Hallo Tennis.fan,
ich habe in letzter Zeit auch etwas mit der Jet-Methode und Hybridbesaitung herumexperimentiert.
Ich spiele schon mit deutlich Spin und habe festgestellt dass sich die (vorgedehnte) Multi auf den Quersaiten bei mir deutlich verschiebt. Ich war dann mehr damit beschäftigt die Saiten zu richten als zu spielen. Habe dann ein wenig herumexperimentiert und habe den Referenzwert zur Berechnung der Quersaiten heraufgesetzt. Bei mir liegt dieser jetzt 1,5 Kg über dem Referenzwert der Längssaite. Jetzt habe ich das Problem das die Zugkraft der 19 Quersaiten doch deutlich höher liegt als Die der 16 Längssaiten. Aus diesem Grund leider keine Option für mich. Werde aber noch mal andere Multis als die bislang eingesetzt Gamma Live Wire XP versuchen und gucken ob die Problematik des Saiten-Verrutschen bestehen bleibt.
Gruß
Chris
Sergetti Bespannungsmethode
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@tennis.fan
Ich habe bisher 2 unterschiedliche Rahmen (Yonex, Head) jeweils mit einem Sergetti "Plan" besaitet. Ohne es nachgemessen zu haben, konnte ich keine Verformungen des Rahmens wahrnehmen.
Das einzige was mir bei beiden Rahmen aufgefallen ist, war das ich sie extrem "einfach" aus den Aufnahmen der Maschine herausnehmen konnte. Kein Verzug der mir aufgefallen ist.Einen Kommentar schreiben:
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Ich bespanne nicht so...
Falls ich es aber so machen würde, würde ich wohl ab der mittleren Quersaite (bis zur letzten Quersaite im Schlägerherz) mit dem Bespanngewicht nicht mehr heruntergehen, weil diese Saiten sowieso wegen der stark zunehmenden Reibung von Quersaite zu Quersaite zunehmend weicher herauskommen.Einen Kommentar schreiben:
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Im Prinzip ein alter Hut (mit mehreren Varianten)...! Schon einmal unter "Dynamik des Bespannens" und "dynamisches Bespannen" nachgeschaut?Einen Kommentar schreiben:
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Folgende Variante würde ich jetzt versuchen mit meinem Pro Staff 97 315gramm 16/19-Bild
Referenzspannung: 23kg
Längs-Saiten: 25kgI25kgI21kgI21kgI21kgI23kgI23kgI23kg [Schläger-MITTE]23kgI23kgI23kgI21kgI21kgI21kgI25kgI25kg
Bei den Quersaiten bin ich mir nicht sicher, was würdet ihr da nehmen bei den 14 Saiten in der Mitte?
Quer-Saiten mit Startknoten: 2x 25kg, 14x22kg, 2x27kg
oder Quer-Saiten: 2x 25kg, 14x23kg, 2x27kg
Was sagt ihr dazu?Einen Kommentar schreiben:
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Moin Leute,
ich habe von einem Mitglied hier mitbekommen, dass sich der Schläger bei der Sergetti-Methode verformt bzw verformen könnte - was sehr unschön wäre - und da Rahmen heutzutage nicht mehr so günstig sind, wäre das sehr ärgerlich. Rein von der Logik und der verschiedenen Kräfte, die auf den Schläger dann einwirken, wird es langfristig auch passieren, weil das Material aufweicht und die Spannwerte teilweise Unterschiede von bis zu 8kg haben können (oder sogar 12kg??), was ich hier gelesen habe?
Was sagt ihr zu der Jet-methode?
Bei dieser Methode sind es ja 2-4kg Unterschied. Ich denke, dass die Schläger da langfristig keinen großen Schaden nehmen. Wer hat es hier in letzter Zeit getestet und Gefallen daran gefunden? Was sagt ihr bei der Methode zur Gefahr, dass sich der Schläger verformt?
Ich persönlich spiele eigentlich immer Multifilament Quer (Head Rip Control) und würde erstmal mit 2 Polys als Hybrid die Jet-Methode probieren und bei Gefallen dann mit meiner Multi experimentieren (was mich jetzt schon nervt, weil ich 2-3 Bespannungen runterschneiden musste beim letzten mal, bis ich mit meiner Mutli ein gutes Spielgefühl hatte).
Die Jungs an meiner Uni von der Maschinenbau-Abteilung sagen beispielweise, dass man das ganze auch mit einem Dreisatz berechnen könnte, wenn man einfach jede einzelne Saite ausmisst und mit einem Referenzwert linear runterrechnet von der Mitte nach Außen. Ich überlege auch einen Professor zu fragen, ob er das mit mir durchrechnen möchte (gibt 2-3 verrückte bei uns, die auf sowas total abfahren und es freiwillig machen würden)
Ich hoffe es ist alles verständlich, auch wenn ich alle meine Gedanken ein wenig unsortiert hier geäußert habe
viele GrüßeEinen Kommentar schreiben:
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Ich habe mich auch anstecken lassen und mir ein Sheed bestellt. Ist ja schließlich gerade Winterloch...
Ich habe in der Vergangenheit meine Schläger (18/20) im Herz einheitlich hart bespannt und bin ab der 5 Längssaite mit jeweils 0,5 kg nach außen hin weicher geworden (in Summe - 2 kg). Bei den Quersaiten habe ich das ähnlich gehandhabt 10 Saiten im Sweetspot mit Referenzgewicht oberhalb und unterhalb weicher. Die Saiten im Sweetspot haben in meinem Fall Längs/Quer 23/22 kg.
Nun zu meiner Erfahrung mit Sergetti:
Stört nicht
Aber ich brauche entweder noch diverse Einheiten, um einen deutlichen Vorteil auszumachen oder aber es ist ggf. nicht meins. Für mich fühlt es sich etwas schwammig an. Ich kann keinen Signifikanten Vorteil zu meiner Variante ausmachen - weder ein weicheres Spielgefühl, noch einen größeren Sweetspot. Ggf. muß ich ihn mal mit einem "Standard" besaiteten Schläger vergleichen, aber gegenüber meiner Variante würde ich es maximal mit neutral bewerten.
Möglicherweise ist die Sergetti-Methode nach hinten raus spannungsstabiler und ggf. auch haltbarer. Diesen Teil werde ich dann nachreichen, falls ich so lange mit der Saite spielen sollte.Einen Kommentar schreiben:
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Ja das denke ich auch
ich würde mir für eine andere Saitenstärke auch kein neues Sheet holen. Sondern überall entsprechend ein paar Kg oder g hoch bzw. runter gehen.
Egal welcher Hersteller solange es ne Poly ist.
Multi oder Naturdarm oder anderes Saitenmuster macht wieder Sinn über ein anderes Sheet nachzudenken.
Zum Glück hab ich meinen Schläger gefunden und es kommt eh nur Poly drauf
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Das gibt ja schon einen eindeutigen Hinweis darauf, dass sich bei unterschiedlichen Saiten nichts ändern wird.
Interessant wäre noch ein Vergleich zwischen Poly und Multi oder Darm bzw diverse Hybridvarianten. Hier würde ich unterschiedliche Sheets erwarten.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo,
ich verfolge nun auch interessiert dieses Thema.
In der Heilkunde würde man vll sagen: Wer heilt, hat recht
deshalb nehme ich die positiven Berichte sehr neugierig entgegen.
Auch die kritischen Bemerkungen haben ihre Berechtigung. Wenn jemand nicht Tennis spielen kann und genug Defizite hat, sei es in der Technik oder im physischen nützt die Sergetti Methode sicherlich recht wenig.
Was feilschen Manche nicht an Besaitungshärten u Differenzen von ein paar Gramm, oder beschwören die neueste, revolutionäre Saite.
Da finde ich den Ansatz über die Besaitung an sich, Besaitungsmuster, Vorgehensweise, usw sehr spannend. Alleine schon die Herangehensweise, jede Saite mit gleicher Zugkraft einzuspannen, lässt mich nachdenken. Schliesslich ist der Rahmen an unterschiedlichen Stellen auch unterschiedlich breit, bzw lang.
Und wenn jemand sich über die Jahre eine Besaitungsmethode erarbeitet, welche einige Vorteile bringt, kann ich das nur begrüßen und soll auch honoriert werden.
EINZIG was mich dabei stört: Wenn ich für jeden Schläger und jede Saite einen neuen Besaitungsplan kaufen muß.
Das ist ja der finanzielle Ruin für Saitentester und Racketliebhaber.
Da muß man ja schon genau wissen was man die nächste Zeit spielen möchte ??!!
Da sollte das Sergetti - Team seine Sheets pro Kunde anbieten, quasi als Abo, meinetwegen auch auf Zeit.Einen Kommentar schreiben:
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hallo!
... also ich werde trotzdem weiterprobieren.
... muß ja nicht jeden gefallen, ist vielleicht auch gut so 
... meine nächsten versuche werden sein (ohne ein neues sheet kaufen zu müssen
):
1.) signum pro x-perience (voll) - ist auch längs und quer saitentyp (2) - wie meine gravity
2.) luxilon 4G soft (voll) - ebenso (2).
... die RW-abweichungen habe ich bereits im griff :-)
glg, ESP!Zuletzt geändert von eddi s. patero; 31.10.2018, 21:08.Einen Kommentar schreiben:
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Ich war neugierig und habe das ganze jetzt auch mal getestet.
Erstmal kurz zu mir, ich besaite seit vielen Jahren Schläger, aktuell auf einer Prince 7000.
Spiele Herren 40, habe LK8 (nur um das ganze mal ein bißchen einzuordnen)
Meine Schläger werden regelmäßig neu besaitet, maximal spiele ich 3x mit Ihnen. Material ist der Head Speed Graphene 360 MP, besaitet mit Isospeed Pulse.
Da ich auf der P7000 nur 0,5 kg Schritte machen kann, habe ich entsprechend auf- und abgerundet. Normalerweise spiele ich in der Halle mit 23/22.
Nun mein Fazit zu der Methode. Sie hat mich nicht überzeugt, von angeblichen Touch und Sweetspotvergrößerung, etc. Kann aus meiner Sicht keine Rede sein. Mein Schläger spielte sich etwas härter als sonst, erkläre ich mir mit der Besaitungshärte in der Mitte des Schlägers (diese ist ja deutlich höher als sonst). Ansonsten kann ich keine Veränderung am Material feststellen. Es war trotzdem mal einen Test wert.Einen Kommentar schreiben:
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Sehe ich ähnlich skeptisch. Wenn ich mir mal was Gutes tun will und 20€ extra für 1x Besaiten übrig habe versuche ich lieber mal eine Darmsaite
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Hmm...ich habe dieses Thema jetzt mal überflogen und mein Bauchgefühl sagt mir, dass diese neue bahnbrechende Methode nicht so geil ist, wie sie teilweise gehyped wird. Wenn der "Hersteller" von Wissenschaft spricht und sich der Öffentlichkeit verschließt, dann ist es per Definition keine Wissenschaft. Ich kann irgendwo nachvollziehen, dass man sein Geschäftsmodell schützen will, aber bei mir läuten da sämtliche Alarmglocken.Einen Kommentar schreiben:


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