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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was euch am DTB oder dem Verbandsaufbau in Deutschland stört


Freerase
07.01.2012, 22:53
Ich habe solangsam das Gefühl, dass die Diskussion im Wettkampfball-Thread ausartet. Deswegen dachte ich mir, dass ein gesonderter Thread zu den störenden Bestandteilen des DTB oder dem Verbandsaufbau vielleicht ganz sinnvoll wäre.

Ich fange einfach mal an:

So der erste Punkt der mich stört ist der allgemeine Aufbau in Deutschland. 18 gesonderte Verbände, in denen jeder ungeachtet der anderen Verbände tut und macht was er für richtig findet, finde ich einfach falsch. Ein Verband, der alles Organisiert z.B. Verbandsspiele, Turniere etc. Dabei würden die Kosten gesenkt und auch für die Vereine würde bestimmt einiges einfacher. Die Diskussion um die Bälle wäre erledigt (es gäbe 1-2 einheitliche Bälle mit denen jeder spielt), eine allgemeine Regelung was LK-System und Rangliste würde das ganze Rätselraten unterbinden und die Jugendförderung wäre nichtmehr Verbandsabhängig.

Benedikt
08.01.2012, 18:05
wir leben aber in einer Republik, was ja seine Vorteile hat ne. Es gibt zig Leute die mitreden wollen. Stammtischgefasel bringt dann nix. Wichtig wäre für mich:

1. Ob man sich auf wirkliche Centren einigt. Für die Damen Stuttgart und für die Herren in Unterhachingen oder sonst wo. Wenn man mal in Stammheim war, weiß das es Unterschiede gibt, wie z.B. Neumünster, Kamen oder Berlin.

2. Das die Verbände die bislang nichts für ihre B-Trainer machen, mehr ins Boot holen und für die z.B. wie in Hessen einen ständigen Mitarbeiter für die Ausbildung stellt. Hessen ist für mich absolut als Vorbild zu nehmen. Man muss einfach nur auf die HP gehen und sehen, was die für Workshops haben oder Lehrgänge.

3. Das der DTB nicht ständig Sachen von andern Ländern ohne eigene Handschrift übernimmt(Cardio-Tennis z.B.)dafür teuer Lizenzgebühren zahlt und selber nichts auf die Beine stellt, wie z.B. die Internetaktion die schon vor fünf Jahren angekündigt wurde.

memphis
09.01.2012, 17:34
Mich stört nicht, dass es verschiedene Verbände gibt, mich stört der DTB.
Nur weil man sich im Glanze eines Super9 Turniers in Hamburg sonnen wollte, wird zweimal in den USA vor Gericht gegangen und es wird verloren. Das Ergebnis: der DTB ist pleite (Ergebnis der Prozesskosten) und nimmt deshalb seit diesem Jahr eine Meldegebühr von 5,.€ von jedem Turnierteilnehmer. Während die Verbände haushalten konnten wurde an der Spitze des DTB Geld verpulvert, da bleibe ich lieber bei den Verbänden.

Bluesky
10.01.2012, 21:13
Gerade die zweite Instanz hätte nicht mehr sein müssen, da ja wohl schon recht klar war, dass man nicht durch kommt. Sehe das recht ähnlich was Hamburg angeht, ein großes Turnier ist zwar nicht schlecht, aber im heutigen Zeitalter kann sich doch auch jeder Schüler etc. die spiele im TV anschaun, zu den Turnieren können doch ehh nicht so viele gehen?
Naja aber da kann man unterschiedlicher Meinung sein.

Ich denke mit einer sinnvollen Strukturierung wären auch die Verbände kein Fehler.
Deutschlandweites Kadertraining kann ich mir nur schwer vorstellen, jedenfalls auf Jugendebene, selbst hier im WTB kenne ich Junge Spieler die zum Berzirkstraining teilweise über 1 1/2 Stunden gefahren werden müssen.
Einheitliche Wettkampfordnungen, ein gemeinsames System und mehr Zusammenarbeit zwischen den Verbänden kann ich mir vorstellen, aber bedarf vieler Absprachen(langsam malende Mühlen).
Dazu erinnere ich gerne auch daran, dass auch Politik nicht nur Deutschlangweit stattfindet, da es sonst einfach nicht mehr regelbar wäre da zu viel Aufwand.

Tennis4Life
14.01.2012, 21:21
ich spiele ja erst seit zwei jahren tennis. habe ewig fußball gespielt und bin es gewohnt wöchentlichen wettkampf über einen langen zeitraum zu haben.

beim tennis fehlt mir das extrem. im sommer sind es nur 4 oder 5 spiele und dann war es das.
turniere gibt es auch sehr wenige - und wenn dann sind die in lk bereichen wo es für mich einfach leistungsmässig nicht reicht. dazu ist es mit hohen kosten verbunden und das ganze wochenende geht drauf.

im winter ist die situation noch schlechter, weil es noch weniger mannschaften für punktspiele gibt. turniere kosten nochmals mehr aufgrund der hallenmietung.

die tages lk turniere waren ein großer hoffungsträger für mich, da man so eine möglichkeit auf wettkampf hat und das ganze an einem tag durchziehen kann. zudem bekommt man gegner um den eigenen lk bereich.
seit 2012 ist aber auch hier ein echter aufreger für mich - diese zusätlichen 5 euro die der ntv nochmal zum nenngeld nimmt.
klar ist ein 5er erstmal nicht viel, aber mir geht es auch ums prinzip.
in deutschlang ist kein boom und man sollte die spieler die mit herz dabei sind nicht auch noch vergraulen oder neulingen durch überteuerte nenngelder erst gar nicht zur teilnahme kriegen.
wenn für ein hallen tages lk turnier an die 40 euro bezahlen muss dann ist das nicht gerechtfertigt.

soetwas nervt mich tierisch!!!

memphis
15.01.2012, 10:35
@Tennis4Life

Die Medenspiele können auch nur in so einer begrenzten Anzahl stattfinden, da es einfach nicht die Kapazitäten gibt. Nehmen Wir bspw. meinen Verein. Wir befinden uns mit Insgesamt 14 Mannschaften (inkl. Jugend) im Mittelfeld der meldenden Vereine. Wir geben sechs von neun Plätzen für Medenspiele frei, da auf den anderen drei nicht genug Auslauf für Medenspiele vorhanden ist. (sind deswegen auch die Trainingsplätze) Bei einem Medenspiel im Sommer gibt es keine Zeitregelung, wie im Fußball oder anderen Sportarten. Von daher können auch keine 10 Spiele im Sommer wie Winter stattfinden. Das läßt sich einfach nicht umsetzen.

Zu den Gebühren: Ein Turnierveranstalter rechnete bisher nur die Gebühren für die Meldung bei pro online und seine Kosten (Preisgeld, Scheinwerfer, etc.) in die Meldegbühren ein. Jetzt verlangt der DTB und nicht die einzelnen Verbände 5,-€ pro Teilnehmer als Extragebühr. Diese muss der Turnierveranstalter auch abführen. So nun hast Du kosten von 5,-€ mehr pro Teilnehmer, wie kalkulierst Du das nun?
Beschwerd Dich also lieber beim DTB als bei Deinem Verband!