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Alt 11.02.2018, 17:32   #1
megaspeed
Benutzer
 
Mitglied seit: 17.09.2008
Ort: Überlingen am Bodensee
Beiträge: 75
Standard Runde oder eckige Quersaite?

Hallo Freunde,
ich besaite nun schon ein paar Jahre für mich selbst und nach und nach kommen immer mehr Spieler zu mir. Wenn man selbst besaitet kommt ja auch der Spieltrieb durch und man probiert jede "neue Sau" (Hybrid Kombination) aus, die durchs Dorf (Forum) getrieben wird.
Ich möchte mit Euch folgende Feststellung diskutieren.
Die runde Quersaite hat weniger Reibung und deshalb ein besseres Snap back und neu mehr Spin.
Sie sägt sich aber schneller ein. Für mich als Selbstbesaiter die Lösung. Leute, die selten besaiten lassen sind nach meiner Feststellung mit einer eckigen Quersaite länger glücklich, weil konstanter.
Natürlich sind die Materialien, speziell in diesem Fall die Reibung der Saiten gegeneinander sehr wichtig.
Aber wenn es einen Formschluss gibt also eine Kerbe ist der Effekt dominierend.
Danke für Eure Meinungen!
Schönen Sonntag.
Otto
megaspeed ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 10:51   #2
bernado
Forenjunky
 
Benutzerbild von bernado
 
Mitglied seit: 06.09.2006
Ort: Verl bei Gütersloh
Beiträge: 2.282
Standard

Es reiben sich eher die Kanten ab. Ich unterstelle daher einer runden Saite mehr Konstanz über einen längeren Zeitraum. Andererseits sollte man Saiten ohnehin nicht sehr lange spielen, so dass der Punkt für mich nicht so ausschlaggebend wäre.
Für mich ist eher das Gefühl ein Unterscheidungskriterium bei eckigen oder runden Saiten. Die runden wirken meist nicht so starr. Dass sich die runde Saite eher einsägen soll, kann ich mir nicht vorstellen; aber ich habe Hybrids auch nie so lange gespielt, dass die Einsägerei von Belang gewesen wäre.
bernado ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 00:06   #3
Petersen
Benutzer
 
Mitglied seit: 31.08.2012
Ort: Northern Germany
Beiträge: 75
Standard

Eine profilierte Saite macht ggfs. tatsächlich nur dann Sinn, wenn man praktisch ständig mit einer frischen Saite spielt. Meine Erfahrung ist, dass die Profilierung nach wenigen Stunden rundgespielt ist. Letzte Erfahrung ist bei mir die unglaublich scharfkantige Grapplesnake Cube, die nach 3 Stunden praktisch glatt gespielt war. Ich kann bei profilierten Saiten a) nicht den Spin Effekt erkennen, den man aufgrund der Profilierung erwarten möchte, und b) verändern sich die Spieleigenschaften nach 3-4 Stunden des „Rundspielens“ des Profils für mich nicht deutlich.
Meine Einschätzung beruht natürlich auf meiner Spielstärke, spielstärkere Spieler mögen den Profilierungseffekt deutlicher spüren, werden aber dann wohl noch viel eher frisch besaiten müssen.

Für mich sind profilierte Saiten ein Marketingtool, für Topspieler mögen sie hier und da Sinn machen, für die große Masse ist sie aber nicht der Gewinn, den sie sich von ihr versprechen mag. Ich denke auch, dass der Snapback Effekt mit einer runden Saite erleichtert wird und einen vermeintlichen, für mich nicht erfahrbaren, Spinvorteil einer profilierten Saite damit ausgleicht.

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Geändert von Petersen (13.02.2018 um 00:09 Uhr)
Petersen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 08:58   #4
sundown
Postmaster
 
Mitglied seit: 30.06.2014
Beiträge: 273
Standard

@ Peterson, auch wenn es etwas offtopic ist. Ich glaube, ältere Spieler, bzw. Spieler die das Schleudern nicht wirklich machen werden auch von profilierten Saiten profitieren. Die Abnutzung wird nicht so hoch sein, dafür wird aber der Ball im Saitenbett hängen bleiben (und "Spinn" erzeugen) .Ich bilde mir ein, dass gerade diese "extremen" Saiten wie UltraCable, bei langsamen Schlägen den Ball in höherem Winkel aus dem Saitenbett befördern. Zumindest fallen mir mit einigen stark profilierten Saiten langsame Winkelschläge sehr schwer. Da muss ich schon die Schleuderbewegung ordentlich machen damit der Ball nicht einfach gen Himmel fliegt.

Und zum Thema: Ich würde rund als Quersaite nehmen.
Was heißt für dich selten besaiten lassen? Monate, Jahre?

Bei Leuten die (meiner Interpretation nach) selten Besaiten lassen würde ich mir eher die frage stellen, ob diese wirklich eine Poly "brauchen". Zumindest bei uns werfen die erst nach 1 bis 2 Jahren die Saite runter. In die gleiche Richtung geht die Frage ob hart oder weich bespannen und starre Saiten oder flexible Saiten. Oder auch ob man nicht dünnere Durchmesser wählen sollte.
Bei unseren "Alten" rede ich mir den Mund fusselig. Lieber sieben Kanten, eine starre Saite, 2-3 Jahre pro Bespannung spielen und Armprobleme, statt mal etwas anderes zu versuchen (die Fragen gelten sowohl für Hybrid als auch für Pur).

Das Ergebnis keine Kerbe wird doch nur erreicht, wenn jemand wenig oder keinen Spinn im Schlag hat. Und dann ist die Frage wieder, brauch gerade der eine profilierte Saite um das "Manko" auszugleichen oder braucht er gerade deshalb keine profilierte Saite weil es besser zu seinem Spiel passt.
sundown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 15:03   #5
bernado
Forenjunky
 
Benutzerbild von bernado
 
Mitglied seit: 06.09.2006
Ort: Verl bei Gütersloh
Beiträge: 2.282
Standard

Petersen spricht mir aus der Seele. Ich war auch schon mal von profilierten Saiten stärker begeistert. Favorit war für mich immer die Gamma Moto, die ich immer noch für starke Spieler gern besaite, vor allem aber, weil sie auch bei starken Topspinern länger hält.
Ich selbst bin inzwischen bei der Head Lynx und der Gamma i.O. gelandet. Immer noch gebe ich gern zu, dass der Spin mit den profilierten etwas leichter zu erreichen ist, aber das Bündel der Eigenschaften liegt mir eher bei den oben genannten runden Saiten.

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Alt 13.02.2018, 16:55   #6
X-ONE
Neuer Benutzer
 
Mitglied seit: 21.01.2018
Ort: Schweiz, Kt Zug
Beiträge: 10
Standard

Ich denke perforiert bring mehr Spin als runde Saiten (vergleiche dazu dieselbe Saite mit und ohne Perforierung in comparestrings).
Der Effekt kann sich aber schnell abnützen, je nach Saite.
Insbesondere auch Rough kann viel bringen. Siehe:
http://twu.tennis-warehouse.com/lear...arestrings.php
Und vergleiche Babolat RPM Blast und Babolat RPM Blast Rough. Das Spinpotential ist doppelt, aber nützt sich schnell ab.
Tennisman (und er hat also Grosshändler mit Einzelhandel-E-shop immerhin professionell mit Saiten zu tun) ist der für mich überzeugenden Ansicht, dass die Perforierung und sogar die Farbe (insbesondere Schwarz wo Asche reinkommt) die Saite so stark verändert, dass man eigentlich nicht mehr von derselben Saite sprechen kann.

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Alt 13.02.2018, 17:27   #7
tennishugendubel
Postmaster
 
Mitglied seit: 29.02.2016
Beiträge: 129
Standard

Letzte Erfahrung ist bei mir die unglaublich scharfkantige Grapplesnake Cube, die nach 3 Stunden praktisch glatt gespielt war.

Kann gar nicht sein, da die Kanten der Grapplesnake diamantbeschichtet sind.
Somit könntest du Metall damit schneiden.
Wenn du in 3 Stunden die Kanten rund geschossen hast, dünnst du dann auch runde Polys aus ?

Zum ursprünglichen Thema zurückzukommen. Es konnte mir bisher niemand, für mich verständlich erklären, warum er als Quersaite eine Mehrkantige/rauhe Saite verwendet. Was soll diese dort bewirken ? Bestenfalls beim Kickaufschlag könnte ich mir eine sinnvolle Wirkung vorstellen.
Als Längssaite habe ich auch die Extra sharp ausprobiert, bei mir aber, aufgrund meiner eher geraden Spielweise, keinen Spinzuwachs im Vergleich zu Naturdarm/Poly glatt empfunden. Poly/Poly habe ich schon lange nicht mehr pur gespielt, da fehlt mir der Vergleich dazu.

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