Datensparsamkeit oder Nerd-Modus? Was schreibt ihr euch beim Besaiten auf?

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  • Homeless
    antwortet
    Bei 850 Schläger im Jahr mache ich in meiner Excel Tabelle auch die Bezahlung dazu. Auch die unterschiedlichen Preise der Saiten. Hilft mir dann beim Rechnung schreiben bzw Buchhaltung.

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  • Joe55
    antwortet
    Ich habe vor X-Jahren eine Lösung gesucht und damals die Memento-Datenbank gefunden und ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Seit nun schon wieder 2 Jahren wird bei den Schlägerdaten auch das Gewicht und der Schwerpunkt erfasst.
    Hier (m)ein Beitrag dazu https://www.saitenforum.de/forum/equ...ten#post680337

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  • PeterH
    antwortet
    Wir dokumentieren in einer Datenbank:
    • Datum
    • Name
    • Schlaegerhersteller
    • Schlaegermodell
    • Saitenbild
    • Schlaegernummer
    • Besaitungshaerte laengs
    • Besaitungshaerte quer
    • Einheit (kg oder lbs)
    • Laengssaite
    • Quersaite
    • DT Wert vom ERT
    • DT Wert vom Stringlab
    • Stringpattern (4 Knoten, ATW, etc)
    • Kommentar (Logo, Griffband, sontiges)
    • Besaiter
    • Maschine
    • Saitenlaenge

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  • afeller
    antwortet
    Ich notiere noch zusätzlich die Zuggeschwindigkeit sowie Prestretch jeweils in Prozent und die Durchmesser der Saiten.
    Zuggeschwindigkeit ist tatsaechlich ein guter Punkt, vorallem wenn man sie oefters verstellt. Da ich die Geschwindigkeit nie verstelle bin ich da auch noch nicht drauf gekommen
    Durchmesser steht bei mir bei der Saite mit dabei und Prestetch in % hinter der Gewichtsangabe.

    und was mir sehr wichtig ist DT-Wert nach ~24Std. ungespielt
    Wollte ich tatsaechlich auch schon mehrfach mal aufschreiben. Aber das waere teilweise einfach zu unregelmaessig und man musste noch die Stunden aufschreiben, da man ja nicht immer nach "exakt" 24 Stunden messen kann. Aber ja, sowas ist durchaus interessant.

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  • tommy090785
    antwortet
    Witzigerweise ist (für mich) der Thread gerade sehr aktuell.

    Habe meine Zettelwirtschaft satt und das aktualisieren meiner Excel-Tabelle wird dezent vernachlässigt, somit wurde alles wieder aktualisiert und die Zettel entsorgt =)

    Was steht drin/drauf?
    Name / Schläger / Saite+Durchmesser/ Länge L/Q / Gewicht L/Q / DT-WERT unmittelbar nach besaiten
    und was mir sehr wichtig ist DT-Wert nach ~24Std. ungespielt
    ob Pre-Stretch stattgefunden hat und wieviel %

    Wenn jemand mehrere Rackets hat wird der aktuelle Hintergrund markiert und die aktuelle Kombi mit Farbe versetzt, die alten bleiben gespeichert, falls jemand kommt "ja damals hab ich ... gespielt, kannst mir nochmals..."

    bezüglich WhatsApp, Bilder helfen, oder man markiert einen Beitrag mit Stern um ihn später schneller zu finden =)

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  • Mike T
    antwortet
    Zitat von afeller
    Nun zu deiner eigentlichen Frage:

    Welches System nutzt ihr?
    Excel. Sehr simpel und einfach zu handhaben.



    Welche Daten dokumentiert ihr standardmäßig?
    • Datum
    • Name
    • Schlaegerhersteller
    • Schlaeger
    • Modellversion
    • Saitenbild
    • Schlaegernummer (falls der Kunde meherere gleiche Schlaeger hat)
    • Besaitungshaerte laengs
    • Besaitungshaerte quer
    • Einheit (kg oder lbs)
    • Laengssaite
    • Quersaite
    • DT Wert vom ERT
    • DT Wert vom Stringlab
    • Stringpattern (4 Knoten, ATW, etc)
    • Ob Kunde ein Logo wollte oder nicht und welche Farbe
    • Kommentar (falls spezielle Wuensche oder Schlaeger beschaedigt usw)

    Was man sonst noch protokollieren kann
    • Besaiter (falls man mehrere Personen hat.
    • Maschine (falls man auf unterschiedlichen bespannt)
    • Abgabeort (Verein, zuhause, ...)
    • Griffgroesse
    • Saitenlaenge (zum optimieren)
    • Ob ein neues Griffband draufgemacht wurd und welches



    Was nervt euch an eurer aktuellen Lösung am meisten?
    Eigentlich gar nichts. Hab alles was ich brauche. Und wenn ich noch was brauche, gehts einfach zu erweitern. Hab auch bei mir einige Markos mit denen ich mir noch einiges automatisiere (Label drucken, etc.).
    Ich notiere noch zusätzlich die Zuggeschwindigkeit sowie Prestretch jeweils in Prozent und die Durchmesser der Saiten.

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  • afeller
    antwortet
    Achso und die "Apps" spriessen aktuell, dank KI, wie Pilze aus dem Boden... Alleine in den letzten paar Monaten habe ich mindestens 3 neue gesehen. Alle machen natuerlich alles besser

    Dank KI kann man allerdings auch mit Excel (Formeln und Makros) sich vieles selbst basteln Vorallem so wie man es selbst mag/brauch.

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  • afeller
    antwortet
    Wow, das ist eine richtig detaillierte Liste – danke dir! Besonders die Trennung DT-Wert ERT/Stringlab und die Schlägernummer bei mehreren gleichen Rackets hätte ich so nicht auf dem Schirm gehabt.
    Weiss nicht, ob ich da eine Referenz bin. Viele messen nichtmal den DT Wert. Wir messen es halt mit 2 Geraeten und ich will beide nicht missen.

    Eine Frage noch, weil mich das interessiert: Du sagst, es nervt dich nichts, aber du automatisierst dir trotzdem Dinge mit Makros (Label drucken etc.) – was genau hat dich dazu gebracht, das zu bauen? War da doch ein wiederkehrender Punkt, der Zeit gekostet hat, oder eher "wollte ich einfach, weil ich Bock drauf hatte"?
    Zwischen nerven und trotzdem seine Arbeit erleichtern, bzw. Ablaeufe besser machen ist ein grosser Unterschied...
    Jeder hat so seine Ablaeufe usw. und was ich ueberhaupt nicht mag, sind da irgendwelche online Loesungen, die mir Dinge und Ablaeufe vorschreibt. Ich kann mit meinen Daten machen wie und was ich will, vorallem auch offline!
    Hinzu kommt noch, dass ich Badminton & Tennis besaite und ich noch KEINE vernuenftige Loesung online gefunden habe die beides gescheit abbilden kann... Entweder liegt der Focus auf Badminton oder halt auf Tennis. Beim Badminton hab ich noch andere Werte, Ablaeufe und Automatismen usw...

    Und macht ihr Auswertungen über die Zeit (z. B. welche Saite/Härte bei welchem Spielertyp am besten funktioniert), oder ist Excel bei euch eher reine Dokumentation ohne Analyse dahinter?
    Dazu muesste man ja noch Spielertyp zu seinen Daten aufnehmen. Das halte sogar ich fuer drueber Aber bei mir ist es Dokumentation UND Analyse...

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  • jens@stringing.app
    antwortet
    Wow, das ist eine richtig detaillierte Liste – danke dir! Besonders die Trennung DT-Wert ERT/Stringlab und die Schlägernummer bei mehreren gleichen Rackets hätte ich so nicht auf dem Schirm gehabt.

    Eine Frage noch, weil mich das interessiert: Du sagst, es nervt dich nichts, aber du automatisierst dir trotzdem Dinge mit Makros (Label drucken etc.) – was genau hat dich dazu gebracht, das zu bauen? War da doch ein wiederkehrender Punkt, der Zeit gekostet hat, oder eher "wollte ich einfach, weil ich Bock drauf hatte"?

    Und macht ihr Auswertungen über die Zeit (z. B. welche Saite/Härte bei welchem Spielertyp am besten funktioniert), oder ist Excel bei euch eher reine Dokumentation ohne Analyse dahinter?

    Ich bin gerade etwas am ausarbeiten

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  • afeller
    antwortet
    Nun zu deiner eigentlichen Frage:

    Welches System nutzt ihr?
    Excel. Sehr simpel und einfach zu handhaben.



    Welche Daten dokumentiert ihr standardmäßig?
    • Datum
    • Name
    • Schlaegerhersteller
    • Schlaeger
    • Modellversion
    • Saitenbild
    • Schlaegernummer (falls der Kunde meherere gleiche Schlaeger hat)
    • Besaitungshaerte laengs
    • Besaitungshaerte quer
    • Einheit (kg oder lbs)
    • Laengssaite
    • Quersaite
    • DT Wert vom ERT
    • DT Wert vom Stringlab
    • Stringpattern (4 Knoten, ATW, etc)
    • Ob Kunde ein Logo wollte oder nicht und welche Farbe
    • Kommentar (falls spezielle Wuensche oder Schlaeger beschaedigt usw)

    Was man sonst noch protokollieren kann
    • Besaiter (falls man mehrere Personen hat.
    • Maschine (falls man auf unterschiedlichen bespannt)
    • Abgabeort (Verein, zuhause, ...)
    • Griffgroesse
    • Saitenlaenge (zum optimieren)
    • Ob ein neues Griffband draufgemacht wurd und welches



    Was nervt euch an eurer aktuellen Lösung am meisten?
    Eigentlich gar nichts. Hab alles was ich brauche. Und wenn ich noch was brauche, gehts einfach zu erweitern. Hab auch bei mir einige Markos mit denen ich mir noch einiges automatisiere (Label drucken, etc.).​

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  • afeller
    antwortet
    Zitat von Einschlag
    Selbstverständlich geht Word und Excel als Dateityp nicht da veränderbar . Du kannst aber relativ simpel eine PDF daraus machen ? (und diese speichern, drucken, versenden etc. )
    Genau genommen nicht:
    Die GoBD-Hürde: Die Pflicht zur Unveränderbarkeit
    Die GoBD fordern, dass eine einmal erstellte und versendete Rechnung nachträglich nicht mehr unbemerkt verändert werden kann.
    Das Problem: Wenn Sie eine Word-Datei als PDF exportieren und diese Datei einfach in einem normalen Ordner auf Ihrem Computer (z. B. auf der Festplatte oder in der Dropbox) ablegen, ist dies nicht GoBD-konform. Ein Betriebsprüfer kann argumentieren, dass Sie diese PDF-Datei jederzeit löschen, überschreiben oder durch eine abgeänderte PDF-Version mit demselben Namen ersetzen könnten.
    Die Lösung: Sie müssen die PDF-Datei in einem revisionssicheren Archiv bzw. Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder einer GoBD-konformen Buchhaltungssoftware ablegen. Ein solches System dokumentiert jede Änderung (Audit-Trail) und sperrt die Datei gegen nachträgliches Löschen oder unbemerktes Ändern.

    Uum Punkt mit den Aufklebern (afeller): Interessant, dass ihr das eher als unnötigen Mehraufwand seht. Habt ihr das Gefühl, dass Kunden sowas überhaupt erwarten, oder ist das eher "nice to have", das keiner vermisst, wenn's fehlt?
    Beitrag hierzu: https://www.saitenforum.de/forum/equ...Cr-besaitungen

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  • Einschlag
    antwortet
    Zitat von jens@stringing.app
    Danke euch beiden für die ausführlichen Antworten, sehr spannend!


    Uum Punkt mit den Aufklebern (afeller): Interessant, dass ihr das eher als unnötigen Mehraufwand seht. Habt ihr das Gefühl, dass Kunden sowas überhaupt erwarten, oder ist das eher "nice to have", das keiner vermisst, wenn's fehlt?
    afeller sieht das nicht so, ich schon - ist halt Geschmackssache. Wurde aber in nem anderen Thread schon ausgiebig diskutiert.

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  • jens@stringing.app
    antwortet
    Danke euch beiden für die ausführlichen Antworten, sehr spannend!


    Uum Punkt mit den Aufklebern (afeller): Interessant, dass ihr das eher als unnötigen Mehraufwand seht. Habt ihr das Gefühl, dass Kunden sowas überhaupt erwarten, oder ist das eher "nice to have", das keiner vermisst, wenn's fehlt?

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  • Einschlag
    antwortet
    Zitat von afeller
    Word ist nicht geeignet für sowas. Rechnungen müssen GoBD Konform sein. Das heißt mitunter, dass man sie im Nachhinein nicht mehr verändern kann und falls doch, MUSS das protokoliert werden etc.
    Selbstverständlich geht Word und Excel als Dateityp nicht da veränderbar . Du kannst aber relativ simpel eine PDF daraus machen ? (und diese speichern, drucken, versenden etc. )

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  • afeller
    antwortet
    Gibt Besaiter, die extra Aufkleber für den Schläger anfertigen. Kann natürlich passieren, dass die wieder runtergefummelt werden (wäre das Erste was ich mache wenn mir jemand was auf meine Schläger klebt…) oder nicht mehr aktuell sind und derjenige „fremdgegangen“ ist und jetzt was anderes spielt. Manche sehen die Aufkleber als Kundenservice oder „professionelles“ Auftreten; ich sehe kaum Nutzen und unnötige Mehrarbeit.
    Hatten wir ja schon in nem anderen Thread drüber Aber viel Mehraufwand ist das bei mir auch nicht. P-Touch Software aufmachen, Zeilen vom automatischen Export markieren und drucken drücken und die Labels kommen raus.


    Solltest Du in der Verlegenheit sein Rechnungsbelege zu erstellen ist vermutlich eine einfache „Datenbank“ mit Excel in Kombination mit einem passenden Worddokument als Rechnungsbeleg (zum Ausdrucken oder Versand als pdf per Mail) die einfachste Lösung. Oder man greift tiefer in die Tasche und kauft sich eine entsprechende Software /„Warenwirtschaft“ - was in der geringen Dimension auf dem Markt ist und brauchbar weiß ich leider nicht.​
    Word ist nicht geeignet für sowas. Rechnungen müssen GoBD Konform sein. Das heißt mitunter, dass man sie im Nachhinein nicht mehr verändern kann und falls doch, MUSS das protokoliert werden etc.

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