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Centercourt.de


Schlägertest Wilson KBlade Tour Berichte

Alle bisher abgegebenen Testberichte zum Wilson KBlade Tour:

Tester: Martin Petow
Datum: 2008-02-05
Akt. Schläger: Modell: Wilson [K] SixOne 95
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Allroundspieler, schnelle Schlagbewegung mit mittlerem Spin
Eindrücke:


Bei gut getroffenen Bällen erhält man eine Menge Power mit überragender Kontrolle, trifft man jedoch außerhalb des Sweetspots fängt der Schläger sofort an wegzukippen und auch die Power bleibt absolut auf der Strecke. Da kann man dann froh sein, wenn der Ball überhaupt noch über das Netz geht. Dies kann aber natürlich auch an der Saite liegen, bei einer Hybrid mit Multi/Darm oder Multi/Darm pur würde wohl auch dieses Problem in den Griff zu kriegen sein.

Bei Volleys wurde es dann noch schlimmer, der Schläger war dort dermaßen instabil, dass ich mich im Doppel sichtlich unwohl fühlte..
Bei Aufschlägen fehlte mir etwas der Schwung nach vorne, so dass es bei harten ersten anfing im Arm zu ziehen..

Nachdem ich gerade alles erweitert habe, ging die Seite nicht weiter und alles war wieder weg.. grml.....

Das Fazit schreibe ich nochmal..

Es ist ein solides Racket. Die Gewichtverteilung und Ausbalancierung erachte ich als nicht ideal. Der Schlägerkopf wirkt zu viel zu instabil. Das Ledergriffband fand ich klasse, man erhält ein sehr direkten Griffgefühl!


Tester: Marius Laska
Datum: 2008-03-08
Akt. Schläger: Modell: Wilson K-Six One Tour
Schlagfläche: 90sq.
Saitenmuster: 16/19
Gewicht: 340(unbespannt)
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Turnier-/Ranglistenspieler
Eindrücke:
Nun will ich mich auch mal zu dem getesteten Racket äußern. Vorab: Ich empfand den Schläger als sehr angenehm zu spielen, allerdings fehlte mir in jeder Situation das gewisse etwas, weshalb ich meinen Schläger auch nicht wechseln werde.

Zu den einzelnen Punkten:

KONTROLLE: Die Kontrolle, die mir das Racket vermittelte, war grundsätzlich sehr gut. Allerdings hätte ich den Schläger ein wenig länger spielen müssen, um mich auf ihn einzustellen. Daher hatte ich bei Schlägen ohne Not eine tolle Kontrolle. Bei Schlägen aus der Bedrängnis hingegen war mir der Schläger nach der kurzen Testzeit einfach noch nicht vertraut genug, was dazuführte das beinahe alle schwierig zu spielenden Bälle ihr Ziel verfehlten.

POWER: Die Power war meiner Meinung nach leichter zu erzeugen, als mit meinen Six-One Tour. Dies empfand ich aber nicht umbedingt als Vorteil, denn ich habe es lieber, wenn ich schon ordentlich schnell zuschlagen muss, um richtig Speed zu erzeugen.

SCHLAGGEFÜHL: Das Schlaggefühl war zwar sehr angenehm, aber mir fehlte dort etwas. Es war mir ein wenig zu gedämpft.

Spin und Armschonung: Diese beiden Faktoren sind meiner Meinung nach zu sehr von der eigenen Meinung geprägt, daher werde ich mich nicht auf diese eingehen.


Nun zu den einzelnen Grundschlägen:

VON DER GRUNDLINIE: Dort hat mir der Schläger wirklich gut gefallen, bis auf die oben genannten Probleme aus der Bedrängnis heraus. Ich konnte die Bälle mit gutem Tempo sehr genau platzieren

AM NETZ: Am Netz fand ich den Schläger etwas instabil. Er knickte mir sehr oft weg, sodass viele Volleys im Netz hängen blieben.

DER AUFSCHLAG: Der Aufschlag war nicht sehr überzeugend, was allerdings daran liegt, dass ich dort immer sehr lange brauche, um mich auf anderes Material einzustellen. Gleiches gilt zum Beispiel auch beim testen einer neuen Saite.



MEIN FAZIT: Ich empfand den Schläger als sehr angenehm zu spielen, konnte die meisten Schläge dort platzieren, wo ich sie haben wollte und dabei ordentlich Power erzeugen. Einzigallein weil mir mein Six-One Tour, wie ich finde in allen Bereichen besser gefällt und da ich mit ihm sehr gut zu Recht komme, werde ich mich nicht um einen ausführlichen Test des K-Blade Tour's bemühen.






Tester: Sebastian Geiger
Datum: 2008-03-05
Akt. Schläger: Modell: Wilson nSix One 18x20
Schlagfläche: 95sq - 613cm²
Saitenmuster: 18x20
Gewicht: 333
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Offensiver Grundlinienspieler mit hoher Zuschlaggeschwindigkeit und wenig Spin
Eindrücke:
Der Schläger hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Bei gut getroffenen Bällen kommt ordentlich Power aus dem Schläger und die Kontrolle ist spitze. Allerdings muss ich meinem "Vortester" zustimmen, dass die Power schnell nachlässt, wenn man keinen guten Treffpunkt mehr hat. Ich fand den Powerunterschied allerdings nicht so gravierend wie Martin.
Auch wenn der Gewichtsunterschied zum nSix One ja relativ gerring ausfällt kommt mir der kBlade instabiler und wackeliger vor, sobald man den optimalen Treffpunkt verliert. So hatte ich auch bei offensiven Volleys ein gutes Gefühl, sobald man am Netz aber eher reagiert statt agiert wirds schon schwieriger und man sollte den Schläger schon ordentlich festgrallen, damit er nicht wegkippt.

Mein Aufschlag kam mit dem Schläger sehr kontrolliert und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Das Gewicht empfand ich als hoch genug um hier das flatern oder Instabilität zu verhindern.

Die Spin-Eigenschaften empfand ich als unauffällig - weder bemerkenswert gut noch schlecht.

Ich konnte den Schläger zweimal testen. Einmal mit einer Herren+40 Gruppe (Doppel), die mit weniger Tempo, aber recht hoher Sicherheit und gutem Händchen spielen. Dort gefiel mir der Schläger sehr gut, da ich guten kontrollierten Druck machen konnte und auch am Netz aufgrund des niedrigeren Tempos keine Probleme mit der Instabilität hatte. Das andere Mal spielte ich Einzel mit einem Mannschaftskameraden der deutlich druckvolleres Tennis spielte. Da kam die Instabilität und die hohen Anforderungen an einen guten Treffpunkt deutlich stärker zum Tragen und ich stieg nach ca. 20Min. auf meinen nCode um.

Mein Fazit: Mir hat der Schläger gut gefallen. Ich empfand ihn auch als ausgewogen. Allerdings hatte ich Probleme, wenn ich in die Defensive kam bzw. das Tempo zu hoch wurde, da dann einfach die Genauigkeit des Treffpunktes leidet - den Gegner allerdings aus einer offensiven Position über den Platz zu jagen funktioiert mit dem kBlade wunderbar und hat richtig Spaß gemacht. Da ich normalerweise Griffstärke L4 spiele kann ich nicht ausschließen, dass es mir den Schläger durch den dünneren Griff mehr verdrehte. Trotzdem bleibe ich bei meinem nCode, da er mir einfach mehr entgegenkommt. Das Ledergriffband und die damit verbundene "Kantigkeit" des Griffes gefiel mir auch sehr gut und werde ich eventuell auf meinen Six One übernehmen.


Tester: Kai Wehnemann
Datum: 2008-03-28
Akt. Schläger: Modell: nblade 98
Schlagfläche: 98
Saitenmuster: 18/20
Gewicht: 304
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Eindrücke:
Konnte den Schläger leider nur 3 Stunden spielen, da meine Teamkollegen in den Ferien nicht da waren.

Zu meinem Spiel: sehr harte Schäge(hohe Fehlerrate) mit mittlerem Topspin. Ab und zu auch mal ein Netzangriff, aber eher ungerne.

kurz und knapp:

optisch sehr gelungen;)

von der Grundlinie konnte ich die Bälle wunderschön links rechts an die Linie spielen, ging wirklich einfach. Dabei durfte das Tempo aber nicht zu hoch werden. Ich konnte den Ballwechsel somit wunderbar beherrschen und habe meine Gegner zu Fehlern gezwungen.
Als ich dann härter spielte wurde er manchmal ungenau, aber dennoch empfand ich den Schläger als sehr angenehm zu spielen. Da ich aber Handgelenksprobleme habe ist es sehr schwer, auf längere Sicht, bei Bällen mit viel Speed und Spinn die Keule in der hand zu halten. Also ein bisschen Kraft & Stabilität muss da schon vorhanden sein

zu den Volleys: ich denke man kann sie konstant, gut und stabil spielen. Nichts besonderes zu bemerken. Zu bemerken ist, dass es sehr viel einfacher ist als mit meinem nblade 98. Da muss man sich schon um einiges mehr konzentrieren.


Aufschläge konnte ich leider nicht in mein Spiel mit einbeziehen, hab nur ein paar gemacht. Gute Härte dort und auch gut zu kontrollieren.


Fazit: Ein gelungener Schläger, aber aufgrund es hohen Gewichtes und dem PREIS bleibe ich erstmal bei meinem nblade.


Tester: Christian Steichen c/o Steve Hartz
Datum: 2008-04-24
Akt. Schläger: Modell: Völkl DNX9
Schlagfläche: 630 cm2
Saitenmuster: 16x19
Gewicht: 310g
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Tunierspieler national - Eher gerade Schläge ohne viel Spin. Rückhand einhändig auch öfters Slice. Allround-Spiel.
Eindrücke:
Der Test wurde sowohl in der Halle als auch auf Asche gemacht. Gespielt wurde mit Dunlop-FORT-Bällen.

Als ich den Schläger in die Hand genommen habe hat mir das Gefühl an meinen alten Pro Staff erinnert. Der Schläger geht ja auch von der Auslegung in die Richtung. Beim Spielen ist mir das "Wilson-typische" Spielgefühl aufgefallen. Daran musste ich mich wieder gewöhnen. Ich habe früher ja nur Wilson gespielt. Die Armschonung ist mir auch aufgefallen, dass die für mich suboptimal ist. Während der Test sind bei mir keine Schmerzen aufgetreten aber das Feddback des Schlägers hat mir signalisiert, dass wir wohl auf Dauer keine Freunde werden. Die Armschonung wurde besser nachdem die Hex gerissen war und einer Kirschbaum Touch Classic 1.25 gewichen war.

Beim Spielen hat sich doch die hohe Kontrolle bemerkbar gemacht. Es war mir ein leichtes die Bälle zu dirigieren und zu platzieren. Insbesondere bei festerer Zuschlagbewegung war das Feedback und Resultat toll. Bei lascherem Spiel war das vermittelte Feedback und Spielgefühl nicht so toll.
Mit dem Schläger liessen sich die Bälle gut beschleunigen.
Insgesamt hat mir die Kombinatio Power / Kontrolle / Feedback gut gefallen. Ich hatte stets das Gefühl den Ball beherrschen zu können.

Einziges Manko ist für mich, als leidgeprüfter Armpatient, die Armschoung, ansonsten könnte ich mir durchaus vorstellen den DNX9 gegen den [K]Blade Tour einzutauschen.

Danke an RAJ und Jens für die Testmöglichkeit!!


Tester: C. Arlé
Datum: 2008-05-06
Akt. Schläger: Modell: Wilson KBlade
Schlagfläche: 630
Saitenmuster: 18x20
Gewicht: 335g (bespannt)
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Tunierspieler national - Offensiver Grundlinienspieler mit mittlerem Spin.
Eindrücke:
Getestet wurde in der Halle auf Gummigranulat. Testzeit 5h.

Der KBlade Tour hat mir schon gefallen. Das Spielgeefühl ähnelt meinem Blade. Im Vergleich zum 98er Blade hat der Tour weniger Power und ist auch nicht so spinfreundlich.

Die Kontrolle ist perfekt solange man den Ball ordentlich trifft. Das liegt nicht am Gewicht sondern am sehr kleinen Sweetspot, sicherlich bedingt durch die kleine Schlagfläche.

Der Schläger spielt sich ausserdem recht komfortabel, ich hätte mir ihn doch etwas weicher gewünscht.

Fazit: der Schläger ist ideal für Allround-Spieler mit schneller Zuschlagbewegung, die schnelle und flache Schläge bevorzügen. Grundlininenspieler die mit sehr viel Spin agieren,sind sicherlich nicht so gut bedient mit dem Schläger.

+ Stabilität
+ Kontrolle
+ Optik ;.)

- Power
- Spin
- kleiner Sweetspot

Danke an RAJ und Jens für die Testmöglichkeit.




Tester: Marcus Korsten
Datum: 2008-05-10
Akt. Schläger: Modell: babolat pure drive cortex
Schlagfläche:
Saitenmuster: 16/19
Gewicht: 300
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
grundlinen mit topspin
Eindrücke:
Grundschläge: Der Schläger ist vor allem für druckvolles spiel geeignet. den topspin nahm er nicht so an, wie der babolat. es MUSS schnell geschwungen werden, so "verhungern" die schläge.

Aufschläge: gute kontrolle "steuerung"

Volleys: gutes feeling. Auch beim vollieren harter Passierschläge wenig Flatterneigung feststellbar.

Fazit: ist nichts für anfänger und die nicht schnell schwingen


Tester: Florian Maier
Datum: 2008-06-25
Akt. Schläger: Modell:
Schlagfläche:
Saitenmuster:
Gewicht:
   
Empfehlung: Anfänger
Spielerprofil:
Eindrücke:
nicht gespielt


Tester: Oliver Balzer
Datum: 2008-06-25
Akt. Schläger: Modell: Tecnifibre T-Fight 315
Schlagfläche: 630 cm²
Saitenmuster: 18/20
Gewicht: 315g
   
Empfehlung: Turnier-/Ranglistenspieler
Spielerprofil:
Eindrücke:
Der Wilson sieht optisch gut aus und vermittelt dank des Wilson typischen Griffes ein direktes, stimmiges Griffgefühl.

Besitet mit der Poly Plasma, was keinerlei Probleme bereitete. Ich fand die Kombi gelungen.

Grundschläge:
Hier merkt man de mSchläger das Gewicht deutlicher an als beim Aufschlag. Der Schläger möchte schon korrekt und stramm auf Zug gebracht werden. Dann geht das Ball aber auch mit einem herrlich satten Treffergefühl ab. Tempo ode Spin lasssen sich dann gut beherrschen. Alerdinsg ist schon einiges an Mühe, Fleiß aufzubringen, denn Fehler oder außermittige Treffer verzeiht der Wilson nicht sonderlich.

Volley:
Sehr stabil am Netz, nicht ganz so leicht zu manöverieren, aber mit stoischer Ruhe. Blocken oder Stops, alles geht. allerdings ist der Einsatz des Spielers auch hier gefragt.

Aufschlag:
Hier hat mit der Wilson richtig Freude gemacht, egal ob glatte Aufschläge oder mit Spin beim 2. Aufschlag. Da war richtig Feuer drin, und das bei excellentem Feedback. Super!

Fazit:
Kein Schläger für jedermann, ehr für ambitionierte und gute/sehr gute Hobbyspieler oder Turnierspieler. Das hohe Gewicht macht sich trotz der leicht grifflastigen Balance vor allem bei den Grundschlägen bemerkbar und fordert den Spieler deutlich.


Tester: Jochen Machunsky
Datum: 2008-06-19
Akt. Schläger: Modell: Wilson N Six One 95
Schlagfläche:
Saitenmuster: 16/18
Gewicht:
   
Empfehlung: Club-/Mannschaftsspieler
Spielerprofil:
Allroundspieler
Eindrücke:
Der K Blade Tour spielt sich wirklich fantastisch.
Bei gutem Treffpunkt entwickelt der Schläger enorm viel Power. Trotz des engen Saitenbildes lässt sich relativ viel Spin entwickeln. Ebenfalls die Länge lässt sich gut kontrollieren.
Einziges Problem war, dass der Schläger nicht gerade armschonend ist.
Ansonsten ist der Schläger aber sehr zu empfehlen.


Tester: Thorsten Gross
Datum: 2008-08-10
Akt. Schläger: Modell: Head Liquidmetal Instinct Tour XL
Schlagfläche: 645 cm²
Saitenmuster: 16 x 19
Gewicht: 333 gr. netto
   
Empfehlung: Club-/Mannschaftsspieler
Spielerprofil:
Sehr harter erster Aufschlag, viel Slice oder Kick beim Zweiten. Vorhand fast immer mit moderatem Topspin, Rückhand einhändig und recht variabel. Ich spiele im Sommer – je nach Spielweise des Gegners – überwiegend von der Grundlinie, mache meine Punkte aber auch gerne mal am Netz.
Eindrücke:
Ich habe den Schläger innerhalb von 6 Tagen 5 mal gespielt. In diesem Zeitraum waren mit Kinder- und Jugendtraining, eigenem Schlag- sowie Matchtraining im Einzel und Doppel alle relevanten „Einsatzgebiete“ dabei. Besaitet wurde der Schläger zweimal mit der Tennisoutlet No. 1 mit 21.5 kp, die jeweils rund 6 Stunden gehalten hat. Der Testschläger wiegt mit Saite, Overgrip und Wilson nCode-Dämpfer 347 gr. bei einer Balance von 32,3 cm.

Grundschläge:
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase bin ich mit dem Schläger recht schnell „warm geworden“. Da mein Grundlinienspiel nicht auf überrissenen Bällen basiert, hatte ich wenige Probleme mit unsauberen Treffern – solange ich früh genug am Ball war. Durch das recht hohe Gewicht und die für mich gute Gewichtsverteilung liegt der Schläger wunderbar stabil in der Hand, sodass sich mit ihm viel Druck aufbauen lässt, wenn man dauerhaft gut und lang durch schwingt. Gut gefallen hat mir auch mein Rückhand-Slice.
Genau mittig getroffene Bälle waren natürlich wesentlich flotter als außermittig getroffene; einen so extremen Geschwindigkeits- und Kontrollverlust wie der eine oder andere Vortester konnte ich allerdings nicht feststellen. Die bei anderen Testern beschriebenen Defensiv-Probleme konnte ich allerdings schon nachvollziehen. Für das Defensivspiel scheint mir der Schläger aber auch nicht gemacht.
Für Beidhänder mit durchschnittlichen oder etwas größeren Händen dürfte der Schläger ungeeignet sein, da der Griff ungewöhnlich kurz ist.

Volleys:
Kurz und knapp => keine Probleme. Herrlich sattes Schlaggefühl und eine gute Längenkontrolle. Auch sehr schnelle Bälle lassen sich recht „komfortabel“ blocken.

Aufschläge/ Überkopfbälle:
Hier hatte ich die meisten Probleme, mich auf den Schläger einzustellen. Das lag wahrscheinlich unter anderem auch am Längenunterschied (mein Head Instinct Tour XL ist 70 cm lang). Nach einiger Zeit und vielen hundert Versuchen war ich aber dann zufrieden mit dem Ergebnis, jedenfalls was die Platzierung angeht. Die Geschwindigkeit der 1. Aufschläge war dann auch in Ordnung, aber wohl um einiges von dem entfernt, was ich normalerweise schlage. Ich gehe aber davon aus, dass dieses Problem zu beseitigen wäre. Bei den 2. Aufschlägen meine ich, etwas weniger Kick produziert zu haben, aber auch das scheint mir eher eine Frage des Timings als ein Problem des Schlägers zu sein.

Armschonung/ Komfort:
Ich empfand den K-Blade Tour als sehr angenehm zu spielen, und das nicht nur für einen Schläger dieses „Kalibers“. Ich konnte mehrmals einige Stunden am Stück spielen, ohne ein erhöhtes Ermüdungsgefühl zu haben, was wohl auch daran liegt, dass mein Schläger in der gleichen Gewichtsklasse kämpft. Die gute Armschonung lag natürlich auch an der Besaitung. Ich gehe davon aus, dass ich den Schläger mit einer Poly nicht ohne Probleme spielen kann.

Fazit:
Wenig überraschend ist, dass man mit dem K-Blade Tour grundsätzlich ordentlich durschwingen muss, wenn man lange und schnelle Bälle schlagen will. Wer das nicht kann, wird mit diesem Schläger langfristig sicherlich nicht glücklich. Trotzdem denke ich, man kein Turnier- oder Ranglistenspieler sein muss, um den Blade Tour zu "beherrschen".
Mich hat der Schläger ein wenig an die vielen Jahre mit meinen Pro Staff Originals und ihren Nachfolgern erinnert und damit meine Sympathien für diese Schlägerkategorie wieder geweckt. Darum werde ich in den kommenden Wochen und Monaten wohl auch nochmal den einen oder anderen Schläger testen. Vielleicht kaufe ich mir auch einen gebrauchten K-Blade Tour als Langzeit-Tester.

Vielen Dank für die Testmöglichkeit!


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