Hebelarmposition Stringway

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  • saitech
    antwortet
    sinus und cosinus

    Eddywy

    Danke für die positive Beobachtungen, anbei noch etwas theorie dazu:

    Sicher ist für uns ein Sinus auch nicht linear aber unser glück ist dass wenn man „1“ bekommt wenn man cosinus durch cosinus teilt:

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  • eddywy
    antwortet
    LEIDER habe ich keine stingway, und auch nie darauf bespannt.
    ich habe mir jedoch viele viele details auf den bildern der "vertrieblern" herangezoomt um sie genauer betrachten zu können.
    das ergebnis war eindeutig:
    (nach den bildern zu beurteilen) es sind maschinen, die nicht nur innovativ sind, sondern auch fertigungstechnisch durchdacht sind und darum zu diesem sehr guten preis-leistungsverhältnis angeboten werden können....eine sache von der zb pacific lichtjahre entfernt ist.
    natürlich kann ich nach einigen bildern mein urteil nicht zu fertigungstoleranzen abgeben, aber es sollte mich schon verwundern, wenn man hier qualitiv schlechter wäre als in der guten konstruktionsarbeit.

    gez.
    -Ein neutraler Maschbauer-

    PS. die quadratur des kreises ist auch stingway (noch) nicht geglückt. und ein hebel bleibt ein hebel..."sinus" ist mechanisch zu glätten, aber nicht zu linearisieren
    Zuletzt geändert von eddywy; 17.03.2009, 20:38.

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  • Loradon
    antwortet
    Denk auch wir sollten BTT kommen!
    Ich find den Thread durchaus sinnvoll. Denke nicht das LittleMac solche Absichten hat.
    Aber es mittlerweile haben ja einige bereits bekannt gegeben, dass der Messaufbau nicht ganz der Norm entspricht und auch die Toleranzen nicht zu vernachlässigen sind!

    Ich finde, dass dieses Thema ganz im Gegenteil sogar sinnvoll für Stringway ist, denn alle die daheim schonmal bei ihren eigenen Stringways gemessen haben und auch solche Unterschiede festgestellt haben, wissen jetzt, dass sie einen Messfehler begangen haben, bzw. die Toleranzen nicht berücksichtigt haben. Oder deren Maschine hat einen Fehler (kann ja mal passieren).
    Anderen, die dieses Problem noch nicht festgestellt haben, ist mittlerweile klar geworden, dass es sich um den bereits einigemale erwähnten Messfehler (bzw. Toleranz) handelt.

    Was allerdings mich bei den Bildern verwundert hat.
    Das Bespanngewicht wurde auf 23kg gestellt. Steht der Hebel in einem sehr großen Winkel zur waagrechten Position geht das Bespannungsgewicht nach oben. Steht er fast waagrecht ist das Messergebnis ganz genau. Ist er unterhalb der waagrechten Position geht das Bespannungsgewicht unterhalb des eingestellten Gewichtes.
    Hab hier keine Toleranzen berücksichtigt. Ist auch nicht notwendig, da es hier nur um größer, kleiner, bzw. gleich geht.
    Das alles kann aber auch nur ein dummer Zufall sein.

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  • saitech
    antwortet
    Die Diskussion soll sicher angenehm bleiben

    Little Mac;
    Ich möchte mich sicher entschuldigen wenn der Anfang von meinem Bericht zu negative war, aber Ich möchte auch erklären das es hier ein Vorurteil und auch ein Menschlicher Grund gibt, für meine Reaktion:
    * Das Vorurteil entsteht weil du ein Belang haben kannst bei Negativität über unsere Produkte.

    * Der menschliche Grund ist dass es manchmal frustrierend ist wenn ein Techniker sehr lang an einem Produkt entwickelt hat und es wird innerhalb von kürzer Zeit im Boden gedrückt durch Leuten die eigentlich nicht genügend Kenntnis haben um es beurteilen zu können.

    In dieser Sache mit dem Spannsystem spielt eine Rolle dass es für uns fühlt wie wider jemand die prüfen will dass wir Unwahrheiten behaupten.
    Das zuverlässige von dem Prinzip (von dem selben Spanngewicht in jeder Position) ist dass es so einfach ist das wenig daran falsch sein kann. Nur im ersten Teil der Zugweg wird die Saite nach unten gedrückt wodurch den Winkel abweicht.

    Basiert auf dieser Hinsicht möchte ich noch etwas Technisches hinzufügen:

    Die Frage ist:
    Wenn man ein Hebel System testet mit einer digitalen Waage, was wird dann eigentlich getestet, das Hebelsystem oder die digitale Waage??


    In meiner Meinung testet man die Qualität der Waage, und der Grund dafür ist einfach:
    - Die Genauigkeit eines Hebelsystemes hängt ab vom Gewicht des Gewichtes und der Genauigkeit der KG-Skala. Wenn man davon ausgeht dass die Skala richtig und immer das selbe ist, hängt die Genauigkeit ab von der Variation des Gewichtes
    Weil die Variation im Aussendurchmesser des Gewichtes weniger als 0,1 mm ist, hängt das Gewicht nur ab von der Länge.
    Die Länge von dem Gewicht kann man einfach auf +/- 0,15 mm genau machen auf dem Drehbank.
    Eine Variation von 0,3 mm auf 75 mm Länge ist 0,4 % was auf 23 kg 90 gram ist.

    - Im Vergleich zum einfachen Hebelsystem ist ein Digitales Kraftmesssystem ziemlich kompliziert. Es soll eine hohe Qualität Kraftsensor und ein sehr gute Elektronik haben weil diese Kraftsensoren ziemlich Temperatur-empfindlich ist. Solch ein System ist schon sehr gut wenn es auf 1% genau ist aber diese Systeme sind sehr teuer.

    Diese Theorie hat uns auch davon überzeugt dass es sogar für eine hohe Qualität-Elektronische Maschine fast unmöglich ist um an der Genauigkeit von einem guten Hebelsystem heran zu kommen. Sicher wenn die grössere Konstant Zug Genauigkeit eines Hebelsystem dabei zählt. (d.h. die Möglichkeit um minimale Kompensierungen zu erzeugen).

    Vielleicht können diese Meinungen diese Diskussion ein bisschen aus dem Persönlichen Bereich zum Technischen Bereich verstellen.

    Ich hoffe das Little Mac und Ich noch über viele Technische Sachen im guten Verhältnis diskutieren können.

    Saitech

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  • fritzhimself
    antwortet
    ........genau genommen, wird hier aus einer Mücke ein Dutzend Elefanten gemacht.

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  • LittleMac
    antwortet
    Zitat von badnix
    ... wenn jemand wie z.B. Tennisman oder die Jungs von Tennis-Point, deren Idendität bekannt ist, ...
    Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich für Keller Sports arbeite (das übrigens noch nicht einmal ein halbes Jahr). Und ich habe ja unter diesem Nick schon hier geschrieben bevor ich für irgendeinen Deiner "Mitbewerber" gearbeitet habe. Im Grunde genommen ist "LittleMac" also mein Privatvergnügen (auch wenn für mich in diesem Fall die "Sonderregeln für Forumspartner" gelten).
    Oder müsste ich Deiner Meinung nach "Keller Sports" in mein Avatar schreiben? Da suche ich bei Dir allerdings auch vergeblich den Hinweis auf tennisshop.de oder wie Dein Laden heißt.
    Also was soll das Geheule?

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  • Addi
    antwortet
    Zitat von badnix
    was ich nicht abkann ist, wenn Personen unter dem Deckmäntelchen der Neutralität in einem Fachforum versuchen, Mitbewerberprodukte madig zu machen ...

    ... wenn jemand wie z.B. Tennisman oder die Jungs von Tennis-Point, deren Idendität bekannt ist, eine (berechtigte) Kritik an einem Produkt äußern, ist das etwas ganz anderes, da bin ich jederzeit zu einer Diskussion bereit. Es gibt nunmal einen gewissen Kodex, und den hat LM aus meiner Sicht in diesem Falle überschritten - oder weshalb hält es sich den bisher betreffend seiner finanziellen Abhängigkeit bedeckt ???
    also ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber der arbeitgeber von littlemac ist doch bekannt, oder? mal von der tatsache abgesehen, daß sein arbeitgeber (wenn ich mich nicht täusche) gar kein produkt verkauft, daß in direkter konkurrenz zur der betreffenden maschine steht.

    aber auch wenn dem nicht so sein sollte, braucht man dem anderen ggü. nicht einen solchen ton anschlagen, vorallem wenn dieser auch noch einräumt selber (und nicht das produkt) für das ergebnis verantwortlich zu sein.
    aber das ist lediglich meine meinung...

    addi

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  • badnix
    antwortet
    was ich nicht abkann ist, wenn Personen unter dem Deckmäntelchen der Neutralität in einem Fachforum versuchen, Mitbewerberprodukte madig zu machen ...

    ... wenn jemand wie z.B. Tennisman oder die Jungs von Tennis-Point, deren Idendität bekannt ist, eine (berechtigte) Kritik an einem Produkt äußern, ist das etwas ganz anderes, da bin ich jederzeit zu einer Diskussion bereit. Es gibt nunmal einen gewissen Kodex, und den hat LM aus meiner Sicht in diesem Falle überschritten - oder weshalb hält es sich den bisher betreffend seiner finanziellen Abhängigkeit bedeckt ???

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  • Addi
    antwortet
    Zitat von ImpCaligula
    Das wäre so richtig. Allerdings muss man anmerken, dass LM bei einem Mitbewerber beschäftigt ist, der andere Maschinen verkauft. Es ist also so, als ob ein BMW Händler in einem KfZ Fachforum sich über mögliche getestete Fehler an einem Daimler auslässt. Daher wird badnix dies als "Stichelei" auslegen. Von daher "verstehe" ich, dass badnix so einen "Bericht" mit flauem Magen liest. Wobei ich LM ja auch kenne und wiederum nicht denke, dass er hier eine Seitenhieb starten wollte.

    Kann man beide Seiten sehen.
    deshalb braucht man nicht gleich in diesem ton antworten, oder? desweiteren unterstellt sogar einen eigenen fehler und möchte wissen ob dieser ursächlich für das ergebnis sein kann. inwiefern man dies als stimmungsmache ansehen muß, ist mir ein rätsel.
    und wenn man das ganze mal umdreht: badnix macht ja auch keiner seiner konkurrenten den vorwurf (zumindest habe ich es nicht mitbekommen), daß er das system als überragend anpreist und auch sonst seine produkte lobhudelt und gleichzeit anderen produkten kritisch ggü. steht (was ja durchaus legitim ist).

    addi
    p.s. und kollege, von dir stehen doch noch schlägerbewertungen aus? den O³ speedport black habe ich mittlerweile selber schon mal gespielt. das ist eine rakete (taki hat sich gleich einen gekauft )

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  • ImpCaligula
    antwortet
    Zitat von Addi
    was ist an littlemacs post eigentlich genau das problem? er stellt doch lediglich eine frage, mehr nicht. und saitech hat die frage ja auch schon beantwortet, nämlich daß sein versuchsaufbau nicht unbedingt aussagekräftig bzw. ungeeignet bzgl. der absoluten genauigkeit ist. also ist die frage beantwortet und gut ist es.

    addi
    Das wäre so richtig. Allerdings muss man anmerken, dass LM bei einem Mitbewerber beschäftigt ist, der andere Maschinen verkauft. Es ist also so, als ob ein BMW Händler in einem KfZ Fachforum sich über mögliche getestete Fehler an einem Daimler auslässt. Daher wird badnix dies als "Stichelei" auslegen. Von daher "verstehe" ich, dass badnix so einen "Bericht" mit flauem Magen liest. Wobei ich LM ja auch kenne und wiederum nicht denke, dass er hier eine Seitenhieb starten wollte.

    Kann man beide Seiten sehen.

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  • Addi
    antwortet
    was ist an littlemacs post eigentlich genau das problem? er stellt doch lediglich eine frage, mehr nicht. und saitech hat die frage ja auch schon beantwortet, nämlich daß sein versuchsaufbau nicht unbedingt aussagekräftig bzw. ungeeignet bzgl. der absoluten genauigkeit ist. also ist die frage beantwortet und gut ist es.

    addi

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  • badnix
    antwortet
    @Hawkeye2

    mache ich gerne für Dich und enthalte mich jeglichen weiteren Kommentares, die Bewertungen von diversen Kunden, siehe unten, stehen allerdings im krassen Widerspruch zu Deiner Ansicht und sind aussagekräftig genug

    "Ich besaite seit über 12 Jahren selbst, erst auf einer Kurbel und dann auf Hebelarm, aktuell auf der Target 3000 M.

    Ich kenne mich daher doch recht gut mit den verschiedenen Systemen aus.

    Die Stringway frustriert mich aus sehr vielen Gründen:

    - keine vernünftige Anleitung zu essentiellen Themen wie Zusammenbau, Einstellen der Zangen, Montieren des Schlägers etc.

    -das Montieren des Schlägers dauert wesentlich länger als auf jeder anderen Maschine.

    - keine Mittenführung auf der Herzseite, der Schläger sitzt daher gerne mal "schräg", und es war kein Babolat...

    - Zangen rutschen an der Basis enorm, trotz Nachstellens

    - die Saite ist mir wiederholt unter Spannung aus der Zange "gesprungen", trotz Nachjustierung, ich dachte schon, sie wäre gerissen, aber die Zange hat sie einfach nicht gehalten.

    - elastische Saiten sind trotz Vordehnung + "Vorspannung" nicht auf höheres Gewicht (26 kp) zu bringen, da der Spannkopf stets anschlägt.

    - keine 360 Grad Drehung möglich.

    - Es lässt sich gar nicht vermeiden, die Schmiere an den Zangen etc. an die Hände und damit auch an die Saite zu bekommen.

    - Der Hebelarm lässt sich nicht wie bei anderen Maschinen platzsparend "einklappen"*


    Ich muss daher leider feststellen, daß ich diese Maschine aus allen o.g. Gründen nicht mag. "

    = Zitatende

    *Hebelarm läßt sich einfachst durch das Ziehen 1 Stiftes entfernen, Babolat-Formteil war dabei

    Bernd S., 06.10.2008:
    Kaufort: Tennisshops.de
    Kaufdatum: 09/2008
    Garantie: 10 Jahre
    Kaufpreis: €658

    Ausstattung:
    Tischmodell, Hebelarm-Automatik mit linearem Zug, 5 Fixierungspunkte, zwei stationäre Zweihebelzangen

    Erfahrungen:
    Die Lieferzeit betrug wenige Tage. Die Maschine kam direkt vom Hersteller aus den Niederlanden.

    Der Zusammenbau dauerte vielleicht eine halbe Stunde, wenn man das Lesen der Gebrauchsanweisung mit berücksichtigt. Der Aufspannkorb musste nur aufgesetzt, das Hebelarmsystem mit einer Schraube von unten befestigt werden, ging leicht. Anleitung in Englisch, aber gut bebildert. Besonderheit: Kein Pumpen, keine Ratsche: Saite am Spannkopf einlegen, Hebelarm loslassen, Gewicht stimmt. Der angehobene Hebelarm gibt die Saite automatisch frei, und der Hebelarm bleibt oben stehen.

    Genial ist die Haltetechnik des Schlägers von oben, so dass niemals irgendwelche Klemmen die Ösen verdecken. Alles geht leicht mit Daumen und Zeigefinger und hält absolut. Die Zangen, einmal eingestellt, halten nahezu jede Saitendicke ohne zu quetschen.

    Kompetente und freundliche Telefon-Beratung durch Johann Bischof!

    Die Maschine wirkt insgesamt gediegen und im Aufbau von genialer Einfachheit. Habe vorher fünfzehn Jahre lang mit einer Kurbelmaschine gearbeitet, die inzwischen verschlissen ist. Diese Maschine jetzt ist einfacher und schneller zu handhaben. Habe jetzt etwa 15 Schläger mit ihr bespannt und hoffe, dass sie die nächsten 10 Jahre durchhält.

    Matthias R., 06.10.2008:
    Kaufort: Tennisshops.de
    Kaufdatum: 08/2008
    Garantie: 10 Jahre
    Kaufpreis: €670

    Ausstattung:
    Tischmodell, Hebelarm (Constant Pull), 5 Fixierungspunkte, T98 Zangensystem

    Erfahrungen:
    Ich hatte die Stringway ML100-O92 mit Doppelhaltezangen zuerst direkt bei Stringway bestellt. Da aber gerade die Betriebsferien angefangen haben und ich 8 Wochen warten müsste, habe ich den Auftrag storniert und bei tennisshops.de bestellt. Lieferzeit gab es keine, ich konnte die Maschine direkt abholen, da ich nur ca. 60km von dem Shopstandort entfernt wohne. Bei der Abholung habe ich direkt eine kostenlose Einweisung in die Maschine und in das Besaiten allgemein erhalten, habe unter Aufsicht noch einen Schläger besaitet und konnte es danach eigentlich gleich Also schonmal Daumen hoch!

    Als ich dann zuhause die Maschine aufbauen wollte, musste ich erstmal die per Email erhaltene Aufbauanleitung entziffern. Hat einen kleinen Augenblick gedauert, bis ich sie entziffert hatte, dann ging der Aufbau aber sehr zügig voran (ca. 3min). Jetzt ist sie also aufgebaut und ich habe natürlich gleich den nächsten Schläger besaitet. Dies ging alles locker von der Hand. Zwar habe ich noch keine Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Maschinen gewinnen können, aber die Zangen sind der absolute Hammer. Keine Saite weist auch nur die geringsten Abdrücke oder Verletzungen der Oberfläche auf. Weiter ist das Constant-Pull System ein Traum. Es ist sehr komfortabel und das Geld echt wert. Gerade für einen Anfänger wie ich es bin/war ist es sehr hilfreich einfach den Hebelarm "fallen" zu lassen und sich auf das Weben konzentrieren zu können. Die Besaitungsgeschwindigkeit ist trotz der Doppelhaltezangen relativ hoch und allgemein gefallen mir persönlich diese Zangen besser.

    Die Besaitungsergebnisse waren gleich nach den ersten Besaitungen von hoher Qualität, was vermutlich echt an der Maschine liegt.

    Mein Fazit fällt in allen Punkten äußerst positiv aus. Ich kann jedem, der sich eine mechanische Maschine kaufen will und aufgrund des doch relativ hohen Preises am Zweifeln ist, eine Empfehlung für die Stringway-Maschine aussprechen. Es lohnt sich!

    Georg L., 09.11.2008:
    Kaufort: Tennisshops.de
    Kaufdatum: 09/2008
    Garantie: 2 Jahre
    Kaufpreis: €650

    Ausstattung:
    Tischmodell, 2-Hebel-Zangensystem, automatischer Spannkopf, automatische Blockierung des Spannkopfes, automatische Freigabe der Blockierung, 100% konstanter Zug
    Erfahrungen:
    Lieferzeit: ca. 6 Wochen wegen Werksferien.
    Zusammenbau eigentlich ganz einfach, wenn man weiß wie es geht. Mein Vorteil war, dass ich die Maschine bereits im Endzustand gesehen hatte und damit wußte was wohin gehört.
    Die englische Aufbauanleitung ist eher eine technische Zeichnung, denn eine Bedienungsanleitung.
    Aber und das ist mit ein Grund gewesen mich für diese Maschine zu entscheiden, Johann Bischof, Inhaber des tennisshops.de, hatte sich bereit erklärt mir die Maschine bei sich im Laden vorzuführen und gemeinsam einen Schläger zu bespannen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für einen Anfänger wie mich. Nicht nur, dass er mir die Maschine erklärte und mir alle Handgriffe vorführte und erläuterte, er gab mir auch einige wichtige Tipps, die mir die ersten alleinigen Gehversuche einfacher machten.
    Zur Maschine selbst, die Wahl fiel vor allem auf die Stringway, weil sie einen automatischen Spannkopf mit Konstantzug hat. Das bedeutet, dass egal in welcher Stellung der Hebelarm mit dem Gewicht steht, immer die eingestellte Gewichtskraft an der Saite zieht. Es ist also nicht notwendig den Hebelarm so lange nachzustellen bis er waagerecht steht wie das bei anderen Maschinen der Fall ist. Der Spannkopf hat außerdem eine automatische Saitenklemmung. Das ist sehr komfortabel, man führt die Saite lediglich am Kopf vorbei in einen Schlitz ein und wenn man den Gewichtsarm nach unten senkt klemmt die Saite automatisch fest. Wenn man die Saite dann mit der Klemme blockiert hat, hebt man den Gewichtsarm wieder an und die Saite wird ganz einfach wieder freigegeben.
    Die 2H-Zangen sind leicht fixierbar, hatten aber bei mir etwas viel Spiel in der Senkrechten. Das ist einerseits notwendig, damit die Klemmung funktionieren kann, andererseits verschob es den Klemmkopf dann immer wieder ziemlich aus der Zugrichtung der Saite, so dass es nach dem Loslassen zum Spannungsverlust kam. Es dauerte einige Versuche bis ich bemerkte, dass man die Klemmung am besten nur an bestimmten Stellen ansetzt, dann war der Versatz weg oder minimal. Die Zangen selbst halten die Saite sehr gut und sind schnell und einfach zu bedienen.
    Auch das Einspannen des Schlägerkopfes war beim ersten Mal nicht ganz einfach, da es einfach sehr viele Möglichkeiten zum Einstellen gibt. Es dauerte eine Weile bis mir klar wurde, wie ich die eine oder andere Schraube einstellen muss, damit der Schläger sicher hält. Dass dann auch noch die Saitenösen frei sein müssen habe ich später auch bemerkt.
    Wie gesagt, ich bin bisher noch Anfänger auf dem Gebiet des Tennisschlägerbespannens, aber nach den ersten zwei Schlägern merke ich, dass da Routine aufkommen kann. Kurz vor Ende des ersten Schlägers riss eine Längssaite. Grund war wohl, dass ich sie beim Festknoten angeritzt hatte. Das gab mir die willkommene Gelegenheit das ganze nochmals zu machen und beim zweiten Mal habe ich sowohl alle Ösen getroffen, die Saitenlänge richtig abgemessen, die Knoten sanft aber dann doch fest gezogen und auch die Spannung der Besaitung scheint akzeptabel zu sein.
    Mein Fazit: ein sehr guter Kauf. An den wichtigsten Stellen (Zugkrafteinstellung und Saitenklemmung) unterstützt die Maschine sehr gut. Die Mechanik erscheint stabil und präzise. Ich sehe das Ganze unter dem Motto: ich habe zu wenig Geld um mir etwas Billiges zu kaufen. Ich hoffe, dass ich mit der ML100 auch als Wenigbespanner gute Ergebnisse erzielen werde.
    Zuletzt geändert von Gast; 17.03.2009, 11:26.

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  • YBCO
    antwortet
    @Badnix und Saitech
    Ich schätze Euch genauso wie LittleMac als gute Fachleute. Die aggressive Art mit der Ihr den Beitrag von LittleMac angeht, ist allerdings m.E. aber völlig unangemessen. Gerade wenn die Produkte so gut sind, was LittleMac immer mit vertreten hat, wäre eine etwas gelassenere Reaktion, und vor allem sachliche Auseinandersetzung (wie im 2.Teil) souveräner gewesen. Und nun nochmals zum Beitrag:
    Was die Messmittel betrifft, so ist es wirklich so, dass viele Digital ermittelte Werte überbewertet werden, da diese oft eine Genauigkeit suggerieren die sie nicht hergeben. Der Absolutwert würde mich deshalb auch nur am Rande interessieren. Die meisten Messmittel mit einer höheren Toleranz bringen aber trotzdem eine hinreichende Wiederholgenauigkeit (was hier gefragt ist), was auch leicht zu testen wäre. Eine Schrägstellung führt natürlich zu völlig falschen Werten. Bei völlig gleichen Bedingungen, sollten aber auch hier wieder gleiche Werte heraus kommen. Die Bilder geben das leider nicht richtig wieder, so dass mir die Abschätzung schwer fällt. Der Messaufbau erscheint mir schon etwas abenteuerlich. Eine Überkompensation (Justagefehler), was die Bilder herleitet hätten, hätte das Gesamtkonzept aber auch nicht in Frage gestellt.

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  • scoop
    antwortet
    [zündel]
    Mit ner Babolat wär das nicht passiert!!!1elf
    [/zündel]

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  • Hawkeye2
    antwortet
    Stimmung

    Hi zusammen,

    es ist immer wieder schön zu sehen, wie bestimmte Leute mit zweierlei Maß messen.

    Es ist anscheinend vollkommen ok bestimmte Saiten von "Fremdanbietern" runterzumachen ("in anderen Farben spielt die sich aber viel schlechter..."), aber wehe jemand sagt etwas gegen die selbst vertriebenen Maschinen.

    Vor allem, wenn es ein sachlicher Vortrag mit sinnvoller Frage ist.

    Und an die Stringway-Fraktion:

    Es wäre vollkommen ok, wenn ich hier alle Punkte aufführen würde, die mir an einer Stringway subjektiv negativ aufgefallen sind.

    Selbst dann hätte mich niemand so runterzuputzen wie man das hier mit einem meiner Meinung nach objektiven Beobachter machen möchte.

    Das persönliche Angreifen und das Verbreiten von Unterstellungen sind typische Diskussionskniffe wenn einem in der Sache selbst Argumente fehlen.

    Und wer Stringways vertreibt und von der Qualität 100 % überzeugt ist müsste nicht jeden Kritikpunkt persönlich nehmen sondern könnte ihn ganz entspannt sachlich diskutieren.

    Darf sich jeder selbst überlegen, warum alle tatsächlich Befangenen immer gleich auf die Palme gehen, wenn Kritik aufkommt...

    Gruß

    PS

    Interessant finde ich auch, das alle Messgeräte ungenau sind, außer natürlich die Messgeräte, welche die Genauigkeit der Stringways belegen.

    PPS

    Nur als Hinweis: ich bin davon überzeugt, daß die Stringways sehr hochwertige Maschinen sind, mit denen mehr als 90 % hervorragend zurecht kommen, aber perfekt sind sie noch lange nicht.
    Zuletzt geändert von Hawkeye2; 17.03.2009, 09:54.

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