Saitentest Solinco Mach-10

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  • rainertscharke
    antwortet
    Hallo,

    ich bin jetzt auch endlich durch mit dem Saitentest. Ich wollte bis zum Reissen der Saite testen, was mir auch gelungen ist. Interessanterweise ist mir dann eine Quersaite gerissen, was ja schon ungewöhnlich ist. Ich kann der Saite also eine sehr gute Haltbarkeit attestieren.

    Besaitet habe ich sie am 5.5. auf meiner elektronischen Maschine mit einer Besaitungshärte von 20/19 mit mittlerer Zuggeschwindigkeit und Knotenfunktion auf meinem heiss geliebten Head Graphene 360 + Prestige Mid. Beim Besaiten sind die Kanten der Saite spürbar, das Saitenmaterial an sich fand ich eher glatt. In den letzten Jahren habe ich aufgrund meines fortgeschrittenen Alters von mittlerweile 48 Jahren verschiedene Hybrid-Kombinationen mit der Multi längs gespielt, da diese Kombination meines Erachtens am besten zu meinem Schläger passt. Trotzdem sind mir durch meine Teilnahme an diversen Saitentests sehr viele monofile Saiten bekannt. Mein Favorit von Solinco ist die Tour Bite, die ich sogar mal im extrem dünnen Durchmesser von 1,05 testen durfte. Für mich ist die Tour Bite immer noch DIE Referenz im Bereich der kantigen Polys. Spätere Entwicklungen von Solinco wie die Hyper-G kommen für mich vom Power-Kontroll-Verhältnis nicht an die Tour Bite heran. Trotzdem verstehe ich, dass sie für eine breitere Zielgruppe entwickelt wurden als die Tour Bite.

    Am Anfang fand ich, dass die Saite gut in den Ball greift und entsprechend Spin und Kontrolle generiert. Die Armschonung fand ich über den gesamten Testzeitraum gut. Ich hatte keinerlei Beschwerden. Ich muss mich beim Spielgefühl aber Howy anschliessen, der ja schon geschrieben hat, dass sich die Saite an manchen Tagen dumpf und tot anfühlt. Dann hatte ich das Gefühl, auch überhaupt keine Länge in meine Schläge zu kriegen. Bei mir hatte es auch nichts mit der Geschwindigkeit der Zuschlagbewegung zu tun, da ich dann auch versucht habe, das Tempo zu variieren. An "guten" Tagen fand ich, dass die Saite gut in den Ball greift und Spin annimmt, eine so gute Längenkontrolle wie bei der Tour Bite habe ich allerdings nie gehabt. Bei den Volleys hat mir etwas die Kontrolle gefehlt, und bei den Aufschlägen fand ich die Spinannahme durchgehend gering. Aufgrund der guten Armschonung und langen Haltbarkeit sehe ich aber schon eine gewisse Zielgruppe für diese Saite. Für ambitionierte Seniorenspieler könnte es eine Alternative sein.

    Vielen Dank für die Bereitstellung der Saite!

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  • howy
    antwortet
    Hallo,
    sorry für das späte Feedback. Nach langer Pause, musste ich mich wieder fit spielen.
    Gespielt habe ich die Saite auf dem Wilson Pro Staff 95S Tennisschläger mit 23/22.
    Am Anfang tat ich mich sehr schwer mit der Saite, da bei nicht so schneller Zuschlagbewegung empfand ich die Saite als "tot" - wenig Power und Gefühl.
    Jetzt da ich wieder einigermaßen "normal" unterwegs bin und wieder mehr kloppen kann, konnte ich der Saite einiges abgewinnen.
    Power ist ordentlich und ich kann die Bälle angemessen beschleunigen.
    Spielgefühl ist etwas dumpf und die Saite empfinde ich eher starr.
    Spinannahme is ordentlich.
    Armschonung fällt ein wenig ab, wäre auf Dauer nichts für mich "Softie".
    Parallel dazu habe ich die Signum Pro Firestorm, welche ähnliche Spieleigenschaft hat, dafür bei mir softer rüberkommt.
    In meinen Augen nicht unbedingt ein Saite für Jedermann, aber es wird sicherlich Abnehmer geben.

    Vielen Dank für die Testmöglichkeit!

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  • pgabor
    antwortet
    Hi!
    hier meine Erfahrung mit dem Testset.
    Besaitet wurde auf einer Babolat VS 3502 mit 23,5/22,5 im ProKennex Q+ Tour. Spiele bei Herren/Herren30 mit einer LK13 und habe vorige Saison viele Saiten getestet auf der Suche nach einer komfortablen, spinfreundlichen Saite. Es wurde am Ende die Kirschbaum Xplosive Speed 1,28mm, die ebenfalls ein leicht 5-kantiges Profil hat und flexibel sein soll. Im Prinzip versprechen beide Saiten die gleichen Spieleigenschaften deswegen wurde mit derselben Spannung besaitet.

    Beim ersten Spielen war mir die Mach10 jedoch viel zu hart und unflexibel und ich hatte Probleme die Bälle konstant über die T-Linie hinaus zu schlagen. Hab den Test dann auf einen wärmeren Tag verschoben und erstmal einige Wochen beseite gelegt. Mit frischen Bällen, sonnigem Wetter und etwas Spannungsverlust spielte sie sich dann wesentlich angenehmer. Sie bietet sehr gute Kontrolle und gut dosierbaren Spin, jedoch habe ich in den ersten Stunden etwas die Power vermisst die ich von der xplosive Speed gewohnt bin. Nachdem die Saite eingespielt war (ca. 2h) konnte sie auch sehr gut power generieren ohne Kontrollverlust. Die Elastizität der Saite konnte man dann auch besser spüren. Wenn ich mir die Saite nochmal aufziehen würde, dann wohl mit 1-2 Kg weniger als mit meiner Standardsaite. Sie gibt einem nicht wirklich viel Feedback was mir aber auch nicht wichtig ist. Die Haltbarkeit ist super, nach ca. 10h spielen hat sie schon starke Einkerbungen aber lässt sich immernoch gut spielen. Alles in allem eine solide, angenehm zu spielende Saite. Obwohl beide Saiten sich tatsächlich ziemlich ähnlich spielen werde ich bei der Kirschbaum Saite bleiben da sie von Beginn an flexibel ist und Power liefert, und nicht erst eingespielt werden muss.

    Besaitungsprozess: 9/10
    Power: 7/10
    Kontrolle: 9/10
    Spin: 8/10
    Komfort: 7/10
    Gefühl: 5/10

    Vielen Dank für die Möglichkeit diese Saite zu testen!

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  • hansjuergen
    antwortet
    Kurz zu mir. Ich bin 61 und spiele seit über 50 Jahren Tennis. Ich spiele nur Verbandsrunde und habe LK 18,2.
    Im Winter spiele ich mit einer Multifilamentsaite (Babolat XCEL ) auf einem Wilson Blade 104 mit 18 x 19 Saiten.
    Im Sommer nehme ich ein softe Polyestersaite (Kirschbaum Pro Line Evolution ).
    Ich bespanne jeweils mit 23 / 22 kg auf einer Maschine von Stringway.

    Das Besaiten war problemlos. Die Mach 10 spielt sich sehr angenehm. Sie fühlt sich soft an und hat ordentlich Power.
    Am Anfang hat man wegen des leichten Profils einen Unterschied zur runden Kirschbaum Pro Line Evolution gespürt.
    Die Saite hat mehr in den Ball gegriffen und dadurch mehr Spin mitgegeben. Das war ab etwa 3 Stunden nicht mehr der Fall.
    Ab da habe ich keinen Unterschied mehr zur Kirschbaum Saite gefühlt.
    Wenn man nach diesen 3 Stunden mit den Fingerspitzen über die Saiten gestrichen ist, hat man gespürt, dass die Kanten im mittleren Bereich des Schlägers nicht mehr so scharf wie im Randbereich sind.
    Kann das mit der Abnutzung der Kanten der Saiten jemand bestätigen?
    Die Saite hat etwa 20 Stunden gehalten.

    Was ist mein Fazit? Die Mach 10 ist eine sehr gute Saite und auch für ältere Spieler geeignet, weil armschonend und viel Power. Die Kontrolle ist auch gut.
    Die schnelle Abnutzung der Kanten und die damit einhergehende Änderung des Gefühls stört etwas.
    Ein großer Unterschied zur Kirschbaum Pro Line Evolution besteht nicht.

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  • Mr. Hubsi
    antwortet
    War ein klassischer Fall von „Maschine auf lbs voreingestellt“ – gelandet bin ich bei 53 lbs durch die Favoritentaste. Nicht das ich einen Unterschied von einem Zehntel überhaupt merke...

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  • fritzhimself
    antwortet
    Zitat von Mr. Hubsi
    ,,,,Ursprünglich hatte ich mit 24,1 kg für die Halle auf Teppich bespannt.
    Wow - darf man fragen, warum mit komma_1?

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  • _tennistim_
    antwortet
    Hallo zusammen,

    zunächst einmal ein großes Dankeschön für die Möglichkeit, die Saite zu testen!


    Ich habe sie mit 24/23 kg auf einem älteren Pure Drive aufgespannt. Passt zumindest farblich schon mal super

    Mein Eindruck: Positiv aufgefallen sind mir vor allem der hervorragende Spin und das angenehme, komfortable Feedback der Saite. Die Bälle fliegen mit ordentlich Power und Tiefe über das Netz, und auch beim Aufschlag konnte mich die Saite voll überzeugen. Die Volleys waren solide, aber nichts Außergewöhnliches.


    Für den Rest der Saison bleibt der Schläger zunächst als Backup und Trainingsschläger in meiner Tasche. Nach der Saison werde ich erneut testen, und wenn mich die Saite weiterhin überzeugt, könnte ein Wechsel anstehen.
    Zuletzt geändert von _tennistim_; 16.05.2025, 20:12.

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  • Mr. Hubsi
    antwortet
    Moin zusammen,

    erstmal vielen Dank für die Chance, die Saite zu testen!

    Kurz zu meinem Setup:
    Ich spiele den Head Gravity Tour, viel Spin, eher von der Grundlinie unterwegs. Der Tour bringt im Vergleich zum Pro etwas mehr Power mit und hat ein sehr offenes Saitenbild – was Vorteile, aber auch ein paar Nachteile mit sich bringt.
    Zum Beispiel verschleißen viele Saiten bei mir relativ schnell. Schon nach ein paar Sätzen verlieren sie spürbar an Spannung, und Einkerbungen zeigen sich früh.

    Deshalb bin ich gerade auf der Suche nach einer neuen Stammsaite – und da kam der Test der Mach 10 genau richtig.

    Erster Eindruck:
    Die Mach 10 ist aktuell klar unter meinen Favoriten. Ich spiele eigentlich lieber runde Saiten, aber hier passt’s: kein übertriebener Biss, der Launch-Angle bleibt moderat – gefällt mir gut.
    Spannungsstabilität: richtig stark. Haltbarkeit: auch sehr ordentlich.

    Spin nimmt sie super an, gerade Kick-Aufschläge kommen schön hoch. Von hinten lässt sich gut Druck machen, und Sliceschläge graben sich schön in den Sand.

    Bespannung & Anpassung:
    Ursprünglich hatte ich mit 24,1 kg für die Halle auf Teppich bespannt. Auf Sand war das aber zu hart – vor allem auf den aktuell noch sehr langsamen Plätzen. Mit 23 kg war’s dann deutlich besser: spürbar mehr Komfort, mehr Druck, Spin sowieso da.

    Einziger Kritikpunkt:
    Beim Touch fehlt mir etwas das direkte Feedback. Nicht schlecht – aber im Vergleich zu Naturdarm/Poly oder z. B. Head Hawk Touch doch etwas weniger Gefühl in feineren Situationen.

    Fazit (bisher):
    Sehr starke Allround-Saite mit Fokus auf Kontrolle, Spin und Stabilität. Touch nicht ganz auf Top-Niveau – aber insgesamt sehr überzeugend.

    Ich werde noch die anderen Solinco-Saiten testen (Hyper-G, Hyper-G Soft, Confidential) und dann ein Vergleichs-Fazit nachschieben.

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  • RogerFanSC
    antwortet
    Hallo,

    da ich meine Spielstärke als nicht ausreichend für ein allgemein brauchbares Testergebnis hielt (das war vorab aber mit Martin abgesprochen!) gab ich das Testset an einen Ü70 Vereinskameraden weiter, der auch Tennistraining gibt und aktuell LK15,5 hat.

    Sein Bericht:
    ---
    Meine Erfahrungen mit der Solinco Mach-10
    Ich habe einen neuen Schläger, den Head TI S6, mit der Mach-10 besaitet, und zwar mit 24kg längs, 23 quer. Sie ließ sich recht gut besaiten und wirkt elastisch.
    Ich habe sie zunächst mit einem Dämpfer gespielt. Die Beschleunigung war sehr gut, und die Präzision bzw. Kontrolle auch recht gut. Allerdings störte mich das starke "Singen" der Saite. Nachdem ich noch einen zweiten Dämpfer ganz oben eingeklemmt habe, war dieses Singen deutlich reduziert.
    Den mir sonst von meiner Stammsaite, der Signum Pro Xperience, gewohnten Touch habe ich auch vermisst.
    Insofern hat mich die Saite für mein Spiel nicht überzeugt. Auch einige befreundete Spieler konnten sich nicht für diese Saite begeistern.
    ---
    Im Gespräch Anfang der Woche nach seinen ersten Tests hatte der Vereinskamerad auch noch erwähnt, dass er vom Spin angetan war, den er mit der Saite erzeugt hatte. Warum er es in seinem finalen Review nicht mehr erwähnt weiß ich nicht, vermutlich vergessen.
    ​Ich selbst habe nur ein paar Minuten mit seinem Schläger an der Ballwand gespielt, mehr war gesundheitlich leider nicht drin. Da ich aber seinen Schläger so gar nicht kenne traue ich mir da auch nicht zu ein eigenes Urteil abzugeben - außer:
    a. farblich gefällt sie mir,
    b. ich habe den zweiten Dämpfer wieder raus gemacht und fand den Sound nicht so schlimm und
    c. wie üblich: die Fehler lagen eher an dem, was sich am Griff festhält und nicht an Schläger oder Saite ;-)

    Danke an Martin für das Testset.

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  • wallisan
    antwortet
    Hallo zusammen

    So hier mein Feedback zur Solinco Mach.
    Habe sie auch einer Head Maschine TE3600 bespannt mit 21/20 auf meinen Yoney Ezone 100.

    Das fazit ist sehr positiv. Die Saiten spielt sich knackig nimmt gut den Spin mit und da kommt richtig was an geschwindigkeit raus.
    Was leider etwas fehlt ist das Feedback der Saite ich würde eine dünnere Version nehmen in 1,20 oder 1,18.
    Saite ist stabil und haltbar zumindest nach ca 6 Stunden gespielt.
    Ich spiele sont eine Sonlico hyper G soft oder eine MSV Focus Hex Soft

    Auch ich wollte mich bei Martin bedanken die tolle Saite zu testen.
    Für mich eine absolute Empfehlung

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  • innuendo13
    antwortet
    Moin Moin,
    mein Testergebnis:

    Bespannt mit 21/20 kg auf einer Gamma Hebelarmmaschine, da die Empfehlung von Martin gleich oder 1-2 kg weniger war. Normal spiele ich 22/21 kg. DT-Wert nach dem Bespannen 35 N/mm2. Beim Bespannen keine Probleme oder Besonderheiten.
    Gespielt in der Halle (Teppichboden ohne Granulat), Dunlop Bälle, 1 Stunde und dann etwa 15 Min im Doppel gespielt.

    Mein Spiel/Schläger: Grundlinienspieler, der auch mal ans Netz geht, wenn sich die Möglichkeit bietet. Rückhand einhändig, ich spiele mit etwas Spin. Schläger. Yonex Vcore 98, Stammbesaitung: Tourna Big Hitter silver 7 längs, Head Velocity MLT (1,25mm) quer.

    Mein Testergebnis:
    Haltbarkeit: keine Aussage, da nur 2 mal für eine Stunde bzw. 15 Minuten gespielt
    Power: gute aber keine sehr außergewöhnliche Power
    Kontrolle: gute Kontrolle, habe eigentlich keinen Ball ins aus gesetzt. Volley´s ließen sich gut setzen.
    Gefühl: Rückmeldung war ok, aber auch nicht außergewöhnlich
    Armschonung: ich hatte im ersten Spiel (Doppel) nach 45 Minuten Schmerzen in der Schulter. Im 2. Spiel hatte ich schon während des Warmspielens den Schläger nach 15 Minuten gewechselt, da wieder Schmerzen in der Schulter auftraten.
    Spin: für mich wie viele andere Poly. Probleme hatte ich etwas mit dem Kick-Aufschlag, ich bekam nicht so vieeeel Drall auf den Ball. Slice dagegen war kein Problem.
    Spannungsstabilität: keine Aussage möglich

    Fazit:
    ich konnte die Mach-10 nur relativ kurz spielen, da wiederholt Schmerzen in der Schulter auftraten. Kann natürlich daran liegen, dass ich seit Jahren immer Hybrid mit eine Multi quer (22/21 kg)spiele. Ansonsten ist die Mach-10 eine Poly, die weder große Stärken oder Schwächen hat. Sie wäre aber für mich nicht die 1. Wahl, wenn ich eine reine Poly-Besaitung spielen würde.

    Danke an Martin für die Möglichkeit zum Testen.

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  • Mitch
    antwortet
    Hallo zusammen,
    ich habe die Solinco Mach 10 jetzt ca. 4 Stunden auf meinem Yonex Ezone 98 getestet. Zurzeit spiele ich die Solinco Hyper-G 24/23 kg.Bespannt habe ich die Mach 10 auch mit 24/23kg. Beim bespannen fühlte sich die Saite eher rund an anstatt wie angegeben eckig

    Die Mach 10 fühlt sich ähnlich an wie die Yonex Poly Tour Pro, bietet aber etwas mehr Spin. Insgesamt würde ich sagen, die Saite liegt irgendwo zwischen der Poly Tour Pro und der Hyper-G – sehr komfortabel, mit ordentlichem Spinpotenzial, aber meiner Meinung nach nicht ganz so bissig wie die Hyper-G.

    Comfort ist sehr gut, mehr Power konnte ich nicht feststellen, das Spielgefühl ist recht gedämpft, Spannung ist noch immer gut

    Ich werde sie noch etwas weiter testen, aber ein Wechsel kommt für mich eher nicht in Frage

    Lg Mitch
    Zuletzt geändert von Mitch; 22.04.2025, 08:53.

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  • fritzhimself
    antwortet
    Servus Herby, schöner Bericht - nur sehr schwer zu lesen, da in einer "Wurscht" geschrieben.
    Vielleicht könntest du bei nächsten Post einige Absätze einfügen?
    BTW - welche Spielstärke und Alter muss ich mir vorstellen, damit ich deinen Text in etwa einordnen kann.
    Von dieser Saite hört man bislang nur Gutes - bin schon auf dein Update gespannt.
    Weiter so.

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  • Herby
    antwortet
    So....hier ist "Herby", habe erst 3,5St. mit der Saite gespielt, sicherlich kommt noch ein Update von mir, hier aber die ersten Gedanken.
    Ich spiele den leichten Babolat Pure Drive Team (285gr.), daher die Saite auch nur mit 22kg drauf, zu hart auf 'nem leichten Schläger macht wenig Sinn. Da ich schnell einen Tennisarm bekomme, bin ich vor 2 Jahren von der Hyper G erst zur Hyper G Soft "gegangen" und dann zur Yonex Poly Tour Pro und zur gelben Head Lynx. Letztere Saiten sind voll ok und lassen den Arm schmerzfrei. Nun, da ich aber die Hyper G seinerzeit gern mochte, wollt ich diese Mach 10 unbedingt testen, da man im Vorfeld laß, schön angenehm am Arm, dennoch typische Solinco Hyper und Confidential Eigenschsften, musste ich testen.
    Nun....meine Lynx immer mit 22kg, also diese in 1,25 auch mit 22kg. Erste Schläge am Netz sehr schön, ich spürte den Ball gut, kein Brett, Ball ging dahin, wo ich wollte.
    Dann zur Grundlinie. Fühlte sich fester an als die Lynx, war ja auch klar, aber keineswegs so wie die normale Hyper G oder die Confidential...Ball sank hier auch mehr ins Saitenbett ein....fühlte sich überraschend gut an, ging gut kontrolliert aus dem Schläger, aber dennoch "solinco-untypisch" mit wirklich gutem Speed....ich war überrascht.
    Ich gebe zu, ich teste sehr viel, zuviel, oft lege ich 'nen Schläger schnell wieder weg mit ner neuen Saite.....es kommt vor, nach 30min....einfach, wenn's kein Spaß macht, gebe dann 'ner Saite ungern über Stunden die Chance, besser zu werden.....zwar unwirtschaftlich, aber ist nunmal so.
    Alles "das" war hier nicht der Fall.....ich merkte schnell, da war was, es fing an zu gefallen....., anders als mit der Lynx oder der Yonex, etwas fester...aber kontrolliert, gut, nichts tat weh', Power war da..... und um so länger ich spielte, konnte ich mein Spiel mehr und mehr der Saite anpassen.
    Das war so die erste Stunde, ich hab' nicht gegen 'nen sehr guten Mann gespielt, einfach paar Bälle ne Stunde auf 'nem weichen, im April grad geöffneten Platz geschlagen. Nichts tat weh', sehr schön die erste Stunde, erinnerte mich stark an die Hyper G Soft 1.25, aber....subjektiv gesehen, besser...so hätte ich mir damals die Hyper G Soft gewünscht.
    Heute dann in die Halle, da Wetter zu schlecht. Über 2 Stunden gespielt, diesmal schon höhere Gangart, auch mit Aufschlag. Auch heute nicht einmal frustriert den Schläger gewechselt, nur den Schläger mit dieser Saite gespielt, bisschen mit der Rückhand gestruggelt, aber das war ich, nicht die Saite, denk ich. Der Slice geht top flach aus dem Saitenbett, Spin ist auch gut, auch besser als bei der Hyper G Soft (immer mein subjektives Empfinden), trotz hartem Schlagens weiter nicht unangenehm....echt überraschend. Ich sagte noch zu meinem Gegenüber, ich will jetzt nicht euphorisch werden, ich hab' schon oft gedacht, den heiligen Gral gefunden zu haben....nun warten wir mal ab, hab' grad erst die 3 Stunden-Marke geknackt. Mir fiel auch auch, wenn man den Ball top trifft im Sweet-Spot, dann geht die Kugel wirklich ab, also, wenn man diese 'Macht' beherrscht, hat man da echt ne Waffe. Auch sehr positiv, Spin-Schläge gehen genauso gut, wie flache Schläge wie'n Strahl quasi.....gefiel mir auch gut. Auch nochmal nachgemessen jetzt nach den ersten Stunden....hält Spannung gut, besser als die Lynx und die PTP. Scheint mir ne moderne angenehme Saite zu sein, gute Spannungserhaltung.....bisher kann ich noch nichts Negatives sagen....warten wir ab....ganz kurz kam mir der Gedanke: hhhmmm, soll ich für die Saison wechseln.....aber warten wir ab. So hätte ich mir damals die Hyper G Soft gewünscht, wo ich von der Hyper G wegging. Viell. sollte mein Besaiter diese Saite in sein Programm aufnehmen als sozusagen bessere Hyper G Soft, lach. Na ja, alles subjektiv und mein Test geht weiter. Die nächsten Male werde ich gegen richtig gute Leute checken und dann auch sehen, wielang kann diese Saite dieses Niveau halten oder zerfällt die Magie nach 5-8 Stunden???? Bei der Lynx oder PTP war's immer so, die wurden zwar merklich weicher....aber nie spröde oder unkontrollierbar.....die konnte ich immer über 15 Stunden spielen, auch um die 19kg......was wird diese Saite "auf Strecke" bringen? Bisher war's echt positiv....so Richtung "bessere schnellere Hyper G Soft" oder man könnte auch sagen, so müsste sich ne Solinco Confidential Soft anfühlen, wenn es sie den gäbe. Farbe gefällt mir auch, so helleres blau...echt top im Pure Drive, aber so helleres blau geht ja in jedem Schläger. Das war's erstmal :-).
    Zuletzt geändert von Herby; 17.04.2025, 20:19.

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  • Einschlag
    antwortet
    Hallo!

    Erstmal vorab vielen Dank für die Gelegenheit die neue Solinco Mach-10 zu testen! Die Saite stand, nachdem ich sie im Netz entdeckte ganz oben auf meinem Wunschzettel. Entsprechend groß die Freude als ich sie vergangen Freitag aus meinem Briefkasten fischte.
    Gleich aufgezogen und rund 4 Stunden am Wochenende gespielt/gestestet.

    Spielveranlagung - offensiv (aggressiver Baseliner, variiere gerne mit Serve&Volley bzw. Chip&Charge), einhändige Rückhand
    Sportgerät - Head Prestige Pro (2020er Modell mit 315g 16x19)
    Stammsaite - Solinco Hyper G Soft 1,25 (Besaitungshärte 24,5/24,5kg, durchschnittliche Lebenserwartung ca. 10 Stunden).

    Die schicke, hellblaue Farbe scheint voll im Trend zu liegen und ich empfinde sie als sehr angenehm. Der Besaitungsvorgang war unauffällig/problemlos. Für einen direkten Vergleich mit meiner Stammsaite mit der gewohnten Härte.
    Von der Grundlinie spielt sich die Mach-10 mit einem sehr angenehmen, gedämpften Gefühl. Die Profilierung sorgt hierbei für gut Spin und eine ausreichende Kontrolle. Tatsächlich generiert sie dabei für mein Empfinden sogar noch ein bisschen mehr Power als die Hyper G.
    Aufschläge funktionieren gewohnt gut.
    Am Netz kam ich leider nicht so gut zurecht wie mit der der gewohnten Ausrüstung. Das etwas gedämpftere Gefühl und die zusätzlich Power haben mir leider die gewohnte Kontrolle genommen.
    In Sachen Haltbarkeit und Spannungsstabilität hat Sonlinco offensichtlich noch eine Schippe draufgelegt. Über die gespielten 2x2 Stunden konnte ich (gefühlt) keine nennenswerten Verluste ausfindig machen.

    Mein persönliches Fazit: Ein Wechsel von der Hyper G soft zur Mach-10 wird eher nicht stattfinden - ich hoffe Solinco kann damit leben ;-) .
    Eine klare Kaufempfehlung gibt’s trotzdem - sollte man man mal ausprobiert haben (insbesondere wenn man etwas defensiver unterwegs ist).


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