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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wohin mit dem Blei


Tschevap
24.07.2003, 14:21
Hallo zusammen...



habe bereits die Threads zum Thema Blei studiert, jedoch nicht ganz so
genaue Angaben gefunden, wo das Blei angebracht wird...

habe ich das richtig erfasst:



Blei an 3 und 9 zur Stabilisierung und (natürlich) Schwunggewichterhöhung



An 2 und 10 für die Verschiebung des Sweetspots nach oben



An der 12 zur starken Schwunggewichterhöhung und Kopflastigkeit



An der 6 zur Schwunggewichtserhöhung ohne dabei Balance groß zu ändern



In den Griff für mehr Grifflastigkeit...



Stimmt das so?



Wieviel Blei tut man denn so dran...habe 5 Packs a 4x3g



der betreffende Schläger wiegt unbesaitet 280g und hat einen 660er KOpf...





Danke!!

T.

Paddinho
24.07.2003, 14:28
ich hab auch vor Blei an meinen Schläger zu machen,

uns zwar wie du schon sagtest an 3 und 9 Uhr zum besseren Durchschwung.
Würd mich aber auch mal interessieren wieviel man in der Regel da dran
macht.

wo hast du die denn her?

TheAppel
24.07.2003, 14:43
Hi!

ich habe 2 x 3 g im Racket! Das ist ideal für mich und mein Spiel. Ich
ein bisschen gewöhnungssache aber funktioniert gut!



Thomas

Tschevap
24.07.2003, 14:56
Habe die Bleibänder bei Comido bestellt....für 4,25 für 4x3g...

habe aber gelesen, dass es im Baumarkt richtig billige Bleibänder gibt...auch
für Modellbau gibts die wohl viel preiswerter...

was solls....bei nächsten Mal....



Ich denke, testen ist alles....und rückgängig kann man es immer machen....

Yuck Fou!
24.07.2003, 20:17
Also, was ich so weiß:



12+6: Vergrößerung des Sweetspots ohne große Lastigkeitsveränderung

3+9: leichte Kopflastigkeit, vor allem kippt der Schläger aber nicht mehr
so starl

12: Mehr Schwungpower, ich finde es aber kaum praktikabel, da das Racket
unangenehm kippelig wird, also hab ich ca. auf 1+11 gemacht... Mehr als
4x3g sollte man seinem Schläger aber nicht antun (meiner wiegt jetzt incl.
Saite knapp über 360g...)

Floriano
24.07.2003, 23:23
wenn ich das mal kurz einstreuen darf...gg



@Tschevap

sry,aber das mit Bamberg am Sonntag wird vermutlich doch nicht klappen,aber
bei der nächsten Gelegenheit,kannste dir das Racket abholen:)

Advantage
18.02.2004, 22:51
Ich greife diesen thread mal wieder auf...



Habe den Head LM instinct und komme auch ganz gut klar... Er ist mir nur
etwas zu leicht - so 10 - 15 g könnte es schon mehr sein! Habe jetzt 4
Stück je 3 g, die ich auf den Schläger kleben will.



Meine Frage: was tun? Habe 2 Möglichkeiten zur Auswahl (gehen beide??)



1. je 6 g auf die 2 und 10 Uhr Position, um den Kopf etwas schwerer zu
machen, ohne den Sweetspot groß zu verschieben



2. je 3 g auf die 1 und 11 Uhr Position, dazu je 3 g auf die 3 und 9
Uhr Position



Was erscheint Euch sinnvoller? Ich tendiere zu Vorschlag 1, da ich den
Schläger etwas kopflastiger haben möchte...

Jens
18.02.2004, 23:07
Der Schläger wird auch bei Version 2 kopflastiger. Alles jenseits des
Balancepunkts verschiebt den Balancepunkt. Bei Version 1 wird er um einiges
kopflastiger. Würde Version 2 vorschlagen. Wobei Du da die Gewichte schlecht
symmetrisch verteilen kannst. Du brauchst auf beiden Seiten des Saitenbetts
Gewichte. Also je 2x3 g auf 3 und 9 Uhr.

Advantage
18.02.2004, 23:21
Also pack ich jeweils 2 Streifen auf 3 und auf 9 Uhr... Dann ändert sich
der Balancepunkt nicht und der Schläger wird dennoch kopflastiger. Right?
Werde es dann mal so probieren...

Nightwing
19.02.2004, 00:11
mal ne doofe frage. hat schon mal einer von euch probiert das blei nicht
am kopf zu befestigen , sondern im herz oder griff?

Jens
19.02.2004, 07:35
@Advantage

Wir sprechen doch von der Balance, wenn Du sagst "der Schläger wird kopflastiger".
Normalerweise liegt der Balancepunkt irgendwo im Herz, und alles was Du
von diesem Punkt aus Richtung Kopf anbringst macht den Schläger kopflastiger
(nicht unbedingt kopflastig im absoluten Sinn).

Advantage
19.02.2004, 12:00
Richtig... Werde dann mal auf 3 und 9 Uhr kleben :)



Danke!

Torsten
19.02.2004, 13:53
@ rayko

Ich hatte bei meinem i. radical Blei im Herz, der sollte halt nur etwas
schwerer werden. Die Balance fand ich gut und wollte sie daher nicht unbedingt
ändern, eben nur das Gewicht.

go deep!
20.02.2004, 15:23
Jawollja...



Wenn du z.B. das Gewicht erhöhen möchtest, oder den Schwerpunkt zu verändern
oder ihn nur etwas grifflastiger machen möchtest. Dann macht das Sinn.



Ich kann mich bezüglich dem 3- und 9-Uhr-Tuning nur anschliessen: Selbst
bei schon recht schweren Schlägern bringt das ein noch "bifigeres" Gefühl
beim Treffen des Balles!



Gruß, OShM.

Advantage
25.02.2004, 18:12
Habe das Blei (insges. 12 g) auf die 3 und 9 Uhr Position geklebt... Ist
echt so, als hätte ich einen völlig anderen LM instinct in der Hand! Wesentlicher
besser zu spielen! Auf jeden Fall probieren!!!

rehkop
01.03.2004, 22:40
Hallo,



bin hier neu und habe in diesem Forum gute Links zu diesem Thema gefunden.
Mit dem excel-sheet auf meiner page könnt ihr eure Schläger mit oder ohne
Schwerpunktverlagerung schwerer machen. Gute Kombination ist ein Stück
Blei im Griff und dann Blei auf 3 und 9 zum Ausbalanzieren. Loses, abgewogenes
Blei gibts im Anglerbedarf. Einkleben mit Epoxy am besten. Man kann somit
jeden Schläger exakt "customizen".



de.geocities.com/peter_rehkop/system.html





Datei: bleiband.xls / ganz unten; nur die blauen Zahlen ändern!



Peter

Racket
10.04.2004, 14:25
Will mir jetzt den Babolat Pure Drive etwas grifflastiger machen. Habe
mir Bleibänder geholt. Ich denke links als auch rechts im Herz Blei kleben
dürfte ausreichen... Im Griff? Heißt das, ich müsste den aufschrauben
o.ä.?

Torsten
10.04.2004, 14:34
Manche stecken Bleistücke in den Griff. Ich würde einfach ein paar Streifen
unter das Basisband wickeln, das müsste auch gehen.

vorhandcross
13.04.2004, 13:29
Habe auch den LM Instinct, aber ich finde er ist etwas zu kopflastig.



Könnte bitte nochmal jemand was zum Thema "Blei im Griff/Herz" zum besten
geben???? Wird das Band am Ende des Griffes (z.B. unter die Kappe oder
so...) oder am oberen Ende des Griffbandes befestigt? Wie sieht es dann
mit der Balance aus???



Bei Ebay habe ich billige Bänder gefunden:



http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3671424406&category=13343&sspagename=STRK%3AMEBWA%3AIT&
rd=1



Blöde Frage: gibt es für so kleine Gewichtsklassen Waagen im normalen
Haushalt??? Oder wie messe ich das aus?



Hat nix mit :joint: zu tun.....

rehkop
13.04.2004, 14:13
Hallo,



bei den meisten Schlägern kann man die angetackerte Griffkappe nach dem
Entfernen des Griffbandes abnehmen. Die meisten Griffe sind hohl. Hier
kannst Du dann ein Stück Blei, am besten aus dem Anglerbedarf, weil abgewogen,
mit Epoxy einkleben.



Das Gewicht kannst Du mit einer guten Küchenwaage bestimmen. Oder Du schaust
mal kurz bei der Post vorbei. Zum herausfinden des Balancepunktes balancierst
Du Deinen Schläger möglichst auf einer schmalen Kante aus. Am besten ein
langes Küchenmesser oder Lineal.



Dann nimmst Du das Excelsheet und setzt die Werte für Schlägerlänge und
Balancepunkt ein (blau). Dann kannst Du berechnen wie sich Dein Schläger
verändert, wenn Du Blei im Griff bzw. am Kopf an bestimmten Punkten hinzufügst.



Gruss



Peter

ShockTreatment
28.04.2004, 17:24
Kann man sagen, wo man am besten hinklebt, um mehr Topspin spielen zu
können? An 12 oder

justme
28.04.2004, 18:34
Hi,



dass du durch Blei an irgendeiner Position mehr Topspin erreichen kannst,
halte ich für ein Gerücht. Topspin kommt durch die Technik,Griffhaltung
u. euch ein bisschen durch die Saite.



Mit dem Blei kannst Du nur die Balance ändern, damit der Sweetspot größer
wird, das Handling besser ,oder mehr power hinter die Schläge kommt.



Gruß

Justme

ShockTreatment
28.04.2004, 18:44
naja aber im prinzip isses ja so, dass durch einen kopflasterigen schläger
(blei an 12) man mehr power bekommt, d.h man muss auch shcneller gegen
schlagen, da der schläger ja schwerer ist, aber deshalb muss man ja auch
shcneller hochschwingen bzw kann man, was ja mehr topspin gäbe

Yarel
28.04.2004, 20:06
ja gut, je mehr schwung du natürlich erzeugen kannst, desto mehr Topspin
kannst du im Prinzip hinkriegen... aber kann man nicht so generell sagen
:)

Torsten
28.04.2004, 20:18
Ich denke schon, dass du mit etwas Blei an 12 Uhr mehr Topspin hinbekommst,
denn in dem Moment hast du ja mehr Masse am Kopf und kannst diesen dadurch
schneller über den Ball ziehen.

ShockTreatment
28.04.2004, 20:25
jo genau das mein ich...ich probier es mal aus und berichte

ShockTreatment
17.06.2004, 22:30
es ist doch kein unterschied wenn man auf 3 oder 8 macht oder...also man
muss den schlgäer dann nicht so halten, dass es nach unten "zeigt"...also
egal ob es oben oder unten ist, da ja das gewicht gleich ist oder?

Jens
17.06.2004, 22:42
@Shocktreatment

Verstehe ich das richtig? Ich glaube nicht. Bitte etwas klarer.

Wie kommst Du denn auf 3 und 8 Uhr?

tennis-teufel
17.06.2004, 23:08
Ich glaube, dass sich seine Finger, wie so oft, in den unendlichen Weiten
der Tastatur verirrt haben. :D :D

MagicMat
18.06.2004, 08:37
Bitte Shocki, werde kein Pilot. Wir haben schon genug Tornado-Abstürze.:D

ShockTreatment
18.06.2004, 14:04
:D :D :D



3 und 9 lol

Nightwing
18.06.2004, 14:33
habt ihr eigentlich allenur immer blei am schlägerkopf, oder hat auch
schonmal jemand mit griff oder herz experimentiert?

esingen
25.06.2004, 11:50
Wenn ich Blei an 3 und 9 Uhr mache, macht ihr dann auf beide Seiten des
Schlägers auf 3 Uhr Blei und auf beide Seiten des Schlägers auf 9 Uhr
Blei? Oder ist das egal, wenn da nur einseitig was dran ist?

Nightwing
25.06.2004, 14:11
mach es doch zwischen 2 ösen.

Jens
25.06.2004, 17:57
Am besten jeweils bei 3 und 9 Uhr auf beiden Seiten jenseits der Ösen.

esingen
28.06.2004, 08:59
@Jens



So hab ich es bisher immer gemacht.

Danke

Elena
04.05.2005, 15:53
sorry, was heißt jenseits der ösen? innen oder außen am rahmen?



sorry, sorry, ich weiß, saublöde frage :naiv:

4realMaster
04.05.2005, 16:56
innen

Jens
04.05.2005, 16:57
@Elena

Innen oberhalb und unterhalb der Ösen ;)

Elena
04.05.2005, 17:26
thanx

jetzt versteh auch ich das. :)

Fabian
20.06.2006, 00:09
mal ne doofe frage. hat schon mal einer von euch probiert das blei nicht
am kopf zu befestigen , sondern im herz oder griff?

joa, hatte schonmal blei am griff... man hatte wie ich fande einen besseren touch aber hatte einfach keine power mehr in meinen schlägen...

Habe jetzt bei einem Schläger 3 gramm und beim 2. 6 gramm auf 12 Uhr und komme damit sehr gut klar...

@tschevi kann dir nur empfehlen einfach mal auszuprobieren aber auf keinen fall mit zu viel gewicht auf einmal... schon ein paar gramm bewirken da riesen unterschiede! Am besten klein Anfangen und wenns passt bei bedarf nochmal 3 gramm jeweils dazu!

moya fan
20.06.2006, 00:13
Hi,

hatte am Schluß beim Aero Pro Drive 18 g Blei,verteilt auf drei Uhr und neun Uhr,sowie am Kopf drin.War wunderbar.Werde die Instincts jetzt auch wieder mit 12 g Blei beschweren.Ebenfalls wieder an der drei und neun Uhr Position.Man glaubt kaum,was das aus macht.

terrier
20.06.2006, 00:27
der kopf flattert nicht mehr so:D

tamas
20.06.2006, 00:36
@moya fan

18 gramm im kopf? sehr sehr viel!
ich habe zuerst 10 gramm angebracht doch bin ich dann runter weil selbst mein 360 gramm schwere tour 90 war im vergleich deutlich handlicher.

moya fan
20.06.2006, 00:39
Hi,

nein,nein,nicht alles im Kopf.Dann wäre der Schläger vermutlich nicht spielbar.Hatte je 6 g an den einzelnen Positionen befestigt.Also im Kopf waren demzufolge auch bloß 6 g.

player1983
20.06.2006, 07:45
Habe bei meinen Pure Storms jeweils 15 g pro Schläger im Herz angebracht. Vorteil das sich die Spieleigenschaften kaum ändern und der Schläger wie von mir gewünscht nur ein bisschen schwerer wurde

Needle
20.06.2006, 08:56
Hi,

hatte am Schluß beim Aero Pro Drive 18 g Blei,verteilt auf drei Uhr und neun Uhr,sowie am Kopf drin.War wunderbar.

@ moya fan
Dann ist imo alles Blei im Kopf des Schlägers, oder zählen die 3 und 9 Uhr Positionen nicht zum Schlägerkopf?

Ich habe ca. 12g Blei Blei im Herzbereich und am Griff angebracht, dadurch hat sich die Balance eigentlich nicht verändert, ich habe jetzt nur ein "satteres" Gefühl und etwas mehr Power.

Racket
20.06.2006, 10:50
Ich bin momentan auch am testen. Habe Je drei Gramm auf 3 und 9 Uhr angebracht und werde heute mal testen, wie sich der Prince Graphite damit spielen lässt. Ich erhoffe mir vor allen Dingen noch mehr Stabilität und noch mehr Power. Sollte ich noch Blei auf 12 Uhr kleben?

moya fan
20.06.2006, 11:07
Hi,

@Needle

Okay,Okay,stimmt natürlich.Hatte mich da etwas unglücklich ausgedrückt.Hatte noch 6 g an der zwölf Uhr Position.

lemmie
20.06.2006, 11:38
@Moya-Fan
Dann ist Dein Schläger ja nun erhebloch kopflastiger.
Könnte zu Problemen bei Volley führen, da sich das
Handling dadurch oft verschlechtert...

Lemmie

moya fan
20.06.2006, 11:44
Hi,

beim LM Instinct hab ich zur Zeit noch gar kein Blei dran.Das mit den 18 g bezog sich auf den Aero Drive,den ich davor gespielt hab.Denke mal,daß ich das Blei beim Instinct lediglich auf drei und neun Uhr anbringen werde.Vermutlich je drei oder sechs gramm.Das muß ich noch austesten.

Tschevap
20.06.2006, 11:58
@tschevi kann dir nur empfehlen einfach mal auszuprobieren aber auf keinen fall mit zu viel gewicht auf einmal... schon ein paar gramm bewirken da riesen unterschiede! Am besten klein Anfangen und wenns passt bei bedarf nochmal 3 gramm jeweils dazu!


Danke Fabian - sehr nett...aber das hat sich inzwischen mehr als erledigt...Wie hast du denn das Uraltthema wieder ausgegraben? Nix zu tun, oder? :D :daumen:

Aber dennoch...:) :D

Roddick
26.07.2006, 21:43
Hallo ,

wenn ich meine Balance minimal verändern möchte :) reicht es dann wenn ich

mir 2 x 3 g auf 12 Uhr Klebe ?


Mfg
Roddick

go deep!
26.07.2006, 21:52
In welche Richtung die Balance verändern, grifflastiger oder kopflastiger? Wieviel ist mit minimal gemeint, 0,5 cm?

gd!

lemmie
26.07.2006, 21:54
Damit veränderst Du sie kollosal.
Probier mal auf 6 uhr oder halt je drei gramm auf 3 und 9.

Lemmie

Roddick
26.07.2006, 22:08
aber wenn ich die auf 3 Uhr und 9 Uhr klebe muss ich mir ja 4 x 3 g Kleben !

Das ist defenitiv zu Kopflastig oder ?

moya fan
26.07.2006, 22:12
Hi,

kopflastig würds, wenn du, wie du es vorhattest, das Blei auf 12 Uhr anbringen würdest.

go deep!
26.07.2006, 22:21
Um die Balance minimal kopflastiger zu machen klebt man Blei auf 6 Uhr, jetzt kommt es aber darauf an, um wieviel Gramm der Schläger maximal schwerer werden soll.
Noch wichtiger als die Gewichtserhöhung ist eigentlich die mit dem anbringen von Bleiband einhergehende Erhöhung des Schwunggewichts (Swingweight). Dabei ist es so das das Schwunggewicht am geringsten erhöht wird, wenn Blei in Höhe der Endkappe angebracht wird, um am stärksten erhöht wird wenn man es auf 12 Uhr anbringt.
Alles andere zwischen Endkappe und 12 Uhr bedeutet eine jeweilige Steigerung des Schwunggewichts.

Daher sollte man besonders mit Bleiband auf 12 Uhr sehr vorsichtig sein und jeweils erst einmal Gramm pro Gramm erhöhen.

gd!

michlm.122
26.07.2006, 22:33
@moya_fan

Ich verstehe bei dir nicht wie du den Aero Pro Drive spielen konntest, wenn du je 6 g auf 3,9,12 Uhr hattest und du kein Gegengewicht am Griff hattest, der Schläger musste dadurch ja sowas von kopflastig gewesen sein.

moya fan
26.07.2006, 22:35
Hi,

das Blei auf 12 Uhr hab ich schnell wieder entfernt, da das doch etwas zu heftig war. Mit den 12 g verteilt auf drei und neun Uhr wars wunderbar.

michlm.122
26.07.2006, 22:37
Ja ich spiel den SChläger mit 15g jeweils 3g auf 3,9,12 Uhr und 6 gramm im Griff, das ist traumhaft, hatt vorher nur jeweils 3g auf 9,12,3 Uhr war mir dann das Schwunggewicht zu hoch, mit den 6 im Griff ist der Schläger zwar auf der Waage schwerer, aber beim Durchschwingen nicht, ist ideal für mich.

lemmie
27.07.2006, 07:23
@ Roddick
Du Kannst ja mit einem Messer aus den 2 x 3 gramm
4 x 1,5 gramm machen. Einfach mittig in der Länge teilen,
auf beide Seiten des Saitenbettes damit und los gehts.

Habe ich bei mir auch so, allerdings wollte ich die Balance bei
meinem Prince Hornett Tungtsen Midplus nicht verändern und
habe daher die gleiche Menge an Gewicht unter dem Griffband
angebracht.

Gruß, Lemmie

HIGHTOWER
27.07.2006, 09:30
Dabei ist es so das das Schwunggewicht am geringsten erhöht wird, wenn Blei in Höhe der Endkappe angebracht wird

Ja ich spiel den SChläger mit 15g jeweils 3g auf 3,9,12 Uhr und 6 gramm im Griff, das ist traumhaft, hatt vorher nur jeweils 3g auf 9,12,3 Uhr war mir dann das Schwunggewicht zu hoch, mit den 6 im Griff ist der Schläger zwar auf der Waage schwerer, aber beim Durchschwingen nicht, ist ideal für mich.

da widerspricht sich aber was. ich denke auch, dass das SW durch gewicht im griff erhöht wird. der schläger mag ausgewogener sein, aber er hat dennoch ein höheres SW

michlm.122
27.07.2006, 11:14
@hightower

Das kann sein dass, er ein höheres Swingweight, aber durch das Blei im Griff ist er wie gesagt insgesamt schwerer, jedoch wenn man den Schläger in der Hand hält kommt dir das nicht so vor, das kommt mir viel leichter vor, da es den Schläger nicht so nach unten (Kopflastig) zieht. Siehe Hebelarmgesetz, ist klar wenn am Ende des Arms/(Schlägerkopf) natürlich LAst schwerer ist, als am Anfang des Arms(Griff) Ich hoffe verständlich erklärt.

LittleMac
28.07.2006, 10:17
Wenn Du das Blei direkt auf die Endkappe klebst (außen oder innen), dann erhöht sich der Swingweight nicht wirklich. Sobald Du aber nur ein kleines Stück vom "Nullpunkt" des Schlägers nach oben gehst, dann erhöht sich auch der SW. Allerdings: so lange das Blei im Bereich der Hand bleibt, brauchst Du schon min. 20 g um tatsächlich einen spürbar höheren SW zu haben.

HIGHTOWER
28.07.2006, 10:40
kommt drauf an, wo der nullpunkt ist. ich denke nicht, dass es die hand ist. ausser du spielst voll aus dem handgelenk.

klar ist aber, dass je weiter weg das gewicht vom nullpunkt, desto grösser den einfluss auf das SW.

jever98
28.07.2006, 10:53
Soweit ich das Verstanden habe kann man das Swingweight verringern, wenn man Gewicht in den Griff packt. Denn die Traegheit des Schlaegers definiert sich ja aus einer Kombination von Gewicht und Schwerpunkt. Wenn man nun das Blei ans Griffkappenende klebt, dann kann sich das Swingweight durchaus verringern.

Z.b. hat der Voelkl Tour 10 mid (mein ehemaliger Schlaeger) laut Tennis Warehouse ein Swingweight von 318 bei 346g bespannt, der APD aber ein Swingweight von 324 bei 320g bespannt.

Gruss
Jever

HIGHTOWER
28.07.2006, 11:41
dieser punkt war ja genau der hintergurnd auf den hinweis des widerspruchs.

ich denke aber, dass mehr gewicht automatisch auch ein höhers SW bedingt (sonst alles gleich). je nachdem wo, die masse aber ist, kann ein leichterer schläger ein höheres SW haben, als ein schwerer. dies ist bei kopflastigen schlägern der fall

ein schwerer kopflastiger schläger hätte ein immenses gewicht und wäre darum wohl nicht handlebar

go deep!
28.07.2006, 12:06
@jever98 und HT

Dazu gibt es im TW board einen schönen Thread, der heisst "The MYTH of lowering swinghweight", viel Spaß beim Lesen und gewinnen neuer Einsichten und Erkenntnisse ;)

gd!

lemmie
28.07.2006, 12:16
@ Go Deep
Heißt es nicht
" beim vermehren der gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse" !

Oder hast Du nicht Frau Illner zitiert ?

Gruß, Lemmie

LittleMac
28.07.2006, 13:03
Soweit ich das Verstanden habe kann man das Swingweight verringern, wenn man Gewicht in den Griff packt.
Nein! Den Swingweight eines Schlägers kannst Du nur verringern, wenn Du Gewicht rausnimmst. Wenn Du einen Schläger schwerer machst, dann bleibt der SW mindestens gleich oder er wird höher.

go deep!
28.07.2006, 14:17
@ lemmie :confused: Ostsee-Humor?

@LittleMac und HT
Ja, genau das habe ich hier doch längstens geschrieben, warum wird das nicht kapiert? :confused:

gd!

lemmie
28.07.2006, 15:11
@ Go Deep
Mitnichten !
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,1021235,00.html

Die Gute beendet Ihre Sendung immer mit dem Satz.... :-)

jever98
28.07.2006, 15:24
@go Deep und LittleMac:

Warum haben dann nicht alle schwereren Schlaeger ein hoeheres Swingweight? Wenn man jetzt z.B. den APD genau so schwer und ausbalanciert wie den Voelkl tunen wuerde, welches Swingweight haette er dann?

Gruss
Jever

tamas
28.07.2006, 16:59
meine APD-s wiegen 333 gramm spielfertig, mein DNX 10 mit 340 gramm fühlt sich im vergleich deutlich "unhandlich" handlicher an. auch wenn man mit viel handgelenkeinsatz spielt muss man doch auch das ganze racket mal ins bewegung bringen also das swingweight erhöht sich immer egal wo man blei anbringt. natürlich ist es aber eine grosse unterschied ob man 10 gramm im griff oder im kopfbereich anbringt. es ist ganz sicher dass nadals APD deutlich
unhandlicher ist als federers tour 90 trotz weniger gesamtgewicht.

go deep!
28.07.2006, 17:38
@ jever

Wie von LittleMac schon erwähnt kommt es auf die Verteilung des Materials am Schläger an. Beispiel: Zwei Schläger mit gleichem Gewicht und gleichem Balancepunkt können ein unterschiedlich höheres Schwunggewicht haben, wenn z.B. einer (theoretisch) 20% seines Gewicht am Griff hat, 60 % im Herz und 20 % im Kopf, dann hat er ein geringeres Schwunggewicht als einer mit einer Gewichtsverteilung von 40-20-40 % weil eben mehr Gewicht im Kopf ist, das viel stärker das Schwunggewicht erhöht als der Griff- und der Herzanteil.

Noch genauer eventuell später, muss jetzt weg.

Bis dann,
gd!

Lauchsohn
28.07.2006, 18:24
Hallo zusammen..

will mich kurz dazuschalten, weil ich bei diesem Thema noch am lernen bin.


Ist meine Schlußfolgerung aus euren posts demnach richtig, dass je höher das swingweight desto kopflastiger das Racket?

nehm ich jetzt zum beispiel den wilson npro open und vergleiche den mit dem babolat pure drive team. "relativ" ähnliche schläger.

beide dasselbe gewicht, denselben balancepunkt und trotzdem ist das swingweight vom pure drive um 23g höher:confused:

wie kann ich mir das erklären?


greetz

badnix
28.07.2006, 18:34
wenn ich mich noch richtig erinnere, so gibt es beim Swingweight eine einfache Regel:

je weiter ein Gewicht vom Griffende entfernt ist, desto stärker beeinflußt es das Schwunggewicht ...

... und desto kopflastiger wird logischer Weise auch das Racket


Nehmen wir mal folgende theoretische Fälle an (Rackets haben gleiche Länge):

1. Racket wiegt 0 Gramm und am Kopfende werden 100 g angebracht

2. Racket wiegt 0 Gramm und am Griffende, sowie am Kopfende werden 100 g angebracht

dann haben beide Rackets das gleiche Swingweight, weil jeweils 100 g in der gleichen Entfernung vom Drehtpunkt aus (Griffende) angebracht sind, obwohl das eine Racket 100 g und das andere 200 g wiegt. Ist eines der beiden Rackets länger als das andere, so weist das Längere ein höheres Swingweight auf, weil das Gewicht weiter vom Drehpunkt enfernt angebracht wurde

In der Praxis viel praktikabler ist jedoch das Kopfgewicht, das mit einer guten Küchenwaage leicht für jeden zu ermitteln ist. Dazu das Kopfende des Rackets so auf die Küchewaage legen, daß der Schläger waagerecht liegt (Griffende z.B. auf ein Buch legen).

Wenn Du jetzt ein Gewicht auf das Griffende legst und dann nach und nach in Richtung Kopfende verschiebst, merkst Du, wie das Kopfgewicht (und somit auch das Swingweight) zunimmt. Packst Du viel Gewicht in den Griff, stabilisiert dies das Racket sehr stark bei Flugbällen etc. beeinflußt das Swingweight jedoch kaum, wie Du mit der genannten Methode auch leicht nachvollziehen kannst.

PSO
28.07.2006, 19:22
[...] wenn z.B. einer (theoretisch) 20% seines Gewicht am Griff hat, 40 % im Herz und 20 % im Kopf, dann [...]
...hast du das problem der fehlenden 20 % :-)

lemmie
28.07.2006, 19:38
:lol:

tamas
28.07.2006, 21:25
@badnix
dass kann nicht stimmen, dass griffende bewegt sich mit und auch wenn es wie angenagelt wäre mehr gewicht heisst immer höheres swingweight.

go deep!
28.07.2006, 23:04
@ all

Ich hole jetzt noch ein wenig mehr aus...

"The Myth of lowering swingweight", meint das man in dem man den Schläger schwerer macht, niemals das Schwunggewicht verringert, sondern immer erhöht!

Mir sind nur 2 Möglichkeiten bekannt, das Schwunggewicht eines Schlägers zu verringern, eine die zu einer deutlicheren Verringerung führt (1.), und eine die zu einer geringfügigeren Verringerung führt (2.)(wobei ich noch erwähnen möchte, das bereits LittleMac richtig erwähnt hat, das man Material vom Schläger entfernen muss!):
1.) Die beste Möglichkeit, Gewicht vom Schläger zu entfernen und gleichzeitig das Schwunggewicht signifikant zu verringern ist, das Kopfschutz/-ösenband an den Rändern (ca. 0,5 cm) vom Rand bis knapp an die Mitte mit einer Rasierklinge, einem Teppichmesser oder ähnlichem sorgfältigst wegzuschneiden.

Wie bereits mehrfach geäußert, hat das Anbringen von Bleigewichten auf 12 Uhr die höchste Steigerung des Schwunggewichtes zur Folge, so das man gerade hier äußerst vorsichtig und in kleinen Schritten vorgehen und ausprobieren muss.
Das Gegenteil ist natürlich genauso der Fall, man verringert durch das Wegschneiden das Schwunggewicht deutlich...(ich möchte es hier nicht werten und auch nicht über die Folgen diskutieren, sondern nur die Möglichkeiten aufzeigen!).
2.) Eine andere Möglichkeit, das Schwunggewicht zu verringern besteht darin, das Basisgriffband zu entfernen und es durch 2 Übergriffbänder zu ersetzen...sicherlich macht das vor allem dann auch mehr Sinn, wenn die Griffstärke sowieso als tendenziell zu groß gewählt erscheint.

Ansonsten gilt, meines Wissens nach, bei Anbringen von Bleiband noch folgendes:
Es gibt eine sogenannte "Axis of Rotation" oder so ähnlich, diese befindet sich ca. 10 cm über dem Schlägerende vom Griff aus gesehen; ich vermute, das hängt damit zusammen, das die Hand den Schläger greift und der Mittelpunkt der Hand ca. 10 cm vom der Griffkappe entfernt ist.
Dieser Punkt ist die Ausgangsbasis zur Errechnung des Schwunggewichtes, und diese Formel ist äußerst kompliziert, weil sie sehr viele Variablen enthält und leider nicht auf alle Schläger vereinheitlicht werden kann!

Aber diese Achse wird sozusagen als Punkt angesehen, von dem aus - je weiter entfernt Gewicht angebracht wird - das Schwunggewicht auch entsprechend stärker ansteigt!
Also von diesem Punkt bis an das Griffende sind es ca. 10 cm, aber bis zum Kopf ca. 60 cm, d.h. das gleiche Gewicht am Kopf (12 Uhr) angebracht verstärkt die Erhöhung des Schwunggewichtes deutlichst gegenüber dem Gewicht, das am anderen Ende des Schlägers angebracht würde!!!

Ich hoffe, weiter zur Klärung beigetragen zu haben...ist schon ein interessantes Thema.

Viele Grüße
gd!

Hawkeye2
28.07.2006, 23:28
Hi,

"in den Kopf", wäre eine schön deutliche Antwort auf viele sinnlose Fragen...

Meiner Meinung nach sollte man sich einen Schläger kaufen, der bereits die gewünschte Gewichtsverteilung mitbringt, ohne daß man als Voll-Laie einen halben Baumarkt dranbasteln muß.

Irgendwas werden sich die Leute bei HEAD, Wilson etc. ja schon bei ihren Modellen gedacht haben, oder ?!

Gruß

michlm.122
28.07.2006, 23:32
Super Beitrag GD

Das kann ich nur bestätigen, und es ist ja auch klar, denn laut hebelgesetz wirkt der SChläger schwerer, wenn man 3g an 12 Uhr annmacht, als ob man 3g im Griff anbringt, deshalb ist da auch höchste Vorsicht geboten mit Blei an 12Uhr, das nur in kleinen Schritten machen, u. nicht nur 1 Stunde testen, denn wenn man mal Spiele hat die bis 3 Stunden dauern kommt auch noch der Aspekt dazu dass er Schläger dann schwer wird1!!

badnix
28.07.2006, 23:34
@ all
2.) Eine andere Möglichkeit, das Schwunggewicht zu verringern besteht darin, das Basisgriffband zu entfernen und es durch 2 Übergriffbänder zu ersetzen...sicherlich macht das vor allem dann auch mehr Sinn, wenn die Griffstärke sowieso als tendenziell zu groß gewählt erscheint.

Ansonsten gilt, meines Wissens nach, bei Anbringen von Bleiband noch folgendes:
Es gibt eine sogenannte "Axis of Rotation" oder so ähnlich, diese befindet sich ca. 10 cm über dem Schlägerende vom Griff aus gesehen; ich vermute, das hängt damit zusammen, das die Hand den Schläger greift und der Mittelpunkt der Hand ca. 10 cm vom der Griffkappe entfernt ist.
Dieser Punkt ist die Ausgangsbasis zur Errechnung des Schwunggewichtes, und diese Formel ist äußerst kompliziert, weil sie sehr viele Variablen enthält und leider nicht auf alle Schläger vereinheitlicht werden kann!
!

@ tamas
aufgrund der Formel des Swingweights mit der "Axis of Rotation" bedeutet ein Mehr-Gewicht am Griffende keine Zunahme des Swingweights, da stimme ich mit DP überein, nicht zu verwechseln mit dem Gewicht, das Du bewegen mußt, dieses erhöht sich.

zu 2.: das ist weitgehenst Kabbes, da eine solche geringe Gewichtsverringerung auf den ersten Zentimetern so gut wie keine Auswirkung auf das Swingweight hat. Kann da also absolut vernachlässigt werden, wirkt sich allerdings auf die Stabilität des Rackets und auf die Dämpfung des Aufprallschocks posititv aus ...

@ Hawkeye
da kann man geteilter Meinung sein. Ich für meinen Teil bin der Überzeugung, daß jedes Racket unter 280 g zusätzlich eine paar Gramm Blei im Griffbereich für eine bessere Dämpfung und Stabilität benötigt - probier es einfach einmal (ggf. zusammen mit Kunden) aus

michlm.122
28.07.2006, 23:37
@badnix

JEGLICHE ART von Gewichtserhöhung am Racket erbingt mehr Swingweight, gleich ob am Griff oder am Kopf

badnix
28.07.2006, 23:46
@badnix

JEGLICHE ART von Gewichtserhöhung am Racket erbingt mehr Swingweight, gleich ob am Griff oder am Kopf

fürchte, Du verwechselst das Swingweight mit dem Gewicht, das von Dir geschwungen werden muß, das sind 2 Paar Stiefel ...

michlm.122
28.07.2006, 23:49
"The Myth of lowering swingweight", meint das man in dem man den Schläger schwerer macht, niemals das Schwunggewicht verringert, sondern immer erhöht!


Da stehts schwarz auf weiß!

badnix
28.07.2006, 23:58
wenn ich richtig übersetze, heißt es da nur, daß man das Swingweight durch die Erhöhung des Gewichtes am Griffende nicht verringern kann, sondern lediglich die Balance und somit das Handling verändert ...

... vom Gegenteil, von einer Erhöhung des Swingweights duch zusätzliches Gewicht am Griffende kann ich da nichts lesen, würde auch dem Prinzip der Rotationsachse 10 cm ab Griffende widersprechen

go deep!
29.07.2006, 00:04
Hi,

"in den Kopf", wäre eine schön deutliche Antwort auf viele sinnlose Fragen...

Meiner Meinung nach sollte man sich einen Schläger kaufen, der bereits die gewünschte Gewichtsverteilung mitbringt, ohne daß man als Voll-Laie einen halben Baumarkt dranbasteln muß.

Irgendwas werden sich die Leute bei HEAD, Wilson etc. ja schon bei ihren Modellen gedacht haben, oder ?!

Gruß

@ Hawkeye2

Hier mal dein Zitat aus Björn Thread "Blei"...

Hi,

jetzt vermassele ich es aber nicht...
Blei nutze ich als selbstklebendes Band auf den 9 und 3 Uhr Positionen.
Macht den Schläger schwerer, etwas kopflastiger und stabiler.
Dabei klebe ich das Blei innen an den Schlägerrahmen, ggf. klebt man es
noch etwas über die Seite.
Bei meinem uralten Ceramic Ace von Kennex waren damals noch zusätzlich
Bleistücke bei, die man beim Bespannen an dem Rahmen anbringen konnte.
Gruß
:D ;) Du hast insofern (das) Recht (dazu), weil du wohl kein "Voll-Laie" bist ;)

@ badnix

Nein, du liest bzw. übersetzt es nicht richtig, aber michl hat es schon richtig verstanden...ich meine auch, mich klar und deutlich ausgedrückt zu haben, wo ist bitte in meinem Beitrag von Balance die Rede?

Aber, Schwamm drüber, mal muss nicht verstehen, um verstehen zu können :D

gd!

badnix
29.07.2006, 00:23
"As Don said in his post above, that's wrong. You can NEVER lower the swingweight by ADDING weight ANYWHERE on the frame. To lower the swingweight, you would have to REMOVE weight from somewhere on the frame. The more weight that you remove closer to the hoop will lower the swingweight more than if you removed the weight from closer to the handle, i.e., adding or removing weight from the hoop will impact the swingweight much, much more than adding or removing weight from the handle. Adding weight to the handle will change the balance of the racquet and make it more headlight, but it will not lower the swingweight. Remember that balance does not equal swingweight.

If you had two identical racquets with the same static weight and length, yes, the one that is balanced more headlight will have a lower swingweight than the one that is balanced less headlight. However, you cannot lower the swingweight of the one that is balanced less headlight by ADDING weight anywhere to the frame because by doing that, you've just INCREASED its static weight, which in turn, could INCREASE its swingweight depending on where you've added that weight. The only way to LOWER the swingweight is to make that racquet more headlight WITHOUT adding any static weight, and the most effective way of doing that is to remove weight from the hoop, e.g., removing the bumper guard.

The OP's idea of replacing the synthetic stock grip with a leather grip and overgrip will actually INCREASE and not decrease the swingweight."


@ gd
... dann lese und übersetze bitte mal den ganzen Artikel. Kann dem nicht entnehmen, daß zusätzliches Gewicht (am Griffende) das Swingweight erhöht,(could increase = könnte erhöhen, da steht nicht: erhöht oder erhöht zwangsweise) sondern lediglich, daß ein Verringerung des Swingweights ausschließlich durch Wegnahme von Gewicht möglich ist, je weiter weg vom Griff (Rotationspunkt), desto besser

P.S. es darf aber jeder diesen Artikel für sich übersetzen und sich seine eigene Meinung bilden. Ich denke, wer das Prinzip verstanden hat, kommt auch ohne Übersetzung aus - mir reicht diese fruchtlose gd-Diskussion wieder einmal

go deep!
29.07.2006, 00:34
@ badnix

Mit diesem speziellen Artikel hat mein Post nichts zu tun, es gibt so viele interessante Beiträge zu diesem Thema im TW Board (worauf ich auch hingewiesen habe), das ich mir aus dem ganzen meine eigene Meinung gebildet habe und sie hier einbringe.

Ich denke mit dem Thema "fruchtlose Diskussion" wird mir hier die überwältigende Mehrheit zustimmen, das sie besser das Präfix "badnix" verdient. Um es auf den Punkt zu bringen, es erscheint doch sehr, das "der Herr" sofort aus dem Sessel springt, wenn mal ein anderer "Forumshase mit anderer Meinung" eine gewisse "Meinungsgbildung" verursacht...

just my 2 Cents
gd!

terrier
29.07.2006, 08:46
jungs das ist ja mal wieder großes tennis:rofl: .

vielleicht solltet ihr anstatt nem tennismatch mal nen boxkampf ausmachen .

da stellt sich schnell raus wer das bessere Swingweight hat.:D

wie die meisten hier wissen steh ich total auf die O 3 s.leider sind die mit orginal setup mir leider zu flattrig.also hab ich den kopf zugebleit.jetzt sind sie für mich optimal.wie sich das swingweight verändert hat hab ich keine ahnung.

das wichtigste ist immer noch(zitat nightwing;) )

auffm platz:daumen:

mfg

tamas
29.07.2006, 09:02
wenn ich 4 kg am griffende anbringen würde, wäre dass racket genau so leicht zu schwingen wie ohne gewicht?

lemmie
29.07.2006, 09:12
.... laut aller Theorien sollte das Racket leichter zu schwingen sein,
trotz höherem Gesamtgewicht. Klebe doch einfach mal 4 gramm auf
Deine Griffkappe und berichte uns von Deinen Eindrücken. :-)

besten Gruß, Lemmie

tamas
29.07.2006, 09:25
4 kg habe ich gemeint nicht 4 gramm aber ich würde auch 4 gramm spüren.

lemmie
29.07.2006, 09:40
wenn Du 4 kgs schwingen willst... let it swing !

tamas
29.07.2006, 10:01
ich denke mathematisch wäre so eine swingweighttheorie richtig wenn das racket am nullpunkt stabilisiert bzw. festgeankert wäre und das racket von geisterhand gehalten wäre. im praxis ist aber so eine theorie nicht zu gebrauchen. im praxis gibt es keine nullpunkt egal was für ein schlag man ausführt. die sog. nullpunkt bewegt sich immer also wenn ich gewicht erhöhe muss ich für eine identische bewegung mehr energie verwenden.

tamas
29.07.2006, 10:05
@lemmie

ich probiere es lieber nicht obwohl laut theorie hätte ich keine swingweightveränderung:D

badnix
29.07.2006, 11:03
@ tamas
genau so ist es. Es gibt das hoch kompliziert zu errechnende Swingweight, das letztendlich in der Praxis keiner braucht - deshalb mein Hinweis auf das einfach zu errechnende Kopf- und Griffgewicht

... um es auf den Punkt zu bringen, es erscheint doch sehr, das "der Herr" sofort aus dem Sessel springt, wenn mal ein anderer "Forumshase mit anderer Meinung" eine gewisse "Meinungsgbildung" verursacht...

@ gd
wenn ein Meinung als Fakt verkauft wird und diese deffinitiv falsch ist, sollte man in der Tat widersprechen - selbst auf die Gefahr hin, vom "Faktverkäufer" unsachlich und persönlich angegriffen zu werden.

P.S. sorry, jetzt stellt sich auf einmal heraus, daß Du Dir lediglich eine Meinung gebildet hast - mit dem Swingweight hat diese jedoch nur bedingt zu tun. Würde schon sagen, daß man speziell in Deinem Fall verstehen sollte, um verstehen zu können :rofl:, da hilft weder ein Halbwissen, noch eine mangelhafte Übersetzung aus dem Englischen weiter.

Nightwing
29.07.2006, 11:38
liest sich alles wieder mal ganz nett. vorallem die baddy vs gd abteilung.
ich schliesse mich aber mal hawk an. es gibt auf dem markt, inkl auslaufmodellen, mit sicher heit 5000 oder mehr rackets, da sollte jeder was finden das zu ihm passt ohne mit blei oder so rumzufummeln. mal das basegrip tauschen ok, aber viel mehr macht fuer mich kaum sinn. man sollte auch immer unser spielniveau bedenken, denke echt nicht das wir das brauchen.
aber was solls, jeder wie er mag. habe nur oft erlebt das die bleibastler den schrott schnell wieder abgemacht haben da sie nach der bastelei ein vollkommen anderes racket hatten als sie gekauft haben. aber jeder soll es machen wie er meint.

michlm.122
29.07.2006, 12:35
@nightwing.

Oft kann man aber ein Racket nicht so ausgiebig testen, dass man weiß ob es 100%ig passt, so wars zumindest bei mir, ich testete den Schläger 1 Woche u. stellte fest der passt mir, dann jedoch nach einem Monat merkte ich besonders bei der Vorhand, dass der Schläger immer enorm flattert, wenn ich den Ball treffe, deshalb habe ich am Kopf etwas Blei reingemacht, und schließlich, damit ich ne bessere Führung beim Slice habe, habe noch ein paar Gramm in den Griff gepackt. Insgesamt habe ich nun 15g im Schläger und bin super zufrieden.

Nightwing
29.07.2006, 12:44
wie gesagt, jedem das seine , nur ich halte es fuer unnoetig. das heisst ja nicht das ihr alle so denken muesst.
wenn du ausgiebig testen willst, kauf dir nen gebrauchten bei ebay oder frag einen haendler ob er einen tester verkauft. merkst du nach 4 wochen das es nicht funzt kannst du ihn wieder bei ebay verticken. hast normalerweise minimalen verlust.

tamas
29.07.2006, 12:48
@nightwing
eine optimale individuelle abstimmung hat mit spielniveu nichts zu tun.
man könnte auch das ganze umdrehen und alle die nichts probieren als anspruchslos nennen. meine APD-s mit blei sind für meine bedürfnisse um längen besser als ohne. 5 gramm mehr oder weniger kopfgewicht kann entscheidend das spielgefühl verändern positiv wie auch negativ, also experimentieren lohnt sich auf alle fälle. klar, jede muss selbst entscheiden
aber ich denke nicht dass ein APD mit 300 gramm für alle spieler auf diese erde, sei es profi oder amateur die optimalste ausführung ist.

rebelzer
29.07.2006, 13:16
wiegt mal eure schläger aus. keiner der schläger von der stange eines modells ist zu 100% identisch. es sei denn man bittet den händler 2 oder mehr nahezu identische schläger auszusuchen. dann stellt sich immer noch die frage ob er dazu in der lage ist.
wer mehrere gleiche rackets besitzen will, kann nicht silikon-/bleifrei aufschlagen.

natürlich ist jeder da unterschiedlich empfindlich. wenn man keinen unterschied merkt, ob man mit einem pure drive oder six-one 95 spielt, merkt man 10 gramm gewichtsunterschied und evnt. einen um einem cm verschobenen balancepunkt
bei seinen eigenen schlägern sicher auch nicht.

tennismieze
29.07.2006, 15:13
@nightwing
Es gibt aber auch noch andere Fälle. Z. B. war ich fast 1 Jahr lang mit meinen Babolat Z Max im Originalstyle zufrieden. Beim Schlägertest des Prince Red stellte ich dann fest, daß ein grifflastiger Schläger auch seine Vorteile hat. In letzter Zeit störte mich die leichte Kopflastigkeit, weswegen meine Schläger jetzt jeweils 12g Bleiband am Griff aufweisen. Der Balancepunkt liegt jetzt bei knapp 34cm statt bei 36cm. Jetzt bin ich wieder zufrieden, zumal sich das gewisse Mehrgewicht positiv bemerkbar macht. Die Alternative wäre gewesen, die Babos zu verticken oder in die Ecke zu stellen und den Prince Red zu kaufen. In meinen Augen sind die 6 € fürs Blei die bessere Alternative gewesen. ;)

moya fan
29.07.2006, 15:35
Hi,

ist ja ein interessantes Thema. Ich hab sowohl schon positive, als auch negative Erfahrungen gemacht, was das Tunen mit Blei angeht. Den Aero Pro Drive fand ich für meine Verhältnisse mit Blei um Längen besser als ohne. Beim O³ Tour hat auch das Blei nichts genutzt, da ich mit dem Schläger einfach nicht zurechtgekommen bin. Aber ein paar gramm Blei können oftmals echte Wunder bewirken. Man meint, daß man einen ganz anderen Schläger in der Hand hält. Aber ich hoffe mal, daß ich jetzt mit den Fischer Schlägern, die ja schwerer sind als meine letzten Rackets, ohne Bleiexperimente hinkomm. Aber die Balance und Gewichtsverteilung müßten schon passen.

Hawkeye2
29.07.2006, 16:51
Hi,

du hättest mal ein Datum zu meinem Zitat packen sollen...

Dann wäre Dir nämlich ganz schnell klar geworden, daß ich vor Jahren (nicht 1-2 sondern eher 6-7) mal mit Blei herumexperimentiert habe.

Hat nur ein paar Wochen gedauert und mir außer Armschmerzen und unkontrollierten Bällen nichts eingebracht.

Bin da äußerst lernfähig und sehe auch schnell ein, wenn eine Sache keinen Sinn macht. Und genau das ist der Grund, warum ich jetzt hier den Kopf schütteln darf, gell ?!

Weder an meinem Ti Radical noch meinem Tour 10 MP hatte ich jemals Blei und mir kommt auch keines dran. Sollte ich bei meinem jetzigen Schläger Spieleigenschaften vermissen, werde ich andere Modelle testen, die vom Gewicht, Saitenbild, Balance oder Rahmendicke eher das bringen, was ich möchte.

@Badnix

Bevor man einen 280 gr. Schläger tunt kann man sich doch vorher überlegen, einen 300 gr. Schläger zu kaufen, oder ?!

Falls einem die Mittel fehlen, den geringen Verlust durch Verkauf/Neukauf auszugleichen kann ich es ja noch verstehen, aber wenn man mit einem Schläger nicht klar kommt (ist ja keine Schande sondern merkt man ja erst nach einigen Wochen) kann man ja einen neuen Schläger ins Auge fassen, der
ggf. besser zu einem passt.


Gruß

tamas
29.07.2006, 16:58
@rebelzer
für mich ist es eine selbstverständlichkeit das meine rackets identisch abgestimmt sind. ich habe 3 APD-s und was ich noch nie erlebt habe alle 3 waren auf gramm genau identisch obwohl die rackets waren nicht ausgesucht!!!! gratulation an babolat!
eine balancepunkt ermittlung hat auch kein differenz ergeben also ich hatte nichts zu tun ausser natürlich die individuelle abstimmung.

Nightwing
29.07.2006, 19:02
wie gesagt , jeder soll sehen wie er gluecklich wird. was dem einen sein uhl ist dem anderen seine nachtigall.
ich kann mich nach meinem empfinden nach nur hawk anschliessen.
btw, ich denke das ich ca 5 gr unterschied echt nicht merke.

lemmie
29.07.2006, 19:08
@ Nightwing
Sollen wir wetten ? ;-)

Nightwing
29.07.2006, 19:26
@lemmie
das du es merkst will ich nicht anzweifeln, ich merk es nur wahrscheinlich nicht.

lemmie
29.07.2006, 20:51
@ Nightwing
Wetten wir ?

einmal 5 gramm ans Griffende,
einmal 5 Gramm auf 12 uhr.

Du wirst es merken.

;-)

Gruß, Lemmie

Nightwing
30.07.2006, 10:09
dann wuerd ich ja auch einen daempferwechsel merken, oder wenn ich ohne spiel. ne, glaub ich echt nicht. wenn du zur challenge kommst koennen wir das ja mal testen.

tamas
31.07.2006, 08:47
@nightwing

5 gramm auf 12 uhr ist sehr viel, da muss man sich sogar erstmal zeit opfern bis man die schlagbewegung auf so eine drastische veränderung anpassen kann.

badnix
31.07.2006, 11:43
... es gibt halt Fein- und Grobmotoriker, aber 5g auf 12 Uhr sollte eigentlich jeder merken :D

... habe letzte Woche erst noch nachgetunt und jeweils 3 g auf 3 und 9 Uhr draufgepackt, weil ich zu wenig Druck und Stabilität in die Topspinrückhand gebracht hatte ...

... war mit Blei deutlicht besser, kein Vergleich mehr zu vorher - aber das darf jeder machen wie er will

@ Hawkeye
selbstverständlich kann es denn perfekten Schläger für einen Spieler geben, alleine dann mußt Du event. bis zu 20 Rackets testen. So habe ich die Möglichkeit, mir die "Rahmenbedingungen" auszusuchen und mein Optimum selbst zu "erspielen" - aber auch das darf jeder halten wie er lustig ist

LittleMac
31.07.2006, 13:16
... Und genau das ist der Grund, warum ich jetzt hier den Kopf schütteln darf, gell ?!
...
Weder an meinem Ti Radical noch meinem Tour 10 MP hatte ich jemals Blei und mir kommt auch keines dran. Sollte ich bei meinem jetzigen Schläger Spieleigenschaften vermissen, werde ich andere Modelle testen, die vom Gewicht, Saitenbild, Balance oder Rahmendicke eher das bringen, was ich möchte.
...
Bevor man einen 280 gr. Schläger tunt kann man sich doch vorher überlegen, einen 300 gr. Schläger zu kaufen, oder ?!

Wenn es aber auf dem Markt keinen Schläger gibt, der mir ungetunt 100%ig passt?!?!? Ist zum Beispiel bei mir der Fall. Es gibt keinen Schläger, der mir schwer genug ist bzw. dessen Swingweight mir ausreicht, ohne dass ich mit Blei und/oder Silikon arbeite. Also pass doch auf, dass Du Dir beim Kopfschütteln nicht den Hals verrenkst;)

Paddinho
31.07.2006, 13:35
Ich weiß nicht, aber meiner Meinung nach übertreiben hier manche vielleicht ein bisschen mit dem Tunen. Ist natürlich jedem sich selbst überlassen wo er vielleicht Blei zusätzlich dranmachen will.

Ich spiel eigentlich nur Standard-Schläger und komme auch ganz gut mit Modellen zurecht die von den Spieleigenschaften meinen jetzigen Schläger entsprechen.
Könnte z.B. ohne Probleme den Pure Control oder Storm spielen

LittleMac
31.07.2006, 14:16
Ich weiß nicht, aber meiner Meinung nach übertreiben hier manche vielleicht ein bisschen mit dem Tunen. Ist natürlich jedem sich selbst überlassen wo er vielleicht Blei zusätzlich dranmachen will.

Ich spiel eigentlich nur Standard-Schläger und komme auch ganz gut mit Modellen zurecht die von den Spieleigenschaften meinen jetzigen Schläger entsprechen.
Könnte z.B. ohne Probleme den Pure Control oder Storm spielen
Ist ja schön für Dich. Es gibt ja auch Leute, denen passt ein Anzug von der Stange wie angegossen. Aber die meisten Menschen müss(t)en sich einen wirklich prefekt sitzenden Anzug eben maßschneidern lassen. Genau so ist das meines Erachtens mit den Tennisschlägern. Die Frage ist nur: Habe ich den richtigen Schneider???

Paddinho
31.07.2006, 14:34
Ist ja nicht böse gemeint, von mir aus könnt ihr ja hier und da soviel Blei dranhängen wie ich wollt.

Bei mir ist es z.B. sogar so das von meinen 6 Schlägern bestimmt 3-4 von Balance & Gewicht leicht anders sind. Das ist die 1ten 5-6 Schläge unangehm aber danach hab ich mich dran gewöhnt.

Hatte ja vor 3-4 Jahren auch mal meinen Schläger (war noch ein PD+) mit Blei gepimpt, kam damit aber überhaupt nicht zurecht. Ich werd es einfach mal wieder ausprobieren und dann hier berichten ob es vielleicht doch was bringt.

LittleMac
31.07.2006, 16:36
Bei mir ist es z.B. sogar so das von meinen 6 Schlägern bestimmt 3-4 von Balance & Gewicht leicht anders sind. Das ist die 1ten 5-6 Schläge unangehm aber danach hab ich mich dran gewöhnt.

Dann stell Dir mal vor, Dir reißt im Mannschaftsspiel bei 5:5 im Tie-Break des dritten Satzes die Saite und Du musst Dich erst 5 - 6 Schläge an die Kelle gewöhnen. In der Zet sind im Ernstfall zwei Punkte weg. Das möchte ich sehen, wie Du Deinen Team-Kollegen die 4:5-Niederlage erklärst ;)

Pac
31.07.2006, 16:48
Medenspiele sind doch rum ... zumindest hier in Hessen ( bis auf die Hessenliga )

Paddinho
31.07.2006, 22:00
Dann stell Dir mal vor, Dir reißt im Mannschaftsspiel bei 5:5 im Tie-Break des dritten Satzes die Saite und Du musst Dich erst 5 - 6 Schläge an die Kelle gewöhnen. In der Zet sind im Ernstfall zwei Punkte weg. Das möchte ich sehen, wie Du Deinen Team-Kollegen die 4:5-Niederlage erklärst ;)


Ähm Zusammenbruch vortauschen, dann schnell die Tasche, ins Auto und weg...:cool:

Heute hatte ich z.B. nen ähnlichen Fall. Beim Trainingsspiel ist die Saite gerissen (L2), ich nen anderen Schläger geholt (halt andere Balacne und evtl. auch anderen Gewicht- hab ich noch nicht angemessen)...nach 2-3 Schlägen war alles wieder beim Alten (Griffgröße L4).

michlm.122
31.07.2006, 22:02
@LittleMac

Deine Meinung stimmt schon, jedoch wer testet sowas in der Medenrunde, da hat man so wie jetzt wenns vorbei ist, schön Zeit, damit man nächstes Jahr dann ein super gepimptes Racket hat!:daumen:

tamas
31.07.2006, 23:03
ja dann nicht alle sind gleich empfindlich, ich hätte heute den tiebreak mit einem 4-er griff ganz sicher verloren.

LittleMac
01.08.2006, 04:12
Ähm Zusammenbruch vortauschen, dann schnell die Tasche, ins Auto und weg...:cool:

Heute hatte ich z.B. nen ähnlichen Fall. Beim Trainingsspiel ist die Saite gerissen (L2), ich nen anderen Schläger geholt (halt andere Balacne und evtl. auch anderen Gewicht- hab ich noch nicht angemessen)...nach 2-3 Schlägen war alles wieder beim Alten (Griffgröße L4).
Das dürfte eine der wenigen machbaren Alternativen sein;)

Dann sei froh, dass Du so extrem flexibel bist. Aber die meisten Leute sind da doch ein wenig sensibler.

LittleMac
01.08.2006, 04:15
@LittleMac

Deine Meinung stimmt schon, jedoch wer testet sowas in der Medenrunde, da hat man so wie jetzt wenns vorbei ist, schön Zeit, damit man nächstes Jahr dann ein super gepimptes Racket hat!:daumen:
Es geht ja nicht ums testen. Er meint ja, die ganze Ausmesserei und das Tuning sei überflüssig, er brauche nur 5-6 Schläge um sich an den anderen Schläger zu gewöhnen. Ich gehe also davon aus, er meint das gleiche Modell, aber eben nicht exakt ausgemessen. Und dann gehe ich auch davon aus, dass er im Punktspiel ebenso zwei nicht ausgemessene Schläger in der Tasche hat (wie 95 % der Tennisspieler in Deutschland, wenn sie überhaupt zwei oder mehr gleiche Schläger haben).

4knoten
03.08.2006, 08:42
@ night
@ paddi


dann wuerd ich ja auch einen daempferwechsel merken, oder wenn ich ohne spiel. ne, glaub ich echt nicht. wenn du zur challenge kommst koennen wir das ja mal testen.


Früher war ich mal der gleichen Meinung wie Du - ich hab mich immer kaputtgelacht über meinen Trainingspartner. Was der für Aufwand betrieben hatte mit seinen Schlägern ..... Blei hier ..... Blei dort. Hier passt es nicht, dort passt es nicht, etc ..... Alle seine 4 Schläger identisch ausbalanciert usw usw usw.
Ich hatte mir den nächstbesten Schläger gepackt - auch irgendein "fremder" Schläger - bin aufs Feld .... und nach ein paar Schlägen war ich auf das neue Gerät eingestellt.


Dabei war es nur meine eigene Ignoranz, die mich daran hinderte folgendes zu erkennen:

Irgendwann wurde mir mein Schlägergriff zu dünn und ich wickelte 2 oder 3 Griffbänder übereinander. Ich fühlte mich wohl dabei, hatte mehr Kontrolle über die Schläge und schob es auf den besseren Halt, weil dickerer Griff und anderer Hebel im Handgelenk (Bezug zum Dämpferwechsel !).

Dabei hatte ich nur den Balancepunkt verschoben (so Griffbänder wiegen ja auch was) und den Schläger grifflastiger gemacht.
==> mehr Kontrolle


Wie bereits oben erwähnte: Ich komme mit so ziemlich jedem Schläger zurecht.
Hätte ich allerdings früher auf meinen Trainingspartner gehört und meinen Schläger speziell für mich angepasst .... na ja ... lassen wir das :)



Amen :D

Ist heute Sonntag? So salbungsvolle Worte kenn ich bislang nur aus dem Sonntagsgottesdienst im Fernsehen.
(ist hier jemand bibelfest ? .... vom Saulus zum Paulus .... oder so ähnlich)
Man merkt es ganz deutlich: im Alter findet man zum Glauben zurück .....

4knoten

Paddinho
03.08.2006, 09:39
ok, wir testen das auf der Challenger einfach mal aus ;-)

michlm.122
03.08.2006, 13:10
JEtzt wollte ich nochmal kurz was über Blei einwerfen

Also ich habe jetzt gerade auf einem Schläger jeweils 3g auf 3.9. u. 12 Uhr gemacht.

Nun meine Frage wenn ich als Gegengewicht 3g in den Griff mache, wird dadurch das Schwunggewicht, erhöht, verringert oder bleibt es gleich.

Und WIRKT der SChläger leichter, schwerer oder gleich wenn man den Schläger in der Hand hat?

LittleMac
03.08.2006, 13:43
JEtzt wollte ich nochmal kurz was über Blei einwerfen

Also ich habe jetzt gerade auf einem Schläger jeweils 3g auf 3.9. u. 12 Uhr gemacht.

Nun meine Frage wenn ich als Gegengewicht 3g in den Griff mache, wird dadurch das Schwunggewicht, erhöht, verringert oder bleibt es gleich.

Und WIRKT der SChläger leichter, schwerer oder gleich wenn man den Schläger in der Hand hat?
Also niedriger wird das Schwunggewicht nicht. Höher vermutlich auch nicht oder wenn, dann nur um Nuancen.

In der Hand dürftest Du die 3 Gramm nun wirklich nicht merken. Im Griff wird's m. E. erst ab 10 g direkt spürbar.

badnix
03.08.2006, 13:47
JEtzt wollte ich nochmal kurz was über Blei einwerfen

Also ich habe jetzt gerade auf einem Schläger jeweils 3g auf 3.9. u. 12 Uhr gemacht.

Nun meine Frage wenn ich als Gegengewicht 3g in den Griff mache, wird dadurch das Schwunggewicht, erhöht, verringert oder bleibt es gleich.

Und WIRKT der Schläger leichter, schwerer oder gleich wenn man den Schläger in der Hand hat?

das Swingweight wird nicht höher, lediglich das Gesamtgewicht und die Balance verschiebt sich minimal in Richtung Griff. (durch das Erhöhen des Gesamtgewichtes kann keine Verringerung des Swingweights erfolgen = Gesetz)

P.S. wie LM schon sagt, 3 g im Griff sind kaum spürbar

michlm.122
03.08.2006, 13:57
HI

Ich meine bei den 3g im Griff nur, denn wenn ich 9g an den 3.9.12 Uhr Positionen habe, zieht es den Schläger quasi runter wenn ich den in der Hand habe, wenn ich jetzt 3g als GEgengewicht habe ist das dann nicht mehr so dramatisch oder und ich habe auch noch etwas mehr Kontroll oder?

go deep!
03.08.2006, 20:53
@ michl

Mal eine Frage zu deiner Frage: Hast du denn gar nichts aus dem Thread gelernt? :(

gd!

michlm.122
03.08.2006, 21:28
Hi

Doch natürlich, nur bin ich mir nicht ganz im klaren was nun noch ein Gegengewicht bewirkt.

Das was ich gelernt habe ist, dass jegliche Art von Erhöhung des Gewichts das Schwunggewicht erhöht, an manchen Stellen mehr an manchen weniger.

go deep!
03.08.2006, 22:14
an 12 Uhr ganz viel, am Griffende ganz wenig (kaum)...alles schon mehrfach beschrieben usw., naja kann man auch wieder vergessen bzw. dauert wohl länger nachzulesen als nachzufragen :D
;)

gd!

tennismieze
04.08.2006, 05:48
@michlm
balancier den schläger neu aus, dann weißt Du, wieviel Blei Du am Griff brauchst, um die alte Balance wieder herzustellen

badnix
04.08.2006, 08:24
Hi

Doch natürlich, nur bin ich mir nicht ganz im klaren was nun noch ein Gegengewicht bewirkt.

Das was ich gelernt habe ist, dass jegliche Art von Erhöhung des Gewichts das Schwunggewicht erhöht, an manchen Stellen mehr an manchen weniger.

... leider falsch gelernt denn:

... das Schwunggewicht =Swingweight (nicht zu verwechseln mit dem Gewicht das geschwungen/bewegt werden muß = Gesamtgewicht) wird nicht erhöht, wenn das Gewicht am Schlägerende (auf den letzten 10 cm) erhöht wird, dadurch erhöht sich lediglich das Gesamtgewicht (Balance ändert sich ebenfalls).

... ansonsten gilt auch hier das Hebelgesetz, nach dem sich ein Gewicht umso stärker auswirkt, je weiter entfernt vom Rotations-Punkt es auf den Hebel einwirkt

tamas
04.08.2006, 15:03
swingweith hin oder her, durch mehr gewicht (auch im griff!) wird das racket schwerer und muss man entschprechend mehr energie für die gleiche bewegungsabläufe (schläge) wie ohne gewicht mobilisieren. ich denke niemand interessiert sich hier um begriffe, die fragen richten sich eher danach ob eine gewichtzunahme im griffbereich spürbar ist oder nicht. klar ist es spürbar also vorsichtig: auch wenn selbst mit 4 kg blei der swingweight unverändert bleibt ich würde nicht überstürzen und zuerst mit 2 kg probieren!

tennismieze
04.08.2006, 15:05
@tamas
kg? ;)

tamas
04.08.2006, 15:08
ja klar kg, der swingweight verändert sich ja nicht!?

badnix
04.08.2006, 15:39
... sorry, mit dieser Einstellung und sinnfreien Einwürfen ist keinem geholfen, weshalb ich mich dann hier auch ausklinke. Wenn man über etwas diskutiert, sollte man eine gemeinsame Basis hierfür haben, sonst redet man aneinander vorbei ...

... und aus eben diesem Grunde hat man das Swingweight "erfunden", das eben nur sehr bedingt mit dem Gesamtgewicht eines Rackets etwas zu tun hat ...

... zudem: ein paar wenige Gramm im Griff spürt man gewichtsmäßig so gut wie nicht (eben weil es das Swingweight nicht verändert) man muß hierfür auch nur wenig mehr an Eigenpower investieren

... hier noch ein Beispiel für alle Ignoranten und jene die dies werden wollen: nimmt eine 70 cm lange Stange von 200 g Gewicht an einem Ende und eine Kugel mit einem Gewicht von 1 kg in die Hand - läßt sich relativ leicht, sogar aus dem Handgelenk bewegen. Nun stecke dieses Kilo-Kugel am anderen Ende auf die Stange und bewege das Konstrukt genauso - dürfte im Umkehrschluß nach verschiedenen hier getätigten Aussagen ja nicht schwieriger sein, da sich ja das Gesamtgewicht nicht verändert hat :)

tamas
04.08.2006, 21:49
ich habe sehr viel erfahrung mit rackettuning wohl aber nicht mit swingweightrechnerei!
ich habe auch mit meinem APD-s viel experimentiert auch im griffbereich.
das racket mit 15 gramm blei am griff war deutlich unhandlicher und entschprechend schwieriger zum schwingen als ein gleiches modell ohne. daran können rechnungen mit kugeln und stangen nichts ändern es ist einfach so und darum geht es. warum ist es so schwer zu verstehen!?

lemmie
05.08.2006, 08:10
Dann kannst Du es ja jetzt mit 4 kg probieren ! ;-)

gruß, Lemmie

groundstroke
13.01.2008, 11:59
Also niedriger wird das Schwunggewicht nicht. Höher vermutlich auch nicht oder wenn, dann nur um Nuancen.

In der Hand dürftest Du die 3 Gramm nun wirklich nicht merken. Im Griff wird's m. E. erst ab 10 g direkt spürbar.

Also wenn 10g im Griff kaum spürbar sind, dann müßten doch alle grundsätzlich erst mal Interesse haben, diese 10g (oder 20g) mehr in den Griff reinzubasteln. Denn die Vorteile bei den Volleys wären es ja wert. Aber ich denke schon, daß man 10g auch merkt und vor allem auch durch die Balanceverschiebung beim Schlagen spürt, auch wenn das swingweight sich nicht so stark ändert.

Ganz allgemein zu den vielen vorangegangenen Beiträgen meine ich ganz subjektiv, daß das Rumbasteln mit Blei am Schlägerkopf an einem ziemlich ausgereiften von Experten entwickelten Schlägerkonzept nicht so viel bringt. Das Gewicht im Griff zu verändern, hingegen, wirkt sich deutlich auf die Balance aus und findet sicherlich seine Rechtfertigung. Aber die Stabilität und die Verwindungssteifigkeit und das Flattern und... des Schlägerkopfes zu verändern - da würde ich doch lieber ein anderes Schlägermodell wählen.

LittleMac
13.01.2008, 12:27
Ich kann Dir nur sagen, dass ich seit 15 Jahren keinen Schläger mehr gespielt habe, der NICHT mit zusätzlichem Gewicht im Kopf versehen war. Ich habe einfach auch das Problem, dass es keinen Schläger mehr gibt, der mein Schwunggewicht hat - die sind mir einfach alle durch die Bank zu leicht.
Und das mit dem "ausgereiften Konzept": Die Schläger sind für eine möglichst breite Masse konzipiert. Das heißt, sie sollen einen möglichst großen Teil der Zielgruppe abdecken. Allerdings neiigen die Firmen dazu, eher "den kleinsten gemeinsamen Nenner" zu wählen. Auch aus Marketing-Gründen, weil der Großteil der Tennisspieler immer noch meint, je leichter desto besser. Die Chance, dass dies "ausgereifte Konzept" nun ausgerechnet den jeweiligen Spieler perfekt trifft, ist meines Erachtens in etwa so groß, wie die Chance, dass der Vorführwagen im Autohaus zur Probefahrt in Sitz- und Spiegelposition auf Anhieb optimal auf Dich eingestellt ist.

groundstroke
13.01.2008, 12:49
Also ich habe nicht so viele Schläger gespielt. Aber mein Prestige ist auch nicht leicht, und ich bin aber froh, daß er grifflastig ist (Geschmackssache). Ich spiele jetzt mit 15g Blei im Griff (habe ich hier im Forum gelernt u.a. von Dir, danke!), weil ich kein Basisgriffband mehr spiele, sondern zwei Overgrips. Gefällt mir so.

Andere lieben mehr swingweight, aber da würde ich doch lieber z.B. einen Instinct oder Radical kaufen und dem auch nur mehr Blei in den Griff packen, wenn ich das höhere Gesamtgewicht liebe. Im Kopf sind sie ja ohnehin schwerer. Anstatt da auch noch Blei dranzubasteln. Oder wo liegt mein Denkfehler?

Paddinho
22.01.2008, 16:00
Mal ein paar Randfragen zu dem Thema

Wenn ich merke das mir der Schläger zu leicht oder flackig ist fange ich an irgendwo an bestimmte Stellen am Schläger Blei anzubringen.

- in welchen 'Blei'-Schritten erhöhe ich denn am besten das Gewicht?
Manche kleben sich z.B. 1-2gr. auf 2 und 9 Uhr, die nächsten erhöhen jeweils um 5gr.
Andere hauen gleich 40gr. Blei rein (hab ich in einem anderen Thread gelesen) und sind zufrieden.

- kann ich anhand von Trockenübungen sagen ob ich gut oder schlecht mit dem 'getunten' Schläger zurecht komme?
Der mir z.B. der nBlade zu leicht wurde hab ich jetzt mal für das letzte Training jeweils 3gr. auf 3 und 9 Uhr angebracht....dazu noch 6gr. im Schlägerherz.
Ich kam soweit ganz gut zurecht nur hab ich jetzt im nächsten Schritt noch ca.7-8gr im kompletten Griff verteilt (also Streifen unter dem Overgrip) um den Balancepunkt wieder Richtung Griff zu bringen.
Das mach ich jeweils zu Hause und hoff damit im Training gut zurecht zu kommen. Nur so kann es ja noch Wochen dauern bis ich mir den perfekten Schläger gebastelt hab.
Beim Warrior hab ich z.B. auch zu Hause Blei verbaut und es nach 5min im Training wieder abgemacht da der Schläger so fast anbespielbar wurde - ganze Arbeit also für die Katz.
Wie geht ihr denn da an die Sache ran?
Könnt ihr z.B. zu Hause anhand von ein paar Trockenübungen erkennen ob das Schwunggewicht usw. in Ordung sind oder lagt ihr mit eurer Verbleiung mal komplett daneben?

- woran erkenne ich einen für perfekt verbleiten Schläger?
Nur weil ich mal gut damit spiele heißt es ja noch lange nicht dass das angebrachte Gewicht auch so korrekt ist.
Ich hab früher selbst z.B. Schläger mit Gewichten von ca. 265gr gespielt (Wilson Hyper Hammer) und gesagt mit schwerern Schläger werde ich nie zurecht kommen
Dann hab ich ne zeitlang mal nen 300gr. Schläger gespielt (PD+ & Warrior) und mein Spiel wurde dadurch deutlich besser.
Heut spiel ich den nBlade (305gr) und hab das Gefühl er könnte noch etwas schwerer sein.

Klar hilft in den meisten Fällen nur testen, testen, testen aber ich hab momentan nicht die Zeit neben dem Training (1X die Woche) spielen zu gehen.
Zudem will ich im Training wie gesagt trainieren und nicht anfangen auf der Bank irgendwelche Gewichte zu verbasteln (das Blei klebt ja auch schließlich nicht 2-3X hintereinander wenn es schonmal befestigt wurde)

LittleMac
22.01.2008, 17:56
Mein Tipp: Bring doch den Blade mal auf das Schwunggewicht vom Warrior.
Bei mir persönlich ist es so, dass ich "mein Schwunggewicht" kenne und jeden neuen Schläger darauf zurechttune - und schon habe ich fertig.

go deep!
22.01.2008, 22:46
Mein Tipp: Bring doch den Blade mal auf das Schwunggewicht vom Warrior.
Bei mir persönlich ist es so, dass ich "mein Schwunggewicht" kenne und jeden neuen Schläger darauf zurechttune - und schon habe ich fertig.
*unterschreib*
Dank des Profi-Tunings von Dennis (kann mich da nur wiederholen :daumen:) passt das dann auch wunderbar.
By the way, ich glaube das des TFeel 305 und des Warrior (den ich auch mal hatte) unterscheidet sich gar nicht sehr, gut der TF ist ausgewogen, der Prince leicht grifflastig.

Aber wenn man seine Vorliebe kennt (Balance, Schwunggewicht), dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen...wie LM richtig sagt.

Paddinho
23.01.2008, 09:06
Mein Tipp: Bring doch den Blade mal auf das Schwunggewicht vom Warrior.

Naja davon mal abgesehen das ich komplett gar keine Ahnung hab wie ich das hinbekomme will ich ja ansich keinen neuen 'Warrior'.
Ich komm mit dem nBlade besser zurecht (ist stabiler udn besser zu kontrollieren) und hab einfach nur das Gefühl das der Schläger noch etwas mehr Masse vertragen könnte

mexx
23.01.2008, 09:21
wenn das Racket eigentlich gut ist, du aber mehr Gewicht (Masse) benötigst, so
würde ich das Blei, genau auf den Balancepunkt kleben!

Paddinho
23.01.2008, 09:30
Ich hab jetzt mal in der 1ten Testphase jeweils 3gr. auf 3/9 Uhr sowie 6gr. im Schlägerherz (dort wo die Beschriftungen zu Gewicht, Anzahl Saiten usw. sind) verbaut um die Balance ungefähr gleich zu halten.
Dazu kommen noch ca. 6-8gr. im Schlägerherz (Bleistreifen auf dem Basisgriffband), da ich jetzt anstatt mit 2 nur noch mit 1 Overgrip spiele (das hat ja auch sein Gewicht).

Somit hat der nBlade jetzt ein Gewicht von 345gr. besaitet.

Bei Trockenübungen hab ich gegenüber meinem anderen unverbleiten nBlade trotz ca. 20gr. Mehrgewicht keinen sonderlichen Unterschied feststellen können.

Hab das Gefühl er könnte noch etwas schwer sein aber vorher will ich ihn noch einmal so im Training testen.

mexx
23.01.2008, 09:41
Ich spiel ja meinen Control noch nicht so lange,... Probleme hatte ich nur beim Aufschlag, weil man schon mehr durchziehen muss, um das Racket zubeschleunigen! Das Timing ist auch ein anderes!

Mein Racket wiegt auch genau 345g., würde aber nie mehr einen Leichteren spielen, weil viel stabiler, bessere Kontrolle und und und....

Wenn dir die Abstimmung so gefällt, wirst sicher nie mehr leichte Rackets spielen!

Paddinho
23.01.2008, 16:41
Wenn dir die Abstimmung so gefällt, wirst sicher nie mehr leichte Rackets spielen!

Das glaub ich auch nicht.

Ich werd den Schläger mal mit dem Setup am Freitag spielen und falls notwendig noch etwas Blei nachlegen.

groundstroke
23.01.2008, 17:12
Ich spiel ja meinen Control noch nicht so lange,... Probleme hatte ich nur beim Aufschlag, weil man schon mehr durchziehen muss, um das Racket zubeschleunigen! Das Timing ist auch ein anderes!



Du sprichst genau die beiden entscheidenden Punkte an.
Ich denke, daß meistens das "gewohnte" Racket, welches etwas beschwert wird, sich anfangs besser spielt, aufgrund der Trägheit und zusätzlichen Stabilität, vor allem auch bei Volleys, die sofort wahrgenommen wird und das "Super!"-Gefühl bringt. Zumal man die erste Teststunde ja mit frischer Kraft, voller Konzentration bei den Schlägen... spielt.

Bei den Überkopfbällen im Match außer Atem sieht's dann ganz anders aus. Das verdrängt man erst mal. Genauso, daß der Aufschlag nicht mehr so flott ist. Aber wenn Du den trotz Konzentration und bewußt mehr Kraft nicht genauso schnell bringst, ist der Schläger wahrscheinlich sowieso zu schwer geworden.
Wenn Du nach ein paar Wochen oder Monaten wieder Deinen alten Schläger in die Hand nimmst und wieder richtige Schmetterbälle rumsen kannst, aufschlagen kannst, und schnell durchziehen kannst und damit Kontrolle gewinnst bei den Grundschlägen, denkst Du vielleicht dann wieder anders.

Ich gebe nur über meine eigenen (wenigen!) Erfahrungen mit Blei wieder, deshalb natürlich beschränkt. Aber ich habe lediglich das Blei im Griff nicht wieder entfernt, da ich ohne Basisgriffband (früher mit Lederband) spiele.

mexx
23.01.2008, 17:52
@groundstroke

Ich kann ja auch nur von mir sprechen!

Spiel den Control jetzt ca. 20 Stunden und das Problem mit dem Aufschlag, hatte ich etwa 6 Stunden.

Da ich arbeitsbedingt, nur jede zweite Woche erst am Wochenende spielen kann und da können es schon 6 Stunden verteilt auf Samstag und Sonntag werden und noch keine Kondi oder Kraftprobleme hatte, wirds wohl passen.

Im Grunde hast du sicher recht, man kann sich übernehmen, aber Blei geht ja wieder ab;)

olli72
12.02.2008, 07:30
Das glaub ich auch nicht.

Ich werd den Schläger mal mit dem Setup am Freitag spielen und falls notwendig noch etwas Blei nachlegen.

Wie lief es paddy ?

Shukkeh
12.02.2008, 22:11
Würde mich auch interessieren...
Ein NBlade mit fast 350 gramm...sweet.

Paddinho
22.02.2008, 09:19
Wie lief es paddy ?

Naja, es lief mehr oder weniger bescheiden.
Ich konnte zwar mit dem nBlade spielen aber es war doch ein ziemliche Umstellung. Besonders der Mehrgewicht im Kopf machte sich bei mir negativ bemerkbar.
Nachdem ich aber die 3gr. auf 3 & 9Uhr abgemacht hab lief es wesentlich besser. Jetzt wiegt der Schläger mit Allem ca. 340gr. und ist meiner Meinung viel besser zu spielen.