Tennisarm?

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  • Phil1977
    antwortet
    Das kann ich zu 100% so bestätigen. Bei mir wurde vor einem halben Jahr ebenfalls ein Tennisarm diagnostiziert. Zuerst Schläger gewechselt, von Poly auf Darmsaite gewechselt (ohne Besserung). Daraufhin etliche Arztbesuche hinter mich gebracht. Von Stosswellentherapie bis Cortisonspritzen alles versucht. Kommentar der beiden Orthopäden die ich aufgesucht hatte: "Am besten Sie lassen das Tennisspielen bleiben, dann wird es schon wieder".
    Jeder der diesen Sport aktiv und mit Leidenschaft betreibt, kann sich vorstellen, wie ich mich gefühlt habe. Nach langen Recherchen bin ich dann auf die Seite "tennisarm.ch" gestoßen. Nach einer Woche Dehnübungen waren die Schmerzen schon wesentlich besser und nach knapp einem Monat komplett weg. Und ich möchte nochmals betonen: Durch ganz einfache Dehnübungen, die mich lediglich 15 Minuten am Tag gekostet haben! Eigentlich ein Skandal, dass ein Facharzt diese Behandlungsmöglichkeit nicht kennt und mir nach mehreren Cortisonbehandlungen (die rein gar nichts gebracht haben) vom Tennis abrät.

    Wie auch immer, heute bin ich super happy und kann jedem die Seite nur ans Herz legen!!

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  • Blackwolf
    antwortet
    Versuch es auf dieser Seite: http://www.tennisarm.ch/
    Glaube das ist der gleiche Inhalt.
    Mir hat es auf jeden Fall geholfen. Habe mir ein Türreck gekauft (8Euro) und bin glücklich damit. Hatte ein halbes Jahr starke Probleme mit einem Tennisarm und konnte es durch das Hängen an der Stange verbessern. Mittlerweile mache ich ein paar Klimmzüge dran und wärme mich vor dem Tennis auf und bekomme selbst bei 3 Tagen in Folge Tennis keine Probleme mit dem Arm.

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  • R.w.jr.
    antwortet
    Zitat von Hawkeye2
    Hi,

    1. Geh zum Arzt !

    Ansonsten gebe ich folgendes zu Bedenken:

    Ein Tennisarm ist üblicherweise die Reizung der Sehnenansätze.

    Diese sind gereizt, weil eine verkrampfte Muskulatur sich verkürzt und an den Sehnenansätzen "zieht".

    Die Muskulatur neigt zum Verkrampfen, wenn man z.B. den Schläger wechselt und andere Vibrationen als bisher auftreten, also ein ungewohnter Reiz (anderer Griff, anderes Gewicht, andere Balance, andere Saite).

    Weiterhin verkürzen sich Muskeln durch KRAFTTRAINING, wenn nicht vernünftig gedehnt wird.

    Das ist dann auch das Zauberwort für den Tennisarm: dehnen, dehnen, dehnen !

    Ich halte auch nichts von der Bekämpfung einer Entzündung mit Medikamenten, wenn es vermutlich gar keine klassische Entzündung ist sondern "nur" eine Reizung der Sehenansätze.

    Diese Seite ist immer noch gut zu dem Thema:



    Weiterhin rate ich Dir dringend die Saite zu wechseln, eine Poly fördert den Tennisarm enorm.

    Mindestens muß man zu einer Hybrid Besaitung (Poly längs, Multi/Syn Gut quer) raten, wenn nicht sogar für den Anfang zu einer kompletten Multi / Syn Gut Besaitung.

    Zusätzlich sollte ein mittleres bis geringes Bespanngewicht gewählt werden.

    Gruß
    Mich hats auch erwischt. Leider funktioniert der Link nicht mehr. Kennt jemand noch eine Seite auf der entsprechende Dehnübungen erklärt werden?

    Danke.

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  • -pete-
    antwortet
    Bei mir war es die Stoßwellentherapie, die geholfen hat. Aber wenn eine weniger brutale Methode hilft, weil der Tennisarm erst beginnt, würde ich diese vorziehen.

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  • Malte
    antwortet
    laserakupunktur hat bei mir geholfen. 10 sitzungen, dann konnte ich auch wieder polyester spielen

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  • MenJen
    antwortet
    [QUOTE=TSCH;342747].. http://www.fitnessworld24.net/gymnas...armtrainer.php ..

    Hi,

    .. genau das Teil genügt, jeden Tag "2354" mal, dann ist der Tennisarm in 4 Wochen komplett weg ..

    .. viel Spass beim Training ..

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  • Hawkeye2
    antwortet
    Tennisarm

    Hi,

    1. Geh zum Arzt !

    Ansonsten gebe ich folgendes zu Bedenken:

    Ein Tennisarm ist üblicherweise die Reizung der Sehnenansätze.

    Diese sind gereizt, weil eine verkrampfte Muskulatur sich verkürzt und an den Sehnenansätzen "zieht".

    Die Muskulatur neigt zum Verkrampfen, wenn man z.B. den Schläger wechselt und andere Vibrationen als bisher auftreten, also ein ungewohnter Reiz (anderer Griff, anderes Gewicht, andere Balance, andere Saite).

    Weiterhin verkürzen sich Muskeln durch KRAFTTRAINING, wenn nicht vernünftig gedehnt wird.

    Das ist dann auch das Zauberwort für den Tennisarm: dehnen, dehnen, dehnen !

    Ich halte auch nichts von der Bekämpfung einer Entzündung mit Medikamenten, wenn es vermutlich gar keine klassische Entzündung ist sondern "nur" eine Reizung der Sehenansätze.

    Diese Seite ist immer noch gut zu dem Thema:



    Weiterhin rate ich Dir dringend die Saite zu wechseln, eine Poly fördert den Tennisarm enorm.

    Mindestens muß man zu einer Hybrid Besaitung (Poly längs, Multi/Syn Gut quer) raten, wenn nicht sogar für den Anfang zu einer kompletten Multi / Syn Gut Besaitung.

    Zusätzlich sollte ein mittleres bis geringes Bespanngewicht gewählt werden.

    Gruß
    Zuletzt geändert von Hawkeye2; 28.06.2010, 10:25.

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  • TSCH
    antwortet
    Hallo nochmal MenJen,

    habe via Google folgende beiden Geräte "entdeckt":



    und



    wovon mir letzterer einen professionelleren Eindruck macht ;-)


    lG

    TSCH

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  • TSCH
    antwortet
    Moin MenJen,

    und Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort.

    Könntest Du mit bitte den Unterarmtrainer etwas genauer beschreiben?
    Bin heute Nachmittag eh' in der Stadt und würde mir dann gleich sowas mitbringen.


    lG

    TSCH

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  • MenJen
    antwortet
    Hi,

    .. Definition Tennisarm:

    .. Epicondylitis: (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie) Epicondylus lateralis humeri, Klassifikation nach ICD-10 M79.1

    .. Epicondylitis (auch Epikondylopathie) sind schmerzhafte Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms, die an den beiden Knochenvorsprüngen oberhalb des Gelenkknorrens (Epikondylen) am distalen Teil des Oberarmknochens entspringen. Die Erkrankung wird der Gruppe der Enthesiopathien (Sehnenansatzerkrankungen) zugeordnet. Es gibt zwei Formen:
    1. Epicondylitis radialis humeri (auch Tennisellenbogen): am äußeren Epikondylus des Oberarmknochens (Strecker des Handgelenks und der Finger).
    2. Epicondylitis ulnaris humeri (auch Golferellenbogen): am inneren Epikondylus des Oberarmknochens (Beuger des Handgelenks und der Finger).

    .. o.k., soviel dazu ..

    .. was kann ich tun?: schonen und entzündungshemmende Therapie in der ersten Stufe (gut sind ca. 3 Wochen Schonzeit, mit Diclo 100mg/zur Nacht, damit die Entzündungsreaktion heruntergefahren wird wenn der Arm Nachts ruht, auf den Magen achten, bei Magenschmerzen sofort aufhören ) ..

    .. vorsichtiges Muskelaufbautraining (z.B. mit einem Unterarmtrainer - ca. 5€ in jedem Sportgeschäft) ..

    .. wenns nicht klappt, nochmal melden ..

    Gruß MenJen

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  • TSCH
    hat ein Thema erstellt Frage Tennisarm?.

    Tennisarm?

    Guten Morgen liebe Mitleser(innen),

    jetzt hat es mich mit meinen 45 Lenzen wohl doch erwischt.
    In letzter Zeit (spiele eher selten, d.h. 1-2x pro Woche) habe ich noch während des Spieles Schmerzen im rechten Ellenbogen (spiele mit rechts ;-).

    Mein Schläger ist ein Head Instinct (Liquid Metal) mit einer Polyester-Seite drauf. Bin der Meinung, daß ich die Probleme erst mit dem Wechsel auf den Head-Schläger habe. Davor habe ich immer Dunlop gespielt, bin aber mit dem Head-Schläger besser im Spiel klargekommen.

    Wie genau definiert sich der Tennisarm und was kann ich nun dagegen tun, bevor es schlimmer wird?

    DANKE für Eure Beiträge.


    lG

    TSCH
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