RaquetTune App, String Factor

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  • gerho
    antwortet
    Zitat von Butterbrot
    Hallo gerho,

    laut String-DB
    Gamma Moto 1,24 - 1,61
    Babolat VS Team 1,25 - 1,48
    Head Velocity MLT 1,25 - 1,44

    VG Butterbrot
    hhmmm, danke...kenne ja den Rechenalgorithmus nicht, aber eine Bandbreite von 1,24 -1,61 sind knappe 30% -> wenn die errechnete Bespannhärte dann um 30% schwankt, erscheint mir der Nutzen der Berechnung überschaubar..oder übersehe ich da etwas

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  • Butterbrot
    antwortet
    Hallo gerho,

    laut String-DB
    Gamma Moto 1,24 - 1,61
    Babolat VS Team 1,25 - 1,48
    Head Velocity MLT 1,25 - 1,44

    VG Butterbrot

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  • gerho
    antwortet
    Hallo,
    möchte auch mal die Racquet tune app ausprobieren. Brächte bitte folgende string factors:
    gamma moto 1,24 schwarz: lt. Tabelle vom 1. post: 1,69?
    babolat VS Team 1,25?
    Head velocity MLT 1,25?
    vielen dank!

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  • Crazydoc
    antwortet
    Das kommt darauf an wie steif die Saite ist.
    Wenn die Saite sehr steif ist ist die Kraft zum dehnen auch hoch im Vergleich zu den DT Wert ohne Dehnung.
    Richtig! Aber die Elastizität jeder Saite wird im Laufe der Zeit durch die beanspruchung immer abnehmen. Absolut gesehen eine elastische Saite mehr und eine steife weniger.

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  • saitech
    antwortet
    "keinen" würde ich jetzt nicht unterschreiben da die zusätzlichen Relaxationskräfte ja eine Auswirkung auf die gemessene Frequenz haben.
    Durch die Relaxtion (durch bleibende Dehnung) wird der gemessene DT Wert auch wirklich niedriger, bei allen Systemen. Das ist aber kein Einfluss auf den Mess-Wert aber was wirklich gerschieht.

    Ich kann mir jedoch vorstellen das der Wert bei der Frequenzmessung niedriger ist da die Saiten bei der Messung weniger ausgelengt werden.
    Einverstanden!

    Wenn die Spannung des Saitenbettes jetzt nachlässt, folgere ich dass die Unterschiede der Frequenz/direkten Messung geringer werden.
    Das kommt darauf an wie steif die Saite ist.
    Wenn die Saite sehr steif ist ist die Kraft zum dehnen auch hoch im Vergleich zu den DT Wert ohne Dehnung.

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  • Crazydoc
    antwortet
    Nach meiner Meinung sind frequenz Messungen und Stringlab 2 und RDC schon mit einander vergleichbar:
    - Aber nur ungefähr, weil die Frequenz Messung eine indirekte Messung ist woraus der DT Wert berechnet wird.
    Die Frequenz einer Saite ist von folgenden Parametern abhängig:
    -desto kürzer desto höher die Frequenz
    -desto dünner desto höher die Frequenz
    -desto höher die Spannung desto höher die Frequenz

    RT berechnet nun durch Eingabe einiger Konstanten (Schlägerkopfgröße+Saitenbild [Länge], Stringfactor) und der gemessenen Frequenz den DT Wert. Aufgrund der Tatsache das sich elastische Saiten leichter dehnen und auch wieder leichter zusammenziehen (Relaxation) wirkt eine zusätzliche Kraft die den Messwert erhöht (hat mir einmal ein kluger Kopf erklärt ). Daraus folgere ich, dass es durchaus einen Unterschied macht, wie weit die Saite bei der Messung gedehnt wurden.

    - Die Frequenzmessung muss immer niedriger sein, da die Dehnung der Saite keinen Einfluss hat.
    "keinen" würde ich jetzt nicht unterschreiben da die zusätzlichen Relaxationskräfte ja eine Auswirkung auf die gemessene Frequenz haben. Ich kann mir jedoch vorstellen das der Wert bei der Frequenzmessung niedriger ist da die Saiten bei der Messung weniger ausgelengt werden. Wenn die Spannung des Saitenbettes jetzt nachlässt, folgere ich dass die Unterschiede der Frequenz/direkten Messung geringer werden.
    Zuletzt geändert von Crazydoc; 10.07.2019, 10:08.

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  • saitech
    antwortet
    Vergleichen?

    War etwas verwirrt - mein RDC drückt immer nur 1 cm ein. Kann das gar nicht beeinflussen, dass ich da 2 cm eindrücken kann.
    Von daher kommt meine Frage - Der Widerstand bei eben 1 cm wird gemessen und in RA ausgelesen. 50 RA sind z.B knapp 32 DT.
    Da gibt es empirische Messungen wo man diese beiden Werte "vergleichen" kann. Es sind eben zwei unterschiedliche Methoden, wie der Wert generiert wird.
    Ob das jetzt mit anderen (u.a.) Frequenzmessungen linear vergleichbar ist, bzw. ob da RT da ähnliche Ergebnisse liefern kann, ist mir bislang verborgen geblieben.
    Nach meiner Meinung sind frequenz Messungen und Stringlab 2 und RDC schon mit einander vergleichbar:
    - Aber nur ungefähr, weil die Frequenz Messung eine indirekte Messung ist woraus der DT Wert berechnet wird.

    - Die Genauigkeit ist aufgrund des Quadrats in der Formel ebenfalls geringer.

    - Die Frequenzmessung muss immer niedriger sein, da die Dehnung der Saite keinen Einfluss hat.

    - RDC und ST2 messen mehr, was der Spieler empfindet, einschließlich der Dehnung der Saite.

    - RDC und Stringlab 2 sind echte Messsysteme, die Frequenzmessung ist eher ein Tool mit einem cleverenTrick.

    Durch die Entwicklung van ST1 und 2 konnten wir die natürlich gut vergleichen.

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  • Knipser
    antwortet
    Zitat von Crazydoc
    ...aber zurück zum Thema. Hat jemand schon mal den Spannungsverlauf mit RT und ERT parallel überwacht und möchte seine Erfahrungen mit uns teilen?

    @Knipser: Hast du schon Vergleichmessungen SL-2/RT angestellt und kannst etwas berichten?
    RT und ERT können m.E. nicht reliabel Hybrid messen, daher für mich nix. Mache hauptsächlich Hybrid.

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  • fritzhimself
    antwortet
    War etwas verwirrt - mein RDC drückt immer nur 1 cm ein. Kann das gar nicht beeinflussen, dass ich da 2 cm eindrücken kann.
    Von daher kommt meine Frage - Der Widerstand bei eben 1 cm wird gemessen und in RA ausgelesen. 50 RA sind z.B knapp 32 DT.
    Da gibt es empirische Messungen wo man diese beiden Werte "vergleichen" kann. Es sind eben zwei unterschiedliche Methoden, wie der Wert generiert wird.
    Ob das jetzt mit anderen (u.a.) Frequenzmessungen linear vergleichbar ist, bzw. ob da RT da ähnliche Ergebnisse liefern kann, ist mir bislang verborgen geblieben.

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  • saitech
    antwortet
    Denke unser Fred meint: Wenn man eine Saite jetzt statt z.B 1cm um 2cm eingedrücken will wird man dafür nicht doppelt soviel Kraft benötigen sondern unter umständen um einen Factor X mehr. Dieser Faktor X wird im Zusammenghang mit der Elastizität der Saite stehen.
    Genau!

    Je weiter die Besaitung eingedrückt wird desto mehr soll die Saiten dehnen. Deshalb wird die Kraft pro cm (=DT Wert) höher wenn man weiter drückt.

    Bei jeder Messung und jedem Geraet.
    Zuletzt geändert von saitech; 09.07.2019, 19:55.

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  • Crazydoc
    antwortet
    ...aber zurück zum Thema. Hat jemand schon mal den Spannungsverlauf mit RT und ERT parallel überwacht und möchte seine Erfahrungen mit uns teilen?

    @Knipser: Hast du schon Vergleichmessungen SL-2/RT angestellt und kannst etwas berichten?

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  • Crazydoc
    antwortet
    das musst du mir erklären?
    Sehe das so - Ein weiches Saitenbett lässt sich leichter eindrücken als ein hartes Saitenbett - ergo hat das harte Saitenbett einen höheren DT Wert.
    Da würd ich Fritz recht geben.

    Ich glaube wir sind uns einig, das je mehr Kraft für das Eindrücken der Saite um einen bestimmten Wert benötigt wird, desto höher der DT- Wert.

    Denke unser Fred meint: Wenn man eine Saite jetzt statt z.B 1cm um 2cm eingedrücken will wird man dafür nicht doppelt soviel Kraft benötigen sondern unter umständen um einen Factor X mehr. Dieser Faktor X wird im Zusammenghang mit der Elastizität der Saite stehen.

    Bitte korrigiert mich wenn ich etwas missverstanden habe.

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  • Knipser
    antwortet
    Zitat von fritzhimself
    das musst du mir erklären?
    Sehe das so - Ein weiches Saitenbett lässt sich leichter eindrücken als ein hartes Saitenbett - ergo hat das harte Saitenbett einen höheren DT Wert.
    Je weiter man drückt, desto höher der DT Wert.

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  • fritzhimself
    antwortet
    Zitat von saitech
    Je weiter man die Besaitung eindrückt desto höher ist der DT Wert weil die Saite mehr “mitdehnt”.
    das musst du mir erklären?
    Sehe das so - Ein weiches Saitenbett lässt sich leichter eindrücken als ein hartes Saitenbett - ergo hat das harte Saitenbett einen höheren DT Wert.

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  • saitech
    antwortet
    Ein Vergleich machen ist natürlich immer sinnvoll.

    Aber man soll damit rechnen dass eine Besaitung nicht einen DT-Wert hat:
    - In jeder Stelle in der Besaitung ist der DT Wert unterschiedlich. Bei der Frequenzmessung misst man nur in der Mitte mit dem Stringlab kann man in jeder Stellen messen.

    Durch die Unterschied in Reibung zwischen Längs- und Quersaiten ist die Unterschied sehr gross.



    - Je weiter man die Besaitung eindrückt desto höher ist der DT Wert weil die Saite mehr “mitdehnt”.

    Mit der Frequenzmessung wird nur die Besaitungshärte gemessen die bestimmt wird durch die Spannkraft.

    Bei dem Stringlab 2 wird die Besaitung tatsächlich eingedrückt und soll die Saite auch wirklich dehnen. Deshalb haben die Dehnungsdaten der Saite einfluss auf dem Messresultat.

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