Haltezangen geben nach
Einklappen
X
-
jede Zange gibt etwas nach, das darf sie auch, sonst wären Polys vollkommen unspielbar, allerdings darf die Zange nicht verrutschen, das wäre etwas anderes. Beim Spannen der nächsten Saitenreihe wird der Großteil des "Nachgebens" wieder egalisiert, läßt sich leicht beobachten.
Ob unterm Strich 1 DT mehr oder weniger rauskommt ist viel weniger entscheidend - jeder Besaiter/Maschine bespannt anders und der Kunde kann seinem Besaiter sagen, ob er beim nächsten X etwas härter oder weicher möchte - als die Reproduzierbarkeit. Entscheidend ist das Ergebnis und nur dieses - der gute Besaiter kann dies beliebig reproduzieren und der Kunde erhält bei seinem Besaiter immer die gewünschte HärteEinen Kommentar schreiben:
-
Hallo Ulrike,
das sollte das Spiel der Zangen sein, wobei 4mm denk ich mal schon etwas ist.
Versuch mal vor dem Anbringen der Zangen, diese in die Richtung der Saite zu
drücken, damit das Spiel kleiner wird.
Gruß vom Saitenflüsterer
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich werd beim nächsten Bespannen mit der ML100 auch drauf schauen, wie weit die nachgibt.
Mir ist es nämlich immer sehr viel vorgekommen.Einen Kommentar schreiben:
-
Also, dass die sich verformen ist zwar normal, aber 4mm ist nicht wenig.
(Aber sicher besser als so manche billige maschine...)
Wenn man nun eine poly bespannt, die nur sehr wenig dehnbar ist, ist dürfte der verlust schon unschön sein..
sonst geh doch mal zu jemanden (event. aussem forum?) der son gerät hat und mess mal nach...Einen Kommentar schreiben:
-
Das ist normal, allerdings würds mich auch interessieren ob das von den Herstellern mit einberechnet wurden und wenn nicht, wieviel Spannungsverlust man ertragen muss.Einen Kommentar schreiben:
-
Haltezangen geben nach
Hallo,
ich habe mich gestern zum ersten Mal mit einer gebraucht erworbenen Exfree Ex-700 Maschine beschäftigt (waren meine ersten Besaitungsversuche überhaupt). Leider ist für die Maschine auch keine Anleitung vorhanden und ich habe auch keine im Netz gefunden. Ich weiß daher nicht, ob es sich um einen Bedienungsfehler bzw. um einen ganz normalen Vorgang handelt.
Ich habe gestern einen Schläger mit 27/26kg bespannt. Nach dem Spannen der Bahn habe ich die stationären Haltezangen gesetzt. Sobalt die Saite aus dem Hebelarm gelöst wurde, habe ich bemerkt, dass die Haltezangen ca. 4mm nach gegeben haben. Die Saite ist nicht duchgerutscht, die Zange hat sich auch nicht am Schlitten bewegt, sondern die Zange hat sich in Zugrichtung verformt!
Ist das normal und mit einberechnet? Wieviel Spannungverlust habe ich da ungefähr? Was kann ich dagegen unternehmen? Gibt es eigentlich eine Alternative zu den teuren DT Messgeräten um meine Bespannergebnisse zu kontrollieren? Die Anschaffung eines solchen Gerätes lohnt sich für mich wohl nicht, da ich nur für den Eigenbedarf bespannen möchte.
Hat vielleicht jemand irgendwo eine Bedienungsanleitung für die Maschine? Weiß jemand, wo es eventuell noch Ersatzzangen für diese Maschine gibt (bzw. ob ein Austausch überhaupt Sinn machen würde)?
Vielen Dank und lg,
UlliZuletzt geändert von Ulrike1979; 06.04.2009, 10:02.Stichworte: -

Einen Kommentar schreiben: