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Alt 02.09.2016, 10:05   #1
Weltklasse
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Ort: Schiffdorf
Beiträge: 538
Standard Unforced Errors vermeiden / reduzieren

Moin zusammen,

die Medenspielrunde (Herren 40 Bezirksliga) ist für mich mit beschiedenen Erfolg abgeschlossen (Einzelbilanz 2/3) . Ich LK 19 - gewonnen gegen LK 18 und LK 23....verloren gegen LK18, LK15 und LK 17. Mal abgesehen von dem LK17er, der wirklich gut war haben ich gegen LK 18 und 15 vorallem aufgrund zu vieler unforced Errors verloren. Jetzt will ich noch 1-2 Turniere spielen um genügend Punkte zu sammel um eine oder zwei LK´s aufzusteigen damit ich in 1-2 Jahren nicht mehr an Pos. 4 spielen muss. Mein Ziel ist es wieder an Pos. 1 aufgestellt zu sein. Was wohl aber noch ein Paar Jahre dauern wird, da unser derzeitiger 1ser LK13 hat.

Meine Gegner, sind mir in der Regel was Schlaghärte, Schnelligkeit, Kondition und Spin angeht unterlegen. Auch bin ich meist 5-10 Jahre jünger.

Größere Vorteile habe ich vor allem beim Aufschlag, diesen spiele ich mit mittlerem Tempo aber gutem Kick sowohl beim ersten als auch 2ter Aufschlag. Ich kann diesen auch relativ gut platzieren. Ich bin Rechtshänder und schlage dabei überwiegend auf die RH des Gegners auf. Auf der Vorteilsseite gelingt mir das sehr gut, auf der Einstandsseite landet der Ball gelegentlich auch mal in der Mitte des Feldes, so daß der Gegner VH spielen kann. Doppelfehlerquote ist leider bei mir angestiegen. Vor ca 5-8 Jahren habe ich pro Match meist so 3-5 Doppelfehler gemacht. Heute können es auch mal so 5-10 pro Match werden. Der Anstieg der Doppelfehlerquote führe ich dabei auf den sehr unkonstanten Ballwurf zurück. Ich werfe dabei viel zu häufig nach links und muss dann den Ball teilweise 2-3mal pro Aufschlag hochwerfen bis er für mich passt, dass ich Aufschlagen kann. Zur Zeit ist das echt extrem. Für 5 Aufschläge muss ich den Ball bestimmt zwischen 10 und 15 mal hochwerfen. Das ist für mich und den Gegner extrem nervig und bringt mich schon von Anfang an aus der Konzentration weil es mich einfach dermaßen aufregt das ich den Ball nicht vernümftig konstant hochwerfen kann.

Ich habe mit 11 Jahren angefangen Tennis zu spielen, mit Trainer etc und habe zu meiner besten Zeit Verbandsliga Herren gespielt. Meine Gegner sind oft Quereinsteiger, die sich das spielen selbst beigebracht haben...Das erkennt man meist am Aufschlag (VH Griff). Die Aufschläge sind dabei eher Einwürfe um den Ball ins Spiel zu bringen. Vorallem beim 2te Aufschlag. Ich stehe dabei fast 2-3 Meter im Feld und versuche dann auf den Ball rauf zugehen.

2009 habe ich in der Herren Bezirksliga an Pos. 1 mit LK10 gespielt, 2010 LK11, 2011 LK12 (nur 1 Spiel) 2012-2014 keine Spiele, 2015 wieder mit LK20 angefangen. Ich spiele mit sehr viel Spin und Kraft, dabei treffe ich den Ball meist etwas zu spät. Das war schon immer so. Früher konnte ich jedoch 2-3 mal pro Woche trainieren und dadurch stimmte auch die Sicherheit. Heute spiele ich neben dem Punktspiel aus zeitlichen Gründen nur noch einmal die Woche. Meine Schlagsicherheit ist dadurch quasi nicht mehr vorhanden. Während ich mich im Training noch traue die RH als Topspin durchzuziehen, spiele ich im Punktspiel mit der RH nur noch Slice und umlaufe die RH sehr viel.

Grundsätzlich hatte ich immer eine aggressive Spielweise von der Grundlinie. Ich habe immer versucht den Druck auf den Gegner zu erhöhen mit langen Topspinschlägen um den Fehler beim Gegner zu erzwingen. Ein richtiger VH-Winner fehlte mir allerdings schon immer.

Leider funktioniert diese Spiel nicht mehr weil ich einfach viel zu viele Fehler mache. Wenn ich beim VH-Topspin Druck machen und durchziehe mache ich von 10 Bällen geschätzt 4 Fehler. Auf der RH sind es zur Zeit ca 5-6 Fehler von 10 Bälle. Einfach nur mitspielen und auf den Fehler des Gegners warten liegt mir überhaupt nicht, meistens ist dabei der Gegner auch sicherer und das Spiel macht mir dann überhaupt keinen Spass. Wenn ich den Ball nur reinspielen müsste dann könnte ich auch gleich mit Tennis aufhören. Worüber soll ich mich dann freuen? über den Sieg?..mit einem solchen Spiel macht mir auch das Siegen keinen Spass. Über leichte Fehler des Gegner?...nee. Ich Spiel Tennis um entweder direkte Punkte zu machen und mich an tollen Schlägen und langen Ballwechseln mit hohem Tempo zu erfreuen oder zumindest um den Fehler beim Gegner zu erzwingen.

Ich habe halt noch immer mein altes Spiel im Kopf welches ich gerne weiter spielen würde, aber wie gesagt funktioniert das nicht mehr. Bei den Herren 40 ist das Spieltempo deutlich langsamer gegenüber den Herren 30. Auf der anderen Seite ist die Sicherheit um ein vielfaches höher und leicht schnelle Punkte mache ich kaum noch.

Häufig schenke ich vorallem beim Returnspiel dem Gegner die Punkte und Spiele. Er braucht eigentlich nur den Ball reinspielen und ich mach dann teilweise 3-4 direkte Returnfehler mit der VH. Ich sage mir dann der Aufschlag ist so langsam und ich habe das Gefühl auf den Ball muss ich raufgehen einen viel kürzeren und langsameren Ball wirst du kaum bekommen. Früher hat das ja auch funktioniert. Auffallende bei meiner Fehlerquote ist dabei das der Ball zu fast ca 80% im Aus und nur zu 20% im Netz landet. Auch im offenen Spiel ist diese Verhältnis so. Wer mich nicht kennt der würde jetzt denke, das ich mit mehr Spin spielen müsste, aber ich kann Euch versichern dem ist nicht so. Nach dem Match bekomme ich von fast jedem Gegner gesagt das Sie selten gegen einen gespielt haben der soviel Topspin in den Bällen hat.

Es stimmt bei mir einfach der Winkel nicht mehr in welcher der Ball den Schläger verlässt. Ich spiele die Bälle mit zuviel Tempo in zu hoher Flughöhe über das Netz und dann landen die Bälle zu oft 1-2 Meter im Aus. Wenn ich versuche die Flughöhe anzupassen und flacher übers Netz zu spielen dann passt es entweder oder der Ball landet im Netz. Ich korrigiere dann praktisch zu viel.

Den richtigen Mittelweg bei der Flughöhe habe ich leider noch nicht wieder gefunden. Auffallend ist auch das ich im Grunde erst richtig warm im Doppel bin. Im Einzel dauert es sehr lange bis ich reinkomme. Das liegt meistens daran das ich mich erst mit dem Gegner auf dem Platz die 5-10 Minuten einspielen kann. Vor dem Punktspiel ist keiner meiner Mitspieler bereit sich 20 Min mit mir einzuspielen. Warmmachen (Laufen, dehnen etc )mache ich schon vorher.

Dann beginnt das Spiel und Anfangs spiele ich noch mutig und mache die Fehler, dann führt der Gegner z.B. 4:1 und ich merke das ich zu viele Fehler mache, werde vorsichtiger und versuche den Ball reinzuspielen, klappt aber auch nicht und ich werde zunehmend verkrampfter und dann traue ich mich nicht mal mehr richtig durchzuziehen. Ich habe dann auch einfach kein Selbstvertrauen wenn ich gefühlt bei jedem dritten Ball von mir den Fehler mache. Das ganze Spiel ist dann ein einziger Krampf, da ich nicht mit druckvollen Spiel gewinnen kann (zu viele Fehler) aber auch nicht mit Sicherheitsspiel, da auch hier die Gegner sichere sind. Diese Verkrampftheit löst sich dann oftmals erst wenn ich das Match schon abgeschenkt hab und der Gegner z.B. 5:1 oder 5:2 im 2. ten Satz führt. Ich habe dann so eine scheißegal Einstellung nur reicht das dann nicht mehr da der Gegner dann nur noch ein Speil braucht um das Match zu gewinnen.

Insgesamt ist es bei mir wohl eine Mischung aus zuviel Risiko, und dadurch zuvielen unforced Errors. Zu hohen Ansprüchen bereits nach dem Einspielen...nach dem Motto, den muss ich doch normal locker weghauen. Mangeldes Selbstvertrauen durch zuwenig Siege und ansteigende Nervosität dadurch das ich oft im ersten Satz zu schnell und zu hoch zurückliege.

Welche Tipps,Strategien, Taktiken könnt Ihr mir geben um besser ins Spiel reinzukommen und vorallem die unforced Errors zu vermeiden.
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Alt 02.09.2016, 12:01   #2
bodo
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mein Tipp zu den returns. Visiere das Gebiet vor dem Gegner an. ungefähr 0.5 bis 1 m von der Linie weg. und ca. 30 cm über das Netz. wichtig ist es dem gegenüber keine Service winner zu schenken. gerade auf dem Level auf dem deine Gegner sind. die Taktik funktioniert auch bei lk 14 noch. ein return in die Mitte ist für den Gegner schwer weil er keinen Winkel bekommt, noch nicht mit der Bewegung fertig ist und selbst Tempo machen muss.


für den Rest: versuche in der Rally erstmal von den Linien weg zu bleiben. wenn dein Spin gut ist reicht ein Ball der nur ungefähr in die Ecke geht vollkommen aus um den gegenüber tu zerstören
__________________
Jeder ist seines Glückes Schmied. Manche hauen sich aber auf die Hände.
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Alt 02.09.2016, 12:52   #3
Weltklasse
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Beiträge: 538
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Zitat:
Zitat von bodo Beitrag anzeigen
mein Tipp zu den returns. Visiere das Gebiet vor dem Gegner an. ungefähr 0.5 bis 1 m von der Linie weg. und ca. 30 cm über das Netz. wichtig ist es dem gegenüber keine Service winner zu schenken. gerade auf dem Level auf dem deine Gegner sind. die Taktik funktioniert auch bei lk 14 noch. ein return in die Mitte ist für den Gegner schwer weil er keinen Winkel bekommt, noch nicht mit der Bewegung fertig ist und selbst Tempo machen muss.
Guter Tipp, danke im Service Winner schenken war ich in letzter Zeit viel zu gutmütig ;-) Das mit der Mitte anspielen klingt einleuchtend, ich habe in letzter Zeit meist versucht gleich die schwächere Seite anzuspielen, und natürlich gingen dann auch gleich einige Bälle ins Seitenaus. Die wenigsten von meinen Gegner sind sicherlich in der Lage mich nach einen langen Return in die Mitte stark unter Druck zu setzen, aber alter Verhaltensmuster haben mich immer wieder dazu veranlasst gleich auf den Return rauf zu gehen.

Zitat:
Zitat von bodo Beitrag anzeigen
für den Rest: versuche in der Rally erstmal von den Linien weg zu bleiben. wenn dein Spin gut ist reicht ein Ball der nur ungefähr in die Ecke geht vollkommen aus um den gegenüber tu zerstören
auch das klingt für mich logisch zumindest in der Anfangsphase um erstmal warm zu werden und das schaffe ich eben schneller wenn ich mehr Bälle ohne Fehler spiele als durch kurze Ballwechsel wo ich frühzeitig den Fehler mache.
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Alt 02.09.2016, 19:54   #4
Ferry
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Beiträge: 368
Standard

Zu deinem "Aufschlagproblem": Es gibt wohl keinen Schlag den man besser alleine trainieren kann als den Aufschlag. Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir einen Eimer Bälle und mach mal 30-45 Minuten Aufschläge. Gerne mit Balldosen als Ziel, dass du dir ins Aufschlagfeld stellst. So kannst du z.B. auf der Einstandseite die Aufschläge durch die Mitte trainieren. Weitere positive Effekte: dein Ballwurf wird irgendwann sicherer, so wie dein Aufschlag allgemein ---> weniger Doppelfehler. Mit einer Übungseinheit ist es natürlich nicht getan, aber nach der zweiten / dritten solltest du schon spürbare Verbesserungen bei deinem Aufschlag merken.

Zitat:
Dann beginnt das Spiel und Anfangs spiele ich noch mutig und mache die Fehler, dann führt der Gegner z.B. 4:1 und ich merke das ich zu viele Fehler mache, werde vorsichtiger und versuche den Ball reinzuspielen, klappt aber auch nicht und ich werde zunehmend verkrampfter und dann traue ich mich nicht mal mehr richtig durchzuziehen. Ich habe dann auch einfach kein Selbstvertrauen wenn ich gefühlt bei jedem dritten Ball von mir den Fehler mache. Das ganze Spiel ist dann ein einziger Krampf, da ich nicht mit druckvollen Spiel gewinnen kann (zu viele Fehler) aber auch nicht mit Sicherheitsspiel, da auch hier die Gegner sichere sind. Diese Verkrampftheit löst sich dann oftmals erst wenn ich das Match schon abgeschenkt hab und der Gegner z.B. 5:1 oder 5:2 im 2. ten Satz führt. Ich habe dann so eine scheißegal Einstellung nur reicht das dann nicht mehr da der Gegner dann nur noch ein Speil braucht um das Match zu gewinnen.
Klingt stark nach mir Vom ersten Ball an voll drupp, immer auf der Suche nach dem spektakulären Punkt
Dabei ist das totaler Quatsch. Mir hat mal einer gesagt, warum von Anfang an 100% geben, wenn doch vielleicht 80% schon für den Gegner reichen. Hat er eigentlich Recht. Zumal, du bist nicht der Einzige der nach 5-10 Minuten Einspielzeit noch nicht warm ist. Der Gegner also auch nicht. Und 100% abzurufen, wenn man noch gar nicht richtig im Schlag ist, ist somit eigentlich unmöglich. Die Folge sind dann dumme, unerzwungene Fehler.
Ich habe es mi angewöhnt am Anfang erstmal den Ball ins Spiel zu bringen, und zu schauen was passiert. Keine Lullibälle ins Halbfeld, die man dann unter Umständen um die Ohren bekommt, aber auch nicht direkt das volle Risiko. Damit fahr ich wesentlich besser, als mit dem "voll drupp" vom ersten Schlag an, da meine Fehlerquote stark gesunken ist, eben gerade in den ersten Spielen. Mit jedem Spiel in einem Match kann man sich dann nach und nach steigern.
Ferry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2016, 21:10   #5
albe
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Hallo Weltklasse, hast du dir deine Antwort bzw. den Tip nicht schon selbst gegeben?
Früher hast du die Woche 2-3 mal trainiert, zur Zeit trainierst du nur noch 1 mal.
Je aggressiver man spielt, ja mehr Sicherheit braucht man und die holt man sich nicht im Training 1 mal die Woche. Ein defensiver Spieler, oder ein sogenannter Lümmler, den kannst du Nachts um 2 Uhr aus dem Bett holen, der spielt seinen Stiefel runter, der braucht nicht soviel Training.
Mache oft im Training folgende Übung, lasse einen Spieler defensiv spielen, den anderen Spieler offensiv, wobei der Offensive natürlich nicht auf jeden Ball daraufprügeln soll, sondern warten bis ein Ball kürzer kommt, oder er Winkel spielen kann, natürlich sollte er nach einem Angriffsball ans Netz aufrücken. Der Defensive soll auf keinen direkten Punktgewinn aus sein, sondern nur den Ball im Spiel halten. Wenn du das allerdings nur einmal die Woche machst, fehlt dir trotzdem die Sicherheit, wie du ja selbst festgestellt hast.
__________________
mit sportlichen Grüßen,
albe

Geändert von albe (02.09.2016 um 21:14 Uhr)
albe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2016, 03:07   #6
Taki1980
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Benutzerbild von Taki1980
 
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Beiträge: 3.091
Standard

Das

Zitat:
Leider funktioniert diese Spiel nicht mehr weil ich einfach viel zu viele Fehler mache. Wenn ich beim VH-Topspin Druck machen und durchziehe mache ich von 10 Bällen geschätzt 4 Fehler. Auf der RH sind es zur Zeit ca 5-6 Fehler von 10 Bälle. Einfach nur mitspielen und auf den Fehler des Gegners warten liegt mir überhaupt nicht, meistens ist dabei der Gegner auch sicherer und das Spiel macht mir dann überhaupt keinen Spass. Wenn ich den Ball nur reinspielen müsste dann könnte ich auch gleich mit Tennis aufhören.
und das

Zitat:
Ich habe halt noch immer mein altes Spiel im Kopf welches ich gerne weiter spielen würde, aber wie gesagt funktioniert das nicht mehr. Bei den Herren 40 ist das Spieltempo deutlich langsamer gegenüber den Herren 30. Auf der anderen Seite ist die Sicherheit um ein vielfaches höher und leicht schnelle Punkte mache ich kaum noch.
hört sich für mich dannach an das du zu wenig Training mit der Vorhand hast um Konstanz reinzubringen und vielleicht den entscheidenden Tipp von einem Mannschaftskollegen oder Trainer bekommst der dir Hilft deine Problem beizukommen. Ich werkel manchmal selbst an solchen "Bausteinen" rum für Wochen und komm dann irgendwann selbst drauf. Das geht aber nur mit Training. Ausserdem hört sich das mit Herren30 war schneller als Herren40 für mich an wie eine Ausrede für dich selbst. Wenn deine Schläge noch genauso gut sind kannst du denn Ball doch bei den langsamen Herren40 genauso beschleunigen, platzieren usw. um Punkte zu machen oder? Hast du Probleme die Punkte dann zu zu machen oder fehlt dir die Konstanz es zu Ende zu spielen?

Vielleicht würde dir auch helfen dich hinzusetzen und mal deine aktuellen Stärken und Schwächen aufzuschreiben um vielleicht einen neuen generelle Matchplan zum gewinnen zu entwickeln anstelle von "Stark aufschlagen und dann druff/verteilen". Vielleicht macht das ja auch Spass. Es gibt soviele Möglichkeiten ein Spiel zu gewinnen und ist auch stark Gegnerabhängig. Der eine Gegner hat Probleme aus dem Laufen, der nächste spielt schlecht aus dem Stand oder wenn der Ball auf ihn zukommt, der nächste mag kein Slice, der nächste kein Tempo, der nächste keine langsamen Bälle, keine hohen langen usw. usf.
Wieviel Leute ballern z.b. dem "Hasen" stundenlang links/rechts Bälle hin wenn ein Bruchball an die T-Linie reicht um ihn aus der Komfortzone zu holen?

Auch solltest du im Training nicht immer voll drauf gehen sondern lernen Schläge zu dosieren. Habe schon soviele Leute gesehen die haben Monsterschläge und kennen aber nur den 6ten Gang. Das ganze dann mal mit 70,50,30% Schlaghärte und unterschiedlich starkem Spin zu spielen klappt einfach nicht. Solche Leute haben dann das von dir beschriebene Problem im Match das sie komplett den Faden verlieren wenn der Schlag mit 110% nichtmehr kommt und sie auf Sicherheit spielen wollen. Spielst du im Training genauso wie im Match? Hast du im Training mal versucht defensiver zu spielen und trotzdem Länge zu spielen und deine Fehlerquote zu minimieren? Wenn das klappt dann sehe ich die Probleme eher im Mentalen Bereich.

Nachtrag: Auch ein großer Mentaler Fehler ist es meiner Meinung nach einen Gegner zu unterschätzen. Dann frustet einen jeder Fehler und Rückstand gleich viel mehr. Wenn die Ergebnisse nicht "stimmen" sollte man vielleicht auch auf die andere Seite des Netzes schauen und sich erlich fragen ob man soviel besser ist als die "Quereinsteiger" Ist auch nicht böse gemeint. Sowas ist jedem schon passiert. Jede Wette.
Auch die Fehleranzahl stimmt doch nicht wirklich oder? Wenn du von 10 Rückhandschlägen 5-6 Fehler machst dann verlierst du doch jedes Match mit Brille?!
__________________
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HEAD Youtek Prestige Pro
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Geändert von Taki1980 (13.09.2016 um 03:24 Uhr)
Taki1980 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2016, 18:47   #7
Himbeertoni
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Aus eigener Erfahrung kann Ich dir bestätigen das die Variante den Return vor die Füße zu spielen einiges erleichtert.

Ich bin wie du. Es muss geil aussehen egal was es kostet.

Habe aber genau DIESEN Tip seit 3-4 Wochen auf dem Schirm und muss sagen ich komme so viiiel besser in die Ballwechsel. Es braucht Geduld, die auch Ich manchmal nicht habe, aber es lohnt sich echt das zu testen. In der Regel kannst du danach immernoch Druck machen da wie schon geschrieben deinem Gegner der Winkel fehlt.


Nadal sagt in seinem Buch das er sehr genau abwägt wann er auf den Winner geht. Wenn er im Ballwechsel die Chance auf einen Winner bei 60% sieht kann es sein das sie zwei Bälle später vielleicht 80% beträgt !!!!!!

Keiner verbietet dir deinen Schuss. Einfach besser abwägen WANN du ihn bringst kann allerdings einiges bringen...........

Kenn das zu gut !!!
__________________
Wenn einer vor einem stärkeren Gegner kneift hat er keine Ehre, aber wer seinen Gegner unterschätzt ist im Grunde ein Trottel....................

Geändert von Himbeertoni (13.09.2016 um 20:40 Uhr)
Himbeertoni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2016, 17:54   #8
Knipser
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Den "Winner" aus "heiterem Himmel" zu spielen kann ein Problem sein.

Wir machen dazu öfters folgende Übung:

Den Ball lang ins Spiel bringen, mit Tempo locker Schlagen um dann beim 5.-7. Ball "den Punkt zu öffnen". (vorher mit dem Partner absprechen, ab welchem Ball der Punkt offen sein soll.

So schlägt man locker ein paar mal hin und her und macht den Winner auch lockerer und sicherer.
Knipser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.09.2016, 16:34   #9
Pammsel
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Vielleicht solltest Du auch Dein Spiel ans Alter anpassen. Die Wiedereinsteiger denken oft, sie können gleich auf dem Niveau von früher einsteigen, und das funktioniert halt mit 40+ nicht mehr. Ohne regelmäßiges Training und einen sehr guten Treffpunkt, musst Du immer perfekt am Ball stehen - klappt meist nie.
Also lieber erst mal, wie schon gesagt, hohe Bälle, viel Spin und Länge. Wenn Du lang mit viel Spin spielen kannst, ist das meist erfolgreicher als kurz an die Seitenlinie.
Pammsel ist offline   Mit Zitat antworten
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