Bewertungen: 18333
Saiten: 3269
Tester: 19647
299 Besucher online.
User: Gast [registrieren] Login
  Saiten-Info
  Saiten-Datenbank
  Saiten-Galerie
  Bewertungs-DB
  Hersteller-Adressen
  Bewertung abgeben
  Schläger-Info
  Schläger-Datenbank
  Schlägertests
  Maschinen-Info
  Bewertungen
  Bewertung abgeben
  Besaitungsanleitung
  Besaitungsmuster
  DT-Datenbank
  Besaitungsseminare
  Interviews
  Berichte/Kommentare
  Zuschriften
  FAQ
  Diskussionsforum
  Blogs
  Umfragen
  Saiten-Tausch
  Mediengalerie
  Händler-Adressen
  Tennisflohmarkt.de
Downloads
Tennis-Links
Kontakt
Impressum
Besucher: 6227727
Heute: 549
Gestern: 1729

Centercourt.de


Schlägertest Prince EXO3 Rebel 98 TCT Berichte

Alle bisher abgegebenen Testberichte zum Prince EXO3 Rebel 98 TCT:

Tester: David Baarß
Datum: 2012-06-18
Akt. Schläger: Modell: Babolat Pure Drive
Schlagfläche: 645
Saitenmuster: 16/19
Gewicht: 26-30 (je nach Laune)
   
Empfehlung: Club-/Mannschaftsspieler
Spielerprofil:
Grundlinienspieler. Eher defensiver Spieler der auf seine Chance wartet. Viel Spinn.
Eindrücke:
---------
Design:
Haha. Was soll ich sagen. Das Ding ist mal gelb. Also so Kanarienvogelgelb. Der eine mag das, der andere nicht. Ich fand es ganz cool. Warum nicht.
Eine Erwähnung wert ist auch die Schlägerhülle. Oder sagen wir eher "Schlägerbeutel" Man muss sich da so einen überdimensionalen Turnbeutel vorstellen. Mal was anderes. Die meisten werden ja eine Tennistasche ihr eigen nennen. Dann kann man das Ding wenigsten noch als Tasche für das Freibad benutzen. Kann man mit normalen Schlägerhüllen nicht ;-)
---------
Power:
Ich habe den Schläger mit seiner originalen Saite gespielt. Weiß leider nicht was da drauf ist. Aber man kann trotzdem abschätzen, ob der Schläger Power erzeugt oder nicht.
Und das tut er. Also bei einem normalen Schwung kommt da jetzt nicht gleich der Hammer raus, aber wehe man zieht mal an. Dann hilft der Schlägerkopf schön mit und raus kommt ein Strich. Aber Spinn nicht vergessen sonst schlägt der Ball im Zaun ein. Auch Aufschläge werden mit Power unterstützt. Ich konnte hier eine klare Steigerung zu meinem alten Babolat Pure drive spüren und sehen. Und das mit der luschigen Werkssaite. Möchte nicht wissen was da noch alles kommt, wenn man was gescheites aufzieht. Leider fehlte mir dafür die Zeit. Schade.
----------
Spinn:
Spinn hat das Teil auch. Und nicht wenig. Der Schlägerkopf steht einem da auch hilfreich zur Seite. Und das ohne größeren Kraftaufwand. Löblich.
---------
Sonstiges:
-Der Rahmen selber ist sehr steif. Vibrationen waren kaum wahrnehmbar.
-Pfeift schön wenn man schön durchzieht ;-)
- Ball muss schon sauber getroffen werden
----------
Fazit:
Ein guter Schläger für Club/Mannschaftsspieler und höher. Für Anfänger vielleicht schon zu anspruchsvoll. Bälle mögen sauber getroffen werden.
Schläger kostet eine gute Stange Geld. Daher bleibe ich dann doch bei meiner alten Keule.
Ansonten....wer weiß.



Tester: Sebastian Luther
Datum: 2012-07-16
Akt. Schläger: Modell: Babolat Aerostorm
Schlagfläche: 630
Saitenmuster: 16x20
Gewicht: 300
   
Empfehlung: Club-/Mannschaftsspieler
Spielerprofil:
Herren, Bezirksliga Thüringen, LK15 (bald 13;)
Eindrücke:
Vor meinen Testbericht noch kurz der Hinweis, dass ich den Schläger leider falsch verschickt habe (Verwechslung mit einem Ebaykunden), dadurch ist der Zeitplan nun leider etwas aus dem Ruder gelaufen - Sorry an alle Nachfolger.

Nach der Testwoche habe ich den Schläger nun auch privat erworben und kann nach insgesamt 3 Wochen einen etwas ausführlicheren Bericht abgeben:

Optik/Haptik/Touch: Das Gelb des Schlägers gefällt mir ausgesprochen gut - hat was dynamisches und modernes. Dazu hat die Lackierung eine hohe Qualität. Der Schlägerkopf wirkt etwas "eiförmig" und optisch in die Länge gestreckt. Die Haptik des Griffes (L2) ist ausgezeichnet – er liegt sehr gut in der Hand. Der Rahmen an sich ist im Vergleich zu meinem Babolat relativ weich und auch wesentlich schmaler angelegt. Der Prince typische Touch ist auch beim Rebel 98 zu finden, aber nicht ganz so grandios, wie beispielsweise beim Exo3 100.

Balance: Mit 320mm leicht kopflastig, fühlt sich aber kaum so an. Der Schläger liegt relativ ausgewogen in der Hand und vermittelt gleich den Eindruck: Ja das passt!

Grundschläge: Ich spiele Vorhand und Rückhand (einhändig) mit relativ viel Spin, baue aber auch den ein oder anderen geraden Schlag mit ein. Durch das 16x20 Saitenbild wir gut Spin generiert, der sich bei entsprechender Technik auch sehr gut in der Länge kontrollieren lässt. Besonders gut gefällt mir, dass man ohne Qualitätsverlust zwischen Spin- und gerade gezogenen Schlägen wechseln kann. Neben dem Spin entwickelt der Schläger im optimalen Treffpunkt auch einen ordentlichen Zug. Schläger außerhalb des Sweetspots verlieren allerdings stark an Qualität - man sollte sich also gut überlegen, ob 630ccm die richtige Wahl der Schlagfläche sind. Besonders positiv aufgefallen ist mir der Slice, den ich zu ca. 60% auf der Rückhandseite spiele. Dieser lässt sich sehr gut kontrollieren und baut bei entsprechendem Körpereinsatz ein grandioses Tempo bei sehr geringer Aufsprunghöhe auf. Besser habe ich den Slice bisher noch nie gespielt.

Aufschlag/Volley: Die etwas schmalere und in die Länge gezogene Kopfform des Schlägers vermittelt ein ungewohntes Gefühl beim Aufschlag. Ich spiele oftmals variabel und wechsel innerhalb eines Aufschlagspieles zwischen Spin, geradem und Slice-Aufschlag. Die Geraden entwickeln ein unheimliches Tempo bei guter Kontrolle. Topspinaufschläge waren hingegen gewöhnungsbedürftig und bedürfen eines stärkeren Zuges sowie einer klaren Schlagbewegung nach vorne. Am Slice-Aufschlag musste ich am längsten arbeiten. Im Vergleich zum EXO3 100 ist der Aufschlag wohl der einzige Schwachpunkt des Schlägers, der mit ein bisschen Sondertraining aber problemlos behoben werden kann. Dieses kleine Manko gerät aber schnell in Vergessenheit, wenn man sich das Volleyspiel anschaut. Auch bei hohem Tempo liegt der Schläger gut balanciert in der Hand, entwickelt auch bei kurzer Schlagbewegung gute Power und biete durch den Touch zudem die Möglichkeit, Netzbälle mit "Gefühl" zu verwerten.

Power: Der Rebel 98 ist sicherlich nicht der absolute Powerschläger, die generierte Energie reicht aber locker aus, um effektives, druckvolles Tennis zu spielen. Aus dem optimalen Treffpunkt heraus lassen sich allerdings schon einige "Granaten" spielen. Herausragend am Schläger ist aber sicherlich das Verhältnis von Power und Kontrolle, dass ein sehr variables Tennis ermöglicht.

Fazit: Für mich einer der besten Schläger der letzten Jahre. Man sollte allerdings schon eine saubere Technik spielen, sehr fehlerverzeihend ist der Schläger nämlich nicht. Für Freizeitspieler somit eher ungeeignet. Von mir insgesamt 4,5 von 5 möglichen Punkten


Tester: Stefan Maurer
Datum: 2012-07-17
Akt. Schläger: Modell: Head Exteme XL
Schlagfläche: 660
Saitenmuster: 18x19
Gewicht: 330
   
Empfehlung: Club-/Mannschaftsspieler
Spielerprofil:
Eindrücke:
Erst einmal einen recht herzlichen Dank an Keller-Sports und Jens für die Testmöglichkeit des Schlägers. Aufgrund einer Paketverwechselung hab ich den Schläger leider etwas später erhalten. Verletzungsbedingt konnte ich den Schläger dann auch nicht ganz so ausgiebig testen. Hinsichtlich der Schlägerhülle kann ich meinem Vortester nur anschließen. Was hat sich das Prince-Produktmanagement bei so einer Billig-Rucksack-Schlägerhüllen-Version gedacht?

Hier nun meine Test-Eindrücke:

Power: Ich konnte mit dem Schläger gute Power erzeugen. Hierfür muss der Ball jedoch genau im Sweet-Spot getroffen werden. Ich selber spiele mit viel Druck von der Grundlinie und für meine Grundschläge mit VH und RH war die Power gut und ausreichend.

Spin: Der Schläger ist spinfreudig, das liegt an dem Bespannungsmuster (16x20). Meine Topspin-Schläge hatten alle eine gute Länge und waren weder zu kurz noch landeten meine Schläge im Aus. Aus dem Halbfeld konnte ich schöne kurz Cross-Bälle und Inside-out-Bälle als Winner spielen.

Slice: Mit dem Schläger konnte ich sowohl topspin-gespielte Bälle als auch slice-gespielte Bälle komfortable und mit guter Kontrolle zurückspielen. Mit der Rückhand konnte ich aus dem Halbfeld problemlos tiefe Slice-Bälle an die Grundlinie spielen.

Serve: Sowohl gerade Aufschläge (1. Aufschläge) als auch Kick-Aufschläge (2. Aufschläge) konnte ich gut mit dem Schläger ausführen. Hier fehlte mir ich ein bisschen mehr Gewicht für einen noch knackigeren Aufschlag aber ansonsten war der Aufschlag in Ordnung. Angriffs-/Über-Kopf-Schläge konnte ich genauso sicher und präzise, wie mit meinem eigenen Schläger, spielen.

Volley/Stopps: Meine Volleys am Netz konnte ich sehr gut und präzise setzen. Auch an meinen Stopps aus dem Halbfeld hatte ich nichts auszusetzen.

Kontrolle: Der Rahmen hat eine angenehme Rahmenhärte und eine gute Kontrolle. Auch bei schnellen bzw. harten Schlägen hatte ich genug Präzision und konnte die Bälle immer an die Grundlinie spielen.

Fazit: Ich bin mit dem Schläger gut zurechtgekommen. Die Farbe (gelb) ist grenzwertig und spricht mich nicht so an. Ansonsten hat der Schläger ein gutes Set-Up und keine Schwächen. Vom Handling her war ich überrascht und sehr zufrieden. Er ist jedoch nur etwas für technisch anspruchsvollere Spieler. Anfängern würde ich von dem Schläger abraten.


Zurück zu den Test-Details >>>