Dunlop FX 500 grifflastiger machen: wie ist die erwartbare Veränderung?

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  • Willsnomawissn
    Benutzer
    • 20.05.2026
    • 48

    #1

    Dunlop FX 500 grifflastiger machen: wie ist die erwartbare Veränderung?

    Hi zusammen,
    vor wenigen Wochen habe ich ja zwei Dunlop FX 500 geholt.
    Grundsätzlich bin ich mit dem Schläger sehr zufrieden.
    Allerdings habe ich den Eindruck, dass er mir, obwohl die Specs das nicht hergeben, auf Dauer etwas zu kopflastig ist.
    Gestern und vorgestern bspw haben wir jeweils ca 2 1/2 Stunden gespielt und irgend wann hatte ich schon das Gefühl, dass mein Arm etwas müde wird.
    Habe auch den Eindruck, dass ich gerade bei schnellen Bällen auf die (einhändige) Rückhand, den Schläger oft nicht schnell genug in die richtige Schlagposition kriege.
    Bei dem Dunlop 700G, der ein gutes Stück leichter und grifflastiger ist, kann ich länger ermüdungsfrei spielen und auch etwas schneller reagieren.
    Auch habe ich den Eindruck, dass ich damit etwas mehr Topspin generieren kann, weil ich gefühlt den Schlägerkopf schneller beschleunigen kann.
    Allerdings fühlt sich der FX 500 insgesamt besser und komfortabler an.

    Jetzt habe ich gestern Abend ein wenig Gewicht in den Griff gebaut.
    Bleiband in Watte gewickelt (damit nichts klappert und rutscht) und fest in die 2 Hohlkammern des Griffes gestopft.
    Dann noch ein 10 Cent-Stück in den Butt-Cap.
    Insgesamt so um die 17 Gramm.
    Leider komme ich wohl erst am Sonntag wieder dazu, zu spielen.
    Trotzdem würden mich vorab Eure Einschätzungen und Meinungen zu der Modifikation hören, ob ich bspw einen deutlich spürbaren Effekt erwarten kann oder ob sich die Spieleigenschaften nur unwesentlich ändern.

    Vielen Dank schonmal für Eure Beiträge
  • howy
    Forenbewohner
    • 25.09.2001
    • 8367

    #2
    Der 500 hat eine 32er Balance, also eher grifflastig.
    Der 700 hat eine 34er Balance, also ausgewogen. Mit Bespannung dann kopflastig.
    Zuletzt geändert von howy; Gestern, 06:02.
    Gruss,
    Howy
    _____________________________________________
    Kleiner Rat am unteren Rand: "Benutze mal die Suchfunktion!"

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    • Willsnomawissn
      Benutzer
      • 20.05.2026
      • 48

      #3
      Ich dachte, je höher das Schwunggewicht, umso kopflastiger...?
      FX 500 (2023er Modell): 332gr
      700G: 305gr

      Also rein vom Gefühl her kommt mir der FX 500 schon spürbar kopflastiger vor...

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      • howy
        Forenbewohner
        • 25.09.2001
        • 8367

        #4
        Wie lastig hängt nur von der Balance ab.
        Gruss,
        Howy
        _____________________________________________
        Kleiner Rat am unteren Rand: "Benutze mal die Suchfunktion!"

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        • Willsnomawissn
          Benutzer
          • 20.05.2026
          • 48

          #5

          Laut www.racquetfinder.com hat der FX500 eine Balance von 4pts HL, der 700G 6pts HL.
          Wenn ich es richtig interpretiere und die KI nicht halluziniert, müsste dann der FX500 doch kopflastiger sein...
          Anders kann ich es mir nicht erklären, warum er weniger "wendig" ist, als der 700G.
          Klar, der FX 500 wiegt auch insgesamt mehr (bespannt 21 Gramm mehr als der 700G), aber ich vermute, dass es hauptsächlich an der Balance liegt.

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          • Willsnomawissn
            Benutzer
            • 20.05.2026
            • 48

            #6
            So, hier mein Erfahrungsbericht: hatte gestern die Gelegenheit, den Schläger zu testen.
            Haben ca 2 1/2 Stunden gespielt.
            Mein Arm war danach weniger müde, als zuvor mit dem unmodifizierten Schläger.
            Tatsächlich hatte ich anfangs etwas weniger Druck/Tempo auf den Bällen. Hier hat sich die Gewichtsverlagerung izum Griff hin durchaus bemerkbar gemacht.
            Das habe ich auf der Vorhandseite dadurch kompensiert, indem ich den Griff etwas weiter hinten hielt. Der Butt-Cap lag also etwas weiter in meiner Handfläche. So ähnlich, wie Borg früher den Schlägergriff gehalten hatte.
            Jetzt könnte man natürlich entgegnen, dass ich dadurch die Gewichtsverlagerung ja wieder kompensiere, weil ich den Schläger weiter hinten halte.
            Ja, das stimmt.
            Aber das habe ich bei der Vorhand gemacht, bei der ich auch beim nicht veränderten Schläger keine Probleme hatte.
            Bei der Rückhand habe ich den Griff so gehalten, wie sonst auch.
            Und hier hat mir die bessere Manövrierfähigkeit durch die Veränderung des Gewichts geholfen, den Schlag den einen Augenblick schneller vorzubereiten und sauberer zu treffen.
            Genauso, wie bei den Volleys. Hat alles flüssiger und sauberer geklappt.
            Also langer Rede kurzer Sinn: bei der (einhändigen) Rückhand hat es mir deutlich geholfen (bei leichtem Tempoverlust), bei Volleys ebenfalls.
            Dafür aber alles stabiler und sicherer.

            Bei Vorhand kein so großer Unterschied, Ballgeschwindigkeit konnte ich durch eine veränderte Griffhaltung anpassen.

            Insgesamt bin ich im direkten Vergleich mit dem modifizierten Racquet merklich besser zurecht gekommen, als mit dem nicht modifizierten.

            Als nächstes werde ich dann mit einer weicheren Bespannung experimentieren, um zu testen, wie weit ich damit die verringerte Kopflastigkeit ausgleichen kann.

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