. Wobei schon die Darm-Hybrid dazu beiträgt.Einen Kommentar schreiben:
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Ich bin mir nicht sicher, ob ein merklich vergrößerter Sweetspot wirklich hilfreich ist. Vielleicht für Sandplatzspanier oder ähnliche Spielertypen.
Die Präzision der Schläge wird auf jeden Fall durch einen großen Sweetspot nicht besser werden.
Der Vorteil eines großen Treffpunkte ist ja von den Prince OS schon lange bekannt. Durchgesetzt haben sich die Schläger aber langfristig nicht. Die Schläger sind m.E. nicht so einfach zu spielen.Einen Kommentar schreiben:
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Eine Bespannung mit größerem Sweetspot bzw. einer homogeneren Spannungsverteilung im Schlägerbett spielt sich konsistenter in Bezug auf Touch und Schlagergebnis. Wird der bei Ball höher im Kopf getroffen, wirken stärkere Kräfte auf den Ball ein, das ist klar. Es gibt Spieler, die eine sehr konsistente Trefferlage im Schläger haben. Die werden kaum einen Unterschied merken. Spieler, deren Trefferlage sich im Schläger verteilt, können von einer homogeneren Bespannung durchaus profitieren. Dann kommen die Bälle doch noch übers Netz bzw. erreichen noch eine akzeptable Tiefe im Platz (trotzdem sie eigentlich schlecht getroffen wurden). Insbesondere Bälle, die mehr am Schlägerrand bzw. näher am Schlägerherz getroffen werden. Dazu gab es im Auftrag von Toalson viele aktuelle Tests (aus den letzten 2 Jahren).
Besonders von den Nachwuchsspielern im Leistungstennis, werde ich oft gefragt, was man noch aus dem Material (Schläger, Saite, Besaitungstechnik, Tuning, etc.) rausholen kann.
Meine Antwort (ausgehend von gutem und generell passendem Grundmaterial):
1. Zuerst die Beinarbeit (Lauftechnik), eine ausgefeilte Reaktion und Schlagtechnik
2. Dann Spielstrategie und -taktik entwickeln
3. Dann erst kommt das Feintuning des Materials
Wir sprechen, ob mit Sergetti/Jet, etc. oder nicht, über die letzten 5-10% Power und Kontrolle, die man aus einer nahezu idealen Schläger/Saiten/Bespannungskombi noch holen kann.
Wer grundsätzlich keinen Ball trifft, wird das auch mit Novak's oder Roger's Schläger nicht besser hinbekommen. Und das sind wirklich ausgereizte Werkzeuge.Einen Kommentar schreiben:
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@RMM-Tennis: Danke für deine Ausführungen und vor allem für deine Zeit!
Es mag schon wieder ein anderes Thema sein, aber:
Macht es überhaupt Sinn, wenn das Power Potenzial (= Sweet-Spot?) überall gleich ist? Schließlich ist die Bahngeschwindigkeit des Saitenbetts nicht an jedem Punkt die gleiche. Trifft man weiter oben am Schlägerkopf ist diese höher als unten am Schlägerherzen. Entsprechend wird (bei Sweet-Spot = 100% der Schlagfäche) auch mehr Energie auf den Ball übertragen, je weiter oben der Ball getroffen wird.Einen Kommentar schreiben:
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Sergetti – Testergebnisse, unabhängige Prüfer und Sweetspot
Die Tests wurden von der Firma Exova durchgeführt. Exova ist eine der größten Firmen weltweit für Materialtests aller Art (vom Auto, über den Herzkatheder bis zum Airbus).
Am 29.06.2017 wurde die Exova Group plc (Hauptsitz Edinburgh, Schottland) von dem niederländischen Konzern Element Materials Technology übernommen.
Die für Concepts Sergetti durchgeführten Tests waren zeitlich vor der Übernahme und wurden von Exova durchgeführt.
Zitat
„Element ist ein führender Anbieter von Prüfdienstleistungen, Inspektionen, Zertifizierungen und Kalibrierungen für viele verschiedene Industriesektoren: Hoch- und Tiefbau, Militär, Luft- und Raumfahrt, Transport, Medizin, Energie und Telekommunikation. Der gesamte Konzern beschäftigt 6700 Mitarbeiter, betreibt 200 Laboratorien in 30 Ländern auf 5 Kontinenten.“
(Quelle: Element Webpage, Stand 12.2018)
Zitatende
Ich kenne Exova/ Element aus der Herstellung und dem Testen von Tennissaiten (Poly/Co-Poly). Exova/ Element hat seit über 25 Jahren einen eigenen Bereich für die Polymerforschung und die entsprechenden Materialtest.
Das Unternehmen arbeitet sehr professionell und hat sich in der Industrie höchste Anerkennung erarbeitet.
Die Tests wurden bereits unter Beauftragung der Firma SO-STAB durchgeführt. Die Details der von Exova im Auftrag von SO-STAB/ Sergetti durchgeführten Tests wurden nicht veröffentlicht. Diese sind Eigentum von Concepts Sergetti Inc.. Über die Testverfahren, Testmuster oder Detailergebnisse hat Sergetti nichts veröffentlicht.
Auf der Webseite von Concepts Sergetti werden 2 Grafiken aus dem Exova Prüfbericht dargestellt, die den Unterschied der Speetspot-Größe darstellen.
PLAYER 1BUY YOUR PERSONALIZED TENSIONS SHEET... 2SAVE IT AND PRINT IT... 3BRING IT TO YOUR USUAL STRINGER... BUY NOW STRINGER EASY TO STRING: SAME SEQUENCE AS STANDARD HYBRID STRINGING...
Siehe Untermenüs 'About', dann 'Tests and results'
Zitat der Bildüberschrift und Bildunterschriften (auf deutsch übersetzt mit deepl.com und nachbearbeitet)
Bildüberschrift zu den Bildern 7 und 8
„Die Anwendungsergebnisse des Sergetti-Prozesses basieren auf dem Fachwissen, das von der weltweit renommierten Firma Exova extern entwickelt wurde. Daher sind die Schlussfolgerungen der Tests völlig unparteiisch und direkt..
Bildunterschrift zu Bild 7 (Seite 16 von 21 des Exova Reports Nr. 09-005-2651-1)
Abbildung 7. Konturdiagramm mit durchschnittlichen Spannungswerten bei 13 mm Saitenauslenkung für konventionell besaitete Schläger. Die Konturen stellen Bereiche des Schlägers innerhalb von 5 lbs (2,27 kg) Auslenkungskraft (Kraft-Verformungsverhalten) dar. Die 75-80 lbs (lavendelblau gefärbte Region) stellen den "Sweet Spot" des Schlägers dar.
Bildunterschrift zu Bild 8 (Seite 17 von 21 des Exova Reports Nr. 09-005-2651-1)
Abbildung 8. Konturdiagramm mit durchschnittlichen Spannungswerten bei 13 mm Saitenauslenkung für SERGETTI bespannte Schläger. Die Konturen stellen Bereiche des Schlägers innerhalb der 5 lbs (2,27 kg) Auslenkungskraft (Kraft-Verformungsverhalten) dar. Die 75-80 lbs (lavendelblau gefärbte Region) stellen den "Sweet Spot" des Schlägers dar.
Zitatende
Zum Sweet-Spot: Der Darstellung der technischen Information aus der Bildunterschrift und dem Meßverfahren nach (detaillierte Punktbelastung des Saitenbettes und Messung der Auslenkung und Rückstellkräfte), kann es sich meiner Meinung nach nur um den CoP – Center of Performance - handeln.Einen Kommentar schreiben:
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Hey Alropa,Fritze, die Frage stellt sich für mich, mit was verbindest Du Spaß beim Tennis.
Damit, dass nicht der bessere Spieler, gewinnt sondern der mit dem besseren Material?
Mir macht es Spaß, wenn ich schöne Ballwechsel habe, wenn ich nach dem Spiel sagen kann war schön, selbst wenn ich verloren habe, aber nicht deshalb weil der Gegner besseres Material hatte, nein weil er einfach besser war.
Klar kann man den technischen Fortschritt in keiner Sportart aufhalten, aber wie bereits gesagt sollte die Technik nicht im Vordergrund stehen. Haben ja gerade im Skisport eine Diskussion, siehe Luitz, oder Skispringer gewinnt, weil er den besseren Anzug hat.
Ist jetzt etwas OT und auch bewusst provokant von mir geschrieben, aber ich glaube Du verstehst was ich meine.
In diesem Sinne alle ein schönes Wochenende
mit vorweihnachtlichen Grüßen
Alropa
ich kann deinen Standpunkt voll und ganz nachvollziehen.
Jedoch würde ich die Sache für mich anders formulieren: Ich möchte, dass das Material mir erlaubt mein bestes Tennis zu spielen. Deshalb experimentiere ich gerne damit, um herauszufinden, welches mir persönlich am besten liegt. Wenn jemand sagt, dass dieser Aspekt des Sports ihm persönlich weniger wichtig ist, geht das für mich absolut in Ordnung. Nur verlange ich im Gegenzug auch Verständnis dafür, wenn andere gerne und viel Experimentieren und Dinge ausprobieren möchten ...und diesen Aspekt des Spiels zelebrieren.Einen Kommentar schreiben:

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