Datensparsamkeit oder Nerd-Modus? Was schreibt ihr euch beim Besaiten auf?

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    #1

    Frage Datensparsamkeit oder Nerd-Modus? Was schreibt ihr euch beim Besaiten auf?

    Hallo zusammen,

    ich besaite jetzt schon eine ganze Weile (sowohl für mich als auch für Mannschaftskollegen und Kunden im Verein) und stehe gerade vor einer organisatorischen Frage, die mich umtreibt.

    Aktuell merke ich einfach, dass mein bisheriges System an seine Grenzen stößt. Ich habe eine Mischung aus einem physischen Notizbuch neben der Maschine und einer Excel-Tabelle, die ich unregelmäßig pflege.

    Oft läuft es so ab: Ein Spieler kommt und sagt: „Mach mir das gleiche drauf wie beim letzten Mal – aber vielleicht einen Tick weicher, der Arm hat etwas gezwickt.“ Und ich stehe da und suche erst mal in meinen Notizen, was genau „beim letzten Mal“ (und vor allem mit wie viel Kilo) eigentlich war.

    Mich würde total interessieren, wie ihr das im Alltag handhabt – egal ob als Hobby-Bespanner oder im größeren Stil:
    • Welches System nutzt ihr? Ganz klassisch Zettel/Karteikarten, Excel-Tabellen, WhatsApp-Verlauf mit den Kunden oder gibt es eine spezielle Software, die ihr empfehlen könnt?
    • Welche Daten dokumentiert ihr standardmäßig? (Nur Saite & Gewicht? Oder auch DT-Wert nach dem Besaiten, Schlägertyp, Datum der letzten Bespannung?)
    • Was nervt euch an eurer aktuellen Lösung am meisten?

    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Workflows. Man lernt ja nie aus!

    Viele Grüße

    Jens
  • Einschlag
    Postmaster
    • 03.08.2023
    • 164

    #2
    Moin,

    mir persönlich reicht ein Schmierzettel mit Name, Schläger, Saite, Härte/Gewicht. Gut allerdings besaite ich auch nicht gewerblich sondern lediglich im Familien- und engen Freundeskreis.

    Gibt Besaiter, die extra Aufkleber für den Schläger anfertigen. Kann natürlich passieren, dass die wieder runtergefummelt werden (wäre das Erste was ich mache wenn mir jemand was auf meine Schläger klebt…) oder nicht mehr aktuell sind und derjenige „fremdgegangen“ ist und jetzt was anderes spielt. Manche sehen die Aufkleber als Kundenservice oder „professionelles“ Auftreten; ich sehe kaum Nutzen und unnötige Mehrarbeit.

    Im größeren Stil würde ich es davon abhängig machen was Finanzamt bzw. ggf. Steuerberater von mir wollen. Bei handgeschriebenen Belegen/Quittungen wäre ich sofort bei einem analogen Adress-/Telefonbuch oder Karteikasten. Schön alphabetisch sortiert, schnell griffbereit (muss nicht irgendwas hochfahren, abspeichern usw. ). In Deinem Fall reicht das vermutlich und die Exceltabelle parallel ist, da nicht gepflegt ziemlich überflüssig.
    Solltest Du in der Verlegenheit sein Rechnungsbelege zu erstellen ist vermutlich eine einfache „Datenbank“ mit Excel in Kombination mit einem passenden Worddokument als Rechnungsbeleg (zum Ausdrucken oder Versand als pdf per Mail) die einfachste Lösung. Oder man greift tiefer in die Tasche und kauft sich eine entsprechende Software /„Warenwirtschaft“ - was in der geringen Dimension auf dem Markt ist und brauchbar weiß ich leider nicht.

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