
Ich möchte sogar soweit gehen und etwas provokativ behaupten, dass eine geringfügig unterschiedliche Besaitungshärte (1-1,5kp) zwischen Längs- und Quersaite bei einer Besaitung mit 2 Knoten und damit 1 Stück Saite nach kurzem Spiel schon hinfällig ist.
Wenn man diesen Effekt der unterschiedlichen Härte wirklich spüren und ev. nutzen will, dann sollte man bitte schon mit 4 Knoten und je einem Stück Saite für Längs- und Quersaite besaiten.
Vielerorts wird quer mit 1kp weicher besaitet, weil landläufig die Meinung verbreitet ist, dass man das tun sollte, um den Schläger zu schonen .... weil die Längssaiten in der Regel länger sind.
Dagegen gibt es hier im Forum viele Meinungen, dass gerade die Schlägerschonung ein Grund für eine größere Härte quer spricht.
.... denn, die Längssaiten sind ja beim Anziehen durch die Maschine absolut gerade, sprich gehen von oben nach unten auf dem kürzesten Weg. Wenn man nun die Quersaiten einwebt und spannt, dann werden auch die Längssaiten nicht mehr gerade verlaufen, sondern leicht nach oben und unten .... -> der Weg wird länger -> die Saiten werden härter
... damit bekommen die Längssaiten einen größere Härte, als sie ursprünglich angezogen wurden. Diese Überlegung hat grundsätzlich auch etwas.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weder das Eine, noch das Andere in irgend einer Weise einem Schläger schadet.
Es bleibt einfach an dir, zu testen, was du lieber magst.
Ich kann dir nur vorab so viel sagen: Ein Schläger mit 24/23kp spielt sich komplett anders, als einer mit 23/24kp. Bernado hat das ja ganz gut beschrieben.



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