Kennt jemand die Grapplesnake Saiten?

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  • bicmic
    antwortet
    @ GOAT
    das hat ja alles nichts mehr mit dem eigtl. Threat zu tun,

    Die RacquetTune App misst in keinem Fall, auch wenn der Stringfaktor exakt mit euren Berechnungen und Schieblehre Messungen stimmt, den wirklichen/realen DT-Wert. Genauso wie das ERT300 dies nicht zustande bringt.
    Bei beiden Geräte wird niemals der reale DT-Wert angezeigt!!!

    aber es interessiert mich jetzt schon woher du diese grundlegende Erkenntnis hast?

    Etwa aus den Videos von Oliver Edelmeier?
    Bei dem fast gleicher Wortlaut deines Kommentars liegt das ziemlich nahe. Wenn das deine Referenzquelle ist, Prost Mahlzeit.

    Die Theorie die hinter der RT App steht, ermöglicht über die Frequenzmessung genaue Messungen der aufgebrachten Spannung der Besaitung. Dies ist immer in Abhängigkeit der einzelnen Faktoren und deren exakter Bestimmung zu sehen. Da ich selber verschiedene experimentelle Versuche mit mechanischen und elektronischen Meßaufbauen im Labor gemacht habe, kann ich deiner pauschalen Aussage nicht zustimmen.
    Zuletzt geändert von bicmic; 25.01.2018, 16:23.

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  • GOAT
    antwortet
    Bei aller Liebe zum Detail, wird es jetzt aber schon zu extrem mit Kantenlängen, Querschnitten, Flächeninhalten um dann noch mit der Schieblehre vor und nach dem Bespannen den Unterschied des Durchmesser zu überprüfen!?!?
    Die RacquetTune App misst in keinem Fall, auch wenn der Stringfaktor exakt mit euren Berechnungen und Schieblehre Messungen stimmt, den wirklichen/realen DT-Wert. Genauso wie das ERT300 dies nicht zustande bringt.
    Bei beiden Geräte wird niemals der reale DT-Wert angezeigt!!!
    Diese beiden Prüfmöglichkeiten dienen nur dazu, dass Ergebnis einer Besaitung zu veranschaulichen und replizierbar zu machen.
    Soll überspitzt heißen, wenn ich zwei Schläger bspw. mit 21 kg Längs und Quer mit der gleichen Saite bespanne und aufgrund des falschen Stringfaktors wird bei der App immer ein DT-Wert von 43 angezeigt, ist das auch in Ordnung. Solange das bei gleichen Schläger, Besaitungshärte und Saite immer und immer wieder angezeigt wird.
    Den realen Wert wird die App sowieso nicht anzeigen. Also ist es egal ob jedesmal eine 35 eine 40 oder 43 angezeigt wird.

    Viele Grüße
    GOAT

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  • bicmic
    antwortet
    Hallo Macker....
    kein Denkfehler bei dir, ist so wie du es beschreibst.
    Bei quadratischen Saiten gibt der Hersteller als "Durchmesser" meist die Kantenlänge des quadratischen Querschnitts an. Am besten mißt man mit der Schieblehre oder der Micrometerschraube nach und lässt das Maß dann in die Berechnung einfließen.
    Eine weitere Ungenauigkeit ist, dass sich die Saite unter Spannung ja längt und der Durchmesser hierdurch eigtl. geringfügig kleiner wird. Wenn man vor dem Bespannen und nach dem Bespannen den Durchmesser mißt, kann man das auch einfliessen lassen und den Springfaktor entsprechend prozentual korrigieren.

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  • MackervomAcker
    antwortet
    Zitat von bicmic
    Das Volumen einer quaratischen Saite ist deutlich höher als das einer runden Saite.
    Deine Ausführungen sind absolut logisch und verständlich.
    Aber wird denn der Durchmesser einer beispielsweise quadratischen Saite entlang der Kantenlänge gemessen?
    Dann hättest du recht, denn die runde Saite wäre sozusagen der Inkreis dieses Quadrat und der Flächeninhalt des Quadrates größer.
    Wenn aber der Durchmesser entlang der Diagonalen gemessen wird, müsste doch die gedachte runde Saite der Umkreis des Vierecks sein und der Flächeninhalt dementsprechend größer als der des Quadrats.

    Oder hab ich da irgendwo einen Denkfehler?

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  • Sven81
    antwortet
    Zitat von bicmic
    ... ich dachte, ich hätte es hiermit schon hinreichend beschrieben.

    also jetzt einmal für deine Gewichtsangabe 1.76 (stringfactor) bei entsprechendem string diameter, müsstest du für eine quadratische Saite bei gleichem string diameter ca. 2.24 als stringfactor eintragen, um auf das richtige Messergebnis zu kommen.
    Mathe und Physik waren nicht meine Lieblingsfächer. Danke für die Hilfe.

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  • bicmic
    antwortet
    ..... , aber wie setzt man das in der Praxis um?
    ... ich dachte, ich hätte es hiermit schon hinreichend beschrieben.
    Hierzu muß das Verhältnis der unterschiedlichen Flächeninhalte der entsprechenden Saitenformen rund, quadratisch, sechseckig berücksichtigt werden.
    also jetzt einmal für deine Gewichtsangabe 1.76 (stringfactor) bei entsprechendem string diameter, müsstest du für eine quadratische Saite bei gleichem string diameter ca. 2.24 als stringfactor eintragen, um auf das richtige Messergebnis zu kommen.

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  • Sven81
    antwortet
    Zitat von bicmic
    @ Sven81



    Es verwundert mich nicht, dass die RT-App bei deinen Eingaben für den Stringfaktor diesen DT-Wert ausgibt. Ich hatte es schon häufiger erwähnt, dass Dinge gleicher Dichte mit der selben Frequenz schwingen und diese Tatsache von der App genutzt wird, um den DT-Wert zu messen. Die Dichte wird durch Volumen und Gewicht bestimmt. Die App kalkuliert mit dem Saitendurchmesser, also Radius zum Quadrat mal PI mal Saitenlänge als Volumen für den Stringfaktor. Das gilt nur für runde Durchmesser.
    Wenn du jetzt bei der quadratischen Saite nur die Saite von einem Meter Länge auswiegst, stimmt die Berechnung der App nicht mehr, da die Form deiner Saite für die Dichte als rund angenommen wird. Das Volumen einer quaratischen Saite ist deutlich höher als das einer runden Saite. Deshalb muss hier der gewogene Stringfaktor korrigiert werden. Hierzu muß das Verhältnis der unterschiedlichen Flächeninhalte der entsprechenden Saitenformen rund, quadratisch, sechseckig berücksichtigt werden. Dann gibt dir die App auch wieder den richtigen DT-Wert an.
    Klingt logisch, aber wie setzt man das in der Praxis um? Verhält sich dann ja bei einer Ultra Cable oder Rock n Power ebenso.

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  • bicmic
    antwortet
    @ Sven81

    Am Ende kam ein DT Wert von 31,1 nach 3 Stunden heraus. Deutlich niedriger als gedacht und gehofft Mal sehen wie sich das spielt.
    Es verwundert mich nicht, dass die RT-App bei deinen Eingaben für den Stringfaktor diesen DT-Wert ausgibt. Ich hatte es schon häufiger erwähnt, dass Dinge gleicher Dichte mit der selben Frequenz schwingen und diese Tatsache von der App genutzt wird, um den DT-Wert zu messen. Die Dichte wird durch Volumen und Gewicht bestimmt. Die App kalkuliert mit dem Saitendurchmesser, also Radius zum Quadrat mal PI mal Saitenlänge als Volumen für den Stringfaktor. Das gilt nur für runde Durchmesser.
    Wenn du jetzt bei der quadratischen Saite nur die Saite von einem Meter Länge auswiegst, stimmt die Berechnung der App nicht mehr, da die Form deiner Saite für die Dichte als rund angenommen wird. Das Volumen einer quaratischen Saite ist deutlich höher als das einer runden Saite. Deshalb muss hier der gewogene Stringfaktor korrigiert werden. Hierzu muß das Verhältnis der unterschiedlichen Flächeninhalte der entsprechenden Saitenformen rund, quadratisch, sechseckig berücksichtigt werden. Dann gibt dir die App auch wieder den richtigen DT-Wert an.

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  • Sven81
    antwortet
    Habe gestern die Cube Extra Sharp & Liquid aufgezogen. Auf einen Pure Drive mit 24/24. Danach habe ich mit Raquet Tune gemessen. Die Saiten musste ich erst mal selbst messen. Bei der Extra Sharp kam ein String Factor von 1,76 raus. Das ist vergleichbar mit der Ultra Cable. Kann also hinkommen. Die Liquid war 1,61 also nah an der Poly Tour Pro. Auch ähnlich.
    Sie scheinen also weicher zu sein, als ich beim Bespannen dachte.

    Am Ende kam ein DT Wert von 31,1 nach 3 Stunden heraus. Deutlich niedriger als gedacht und gehofft Mal sehen wie sich das spielt.

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  • stylztuner
    antwortet
    Nachdem ich gestern nochmal zwei Stunden mit der Saite hatte, (Cube pur; 23/22 auf Yonex DR 98) haben sich meine positiven Eindrücke bestätigt. Bereits beim einspielen im T-Feld hatte ich enorm guten Touch. Die Saite fühlt sich beim spielen überhapt nicht starr an. Von hinten dann gute Power bei ebenfalls guter kontrolle und echt viel Spin (was zu erwarten war).
    Zur Armschonung lässt sich sagen, dass ich auch nicht mehr Probleme hatte als mit meinen vorherigen Hybrid-Kombinationen (RPM Blast/Xcel od. MSV Focus Hex/ Head Rip Control). Wobei ich nicht den klassischen Tennisarm habe sondern das ganze bei mir eher muskulär ist. Also eher durch schlechtes Aufwärmen; "zu kalt schon zuviel Gas geben". Werde das im Auge behalten. Auf jeden Fall für eine Poly meiner Meinung nach ziemlich armschonend.
    Werde jetzt noch die Hybrid aus der Cube extra sharp und Liquid testen und mir dann wohl eine Rolle ordern (je nachdem was mir besser gefällt).
    Nach 4 Spielstunden noch keinerlei Einkerbungen. Einzig negativ ist mir das starke Verrutschen der Saiten aufgefallen. Evtl. weil ich mit Inverseur bespannt habe und die Quersaite nicht verdreht ist, sondern ziemlich plan auf der Längssaite aufliegt.

    Werde am Mittwoch nochmal spielen und dann meine Bewertung in der Bewertungs-DB abgeben. Dann auch nochmal mit Messung des Spannungsverlusts

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  • Sven81
    antwortet
    Das liest sich ja sehr vielversprechend. Ich hab jetzt noch die Tester von Cube, Cube Extra Sharp & Liquid zu Hause liegen. Werde dann heute mal bespannen und am Wochenende berichten.

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  • stylztuner
    antwortet
    Habe am Freitag das erste Mal mit der Cube spielen können. Zwei Stunden, davon eine Matchplay. Auf Teppich mit Granulat. Werde heute nochmal zwei Stunden spielen und dann berichten.

    Bin aber bisher auch sehr positiv überrascht.

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  • X-ONE
    antwortet
    Habe die Cube gestern auch getestet und bin sehr zufrieden und sehr überrascht.
    Habe sie als Längssaite mit Qeer X-One (ich weiss das etwas unlogisch da zu erwarten ist, dass die X-One von der Cube in kurzer Zeit durchschneidet; aber nicht liebe einfach die X-One) gespielt. Nach 2h ist die X-One noch in gutem Zustand (ähnlich wie bei HEXtreme die ich nochmalwerweise spiele und so 10-15h hält obwohl ich für meine 50y sehr harte Schläge habe).
    Die Cube fühlt sich sehr gut an.
    Sehr griffig, viel Spin; toll.
    Überlege mir diese künftig immer zu spielen, will aber die Saite noch durchspielen und die Extra Sharp als variante testen.

    Ich war zuerst sehr skeptisch gegenüber der Cube, die aussieht als ob eine rund Produzierte Saite nachträglich quadratisch geschnitten wurde (anders als auf den Bildern) und sehr mühsam zu bespannen ist.

    Gespannt wäre ich wie die Cube in einem Materialtest abschneiden würde so wie zB hier:


    P.S. Danke für die vielen Inputs in diesem Forum

    -----------------------------------------------------
    Wilson Blade SW 104 verlängert auf 29 Inch (Vorhand Kurzgriff und Rückhand mit schwacher Hand hinten; Aufschlag und Volley starke Hand mit voller Länge) Signum Pro Plasma HEXtreme/Tecnifibre X-One Biphase

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  • Waterman
    antwortet
    Zitat von tennishugendubel
    Da hast du vermutlich recht, die Völkl - Ersatzteile sind nicht unbedingt überall zu bekommen.
    Aber dieses problem haben auch andere mit extrem kantigen saiten, zb "Rock´n Power", usw. Letzt genannte hatte ich mal zum testen, und nach 10 Minuten wieder weggelegt. Bin dann auch für meinen Kommentar etwas gerügt worden, aufgrund der kurzen Testphase. Aber die grapplesnake hat eben die 10 Minuten sofort überstanden, und sich mir eingeschmeichelt.
    ...alles gut. Wenn du damit für dich das ultimative Spielgefühl erzielst.

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  • tennishugendubel
    antwortet
    Zitat von Waterman
    Dann bestell‘ dir gleich noch ein paar Ösenbänder auf Vorrat. Die wirst du nämlich häufiger tauschen müssen
    Da hast du vermutlich recht, die Völkl - Ersatzteile sind nicht unbedingt überall zu bekommen.
    Aber dieses problem haben auch andere mit extrem kantigen saiten, zb "Rock´n Power", usw. Letzt genannte hatte ich mal zum testen, und nach 10 Minuten wieder weggelegt. Bin dann auch für meinen Kommentar etwas gerügt worden, aufgrund der kurzen Testphase. Aber die grapplesnake hat eben die 10 Minuten sofort überstanden, und sich mir eingeschmeichelt.

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