Sergetti Bespannungsmethode

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  • Kami123
    antwortet
    Zitat von RSillus
    Wenn ich jetzt ne 1,23 oder 1,25 oder 1,18 teste dann müsste man doch einfach nur bei jeder Saite +-0,5 rauf bzw runter oder nicht ????�� Zumindest bei gleichem RW. Denke nicht das plötzlich die Saite in der Mitte am weichesten gezogen wird..
    Bei der Saite (Modell, Stärke) kommt es nur auf die Kategorie an. Wenn die sich nicht ändert, dann ändert sich auch nicht das Sheet. Und die Kategorie für die einzelnen Saiten/Stärken kannst du bei Sergetti auf der Webseite sehen. Das ist einfach die Zahl in Klammern hinter der Modellbezeichnung. Bei Silberstring 1.20 und Silverstring 1.25 steht z.B. jeweils eine (3). Also ändert sich auch nichts am Sheet. Gleiches gilt für die Pro Line II. Steht so übrigens auch in den FAQ. [edit]Wobei sie da am Ende dann schreiben, dass man dasselbe Sheet benutzen kann, aber sie nicht garantieren, dass "the tension of the new strings (mains and crosses) will be Sergetti’s ideal tension since every string is different and can provide a somewhat different sensation even when the mains and crosses categories are the same."[/edit]
    Zuletzt geändert von Kami123; 25.10.2018, 12:09.

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  • RSillus
    antwortet
    Vermutlich gibt es Unterschiede nur bei Schläger/Saitenmuster/Rahmenhärte

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  • LuDoVi
    antwortet
    Für unterschiedliche Saiten, unterschiedliche Werte, hätte ich gedacht.

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  • RSillus
    antwortet
    Moin

    Ich das Spaghettidingsda auch mal ausprobiert und bin total begeistert. Mehr Touch, mehr Power, mehr Kontrolle....alles super. Hab mit einer Hebelarmmaschine bespannt und habe immer ,0 ,5 ,0 auf bzw. abgerundet. Das hat Mega genervt und Zeit gekostet. Trotzdem war es so gut, dass ich das beibehalten werde.

    Schläger: Srixon CX 2.0 Tour 18/20
    RW: 23,5
    Test1 mit WeissCannon Silverstring 1.20 -> absolut begeistert!!!!
    Test2 mit Kirschbaum Pro Line II 1.20 -> Bissl schlechter aber gut

    Habe für beide Saiten ein Sheet gekauft....war genau das gleiche

    Wenn ich jetzt ne 1,23 oder 1,25 oder 1,18 teste dann müsste man doch einfach nur bei jeder Saite +-0,5 rauf bzw runter oder nicht ????�� Zumindest bei gleichem RW. Denke nicht das plötzlich die Saite in der Mitte am weichesten gezogen wird..
    Zuletzt geändert von RSillus; 24.10.2018, 19:11.

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  • LuDoVi
    antwortet
    Empfehlung

    Hallo, die Jet-Methode ist gut, die Sergetti Methode ist mehrfach besser.
    Man sagt die Besaitung macht 50-70% aus. Kaum zu glauben, aber mit der Sergetii habe ich das Gefühl überall in Sweet Spot zu treffen, Gefühl,Sicherheit und Volleys ein Leckerbissen.
    Habe die beide Methoden ausführlich getestet. Die Jet-Methode ist besser als die "Normale" Methode und die Sergetti ist wahnsinnig toll.
    Werde zukünftig nur die Sergetti verwenden.
    Wenn du die Jet Methode nimmst:
    1. für draussen empfehle ich als Referenz genau die Mitte von was auf dein Schläger steht ( als Beispiel, bei 23-27 Kg, 25 RW nehmen).
    Dann testen, wenn mehr Power erwünscht ,1Kg runter gehen, also RW 24.
    Wenn mehr Kontrolle erwünscht wird, dann 26 Kg als RW wählen.
    Für die Feinabstimmung, wenn nötig 0,5 Kg mehr oder weniger wählen.
    In die Halle wurde ich mit ein RW von 24 anfangen und wie oben beschrieben verfahren.
    Ich möchte mal so Ausdrücken, wenn man ein VW Golf I GTI mit 110 PS fährt (die Rahmen mit normale Besaitung), mit der Jet Metode wird die Motorisierung auf 150 PS steigen und mit der Sergetti aud 210 PS , wie der Golf VI GTI und es geht hier nicht nur um Power sondern auch um anderen Parameter, wie Laufkultur usw.
    Ich bin der Überzeugung daß, die 20 Euro was ich in der Sergetti Methode investiert habe, eine sehr sinnvolle Investition war.
    Wenn man ein Nachteil bei der SM unbedingt suchen muß, stellt sich heraus daß man daran süchtig wird und wenn man eine andere Saite wählt, z.B, anstatt Head Linx 1,20 eine Signum Pro Poly Plasma 1,23, oder eine Hybrid Variante, noch mal 20 Euro fällig sind.
    Grüße

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  • eddi s. patero
    antwortet
    Halli-Hallo!

    Heute habe ich erstmals sergetti auf meinem head prestige testen können. Es ging nicht früher, da ich nun gut eine woche krank war - und tennis tabu war.

    Also vorab nochmal die facts:
    head prestige grapheneXT s, 16x19
    head gravity
    rw = 21,5

    ABER: mein besaiter hat in irgendwie in den letzten 4 oder 5 quersaiten eine quirks reingebracht, somit sind die letzten saiten nicht exakt richtig bespannt.
    Macht nix, es gibt schlimmers - habe ich mir zumindest eingeredet, damit ich nicht gleich vorab alles verteufle

    zuerst habe ich mich mit absicht mit der normalen bespannung eingeschlagen, und dann erst auf sergetti gewechselt.

    ok, der erste eindruck ist echt gut - und ich werde dranbleiben! das spielgefühlt ist - eich kanns nicht beschreiben - irgendwie anders. man merkt gar nix von den 27kg oder 11kg saiten - sehr strange es klingt auch anders. der touch definitiv besser, sweetspot ist gefühlt auch deutlich größer (für mich die größte überraschung!), dämpfung besser. vor allem bei mißhits merkt man, daß sergetti anders ist.
    ich habe dann auch noch kurz zur gegenprobe meinen tennispartner mit meinen schlägern (normal und sergetti) spielen lassen - auch sein urteil: sweetspot größer, touch + dämpfung besser. er meinte auch, daß bei mir mit sergetti mehr spin rüberkam (das ist dann in punkto spin so ziemlich gegen alle einschätzungen, von denen ich gelesen hatte...)

    nebenbei und OT: ich habe auch mit dem schläger meines partners gespielt, ein Wilson PS LS (getuned, hab ich früher auch mal gespielt, daher kenne ich diesen schläger) mit der luxilon 4g - eine tolle touchige saite, super spin (nicht nur wegen dem ls ) ! ... die werde ich sicherlich auch testen (ev. auch gleich mit sergetti).

    zusammenfassend hoffe ich, daß meine ersten wirklich aufbauenden eindrücke nicht nur das berühmet "honeymoon-feeling" ist, oder ich unbewußt besser gespielt habe - oder was auch immer... das finde ich aber noch raus

    super finde ich, daß ich als laie immerhin doch einen deutlichen unterschied feststellen und fühlen konnte. for allem bei mißhits und beim aufschlag. also paßt das für mich. ich glaube auch, daß daß die 0,1er schritte nicht soo wichtig sind, eben weil bei ein wesentlicher fehler zum schluß auch nicht schlimm war (oder es geht noch besser... dann paßts auch).

    sei es wie es sei - jeder soll machen was er kann und mag - ich bleibe dran.

    bis dann LG eddi.spageddi.patero

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  • bud
    antwortet
    Zitat von daytona595
    Hallo LuDoVi,

    ich würde gerne aus Neugier die JET-Methode für 18/20 probieren (habe leider nur eine einfache Hebelarmmaschine). Zur Zeit spiele ich einen Head Graphene Speed Pro mit der Lynx 1.25 mit 26/25kg. Was würdest du mir aus deinen Erfahrungen als Referenzwert nennen? Oder macht das überhaut Sinn, es zu versuchen?

    Danke schon mal für die Hilfe.
    Bin zwar nicht LuDoVi, aber einen Versuch mit 20-21 kg Referenz würde ich Dir empfehlen

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  • slowly
    antwortet
    Habe nun selber mit Sergetti gesprochen und die haben mir erklärt, man kann bei KG und nur 0,5 KG Einstellmöglichkeit nach folgendem Muster arbeiten. 0,1 und 0,2 werden nach unten auf 0 gesetzt. Also bei 23,1 auf 23. 0,3 - 0,4 - 0,5 - 0,6 - 0,7 werden auch ,5 aufgerundet. Also bei 23,4 auf 23,5. 0,8 - 0,9 aufgerundet auf 0. 23,8 also auf 24.

    ich habe mir nun auch mal zwei sheets kommen lassen, durch meine Reha dauert es aber etwas länger bis ich es probieren kann. Teilweise ist der Plan aber schon recht seltsam. Aber ich werde berichten.

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  • daytona595
    antwortet
    Hallo LuDoVi,

    ich würde gerne aus Neugier die JET-Methode für 18/20 probieren (habe leider nur eine einfache Hebelarmmaschine). Zur Zeit spiele ich einen Head Graphene Speed Pro mit der Lynx 1.25 mit 26/25kg. Was würdest du mir aus deinen Erfahrungen als Referenzwert nennen? Oder macht das überhaut Sinn, es zu versuchen?

    Danke schon mal für die Hilfe.

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  • GrapheneRadicalPro
    antwortet
    Also ganz ehrlich, ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und den ganzen Thread gelesen. Wenn ich IMMER richtig zum Ball stehe, schulmäßig IMMER in den Knien bin, frühzeitig aushole, eine Rallye von 50 Bällen OHNE Fehler spielen kann, werde ich mich dann auch mal mit diesem physikalischen Augenschmaus auseinandersetzen. Für mich ist das absolutes Feintuning und würde zumindest mir - solange die obigen Punkte nicht erfüllt sind - zu keinem merklich besseren Tennis verhelfen.

    Insofern, "ATW"-Methode und weiter trainieren, das hilft MIR auf Dauer mehr.

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  • Fritze
    antwortet
    Weiß eigentlich jemand etwas von/über das ehemalige Forenmitglied "Thomas", der diesbezüglich (dynamisches Bespannen) eine enorme Fachkenntnis gezeigt hat und leider seit Langem im Saitenforum nicht mehr vertreten ist (Status: "abgemeldet").
    Thomas hat ja seine von ihm (und von anderen Forumsmitgliedern ) erarbeitete dynamische Bespannmethode an eine Firma verkauft. Die Details der Methode blieben leider geheim … Ab dem Zeitpunkt seines "Deals" war von ihm hier ja nichts mehr zu hören.

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  • bicmic
    antwortet
    Ob wirklich 50 Faktoren berücksichtig werden oder nicht, kann ich nicht sagen.
    ... wenn man die unterschiedlichen Längen er einzelnen Saiten berücksichtigt, ist man ja schon bei 35-38 Einzelfaktoren.

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  • LuDoVi
    antwortet
    Abrunden

    Stimmt, ich würde 0,5 Kg zurechnen.
    Als Beispiel, bei eine Angabe von 25,2 würde ich 25,5 nehmen, bei 25,9- 26,5; bei 23,1-23,5 usw.
    Durch die Haltezange verliert man so wie so einiges am Spannung.
    Man könnte sogar bis zu 1 Kg mehr abrunden. Anschliessend würde ein Besaitungsplan entstehen mit der Referenzwert "X"
    Der Schläger wird dann getestet. Wenn mehr Power erwünscht wird, könnte man die nächste Besaitung z.B. mit "X-1Kg" machen.
    Wenn mehr Kontrolle erwünscht wird , dann "X+1Kg"!
    Sehr wichtig finde ich hier der personalisierte Besaitungsplan. Ob wirklich 50 Faktoren berücksichtig werden oder nicht, kann ich nicht sagen.
    Was ich sagen kann ist daß, die o.g. Methode (ohne für Sergetti-Methode werben zu wollen, da ich mit diesen Unternehmer nichts zu tun habe), für mich, die beste Ergebnisse herausgebracht hat.
    Wenn ich hier meine Erfahrungen schildere, dann nur um diejenigen die seit Jahren mehr oder weniger erfolglos durch verschiedene Besaitungs-Methoden, Stärken u.s.w helfen zu wollen.
    Ich persönlich bin sehr Dankbar für die Empfehlung, diese Methode auszuprobieren.
    Noch mal, ich verdiene kein Cent durch die Weiterleitung, das steht definitiv fest(ob man mir glaubt oder nicht).
    Ich denke in einen Forum tauscht man Erfahrungen, ohne unbedingt eigene Interesse vertreten zu Wollen.
    Oder vielleicht bin ich nur ein Idealist?
    Grüße

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  • bachim
    antwortet
    Zitat von slowly
    Nur mal eine Frage wegen den Gewichtsangaben. Wie stellt man 10,1 oder 25,9 kg ein? Meine Maschine geht nur in 0,5 kg Schritten!

    Eigentlich würde ich es gerne mal testen, wenn ich wieder spielen darf. Aber wie soll man das auf einer Maschine umsetzen, die nicht in 0,1 kg Schritten arbeitet?
    Also ich denke die 0,1er Schritte sind halt errechnete Werte. Wenn ich keine so genau einstellbare Maschine hätte und die Methode ausprobieren wollte, würde ich einfach auf das nächst mögliche Skalenteil runden. Bei unterschiedlichen Zuggewichet von ~10 kg auf dem Saitenbett sollten Rundungen von +-0,25 kg nicht ins Gewicht fallen.

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  • bicmic
    antwortet
    ...wenn man die Zange beim Abklemmen der Saiten mal 1-2 mm unterschiedlich zum Rahmen setzt, hat sich das mit der Einstellung auf eine Genauigkeit von 100g schon längst erledigt.

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