Yonex Vore 100 Hybrid, aber wie bzw. was?

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  • fred_freeloader
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    #1

    Yonex Vore 100 Hybrid, aber wie bzw. was?

    Auf die Schnelle habe ich keine Antwort für mich gefunden. Yonex Vcore 100 (2026) - längs mit Solinco Tour Byte Soft, quer mit einem weicheren Co-Poly wie Head Lynx. Range vom Schläger ist 20-27kg, ich bespanne im Moment so mit 22/23 bin etwas unbeeindruckt vom Spin - va. beim Service. Ist natürlich alles Technikfrage - da gibts bei mir enorm viel Luft nach oben - aber ich wäre doch interessiert zu hören, was Ihr da so bespannt für den Vcore 100, wenn Ihr das Ziel habt Spin zu maxen. Damit zusammen hängt auch der Klassiker: Länges höher oder niedriger? Mein aktueller Stand ist der, dass Querseiten etwas weniger "Härte" aufweisen, weil sie ja schon verwoben bespannt werden. Darum dort etwas höher zum ausgleichen sozusagen. Aber wie gesagt: aktueller Stand des Irrtums...

    Alter: 50+, Spielstärke in CH R6 - relativ gut ausgebildet auf VH und BH, also im Prinzip kann ich den Spin schon erzeugen, aber Roger Federer heisse ich deswegen noch lange nicht. Also ein Element Komfort gehört mit dazu, aber sonst würde ich ja auch nicht eine weichere Copoly verbauen. Bespannen tue ich selber übrigens.

    Für Tipps zu Stringvarianten in Hybrid zwecks Spin bin ich sehr dankbar.
  • fritzhimself
    Forenbewohner
    • 01.02.2006
    • 5934

    #2
    Zitat von fred_freeloader
    Damit zusammen hängt auch der Klassiker: Länges höher oder niedriger? Mein aktueller Stand ist der, dass Querseiten etwas weniger "Härte" aufweisen, weil sie ja schon verwoben bespannt werden. Darum dort etwas höher zum ausgleichen sozusagen. Aber wie gesagt: aktueller Stand des Irrtums...
    Nun ja - dazu gibt es seeehr viele Beiträge.
    Es stimmt schon, dass die Quersaiten aufgrund der Verwebung, niemals das eingestellte Bespanngewicht von der linken Seite des Schlägerrahmens bis zur rechten Seite ident ist.
    Der Verlust beträgt bis zu 2kg (oder mehr).
    Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
    Der Irrglaube besagt, dass man dadurch die Quersaiten härter bespannen muss, um auf die angestrebten kg Anzahl zu kommen.
    Aus meiner Sicht wird dadurch der Schläger "verspannt" d.h. dass man den Rahmen in Wirklichkeit streckt.
    Der gesamte Prozess des Bespannens besteht in Wirklichkeit eh nur aus Verlusten - soll heißen, wenn du das eingestellte Gewicht 1:1 auf den Rahmen bringst, hast du ein Brett hoch³.
    Da beim Bespannen viel dynamische Kräfte auf den Rahmen wirken - z.B. wenn der Schläger nur die Längssaiten drin hat, wird der Rahmen um bis zu 6mm gestaucht . d.h. an der breitesten Stelle +6mm oder mehr, je nach Rahmensteifigkeit.
    Hier ein kleines Beispiel.
    Zuerst sieht man wie die Hängewaage das angespannte Gewicht hält und dann wie diese Hängewaage in einer Konstruktion hängt um anzuzeigen welcher Gewichtsverlust ( in diesem Fall links an dem Messgerät) ankommt.



    Wenn du also feststellst, dass hier Verformungen entstehen, so möchte man daher quer härter besaiten.
    Das ist in den meisten Fällen (bis auf die Ausnahmen eines 18/16er Saitenbildes) aber kontraproduktiv.
    Du solltest daher die Bespannhärte der Quersaiten auf deinen Rahmen so zustimmen, so dass in etwa die Verformung der Rahmenbreite ähnlich dem unbespannten Zustand entspricht.
    Das hängt aber wieder von den verwendeten Saiten, deiner Maschine und der Rahmensteifigkeit ab.
    Auf meiner constant-pull Head TE 3300 wäre das für den V-Core 100 so, dass ich quer (daumen-x-pi) einmal quer um 1,5 kg weniger einstellen würde.
    Nach dem Bespannen musst du den Rahmen neu vermessen und die vorher/nachher Messungen vergleichen.
    Wen sich die Verformungen um +/-1mm handelt so würde ich das als gelungen betrachten.

    Btw - ich hoffe, es erschreckt niemand, dass dieser Beitrag so früh gepostet wird.
    Aber da wo ich mich gerade aufhalte ist es beinahe 12h mittags.
    Schöne Grüße aus downunder.

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