Fritze, die Frage stellt sich für mich, mit was verbindest Du Spaß beim Tennis.
Damit, dass nicht der bessere Spieler, gewinnt sondern der mit dem besseren Material?
Mir macht es Spaß, wenn ich schöne Ballwechsel habe, wenn ich nach dem Spiel sagen kann war schön, selbst wenn ich verloren habe, aber nicht deshalb weil der Gegner besseres Material hatte, nein weil er einfach besser war.
Klar kann man den technischen Fortschritt in keiner Sportart aufhalten, aber wie bereits gesagt sollte die Technik nicht im Vordergrund stehen. Haben ja gerade im Skisport eine Diskussion, siehe Luitz, oder Skispringer gewinnt, weil er den besseren Anzug hat.
Ist jetzt etwas OT und auch bewusst provokant von mir geschrieben, aber ich glaube Du verstehst was ich meine.
In diesem Sinne alle ein schönes Wochenende
mit vorweihnachtlichen Grüßen
Alropa
Sergetti Bespannungsmethode
Einklappen
X
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Das mag ja sein - und man mag vor allem von "Sergetti" halten, was man will. Ich finde übrigens, es ist wohl ein alter Hut und halte gar nichts davon ...
Aber bitte, dass man sich auf sein Altenteil zurückzieht und meint, eventuell neuere Entwicklungen/Erkenntnisse, was die Bespannungstechnik/Saiten/Schläger anbelangt, würden nicht vielleicht bessere Ergebnisse bringen können, das ist nicht meins.
Meine Meinung: Deshalb sind wir hier im Saitenforum und unterhalten uns ja auch permanent darüber. Mit "Formel 1" hat das nichts zu tun, im Gegenteil, wenn es mehr "Spaß" beim Tennisspielen bringen könnte, wäre das durchaus gut...Einen Kommentar schreiben:
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Wenn ich das alles hier so lese, dann frage ich mich wann kommt endlich die Bespannungsmehode mit einem 100% Sweetspot! Der Schläger der von selbst ausholt und die Kugel nach Kommando übers Netz befördert und zwar immer ins freie Feld!
Ich spiele Tennis weil es ich Freude daran habe und es mir Spaß macht, mich mit Kollegen zugemessen. Finde es gut das man mit Saiten experimentieren kann, aber irgendwo hört der Spaß auf, nicht die Technik sondern der Spaß am Sport sollte im Vordergrund stehen, Formel 1 Verhältnisse mag ich nicht.Einen Kommentar schreiben:
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Was den Sweetspot angeht, ist es für mich wiederum ein Thema für sich.
Wer ist der Prüfer? Wie wurde Sweetspot definiert? Was genau wurde gemessen? Ist es tatsächlich der Sweetspot, der gemessen wurde?
Auf der Sergetti Seite sieht man einen Banner mit Federer und Marcus Willis. Letzterer (derzeit Nr. 386) postet über seinen Twitter-Account auch tatsächlich Werbung für Sergetti.Einen Kommentar schreiben:
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Concepts Sergetti / SO-STAB - Summary/ Zusammenfassung
Unter einem der Videos war eine Zusammenfassung. Hier in Englisch und Deutsch:
Concepts Sergetti / SO-STAB - Summary
http://www.so-stab.com/ : SO-STAB™ - a Sophisticated Program that Generates the Maximum Attainable Sweetspot Size on Racquets SO-STAB™, The Sweetspot Optimizer, is a UNIQUE software program that takes stringing to the HIGHEST LEVEL. After 11 years of testing countless variables and entering mathematical formulae, 50 variables were identified as playing a major role in SWEETSPOT MAXIMIZATION. EVERY ASPECT that affects the final
stringing RESULT has been found and tested and then integrated into the SO-STAB™ PROGRAM
The sophisticated software program takes into account:
The entire RACQUET (head size, pattern, flex, shape) and STRING specific CHARACTERISTICS
The lengthwise and crosswise FRAME DISTORTION
The POSITION of EACH STRING on the frame
FRICTION between strings while pulling each CROSS string
The INTERACTION between the different elements DURING STRINGING
and then ASSIGNS a PERFECT TENSION to each string.
These calculations and tested results have expanded the SWEETSPOT area from 12% to 70%, according to INDEPENDANT TESTING GROUP RESULTS. The research also concluded that 70% is the maximum area for the sweetspot due to the string deflection limitation close to the frame.
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Concepts Sergetti / SO-STAB – Zusammenfassung
http://www.so-stab.com/ : SO-STAB™ - ein ausgeklügeltes Programm, das die maximal erreichbare Sweetspot-Größe auf Tennisschlägern optimiert.
SO-STAB™, The Sweetspot Optimizer, ist ein einzigartiges Softwareprogramm, das die Bespannung auf die höchste Ebene bringt. Nach 11 Jahren des Testens unzähliger Variablen und Eingabe von mathematischen Formeln, wurden 50 Variablen identifiziert, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der SWEETSPOT-MAXIMIERUNG spielen.
JEDER ASPEkT, der die endgültige Bespannung beeinflusst wurde einbezogen. Das ERGEBNIS wurde getestet und dann in der Folgezeit in das SO-STAB™ PROGRAMM integriert.
Das ausgeklügelte Softwareprogramm berücksichtigt die folgenden Aspekte:
Den gesamten Schläger (Kopfgröße, Besaitungsmuster, Flex, Form, ...) und SAITEN-spezifische Eigenschaften
Die Rahmenverformung (Längs- und Querachse)
Die Position jeder Saite auf dem Rahmen
Die Reibung zwischen den Saiten während die Quersaite gezogen wird
Die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Elementen beim Besaiten
Im Ergebnis bekommt dann jede Saite die PERFEKTE SPANNUNG zugewiesen.
Diese Berechnungen und Testergebnisse haben den SWEETSPOT von 12% auf 70% vergrößert. Bestätigt durch die Meßergebnisse unabhängiger Prüfer.
Die Forschung kam auch zu dem Schluss, dass 70% die maximale Fläche für den Sweetspot ist, da die Saitenauslenkung in der Nähe des Rahmens abnimmt und durch den Rahmen begrenzt ist.Einen Kommentar schreiben:
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Sergetti - Firmenbackground
Hallo,
ich habe recherchiert und verschiedene Fakten zu Sergetti gefunden:
1. Sergetti ist als Firma eingetragen in Kanada unter CONCEPTS SERGETTI INC., J7V 2R6, Vaudreuil-Dorion, Montreal, Quebec, CANADA
2. Der Europavertreter ist HEGE, Frédéric, 67000, STRASBOURG, FR. Als Business Development Manager ist Peter Masters (UK, Kingston upon Thames) in LinkedIn eingetragen.
3. Sergetti hält als Firma ein Patent (weltweit seit 10.01.2017) für Computersoftware zur Unterstützung beim Entwurf von Sportausrüstungen; Computersoftware zum Bespannen von Tennisschlägern. In Deutschland eingetragen unter Unionsmarke 016156391.
4. Serge Thibodeau ist der alleinige und einzige Gesellschafter und Geschäftsführer der Concepts Sergetti Inc..
5. Das Konzept von Sergetti gab es vor 2017 schon als SO-STAB Sweetspot Optimizer Process (eingetragen als Marke am 21.10.2008 in Kanada unter Trademark 3518971)
6. Wenn man auf Facebook nach SO-STAB oder SO-STAB Stringing sucht, kommt man auf die Seite von Concepts Sergetti mit den ganzen bisherigen SO-STAB Informationen und Videos.
SO-STAB. 6.263 Follower. The Sergetti® stringing process increases the sweet spot size to the full usable surface of the tennis racquet.
Auf Twitter ist Sergetti hier zu finden (meist aktueller als Facebook):
The Sergetti® Stringing Technology enhances the sweet spot size to the full usable surface of the tennis racquet.
7. Auf den SO-STAB Videos ist Serge Thibodeau zu sehen. In jüngeren Tagen offensichtlich. Sein Bild bei LinkedIn dürfte aktueller sein. Es gab also vor 2008 unter dem Namen SO-STAB diese Tension Sheets zu kaufen. Sie waren bis dahin nicht patentiert.
8. Bemerkenswertes Video auf YouTube ist:
Hier sind die Methode, die fast identischen Tension Sheets und Serge Thibodeau ab 9:15 im Bild zu sehen.
9. SO-STAB Video als Live-Act. Serge Thibodeau ist der Spieler.
10. Ruft man die so-stab.com Seite auf, erfolgt wie bei Facebook die Anzeige von sergetti.com
11. Serge Thibodeau hat Concepts Sergetti auf der ERSA Tagung im April 2018 vorgestellt.
Just returned from The ERSA Symposium 2018 in Milan, fantastic few days with some of the most knowledgeable stringers in the business #ERSA #Sergetti #Scienceofstringing #Tennis #
12. Die Meinungen sowohl der Bespanner, als auch der Spieler gehen auseinander. Die ERSA hat dazu im vorletzten Magazin eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht. Diese darf ich ohne Genehmigung hier nicht posten. Die Genehmigung frage ich an. Im Kern wird differenziert zwischen dem Aufwand und dem Nutzen (sowohl in Zeit/ Geld für die Bespannung, als auch in dem veränderten Schlägerverhalten).
13. Ich selbst bespanne einige Spieler mit Sergetti und JET (USA) (von LK1-11). Jeder hat das für sich ausprobiert und entweder für gut oder nicht gut befunden. Die Vielfalt der Spieler (und deren Technik) multipliziert sich mit der Anzahl der Schläger und potenziert sich mit der Anzahl der Saiten dann nochmal mit der Anzahl der Bespannungsmethoden. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es bei manchen Spielern den Aufwand wert sein kann. Bei anderen überhaupt nicht. Manche merken nicht mal den Unterschied zwischen 2 verschiedenen Bespannungshärten. Meine besten Spieler merken den Unterschied von 1gr im Schlägerkopf bzw. die Verschiebung des Balance Point um 0,5 cm sofort.
14. Abschließend möchte ich noch auf das Buch "The Physics and Technology of Tennis" (1998-2000) verweisen, in dem die Grundlagen für die differentiale (oder dynamische oder multi-tension oder proportionale) Bespannung vor über 18 Jahren physikalisch getestet und gemessen wurde (Kapitel 31, Teil 1, String Length and Power, S. 287 ff.).
Aus Japan gibt es aktuellste technische Studien zu diesem Thema. Beauftragt von Toalson. Wer den Namen nicht kennt - einer der größten Hersteller von Racketsportartikeln weltweit (baut auch für alle namhaften Labels). Gibts nur in japanisch und englisch. Sofern Interesse besteht, poste ich gerne den Link.Einen Kommentar schreiben:
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Es werden sogar die gleichen Grafiken wie auf der Sergetti Seite verwendet.schaut mal hier, es sieht so aus als wenn das "System" auch schonmal unter einem anderen Namen vermarktet wurde
https://www.youtube.com/user/SoStab
Und ich meine sogar "Sergetti" lesen zu können im Titel der Sweet-Spot-Darstellung.
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schaut mal hier, es sieht so aus als wenn das "System" auch schonmal unter einem anderen Namen vermarktet wurde
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Naja, Sergetti hat es wegen des niedrigen Preises auch etwas einfacher. Er hat keine Materialkosten ...und der Entwicklungsaufwand ...naja.
Wenn ich das Interview von Kühnel hier auf Saitenforum.de lese, kommt der Herr in vielen Momenten jedoch auch als großer Blender rüber. Ständig sehr unpräzise und schwammige Aussagen bzgl Schläger, Schwarzbesaiter, Saiten usw.Einen Kommentar schreiben:
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Wenn ich das richtig recherchiert habe steckt hinter Sergetti ein gewisser Serge Thibodeau aus Canada. Mir sagt das nix, heißt aber auch nix
Sein Marketing scheint jedenfalls besser als es das von U. Kühnel war....Einen Kommentar schreiben:
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Kann mir jemand kurz erklären, wer Sergetti (Ex-Profispieler? Profi-Besaiter?) ist und warum er eine Autorität in Sachen Besaitung sein soll?
Auf seiner Seite finde ich weder ein Impressum, noch ein Bild oder eine Bio von ihm. Er hat, obwohl er von Wissenschaft spricht, keinen wissenschaftlichen Artikel übers Besaiten verfasst, der je irgendwo erschienen ist.
Wie kommt man überhaupt auf die Idee jemandem sein Geld zu geben, der absolut nichts dafür tut, um Kunden-Vertrauen aufzubauen ...und offensichtlich ein Blender ist?Einen Kommentar schreiben:
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Natürlich wird es nahezu unmöglich sein hinter die exakte Formel und vor allem die Variablen der Sergetti-Methode zu kommen. Aber wenn man genug Sheets gesehen hat kommt man vielleicht zu einer akzeptablen Annäherung. Ist und bleibt letztlich ja "nur" eine mathematische Gleichung
Ich persönlich glaube nicht das es so viele Variablen gibt. Ich habe zwei Sheets für einen Pure Drive gesehen, das Eine für die Babolat Addiction, das Andere für die Luxilon Alu Big Banger. Beide Sheets waren identisch
und das obwohl sich die Saiten grundlegend voneinander unterscheiden. sowohl im Aufbau als auch beim Material. Ein Weiteres Sergetti-Sheet für einen gänzlich anderen Schläger mit gleicher Größe und gleichem Besaitungsbild und MSV Focus Hex Ultra hatte ebenfalls die selben Werte. Zufall? Glaube ich eher nicht. Meiner Meinung nach ist die Methode gar nicht so individuell wie Sergetti vorgibt. Rahmenhärte, Rahmengeometrie und vielleicht auch die Saiten scheinen da keine große Rolle zu spielen. Und hier macht dann plötzlich auch die Geheimniskrämerei Sinn. Nicht weitergeben damit potenzielle Kunden nicht so schnell merken das doch gar nicht so viel Individualität drinsteckt...... aber das ist nur eine Vermutung.
Wenn ich irgendwann mal was habe lasse ich euch das gerne wissen
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Auf das Excel Sheet bin ich ja gespannt, wie ein Flitzebogen. Ich habe die Zahlen vorwärts und rückwärts betrachtet und habe keinen Algorithmus erkennen können. Auf den Längssaiten sind für mich unerklärliche Ausreisser "verbaut" und bei den Quersaiten macht für mich das Rauf und Runter im Sweetspot mal so gar keinen Sinn. Aber wer bin ich schon
Die Idee dahinter ist ja bestimmt gut, aber es "funktioniert" bestimmt auch, wenn man das ein oder andere Zuggewicht ideallisiert - Zumindestens Handhabe ich das seit dem 2. Mal Sergetti besaiten jetzt so...
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An dem EXEL-Sheet arbeite ichZitat von NachtwandlerSo beispiele für die Sergetti-Methode wären auch noch cool.
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Zwar offtopic, aber es sollte wie ich finde angesprochen werden:
Mal wieder ein Klasse "Teamwork" der Forums Mitglieder .Einen Kommentar schreiben:

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