Sommersaison in Gefahr?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Fritze
    antwortet
    Zitat von bicmic
    Um bei den Fakten zu bleiben.

    Die Lockerung der Massnahmen gilt ja nur für Profis und nicht für Amateursportler. Die Sportplätze werden jetzt als Betriebsgelände anerkannt. Das hat das Gesundheitsministerium in einen Schreiben klargestellt. Olympiastützpunkte andere Leistungssportarten und deren Sportler fallen auch unter diese Regelung, jedenfalls in NRW.
    Das man als "Hobby-/Breitensportler da gleiche Regelungen einfordert, finde ich ziemlich daneben. Es geht für diese ja schließlich nur um das "persönliche Vergnügen". Da kann man gerade von erwachsenen Menschen auch mal ein bischen Einsicht und Verzicht einfordern, was der aktuellen Lage geschuldet ist.
    Aber da sind die Menschen halt ganz unterschiedlich "gestrickt".

    Wie sogar sehr unterschiedlich gestrickt die Menschen sind, wird man, befürchte ich, sehen, wenn für Teile der Gesellschaft - wann auch immer nach den Osterferien - erste Lockerungen bei den bisher noch verordneten Einschränkungen genehmigt werden. Da ist die Neiddebatte vorprogrammiert (sie beginnt ja jetzt schon, was die gelockerten Trainingsgenehmigungen für den Arbeitsplatz von Profis anbelangt).

    Einen Kommentar schreiben:


  • WillyWusel
    antwortet
    Ulrike Protzer ist Virologin. Im Gespräch erklärt sie, warum das Virus unterschätzt wurde, wie der Sport zur Verbreitung beigetragen hat, ob „Geisterspiele“ realistisch sind – und was jetzt jeder selbst tun sollte.

    Einen Kommentar schreiben:


  • bicmic
    antwortet
    Maßgebend sind für solche Dinge final die Länder und nicht das Gesundheitsministerium.
    Hab ich in meinen Beitrag etwas anderes behauptet? Steht da den etwas von Bundesgesundheitsministerium?

    Nach dem Infektionsschutzgesetz ist in NRW das Gesundheitsministerium zuständig, wenn es darum geht, Maßnahmen, die dem Gesundheitsschutzes dienen sollen, landesweit anzuordnen.
    Das zuständige Ministerium nennt sich korrekt "Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW".

    Einen Kommentar schreiben:


  • tennistiger
    Ein Gast antwortete
    Zuerst, falls das wieder missverstanden wird, ich halte mich an die Regeln und fahre nur noch Rad.

    Maßgebend sind für solche Dinge final die Länder und nicht das Gesundheitsministerium. Dann könnten auch wenn mans geschickt deklariert gewerbliche Anlagen die nicht als Vereine eingetragen sind, zB manche Tennisschulen, auch wieder öffnen. Da gehts ja auch ums Geld.

    Das macht richtig Spaß hier . Irgendwo muß der Frust ja auch raus. Nur immer die Leute anzeigen, die ich im Auto auf meiner Dashcam habe, ist ja auf Dauer auch langweilig
    Zuletzt geändert von Gast; 02.04.2020, 09:14.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ferry
    antwortet
    Zitat von tennistiger
    Das habe ich im Übrigen heute mal bei der Polizei gemeldet...
    Da sind alle Sportvereine nunmal gleich.

    Einen Kommentar schreiben:


  • afeller
    antwortet
    Selbst ITF hat den Turnierbetrieb bis 13.7. eingestellt:
    https://www.itftennis.com/en/news-an...oss-all-tours/

    Einen Kommentar schreiben:


  • bicmic
    antwortet
    Zitat von 4knoten
    .


    Bleiben wir doch einfach bei den Fakten :



    - die Profi-Fußballer trainieren bereits wieder - nämlich in 2er-Teams
    Fußball ist ja auch systemrelevant - gelle



    Gruß 4knoten


    Um bei den Fakten zu bleiben.

    Die Lockerung der Massnahmen gilt ja nur für Profis und nicht für Amateursportler. Die Sportplätze werden jetzt als Betriebsgelände anerkannt. Das hat das Gesundheitsministerium in einen Schreiben klargestellt. Olympiastützpunkte andere Leistungssportarten und deren Sportler fallen auch unter diese Regelung, jedenfalls in NRW.
    Das man als "Hobby-/Breitensportler da gleiche Regelungen einfordert, finde ich ziemlich daneben. Es geht für diese ja schließlich nur um das "persönliche Vergnügen". Da kann man gerade von erwachsenen Menschen auch mal ein bischen Einsicht und Verzicht einfordern, was der aktuellen Lage geschuldet ist.
    Aber da sind die Menschen halt ganz unterschiedlich "gestrickt".

    Einen Kommentar schreiben:


  • tennistiger
    Ein Gast antwortete
    Zitat von 4knoten
    .


    Bleiben wir doch einfach bei den Fakten :



    - die Profi-Fußballer trainieren bereits wieder - nämlich in 2er-Teams
    Fußball ist ja auch systemrelevant - gelle



    Gruß 4knoten
    Das hatte ich ja auch acht angesprochen, das geht auch aus Vorbildfunktion einfach nicht! Wo ich mich doch jetzt an alle Regeln genau halte.
    Das habe ich im Übrigen heute mal bei der Polizei gemeldet, mit der Bitte, in dem Fall eine eventuelle Ordnungswidrigkeit zu prüfen. Mal schauen was passiert. Warscheinlich machen die weiter und zahlen jedesmal die 250€ Strafe pro Person/Training. Wenn nichts, macht warscheinlich demnächst eh jeder was er will,halt mit dem Verweis auf Dortmund. Da sind alle Sportvereine nunmal gleich.

    Einen Kommentar schreiben:


  • 4knoten
    antwortet
    .


    Bleiben wir doch einfach bei den Fakten :



    - die Profi-Fußballer trainieren bereits wieder - nämlich in 2er-Teams
    Fußball ist ja auch systemrelevant - gelle



    Gruß 4knoten

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ferry
    antwortet
    Wie ich sehe hast du die Problematik nicht verstanden, aber okay, lassen wir das.

    Einen Kommentar schreiben:


  • WillyWusel
    antwortet
    Zitat von Ferry
    aber man kann auch schon mit 40 gesellig sein. Und für viele Mitglieder hat diese Geselligkeit eben einen hohen Stellenwert in unserem Vereinsleben, teilweise so hoch oder höher noch als die Ausübung des Sports selber. Das ist eine Thematik wo sich der Vorstand dann schon Gedanken drüber machen muss, sollte man die Anlage "nur" für den Sport freigeben.
    OK. Lassen wir das. Das führt hier zu nix.
    Wie gesagt: Im April werden wir ohnehin kein Tennisspielen.
    Und ob im Mai und Juni die Argumentation dann lauten wird: "Weil wir Geselligen aufm Tennisplatz nicht gesellig sein dürfen, dürfen die Tennisspieler (die wegen des Sports aufn Tennisplatz gehen (ja, sowas soll es auch geben...) auch nicht Tennisspielen, wird man ja sehen...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Alropa
    antwortet
    Verstehe die ganzen Diskussionen hier nicht, deshalb nochmals damit es auch ALLE kapieren: Es sind ALLE Sportstätten gesperrt und das mit Recht.

    Klar könnte man eventuell Tennis spielen, aber dann kommen alle Einzelsportarten und wollen das auch. Angefangen vom Golfspieler über Hammerwerfer bis hin zum Läüfer, der seine Runden auf der Bahn drehen will. Oder sind wir Tennisspieler was Besseres, was das für einen berechtigten Aufschrei geben würde, in der Öffentlichkeit und bei anderen Sportlern.

    Wartet einfach ab, andere müssen das auch!!!!!
    Zuletzt geändert von Alropa; 01.04.2020, 15:51.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ferry
    antwortet
    Zitat von WillyWusel
    Was soll ich dazu sagen?
    Ja, keine Ahnung. Ich hatte mir in der Tat eine etwas seriösere Antwort erhofft, als deine wilden Spekulationen. Und vielleicht mag es für dich befremdlich klingen, aber man kann auch schon mit 40 gesellig sein. Und für viele Mitglieder hat diese Geselligkeit eben einen hohen Stellenwert in unserem Vereinsleben, teilweise so hoch oder höher noch als die Ausübung des Sports selber. Das ist eine Thematik wo sich der Vorstand dann schon Gedanken drüber machen muss, sollte man die Anlage "nur" für den Sport freigeben. Wenn das nicht notwendig wäre, bräuchte man wohl auch keine Kontaktsperre in Deutschland. Vielleicht erinnerst du dich daran was in Deutschlands Cafes los war, als es noch keine offizielle Kontaktsperre gab. Viele Menschen brauchen nun mal klare Regeln, oder wieder andere müssen die Einhaltung dieser kontrollieren.

    Einen Kommentar schreiben:


  • WillyWusel
    antwortet
    Zitat von Schmetterstop
    Dem muss ich leider widersprechen. Wenn man einen Ball mit dem Saitenbett trifft, lösen sich zahlreiche Teilchen vom Ball - Filz-Haare, Sandkörnchen, Staub, Pollen, Wasser, alles was vorher irgendwie draufgekommen ist. Für einen Moment befindet sich dein Kopf nach dem Schlag in dieser Wolke. Ganz ohne ist es also auch nicht.
    Ich lehne mich jetzt mal etwas aus dem Fenster: ich bin mir ziemlich sicher, dass, wenn man einen Fachmann fragt, ob es möglich ist, sich während eines Tennis-Einzelmatches zu infizieren, dass uns dieser Fachmann dann sagen wird, dass die Wahrscheinlichkeit extrem gering ist.
    Die Infektionskette funktioniert über Tröpfcheninfektion durch Anhusten, Anniesen und Anatmen. Das Sich-Anstecken über die berühmte Schmierinfektion wird inzwischen als eher unwahrscheinlich angesehen. Und wer stopft sich denn während eines Matches den Ball in den Mund oder die Nase.

    Aber fair enough: Aus meiner Sicht sollte sich der deutsche Tennisbund da mal bei Fachleuten beraten lassen und sich offiziell ein Statement zu diesem Thema einholen. Könnte man nicht argumentieren, dass er das seinen rund 1,3 Millionen zahlenden Mitgliedern schuldig ist?

    Und abschließend noch: Ich habe keine Probleme damit, noch den ganzen April aufs Tennisspielen zu verzichten. Bis Ostern gibt es das aktuelle Verbot ohnehin. Aber irgendwann im Mai und Juni sollte man ernsthaft überlegen, was tatsächlich geht und was nicht.
    Zuletzt geändert von WillyWusel; 01.04.2020, 14:38.

    Einen Kommentar schreiben:


  • WillyWusel
    antwortet
    Zitat von Ferry
    Es ist richtig dass bei der Ausübung des Spiels selber der Kontakt sehr gering ist. Was ist aber mit dem "vorher" und "nachher"? Gerade in kleinen Vereinen, wie z.B. unserem, legen die Mitglieder hohen Wert auf die Geselligkeit.
    Was soll ich dazu sagen? Wer in diesen Tagen "hohen Wert auf Geselligkeit" legt, der hat tatsächlich den Schuß nicht gehört. Und diese Geselligkeitstypen sind dann vermutlich auch noch die über 60. Also die, ohnehin gefährdet sind, einen schweren Krankheitsverlauf zu bekommen...

    Um das mal klar zu sagen: Man kann darüber streiten, ab wann es wieder Sinn macht, Tennis zu spielen. Bis man wieder "hohen Wert auf Geselligkeit" legen kann, wird ganz sicher deutlich mehr Zeit vergehen.

    Oder um es anders zu sagen: Es gibt ein Kontaktverbot - kein Sportverbot.

    Wenns ums Einkaufen geht, sagt doch auch niemand: Weil Tantchen Erna und Tantchen Trude so gerne beim Einkaufen gesellig beisammen stehen und Tratschen werden sämtliche Supermärkte geschlossen. Es wird einfach erwartet, dass sich Tantchen Erna und Tantchen Trude der Situation angemessen verhalten. Kann man das von Tennisspielern nicht auch erwarten, ohne dass man gleich die eigentlich ungefährliche Sportart von Millionen Menschen länger als unbedingt nötig komplett flachlegen muss?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...