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Tennis-Point
Alt 17.06.2019, 17:30   #1
Ernesto Fedéra
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von Ernesto Fedéra
 
Mitglied seit: 10.06.2019
Beiträge: 28
Frage Probleme, langsame Bälle (fehlerfrei) schnell zu machen.

Warum ist es relativ schwierig, einen vom Gegner langsam gespielten Ball, der nach dem Auftreffen fast in der Luft stehen bleibt, mit Tempozurückzuspielen, ohne einen Fehler zu machen?

Man sieht doch relativ häufig, wie solche scheinbar "superleichten" Bälle, vor allem aus dem Halbfeld verschlagen werden.

Was sind Eurer Meinung nach die Gründe dafür?
Ernesto Fedéra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2019, 21:09   #2
bachim
Postmaster
 
Mitglied seit: 13.09.2015
Ort: bei Nürnberg
Beiträge: 167
Standard

Die Geschwindigkeit (vielmehr der Impuls) eines schnellen Balles wird zum großen Teil (abgesehen von Reibungsverlusten) beim Retournieren "mitgenommen". Hierbei muss vergleichsweise wenig Kraft aufgewendet werden.
Ein (nahezu) stehender Ball muss um die gleiche Geschwindigkeit wie oben zu erhalten viel mehr beschleunigt werden. Dadurch muss der Schlägerkopf extrem beschleunigt werden. Der Treffpunkt bei einem Spinschlag verkleinert sich signifikant, Misshits sind wahrscheinlicher.

Das ist ein Aspekt. Hinzu kommt, dass der schnelle Ball viel länger in einer optimaleren Schlaghöhe über dem Boden verweilt. Somit muss der Ball nicht so genau antizipiert werden.
Je besser man den Ball antizipieren kann, desto mehr kann man von einem langsam gespielten Ball des Gegners profitieren, indem man sich exakt zum Ball stellt und somit die Wahrscheinlichkeit eines Misshits minimiert.

Nächster Aspekt: Oft ist es leider auch so, dass vor dem vermeintlich leichtem letzten Ball im Ballwechsel (Volley, Winner auf langsamen Ball) die Konzentration fehlt.
bachim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2019, 07:41   #3
Ernesto Fedéra
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von Ernesto Fedéra
 
Mitglied seit: 10.06.2019
Beiträge: 28
Standard

Zitat:
Zitat von bachim Beitrag anzeigen
Die Geschwindigkeit (vielmehr der Impuls) eines schnellen Balles wird zum großen Teil (abgesehen von Reibungsverlusten) beim Retournieren "mitgenommen". Hierbei muss vergleichsweise wenig Kraft aufgewendet werden.
Ein (nahezu) stehender Ball muss um die gleiche Geschwindigkeit wie oben zu erhalten viel mehr beschleunigt werden. Dadurch muss der Schlägerkopf extrem beschleunigt werden.
Das leuchtet mir ein. Aber warum führt das so oft zu Fehlern? Man hat doch alle Zeit der Welt, um sich optimal zum Ball zu stellen.

Zitat:
Zitat von bachim Beitrag anzeigen
Der Treffpunkt bei einem Spinschlag verkleinert sich signifikant, Misshits sind wahrscheinlicher.
Dass bei Spinschlägen die Wahrscheinlichkeit von Mishits größer ist, ist mir klar, aber worin liegt hier der Unterschied zwischen der Situation aus meiner Frage (der fast in der Luft stehende Ball) und einem normalen Ball, der auf mich zukommt?

Zitat:
Zitat von bachim Beitrag anzeigen
Hinzu kommt, dass der schnelle Ball viel länger in einer optimaleren Schlaghöhe über dem Boden verweilt. Somit muss der Ball nicht so genau antizipiert werden.
Je besser man den Ball antizipieren kann, desto mehr kann man von einem langsam gespielten Ball des Gegners profitieren, indem man sich exakt zum Ball stellt und somit die Wahrscheinlichkeit eines Misshits minimiert.
Verstehe ich Dich richtig, dass das ein Grund ist, weshalb man eigentlich keinen Fehler machen sollte, in dieser Situation?

Zitat:
Zitat von bachim Beitrag anzeigen
Nächster Aspekt: Oft ist es leider auch so, dass vor dem vermeintlich leichtem letzten Ball im Ballwechsel (Volley, Winner auf langsamen Ball) die Konzentration fehlt.
Das vermute ich auch. Man hat den Ball innerlich schon als Punkt für sich abgehakt, konzentriert sich nicht richtig auf den Schlag und - schwupps - verschlägt man den Ball.
Ernesto Fedéra ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
langsame bälle, schnell zurückspielen


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