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		<title>Saitenforum.de - Diskussionsforum - Blogs</title>
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		<description>Diskussionsforum von Saitenforum.de, dem Treffpunkt für Selbstbesaiter</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 14:37:23 GMT</lastBuildDate>
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			<title>Saitenforum.de - Diskussionsforum - Blogs</title>
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		<item>
			<title>Wenn gut nicht gut genug ist</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=475</link>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Wenn gut nicht gut genug ist_* 
 
 
Möchtest du immer dein bestes Tennis zeigen, wenn du auf den Platz gehst? Bist du schnell frustriert, wenn du...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><font size="5"><b><font color="Orange"><u>Wenn gut nicht gut genug ist</u></font></b></font></div><font size="3"><br />
<br />
Möchtest du immer dein bestes Tennis zeigen, wenn du auf den Platz gehst? Bist du schnell frustriert, wenn du ein paar schlechte Punkte hintereinander spielst? Machst du den Genuss deines Erfolges davon abhängig, ob du &quot;schön&quot; gespielt hast?<br />
<br />
Wenn du diese Fragen mit &quot;Ja&quot; beantwortest, bist du wahrscheinlich ein Perfektionist. Hohe Ansprüche an die eigene Leistung zu stellen ist nicht per se schlecht. Menschen mit einer funktionalen perfektionistischen Einstellung zeichnen sich durch eine hohe Motivation, Gewissenhaftigkeit und Regelbewusstsein aus. Problematisch wird es, wenn durch die hohe Erwartungshaltung die Angst vor Fehlern überhand nimmt oder ein kleiner Makel bereits als Scheitern gilt.<br />
<br />
Solch schädlicher Perfektionismus kann vielerlei Ursachen haben, vier häufige sind:<br />
<ul><li><font size="3">Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit – &quot;Ich bin nicht gut genug.&quot;</font></li>
<li><font size="3">Einseitige Bewertung von Misserfolgen – &quot;Ich habe einfach versagt.&quot;</font></li>
<li><font size="3">Schwarz-Weiß-Denken – &quot;Nur eine fehlerfreie Leistung ist eine gute Leistung.&quot;</font></li>
<li><font size="3">Streben nach sozialer Anerkennung – &quot;Mein Umfeld akzeptiert mich nur, wenn ich Außergewöhnliches leiste.&quot;</font></li>
</ul><br />
Ein derartiges Selbst- und Weltbild befeuert die Angst vor Fehlern, die – je stärker sie wird – einen immer größeren Einfluss auf das Denken, Fühlen und Handeln des Spielers ausübt. Selbst nach kleineren Missgeschicken kommt es zu nicht enden wollen Selbstpeinigungen und Grübeleien, Minderwertigkeitsgefühle machen sich breit und wichtige Entscheidungen (z. B. ein Strategiewechsel) werden immer wieder aufgeschoben.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><img src="http://www.saitenforum.de/board/picture.php?albumid=139&amp;pictureid=1249" border="0" alt="" /><br />
<font color="Blue">Ganz gleich was du tust: <br />
Fehler lassen sich nicht vermeiden.</font></div><br />
Was kannst du tun, wenn du ähnliche Tendenzen bereits bei dir beobachtet hast, wenn du spürst, dass deine hohen Ansprüche dich eher lähmen als dass sie zur Lösung deiner Aufgaben beitragen? Drei Dinge möchte ich anführen, auf deren Einhaltung hin ich mich auch immer wieder mal ermahnen muss:<br />
<br />
<b><font color="Orange">1. Realistische Ansprüche stellen!</font> </b>Ganz gleich was du tust: Du wirst immer Fehler machen. Diese (unbequeme) Tatsache ist unabänderbar. Eine realistische Sichtweise mit Niederlagen umzugehen, besteht darin, sie als Teil eines langfristigen Entwicklungsprozesses zu betrachten. Erinnere dich an deine Tage als blutiger Anfänger und kontrastiere deine Fähigkeiten von damals mit denen von heute. Mittels langfristiger Vergleiche lernst du deine Leistung besser wertzuschätzen.<br />
<br />
<font color="Orange"><b>2. Das Ergebnis akzeptieren!</b></font> Gestehe dir ein, dass du mit jedem einzelnen Schlag einen Winner oder einen Fehler, etwas Gutes oder etwas Schlechtes bewirken kannst. Entscheidend ist, dass das eine für dich <i>genauso akzeptabel</i> ist wie das andere. Nicht akzeptabel wäre nur, es nicht versucht zu haben. Auf diese Weise kreierst du eine mentale Umgebung, die dir gestattet, das Racket locker und frei zu schwingen.<br />
<font color="Orange"><br />
<b>3. Anfangen!</b></font> Was immer es ist, das du begehrst, sei es ein bestimmtes Maß an Fitness, das Erlernen neuer Schlagkombinationen zur Erweiterung deiner taktischen Optionen, oder eine Steigerung deiner mentalen Fertigkeiten: Du überquerst den Fluss nicht, indem du auf das Wasser starrst und darauf hoffst, dass eine Brücke aus dem Nichts entsteht. Fang an!<br />
<br />
Zum Schluss: Das Lesen und Bejahen dieser Prinzipien allein nützt dir nichts. Du musst dich immer wieder aktiv an sie erinnern, um sie dauerhaft zu einem Bestandteil deines Selbst werden zu lassen. <br />
<br />
Kleine Missgeschicke, die unvermeidbar sind, zu fürchten und sich bei ihrem Eintreten mental zu peinigen, macht unser Leben / das Tennisspiel unnötig emotional. Seien wir lieber gesunde Perfektionisten: Stecken wir uns anspruchsvolle, aber erreichbare Ziele und genießen den uns dabei beschiedenen Erfolg – ohne Angst, auf dem Weg dorthin auch mal einen Fehler zu machen.  <br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
<br />
<br />
<u>Literatur:</u><br />
<br />
<b>Altstötter-Gleich, Christine (2010).</b> Ich will so gut sein, wie ich kann, in: Psychologie Heute, Heft 10<br />
<br />
<b>Fox, Allen (2010).</b> Tennis: Winning the Mental Match <br />
<br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Kleine Regelkunde für Medenspieler und andere Besserwisser</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=471</link>
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:46:03 GMT</pubDate>
			<description>Tennisregeln werden zumeist mündlich weitergegeben. Historiker wissen, solche Überlieferung neigt zur Mythenbildung. Deshalb haben Zivilisationen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Tennisregeln werden zumeist mündlich weitergegeben. Historiker wissen, solche Überlieferung neigt zur Mythenbildung. Deshalb haben Zivilisationen schriftlich fixierte Satzungen erfunden. Das Problem: ein Blick in die Regularien ist sehr langweilig, hilft aber bei Streitfällen.<br />
<br />
<b>Der Dämpfer</b><br />
<br />
Der Saitendämpfer ist eine Petitesse oder geliebtes Schlägerutensil. Bekanntlich soll er die Vibrationen des Schlägers mindern. Manche halten es für überflüssig, andere machen eine Wissenschaft daraus. Jedem das seine.<br />
<br />
Wenige wissen, dass es eine <i><b>Entscheidung (3) des ITF zu Regel 4 (Schläger)</b></i> gibt, dass dieser Dämpfer nicht überall angebracht werden darf. Nicht selten wird der Dämpfer zwischen unterster und zweitunterster Quersaite verbracht, zumal bei älteren Semestern mit größeren Pfannen. <br />
<br />
Man kann (muss aber nicht) jene Spieler ärgern mit dem Verweis, dass ein Dämpfer zwar erlaubt ist, jedoch <i><b>„dürfen solche Vorrichtungen nur außerhalb des Musters der sich kreuzenden Seiten angebracht werden“</b></i>, will heißen: unterhalb der untersten Quersaite.<br />
<br />
<b>Fußfehler</b><br />
<br />
Der Aufschlag ist wohl der individuellste Schlag im Tennis überhaupt – jeder macht ihn anders und je tiefer die Liga bzw. Leistungsklasse desto größer wird die Bandbreite der Ausführungsweisen (bis hin zu richtigen Kuriositäten). <br />
<br />
Was immer wieder bei Medenspielen wie Turnieren auffällt, ist der äußerst laxe Umgang mit dem Fußfehler. Freilich kann man das als Lappalie abtun, zumal wenn man ihn selbst begeht.<br />
<br />
Beim Tennis ist es keine Seltenheit, dass der Aufschläger fast jedes Mal bereits bis zu 30 cm im Feld steht, bevor er den Ball zum Aufschlag trifft. Das ist ein eindeutiger Verstoß:<br />
<b><i>Regel 18 b besagt: „Während der Aufschlagbewegung, darf der Aufschläger nicht die Linie oder das Spielfeld mit einem Fuß berühren.“</i></b><br />
<br />
Ich halte es aber nicht für verwerflich den Gegner auf seine Fußfehler zunächst höflich aufmerksam zu machen. Das wird beim nächsten Aufschlag zumindest sein Hirn etwas beschäftigen – und wir wissen, wie schädlich das beim Tennis sein kann.<br />
<br />
Bei wiederholter Ignoranz würde ich andeuten, dass ich künftig nicht mehr gewillt bin, dass durchgehen zu lassen und als Fehler zähle. Das wird sein Hirn noch mehr beschäftigen und womöglich kann er uns danach überhaupt nicht mehr leiden. Damit muss man im Tennis eh rechnen. <br />
Beim <b>Fußball </b>käme aber auch niemand auf den Gedanken, den Elfmeter bei 10 Metern auszuführen und das wiederholt einfach durchgehen zu lassen – oder?<br />
<br />
<b>Pausen</b><br />
<br />
Es ist heiß, das Spielen anstrengend. Die Spieler sitzen beim Ballwechsel auf der Bank und einer quatscht und quatscht…die Zeit vergeht. Man will ja nicht unhöflich sein, aber nicht nur die Organisatoren werden ungeduldig ob der Wartezeiten, so langsam schleicht sich auch der Verdacht ein, es hat mit seiner Kondition zu tun: er nutzt das Gerede zur Erholung. <br />
<br />
Tennisspieler sollten wissen: grundsätzlich gilt die <b>Regel des kontinuierlichen Spiels (Regel 19)</b>, dass also das Spiel nicht bis zum Ende unterbrochen werden darf. <br />
<br />
Nach dem ersten Spiel und Seitenwechsel sowie beim T-Break setzen sich die Spieler überhaupt nicht hin, es geht gleich weiter. Nach einem Spiel ohne Seitenwechsel gibt es maximal <b>20 Sekunden</b> Pause, nach einem Spiel mit Saitenwechsel maximal <b>90 Sekunden</b>, nach Beendigung eines Satzes <b>120 Sekunden</b>. That’s it. Ausdrücklich geregelt ist <b><i>(29 c): „es ist keine zusätzliche Zeit zu gewähren, um den Spieler zu erlauben, sich zu erholen.“</i></b><br />
<br />
Bei Gründen „außerhalb des Einflusses des Spielers“ (Kleidung, Schuhwerk usw.) kann eine Pause gewährt werden, um das Problem zu beheben. <br />
<br />
Hart erscheint die Regelung bei <b>Verletzung</b>. Ich habe mal erlebt, wie bei einem Turnier ein älterer und ein jüngerer Spieler einen Nervenkrieg ausfochten. Der junge war ein Haudrauf, der ältere eine Gummiewand. Beide hassten und verfluchten sich. Auf einmal bekam der Jüngere (vielleicht aus Zorn) Nasenbluten und ersuchte um eine Pause. Der Ältere erwiderte nur kurz: gerne, aber nur die <b>drei Minuten</b>. Der Ältere hatte Recht. Sie ist die Regel (29c), auch wenn er das Unverständnis und die Abneigung der Zuschauer ob seiner Härte auf sich zog. <br />
<br />
Man sollte hier sicherlich wie ein Gentleman verfahren und die Sache nach Situation einschätzen. Wenn aber jemand ernsthaft verletzt ist, ist es auch in seinem Sinne, das Spiel verloren zu geben, ohne die Sache theatralisch in die Länge zu ziehen.<br />
<br />
Fortsetzung folgt (vielleicht)</div>

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			<dc:creator>gox</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Pseudorabatt</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=469</link>
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:13:45 GMT</pubDate>
			<description>Die von KS sind lustig: sie rabattieren angeblich um 30 % für Bronzemitglieder, um damit dann auf Preise zu kommen die immer noch höher sind als in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die von KS sind lustig: sie rabattieren angeblich um 30 % für Bronzemitglieder, um damit dann auf Preise zu kommen die immer noch höher sind als in anderen Shops.<br />
<br />
Es wird wohl nicht kapiert; Listenpreise sind reine Fiktion, die nirgendwo genommen werden können; wer davon rabattiert, rabattiert nicht, er macht anderen etwas vor.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>gox</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Hat die Leidenszeit bald ein Ende?</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=468</link>
			<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 11:00:49 GMT</pubDate>
			<description>Am letzten Montag war ich abermals beim Orthopäden meines Vertrauens, um zu sehen, wie weit die Schulterverletzung auskuriert ist, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Am letzten Montag war ich abermals beim Orthopäden meines Vertrauens, um zu sehen, wie weit die Schulterverletzung auskuriert ist, die Krankengymnastik gefruchtet hat und ich in die weitere Belastungszone gehen darf. Nun, er meinte, von seiner Seite aus könne er nichts mehr tun. Die Beweglichkeit sei quasi wieder uneingeschränkt. Ich müsse halt mal in mich und meinen Körper hineinhorchen und dürfe auch wieder Tennis spielen.<br />
Genau so werd ich das angehen. Ich hab also seit Montag den Belastungsaufwand erhöht und die Intensität im Kraftbereich gesteigert. Im Frühjahr werd ich dann damit beginnen, vorsichtig wieder die ersten Bälle zu schlagen. Erstmal aus dem T-Feld, um zu sehen, wie weit ich gehen kann und um überhaupt erstmal wieder einen gewissen Rythmus zu kriegen.<br />
Ob das dann schon in diesem Jahr wieder für die Medenspiele reicht oder für ernsthafte Wettkampfmatches muß man mal abwarten. Ich werd da aber sicher nichts übertreiben, da ich froh bin, überhaupt wieder spielen zu können. Ich hoffe bloß, die ersten Tests im Frühjahr verlaufen positiv, ohne Schmerzen oder andere Probleme. Das waren dann zehn schmerzhafte Monate ohne Tennis und so gut wie kein Sport. Wird Zeit, daß sich daran etwas ändert.</div>

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			<dc:creator>moya fan</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Eine Einführung in die Welt der Visualisierung</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=467</link>
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_*Eine Einführung in die Welt der Visualisierung* 
_* 
 
 
Die Bilder, die vor unserem geistigen Auge ablaufen, haben einen nicht zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><font color="DeepSkyBlue"><u><font size="5"><div align="center"><b>Eine Einführung in die Welt der Visualisierung</b></div></font></u></font></b><br />
<br />
<br />
<font size="3">Die Bilder, die vor unserem geistigen Auge ablaufen, haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unsere Fähigkeiten auf dem Tennisplatz. Viele Spieler limitieren ihre Fähigkeiten oder bleiben hinter ihrem wirklichen Potential zurück, weil sie buchstäblich nicht sehen können, wie sie eine schwierige Situation erfolgreich meistern. <br />
<br />
Visualisierung kann dir dabei helfen, diese Klippe zu umschiffen. Hierzu musst du negativ eingefärbte Bilder in deinem Kopf Schritt für Schritt durch positive ersetzen. Diese Art der Kommunikation mit deinem Körper ermöglicht dir schnellere Lernfortschritte, fördert deinen Optimismus und dein Durchhaltevermögen, und steigert dein Selbstvertrauen.<br />
<br />
<br />
<font color="DeepSkyBlue"><b>3 Anwendungsbereiche</b></font><br />
<br />
Im Wesentlichen gibt es 3 Bereiche, in denen dein Tennis von regelmäßigen Visualisierungsübungen profitieren kann. Erstens: Deine Technik. Wenn du einen Schlag neu erlernen oder eine schlechte Angewohnheit korrigieren möchtest, hilft dir eine klare Vorstellung von der richtigen Bewegung bei der Automatisierung derselben.<br />
<br />
Zweitens: Beim Punktaufbau. Möchtest du beispielsweise einen aggressiveren Spielstil entwickeln, beschleunigt das Visualisieren offensiver Schlagkombinationen oder Rallymuster deinen Lernprozess. <br />
<br />
Drittens helfen dir Visualisierungsübungen im Umgang mit schwierigen Situationen und den damit verbundenen Emotionen. Du kannst trainieren, auf bestimmte Ereignisse ganz gezielt zu reagieren und erlangst eine größere Routine, wenn sie tatsächlich eintreten.<br />
<br />
<br />
<font color="DeepSkyBlue"><b>2 Vorgehensweisen: Assoziation und Dissoziation</b></font><br />
<br />
Die Dissoziation erlaubt dir, Distanz zu einer Sache zu gewinnen, erfordert aber auch ein vergleichsweise umfangreiches Vorstellungsvermögen. Du betrachtest das Geschehen in diesem Fall von außerhalb, aus dem Blickwinkel eines unabhängigen Beobachters. Bei der Assoziation erlebst du das Geschehen direkt und unmittelbar, so als wärst du selbst involviert.<br />
<br />
Die Zitronenübung im untenstehenden Video ist eine Assoziation, du schmeckst die Zitrone auf deiner Zunge und ertastest sie mit deinen Händen. Assoziation ist persönlich, emotional und involviert. Dissoziation demgegenüber ist unpersönlich, emotionslos und distanziert. Die beiden Formen verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen.<br />
<br />
Wenn du die Emotion spüren möchtest, wenn du aufgeweckt und motiviert werden möchtest, greifst du zur Assoziation. Möchtest du dich hingegen von einer Emotion distanzieren, z. B. von deinem Zorn nach vermeidbaren Fehlern, nutzt du die Dissoziation, um dich zu beruhigen und deine Stimmung unter Kontrolle zu bekommen. <br />
<br />
<br />
<font color="DeepSkyBlue"><b>Erste Übungen</b></font><br />
<br />
Jeder kann lernen, zu visualisieren. Schau einmal geradeaus und schließ sodann deine Augen. Wie viel von dem Gesehenen kannst du erinnern? Zu Anfang mögen dies wenige Dinge sein, doch mit der Zeit siehst du immer mehr Details vor deinem geistigen Auge. Öffne und schließe deine Augen noch ein paar Mal und du wirst feststellen, dass du die Umgebung immer präziser visualisieren kannst. <br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0N3myXzwDok"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0N3myXzwDok" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object><br />
<font color="Blue">Die Zitronenübung.</font></div><br />
<br />
Vielen Menschen läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn sie die Zitronenübung durchführen. Um dem Gehörten einen Sinn zu geben, muss unser Gehirn Erinnerungen – Bilder, Gerüche, Beschaffenheit, etc. – wachrufen, welche durch die Visualisierung angesprochen werden. Diese Erinnerungen bewirken die entsprechende körperliche Reaktion. Daher zeigt die Zitronenübung recht eindrucksvoll den Einfluss von Worten auf unseren Körper.<br />
<br />
Zum Schluss noch ein Tipp: Das Wichtigste beim Visualisieren ist, nichts erzwingen zu wollen. Vertraue deinem Geist und lass die Bilder <i>zu dir</i> kommen. Wenn du dich zu sehr anstrengst, verlässt du den Zustand der völligen Vertiefung (engl. flow). Du merkst dies i. d. R. daran, dass du in Worten denkst oder deine Bemühungen in Kategorien wie &quot;gut&quot; oder &quot;schlecht&quot; bewertest. Ist dies der Fall, solltest du deine Aufmerksamkeit für einige Momente auf die Bewegungen deines Atems richten, um den Gedankenfluss zu stoppen und wieder in den Flow zu kommen. Viel Spaß!<br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=467</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Völkl Organix 10  325g</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=466</link>
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:16:50 GMT</pubDate>
			<description>Als jemand, der von der Schlägersucht befallen ist, habe ich mir zwei Völkl Schläger ins Haus kommen lassen und möchte hier meine Eindrücke ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Als jemand, der von der Schlägersucht befallen ist, habe ich mir zwei Völkl Schläger ins Haus kommen lassen und möchte hier meine Eindrücke  wiedergeben; zunächst nur über den schwereren, den ich bisher aber nur zwei Stunden Halle ausprobieren konnte. Aber bereits das war ein Erlebnis.<br />
<br />
Vorweg aber ein paar offene Worte, wieso dieser Schläger für mich eher ein Spleen war als ein ernsthaftes Projekt. Zu der wahrscheinlichen kleineren Fangemeinde dieser Firma gehöre ich nicht. Eher bestand die Verlockung darin: genau diese Rackets hatte ich noch nicht in der Hand.<br />
Das Äußere der Organix-Schläger ist eher nicht mein Fall, wobei der 325er fast schon puritanisch schwarz daherkommt.<br />
<br />
Wichtiger aber: er wird als ein Racket angepriesen für Turnierspieler mit weit besserer LK als ich sie habe, für Spieler, die alle Schläge draufhaben, auch das Gewicht scheint nichts für Weicheier und bestimmt handelt es sich um kein Allroundracket für gemütliche Mitvierziger, die sich Schläger kaufen, wie wohlhabende Zahnärzte Autos in der Midlifecrises.<br />
<br />
Warum mich dieser Schläger trotzdem interessiert hat? Der Mythos von German Engineering hat bei mir verfangen; außerdem las ich hier und an anderer Stelle verlockendes von diesem Racket (man lese auch die englische Feedback-Seite zu diesem Racket eines &quot;Warehouse&quot;); schließlich interessiert mich ins372f9besondere der Zauber dieses Rahmens, von dem ich dabei hörte.<br />
<br />
Das Racket kam an, nicht nur mit dem sonst wohl nur beigefügten Säckchen, sondern sogar mit echter Hülle. Also ausgepackt, ein erstes Gefühl überraschte: das für mich ungewohnt höhere Gewicht, machte sich erst einmal nicht bemerkbar. Der Rahmen schön schmal, der Lack gediegen glatt, die Lackierung fast schon minimalistisch. <br />
<br />
Also ab damit in die Besaitungssmaschine (Stringway ML 100 etc.). Bereits hier spürt man die Qualität des Rahmens bzw. dieses Materials. Kommt ordentlich Zug drauf, rührt sich hier nix, Stabilität pur trotz schmalen (20mm) Rahmens, Respekt ! ganz im Gegensatz zum Prince Exo3 Tour, der sich im Vergleich dazu fast schon durchbiegt wie ein Trampolin. <br />
<br />
Für die Besaitung sollte es eher eine dünne Seite sein (schließlich ist die Rahmengröße auch nicht gerade riesig (630cm2), aber flexibel genug, damit ich kein Brett in der Hand halten würde. Ich wählte die Signum Pro Tornado. Ich machte vier Knoten mit einem guten Kilo unterschied zwischen längst und quer.<br />
<br />
Dann mit einem Spezl in die Halle. Erste Aufwärmübungen bestätigten, dass das Gewicht erst einmal kein Problem sein würde. Das Feeling war großartig. Dann richtig ans Thema. Schläge von der Grundlinie - UNGLAUBLICH - das hatte ich wirklich noch nicht: eine Präzision, die weder ein Head, ein Prince oder was auch immer bei mir hervorgerufen haben könnte. <br />
<br />
Die Power sollte man selbst generieren können, aber in der Kontrolle wird es wenige (von mittelmäßigen Spielern wie mich überhaupt spielbare) Schläger geben, die arbeiten wie ein Skarpell. Genuß pur, sowohl bei der Vorhand, als auch bei der Rückhand, bei Spin und Slice - der Schläger scheint zu tun, was er tun soll, er reagiert wie das Lenkrad eines Sportfahrwerks.<br />
<br />
Kommen wir zu einem wichtigen Teil meines Spiels - dem Aufschlag, der nicht selten weit bessere Spieler als mich auf der anderen Seite in Bedrängnis bringt. Hier trat erst einmal Ernüchterung ein. Jetzt merke ich auch das Gewicht, das ich hochhieven muss, und nun fehlt auch die Power, die ich brauche um mein Ding durchzuziehen.<br />
<br />
FAZIT: <br />
Ein großartiges Racket, insbesondere der Rahmen darf berechtigt seinen guten Ruf verbreitern; ich hatte dieses Feeling noch bei keinem anderen der zahlreichen Schläger, die ich in der letzten Zeit gespielt habe. <br />
<br />
Beim Aufschlag aber scheint mir das Racket nicht das richtige für mein Spiel; auch hier zeigt sich Präzision, jedoch fehlt mir hier die Power und das richtige Handling. Für erfahrenere Spieler oder jene, die Völkl bereits gewöhnt sind,, ist das womöglich gar kein Problem. <br />
<br />
Es war ein interessantes und schönes Erlebnis. Nun warte ich gespannt auf den Test der leichteren Variante mit 295 g. Auch hierüber werde ich vielleicht kurz berichten<br />
<br />
Dann wird sich zeigen, ob der Ausflug zur ehemals deutschen Traditionsfirma Völkl-Tennis der Beginn einer Freundschaft wird oder eher ein Zwischenstopp. <br />
Meinen Respekt hat die Firma und ich wundere mich, weshalb es nicht mehr Spitzenspieler gibt, die mit diesem Präzisionsbesteck an die Arbeit gehen.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>gox</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=466</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Kurz erklärt: Die einhändige Rückhand</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=465</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[*_Kurz erklärt: Die einhändige Rückhand_ 
* 
 
 
Gemäß einer Umfrage (http://www.saitenforum.de/board/poll.php?do=showresults&pollid=116) bevorzugt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><div align="center"><font size="5"><font color="Sienna"><u>Kurz erklärt: Die einhändige Rückhand</u></font></font></div></b><br />
<br />
<br />
<font size="3">Gemäß einer <a href="http://www.saitenforum.de/board/poll.php?do=showresults&amp;pollid=116" target="_blank">Umfrage</a> bevorzugt eine überraschend große Anzahl Forumsteilnehmer die einhändige Rückhand gegenüber der beidhändigen. Daher erachtete ich es als eine gute Idee, die Grundlagen dieses Schlags wieder einmal ins Gedächtnis zurückzurufen. Um dies besonders anfängerfreundlich zu tun, beschränken wir uns auf die – aus meiner Sicht – wesentlichsten Faktoren und schauen uns einen Spieler an, der diesen Schlag schnörkellos und effizient spielt: Roger Federer.<br />
<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yIkzLe1WTZE"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yIkzLe1WTZE" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Die einhändige Rückhand des Rekord-Grand-Slam-Siegers in Superzeitlupe.</font></div><br />
<br />
<br />
<b><font color="Sienna">1. Schlüsselbild: Kinn oberhalb der rechten Schulter</font></b><br />
<br />
Roger dreht seine Schultern in der Vorbereitungsphase um die Wirbelsäule herum, sodass sein Kinn über die rechte Schulter gelangt. Wichtig: Der Kopf dreht sich nicht mit, die Augen sind auf den Ball fixiert. Beachtenswert ist ferner die Höhe des Schlägerkopfes am Rückschwungende. Beides zusammen, die vollständige Drehung und die hohe Position des Schlägerkopfes, begünstigt das Entstehen einer <a href="http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=428" target="_blank">kinematischen Kette</a>. Roger erreicht diesen ersten wichtigen Schlüsselmoment spätestens dann, wenn der Ball auf seiner Platzhälfte aufspringt.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Sienna">2. Schlüsselbild: Griffkappe leuchtet den Ball von unten an</font></b><br />
<br />
Bevor er den Schläger nach vorne zieht, senkt Roger seinen Schlagarm hinter dem Rücken ab. Seine Schultern bleiben währenddessen zurückgedreht, um die Energie für den Vorwärtsschwung zu speichern. Was im Video nicht so gut zu sehen ist, ist die Gewichtsverlagerung auf den vorderen Fuß, die inzwischen ebenfalls stattgefunden hat. Nachdem Federer das Racket abgesenkt hat, zieht er es mit dem Griffende voraus zum Ball. Wenn er besagten Schlüsselmoment erreicht, hat sich seine linke Hand vollständig vom Schlägerherz gelöst und sein Schlagarm gestreckt.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Sienna">3. Schlüsselbild: Gerader Schlagarm am Ende des Vorwärtsschwungs</font></b><br />
<br />
Der Ballkontakt ist selbstredend der Moment der Wahrheit im Tennis, doch sollte man ihn nicht vom Rest des Schwungs isoliert betrachten. Ich selbst sehe den Schwung als etwas Ganzheitliches an und habe die Erfahrung gemacht, dass ich den Treffpunkt am leichtesten finde, wenn ich das dritte Schlüsselbild visualisiere: Der Schlagarm ist gestreckt und zeigt leicht nach links, das Handgelenk befindet sich in etwa auf Augenhöhe und der Kopf ist in einer ruhigen, stabilen Position. Nicht jeder lässt den Kopf solange dem Treffpunkt zugewandt wie Roger, aber eine ruhige Haltung weisen alle guten Spieler auf. Schließlich beginnt der linke Arm mit seiner Gegenbewegung nach hinten.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YSbhrf6hmSA"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YSbhrf6hmSA" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Derselbe Schlag noch einmal ohne Kommentar zum Selbststudium.</font></div><br />
<br />
<br />
Selbstverständlich existieren vielfältige Variationen innerhalb des beschriebenen Modells. Wir können uns nicht eine Rückhand von Roger oder irgendeinem anderen Spieler ansehen und sagen: &quot;So wird die einhändige Rückhand geschlagen.&quot; Dazu gibt es zu viele Faktoren, die situationsbedingt zu einem anderen Aussehen des Schwungs oder Teilen desselben führen können. Der Stand mag variieren, das Timing der Drehung oder der Gewichtsverlagerung, die Gegenbewegung des linken Arms, etc . Dennoch glaube ich, dass wir die 3 Schlüsselbilder bei einem hohen Prozentsatz aller einhändig geschlagenen Rückhände wiederfinden können. Überzeuge dich auf Youtube und lass es mich wissen, wenn ich komplett daneben liegen sollte.<br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=465</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Muskelspiel mit der Filzkugel</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=464</link>
			<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Muskelspiel mit der Filzkugel 
_* 
 
 
Nach einem langen Spieltag ist der Gegner am Abend oft der eigene Körper. Während die Topstars gewöhnlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><font color="Orange"><u><font size="5"><div align="center">Muskelspiel mit der Filzkugel</div></font></u></font></b><br />
<br />
<font size="3"><br />
Nach einem langen Spieltag ist der Gegner am Abend oft der eigene Körper. Während die Topstars gewöhnlich mit einem eigenen Masseur unterwegs sind, der ihre Muskeln weich und geschmeidig knetet, muss unsereins aufs Portemonnaie schauen. Doch auch wir, die nicht Djokovic oder Nadal heißen, müssen nicht vor unseren Knötchen und Verspannungen kapitulieren. Der gelbe Filzball tut genauso gut wie der Daumen oder Ellenbogen eines Physiotherapeuten &#8211; und ist auch noch preisgünstiger.<br />
<br />
In diesem Blog möchte ich dir 8 Massagetechniken von Kopf bis Fuß zeigen, welche die Anspannung reduzieren helfen. Alles was du benötigst ist ein Tennisball. Am angenehmsten ist es mit einem etwas älteren Ball, auf dem nicht mehr so viel Druck ist. Falsch machen kannst du fast nichts. Wann immer du eine Stelle aufspürst, die es besonders nötig hat, solltest du dir ausgiebig Zeit dafür nehmen. Achte darauf, dass du nicht aufhörst zu atmen und stell dir vor, wie du den Schmerz über den Ball in die Wand / den Boden leitest. Viel Spaß!<br />
<br />
<br />
<div align="center"><b><font color="Orange"><font size="4">Füße</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FxuR7qx62K4"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FxuR7qx62K4" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball längs bzw. quer entlang der Fußsohle rollen, anschließend entlang der Außen- bzw. Innenseite rollen, Fuß entspannt lassen und den Ball mittels pulsierender Pressbewegungen von vorne nach hinten in die Fußsohle drücken.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Waden</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PXyjv9Bjd4k"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PXyjv9Bjd4k" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball unter der Wade des ausgestreckten Beines platzieren, anderes Bein angewinkelt lassen und mit den Armen abstützen, anschließend vor- und zurückgleiten, zusätzlich den Fuß nach innen und außen drehen.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Hüfte</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NysKk7vJc3Q"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NysKk7vJc3Q" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball unterhalb des Beckenknochens platzieren, linkes Knie zur Seite drehen, rechtes Bein langsam auf- und abbewegen, Ballposition zwischendurch leicht variieren, anschließend Seiten wechseln.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Po</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mqTcbXqppzg"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mqTcbXqppzg" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball unter die Poseite des ausgestreckten Beines klemmen, anderes Bein angewinkelt lassen und mit den Armen abstützen, anschließend in alle Richtungen rollen / pressen, aufrechte Oberkörperhaltung beibehalten.</font><br />
<br />
<br />
<font color="Orange"><b><font size="4">Rücken</font></b></font><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZErEUHj1eoY"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZErEUHj1eoY" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Mit angewinkelten Beinen auf den Boden legen, links und rechts der Wirbelsäule je einen Ball platzieren, nun die Knie langsam nach rechts und links taumeln lassen, anschließend die Bälle etwas nach oben verschieben, bis der gesamte Rücken massiert wurde.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Schultern</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q3jp-CjsXZ4"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/q3jp-CjsXZ4" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Gegen eine Wand gelehnt den Ball in alle Richtungen rollen, zunächst den rechten, anschließend den linken Arm zur Seite dehnen, sodass der Ball tief ins Schulterblatt eindringen kann.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Arme</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/G5gQEuXX9Qs"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/G5gQEuXX9Qs" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball mit dem Ober- bzw. Unterarm an einer Wand vor- und zurückrollen, dabei den Arm im / gegen den Uhrzeigersinn rotieren. </font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Nacken</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uuF4fGS72pk"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uuF4fGS72pk" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball gegen die Nackenmuskulatur pressen und den jeweils anderen Arm auf- und abbewegen.</font></div><br />
<br />
Genieße den Schmerz!<br />
<br />
<i>Spindoc</i></font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=464</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Rafael Nadal – Beinarbeit Analyse</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=463</link>
			<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 19:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Rafael Nadal – Beinarbeit Analyse_ 
* 
 
 
Pancho Gonzales, Ken Rosewall, Björn Borg, John McEnroe, Stefan Edberg, Pete Sampras, Roger Federer und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><div align="center"><font size="5"><font color="Purple"><u>Rafael Nadal – Beinarbeit Analyse</u></font></font></div></b><br />
<br />
<br />
<font size="3">Pancho Gonzales, Ken Rosewall, Björn Borg, John McEnroe, Stefan Edberg, Pete Sampras, Roger Federer und Rafael Nadal – sie alle mach(t)en eine Sache außergewöhnlich gut: Sie bewegen sich schnell und effizient über den Platz, sind nahezu immer in Balance und finden mit traumwandlerischer Sicherheit den richtigen Abstand zum Ball. Kurz: Die besten Tennisspieler einer Periode sind für gewöhnlich auch jene mit der besten Beinarbeit.<br />
<br />
Die Vorteile, die sich aus einer runden Beinarbeit ergeben, liegen auf der Hand: Kontrolliertere Schwünge aufgrund einer präzisen Ausrichtung zum Ball, weniger Lücken in der Platzabdeckung und ein reduziertes Verletzungsrisiko aufgrund vermiedener Kompensationsbewegungen. Für Freizeitspieler ist die Dividende aus dem Training ihrer Beinarbeit besonders hoch, da die meisten Fehler auf diesem Level nicht aufgrund schlechter Schlagtechnik entstehen, sondern aufgrund mangelhafter Bewegung der Füße. <br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FejX62Q8PSM"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FejX62Q8PSM" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Die Beinarbeit des Weltranglisten-Zweiten unter der Lupe.</font></div><br />
<br />
<b><font color="Purple">Was du von Nadal lernen kannst:</font></b><br />
<br />
Die Grundlage für eine explosive Bewegung auf den ersten Metern sind der Split-Step und  die athletische Körperhaltung, die Nadal vor jedem Schlag aufweist. Der Split-Step ist der kleine Hopser, den Nadal initiiert, kurz bevor sein Gegner den Ball trifft. Eine athletische Körperhaltung zeichnet sich durch einen niedrigen Körperschwerpunkt und einen geraden Rücken aus, und wird erreicht, indem Nadal seine Füße etwa doppelte Schulterbreite auseinander lässt.<br />
<br />
Die Entfernung zum Ball diktiert die Länge seiner Schritte. Einfach ausgedrückt: Je näher Nadal dem Ball kommt, umso kürzer werden seine Schritte und umso höher die Schrittfrequenz. Kleinere Schritte erlauben ihm, sein Momentum zu verlangsamen und das Feintuning vorzunehmen, welches für das Finden des richtigen Abstandes so entscheidend ist. Sie helfen ihm zudem dabei, blitzschnell auf einen eventuell versprungenen Ball zu reagieren.<br />
<br />
Auch nach dem Schlag bleiben Nadals Füße in Bewegung, um für den nächsten Split-Step bereit zu sein. Die Kombination aus einem Überkreuzschritt und mehreren Nachstellschritten hat sich bewährt, um den Platz einerseits flink abdecken und andererseits auf Richtungswechsel schnellstmöglich reagieren zu können. Sein Oberkörper bleibt dabei frontal zum Gegner und die Bewegung erfolgt hauptsächlich auf den Fußballen.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Purple">Was du dir vielleicht nicht abschauen solltest:</font></b><br />
<br />
Rafael Nadal spielt einen hohen Prozentsatz seiner Rückhände aus dem offenen Stand: Hohe und / oder lange Bälle, Returns, Schläge aus dem Lauf oder von weit außen, etc. Unter Zeitdruck ist dieser Stand eine oft gezogene Option. Wenngleich jeder Spieler lernen sollte, aus dem offenen Stand zu schlagen, rate ich Anfängern i. d. R. dazu, zunächst am neutralen Stand zu arbeiten. <br />
<br />
Wer mit dem offenen Stand beginnt, neigt im Treffpunkt mitunter zur Überrotation und schlägt nicht richtig durch den Ball durch. Mit dem neutralen Stand ist es zunächst leichter, eine vollständige Schulterdrehung zu erreichen und den Schläger sauber nach vorne durchzuschwingen, ehe er sich am Körper vorbei zur Seite bewegt. Dieses Durchgehen durch den Ball ist neben anderen Faktoren für die Entwicklung von Länge im Schlag von Bedeutung. <br />
<br />
Weitere Tipps findest du in meinen 3 Tutorials zu den <a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=24680" target="_blank">Grundlagen der Beinarbeit</a>.<br />
<br />
<br />
<i>Allen Forumsmitgliedern eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr!<br />
<br />
Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=463</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Selbstbesaiter</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=462</link>
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:59:07 GMT</pubDate>
			<description>Seit letztem WE bin ich nun eigener Herr über die Saiten - zumindest, was das Aufziehen derselbst anbetrifft: 
 
Anhang 42...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Seit letztem WE bin ich nun eigener Herr über die Saiten - zumindest, was das Aufziehen derselbst anbetrifft:<br />
<br />
<img src="http://www.saitenforum.de/board/blog_attachment.php?attachmentid=42&amp;d=1323942988" border="0" alt="Name:  ML100-O92-T92.jpg
Hits: 311
Größe:  79,3 KB" style="margin: 2px" /><br />
<br />
:):):)</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>gox</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=462</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Ängste kontrollieren lernen</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=461</link>
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Ängste kontrollieren lernen_* 
 
 
Leistung ist die Differenz aus dem eigenen Potential und den mentalen Störfaktoren. So hat es Tim Gallwey, Autor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><b><font color="YellowGreen"><u><font size="5">Ängste kontrollieren lernen</font></u></font></b></div><br />
<br />
<font size="3">Leistung ist die Differenz aus dem eigenen Potential und den mentalen Störfaktoren. So hat es Tim Gallwey, Autor und Erfinder der Inner-Game-Methode, einmal gesagt. Ziel seines Ansatzes ist es, den Einfluss mentaler Störfeuer zu reduzieren, damit Leistung und Potential sich einander annähern können. <br />
<br />
Angst ist zweifelsohne ein solcher Störfaktor, denn sie versetzt unseren Körper in einen Selbsterhaltungszustand, in dem die meisten seiner Funktionen auf ein Minimum zurückgefahren werden (Fight-or-flight Reaktion). Verkrampfte Schwünge und irrationale Entscheidungen sind die äußeren Begleiterscheinungen einer komplexen Kette von Vorgängen in unserem Körper. <br />
<br />
In diesem Blog möchte ich dich zu einer Visualisierungsübung einladen, die ein Refugium sein kann, wenn du dich ängstlich und ruhelos fühlst. Je öfter du derartige Visualisierungen übst, umso größer wird deine Vorstellungskraft und umso intensiver das Erlebnis. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Emotionen nicht mehr so großen Schwankungen unterliegen, seitdem ich derartige Übungen regelmäßig praktiziere.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IkFFL65ZNJk"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IkFFL65ZNJk" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Das Vorstellen einer friedvollen Umgebung (kreatives Visualisieren) hilft, <br />
Ängste abzuschwächen.</font></div><br />
<br />
<b><font color="YellowGreen">Weitere Tipps zum Umgang mit Ängsten:</font></b><br />
<br />
<br />
<b>1. Sei dir deiner Stärken bewusst!</b> Oftmals überschätzen wir hypothetische Gefahren, während wir unsere Problemlösefähigkeiten unterschätzen. Mach dir klar: Echte Katastrophen sind selten. Die meisten Probleme kannst du in den Griff kriegen.<br />
<br />
<b>2. Werde achtsam!</b> Akzeptiere, dass sich negative Gefühle von Zeit zu Zeit einstellen. Sie kommen und gehen wie alles auf der Welt. Der Versuch der Vermeidung verlängert nur die Zeitspanne des Vorausahnens. <a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=23996" target="_blank">Achtsames Beobachten</a> schwächt die negativen Gefühle hingegen ab.<br />
<br />
<b>3. Erkenne die Botschaft deiner Ängste!</b> Emotionen sind so etwas wie der Wetterbericht deines Körpers. Du musst deine Pläne nicht begraben, wenn schlechtes Wetter gemeldet ist. Passe dich stattdessen an, bereite dich entsprechend vor!<br />
<br />
<b>4. Entspanne dich über deinen Atem!</b> Angst lässt unsere Atmung flacher und / oder schneller werden. Indem du <a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=23777" target="_blank">Atemübungen</a> einstudierst, wenn keine Gefahr droht, kannst du deine Anspannung im Notfall leichter kontrollieren.<br />
<br />
<b>5. Gehe strukturiert vor!</b> Angst entsteht auch dadurch, dass wir zu viel grübeln und eine Herausforderung nicht aktiv angehen. Indem du ein Problem in einzelne Komponenten zerlegst und diese Schritt für Schritt abarbeitest, wirst du weniger eingeschüchtert.<br />
<br />
<b>6. Denke positiv!</b> Gedanken wie &quot;Das schaffe ich nie!&quot; verstärken deine Angst vor einer bestimmten Situation <i>und </i>halten dich von der Lösungssuche ab. Formuliere das negative Statement stattdessen in eine Frage um: &quot;<i>Wie </i>kann ich das schaffen?&quot;<br />
<br />
<b>7. Lächle!</b> Gemäß der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facial-Feedback-Hypothese" target="_blank">Facial-Feedback-Hypothese</a> beeinflusst unser Gesichtsausdruck die erlebte Emotion. Ein leichtes Lächeln wiegt unser Gehirn in Sicherheit, da dieses die dabei entstehende Muskelbewegung mit Glück verbindet. Resultat: Der Angstlevel sinkt.<br />
<br />
<b>8. Passe deine Erwartungen an!</b> Der Ausgang eines Matches liegt nicht allein in deiner Hand. Daher solltest du von bedingungslosem Erfolgsdenken Abstand nehmen. Spiele stattdessen Punkt für Punkt und akzeptiere das Ergebnis. Vergiss nicht: Tennis ist nur ein Spiel!   <br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=461</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Eine Geschichte über die Wahrheit</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=456</link>
			<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Eine Geschichte über die Wahrheit_* 
 
 
In einer nicht näher bekannten Stadt lebte einmal ein König, der beobachten musste, wie seine Untertanen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><font size="5"><font color="SeaGreen"><b><u>Eine Geschichte über die Wahrheit</u></b></font></font></div><br />
<br />
<font size="3">In einer nicht näher bekannten Stadt lebte einmal ein König, der beobachten musste, wie seine Untertanen, Gelehrte und Nichtgelehrte, in Auseinandersetzung darüber gerieten, was die wahre Lehre und was die falsche Lehre sei. So hegten einige die Ansicht: &quot;Ewig ist die Welt. Dies nur ist Wahrheit, alles übrige Irrtum.&quot; Andere folgten der Anschauung: &quot;Vergänglich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Irrtum alles andere.&quot; Es gab fürwahr solche, die sprachen: &quot;Der Körper ist gleich der Seele, dies nur ist Wahrheit, etwas anderes Irrtum.&quot; Es gab aber auch solche, die vernehmen ließen: &quot;Nicht entspricht der Körper der Seele. Der Körper ist das eine, die Seele das andere; dies nur ist Wahrheit, Irrtum alles andere.&quot;<br />
<br />
So drangen sie mit schneidenden Worten aufeinander ein und Kampf und Streit entstand überall dort, wo Menschen unterschiedlichen Einflusses aufeinandertrafen: &quot;Dies ist die rechte Lehre.&quot; – &quot;Dies ist nicht die rechte Lehre.&quot; – &quot;Nicht ist die rechte Lehre so, sondern so ist die rechte Lehre.&quot; Eines Tages befahl jener König seinen Dienern, alle von Geburt an Blinden, welche in der Stadt lebten, zu versammeln. Nachdem alle Blinden der Stadt ergriffen und dem König vorgeführt wurden, wies dieser ihnen den Weg zu einem Elefanten mit den Worten: &quot;Dies, ihr Blinden, ist ein Elefant.&quot;<br />
<br />
Einige derselben ließ er den Kopf des Tieres ertasten, andere die Ohren, den nächsten wies er den Stoßzahn zu, wiederum anderen den Rüssel. Einer betastete den Körper des Elefanten, ein anderer das Bein, einige berührten den Rücken und schließlich auch einige den Schwanz und die Schwanzquaste. Anschließend sprach der König: &quot;So sagt nun, ihr Blinden, wem gleicht ein Elefant?&quot;<br />
<br />
<br />
<div align="center"><img src="http://www.saitenforum.de/board/picture.php?albumid=139&amp;pictureid=1212" border="0" alt="" /><br />
<font color="Silver"><font size="2">Blind men and the Elephant, Foto: Pawyi Lee, Creative Commons Licence</font></font></div><br />
<br />
Die Blinden, welche nur das Haupt des Dickhäuters ertastet hatten, erwiderten: &quot;Ein Elefant, Herr, gleicht einem Topf.&quot; Jene, welche die Ohren berührten, sagten: &quot;Ein Elefant ist gleich einem Handfächer.&quot; Diejenigen, die den Stoßzahn fühlten, erklärten: &quot;Der Elefant gleicht einer Pflugschar&quot;, die den Rüssel abtasteten: &quot;Ein Elefant ist wie ein Wasserschlauch.&quot; Diejenigen, welche den Körper vorgeführt bekamen, sagten: &quot;Ein Elefant gleicht einer Wand&quot;, und die nur das Bein in Betracht zogen: &quot;Ein Elefant ist wie ein Pfosten.&quot; Diejenigen, die den Rücken spürten, meinten: &quot;Der Elefant ist wie ein Thron.&quot; Welche aber nur den Schwanz ertasteten, sprachen: &quot;Der Elefant gleicht einem Seil.&quot; Und die von Geburt an Blinden, die nur die Schwanzquaste berührten, kamen zu dem Schluss: &quot;Ein Elefant ist gleich einem Besen.&quot;<br />
<br />
Sogleich brach unter den Blinden ein hitziger Streit aus: &quot;Dem gleich ist ein Elefant.&quot; – &quot;Ein Elefant ist nicht so.&quot; – &quot;Nicht ist ein Elefant so, sondern so ist ein Elefant.&quot; Da prügelten sie mit Fäusten aufeinander ein, was den König wahrlich belustigte. Denn: So wie die Blinden sind auch die übrigen Menschen. Weil ihre Wahrnehmung unvollkommen ist, können sie nicht erkennen, was Sinn und Unsinn, Wahrheit und Unwahrheit ist. Sie hängen an diesen Dingen so sehr, dass sie ständig in Streit darüber versunken sind, obschon sie nur einen Teil erfassen.<br />
<br />
<br />
<b><font color="SeaGreen"><br />
Einige Gedanken meinerseits hierzu:</font></b><br />
<br />
Unser dogmatisches Denken (&quot;So verhält es sich.&quot;) provoziert geradezu Widerspruch (&quot;Nein, so verhält es sich nicht.&quot;). Da die wenigsten imstande sind, Kritik in der Sache von ihrer Person zu trennen, ist der Teppich für Zorn und Ressentiment breit ausgerollt. Dieser Zorn führt wiederum zu Konflikten, die – wenn sie auf nationaler Ebene stattfinden und mit Worten nicht aufzulösen sind – in Kriegen münden. In (Tennis-)Foren führen besagte Konflikte meist zu unschönen Unterstellungen und Beleidigungen.<br />
<br />
Aus meiner Sicht stehen uns zwei Möglichkeiten eines rationaleren Umgangs mit der &quot;Wahrheit&quot; offen. Einmal könnten wir versuchen, uns eine agnostische Geisteshaltung anzugewöhnen. Dies wäre der bequemere Weg und hieße, sich in allen Angelegenheiten mit dem Wissen um das eigene Nichtwissen einer <i>abschließenden </i>Meinung zu enthalten. Allerdings hat dieser Weg auch eine gewisse Handlungsunfähigkeit zur Folge, die wir uns in manchen Bereichen des Lebens schlicht nicht leisten können. <br />
<br />
In diesen Feldern sollten wir danach trachten, eine wissenschaftliche Gesinnung zu entwickeln. Diese beinhaltet erstens, beide Seiten anzuhören, zweitens, alle erheblichen Tatsachen festzustellen, drittens, durch Diskussion mit dem gegensätzlichen Standpunkt die eigenen Thesen zu hinterfragen, viertens, als unzulänglich erwiesene Behauptungen aus dem Spiel zu nehmen und fünftens, jener Meinung den Vorzug zu geben, die nach Prüfung aller Evidenzpunkte die gegenwärtig höchste Wahrscheinlichkeit auf Richtigkeit besitzt.<br />
<br />
Dies bedeutet auch, zum Zeitpunkt der Meinungsbildung weniger wahrscheinliche, gleichwohl plausible Hypothesen nicht gänzlich zu verwerfen, da sie unter Einbeziehung neuer Evidenzpunkte in der Zukunft unsere Gunst erhalten könnten. Zu keiner Zeit sollten wir die Erwartung hegen, finales Wissen zu erreichen, oder um es bildhaft zu formulieren: den Elefanten vollumfänglich zu begreifen. So einfach diese Prinzipien auch klingen: Fänden sie Verwirklichung, wäre unsere Welt ein ungleich angenehmerer Ort. <br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=456</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Mehr Entpannung – Neues zur Atemtechnik</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=455</link>
			<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Mehr Entpannung – Neues zur Atemtechnik 
_* 
 
 
Ich liebe diese Momente: Wenn ich mich mit einer Leichtigkeit über den Platz bewege, bei der ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="5"><b><font color="RoyalBlue"><u><div align="center">Mehr Entpannung – Neues zur Atemtechnik</div></u></font></b></font><br />
<br />
<br />
<font size="3">Ich liebe diese Momente: Wenn ich mich mit einer Leichtigkeit über den Platz bewege, bei der ich das Gefühl habe, mein Körper würde fast nichts wiegen. Wenn ich das Racket fast ohne Krafteinsatz durch den Raum manövriere und die Schwingungen des Ballkontakts durch den Arm und den Torso bis in den Unterkörper ausstrahlen. Kurz: Ich liebe das Gefühl vollkommener Entspanntheit. <br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Das Problem</font></b><br />
<br />
Schon lange habe ich um die Effektivität von Atemübungen zur Erreichung dieses Zustands gewusst (<a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=23777" target="_blank">Klick!</a>). Und dennoch begegnete ich immer wieder Menschen, denen die Atemtechnik, die ich ihnen lehrte – meine Atemtechnik – nicht weiterhalf. Menschen, bei denen bewusstes Ausatmen nicht zur Entspannung, sondern eher zur Verkrampfung führte, weil es sich unnatürlich für sie anfühlte und auf Dauer anstrengend wurde.<br />
<br />
Eine Fortbildung, welche ich in der zurückliegenden Woche genossen habe, hat mir die Augen geöffnet, warum dies so ist. Ich möchte euch in diesem Blog an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen, und euch einladen, eure eigene Atemgewohnheit einmal zu überprüfen, um herauszufinden, ob sie die richtige für euch ist.<br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Die Idee</font></b><br />
<br />
Wie ich erfahren habe, gibt es zwei grundsätzlich voneinander verschiedene Atemtypen: Aktive Einatmer und aktive Ausatmer. Erste finden Entspannung, wenn sie die Luft aktiv einsaugen und ohne Zutun wieder entweichen lassen. Diese Menschen benötigen Weite mehr denn Tiefe in der Atmung, was sich auch an ihrer &quot;aufplusternden&quot; Körperhaltung bemerkbar macht. Menschen des anderen Atemtyps können sich besser entspannen, indem sie die Luft aktiv nach draußen führen und passiv wieder einströmen lassen.<br />
<br />
Jeder Mensch gehört genau einer dieser beiden Gruppen an. Den eigenen Atemtyp zu kennen ist vor allem deshalb wichtig, weil die falsche Methode zu physiologischen Verengungen, schnellerem Ermüden und reduzierter Leistungsfähigkeit führen kann. Demgegenüber schlägt sich die für einen selbst richtige Methode in einer besseren Haltung und effizienteren Energieversorgung des Körpers nieder. Man kann entspannt sein, ohne sich dafür anstrengen zu müssen.<br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Die Übung</font></b><br />
<br />
Um herauszufinden, welcher Atemtyp du bist, empfehle ich dir folgende Übung, die ich auf meiner Weiterbildung gelernt habe: Stell dich aufrecht hin, deine Füße sind so weit auseinander, dass dein Körpergewicht sicher ausbalanciert ist. Entscheide dich zunächst für eine der beiden Atemvarianten, also entweder aktives Einatmen oder aktives Ausatmen, und behalte diesen Entschluss bis zum Ende der Übung bei. <br />
<br />
Der aktive Teil soll im Folgenden immer mit Geräusch verbunden sein, den passiven Teil lässt du hingegen einfach geschehen. Wenn du dich also dazu entschieden hast, aktiv einzuatmen, solltest du den einfließenden Luftstrom deutlich hörbar machen, als aktiver Ausatmer entsprechend den ausfließenden Luftstrom. Ist alle Luft verbraucht, lässt der aktive Ausatmer seinen Bauch locker und wartet, bis die Luft wieder zu ihm kommt. Der aktive Einatmer saugt hingegen ganz gezielt neue Luft durch die Nase ein.<br />
<br />
In beiden Fällen sollte das Einatmen über die Nase und das Ausatmen über den Mund geschehen. Unterstützend solltest du die Ein- und Ausatemphasen mit deinen Armen begleiten. Führe die Hände beim Einatmen zu dir hin (am besten vor die Brust) und beim Ausatmen von dir weg. Stell dir beim Ausatmen vor, du wolltest links und rechts jeweils eine Wand von dir wegschieben. Du kannst diese Bewegung auch nach vorne, nach oben und nach unten durchführen. Achte darauf, dass dein Oberkörper dabei gerade bleibt. <br />
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Nach 4 vollen Atemzügen lässt du die Arme kurz locker hängen, atmest einmal ungezwungen durch und fängst wieder von vorne an. Mach das Ganze noch 3 Mal, also insgesamt 4 x 4 Atemzüge. Höre anschließend in deinen Körper hinein und stelle Unterschiede fest. Fühlt er sich angenehmer oder unangenehmer an als vorher? <br />
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Mach die gleiche Übung am nächsten Tag noch einmal, nur dass du diesmal die andere Atemtechnik verwendest, d. h. atme aktiv ein, wenn du am Tag zuvor aktiv ausgeatmet hast und vice versa. Nun hast du den Vergleich: Du kannst dich fragen, was sich besser angefühlt hat und somit bestimmen, ob du aktiver Einatmer oder aktiver Ausatmer bist.<br />
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<b><font color="RoyalBlue">Der Nutzen</font></b><br />
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Anschließend kannst du einmal versuchen wahrzunehmen, wie du in Stresssituationen auf dem Tennisplatz atmest. Wenn du beispielsweise kräftig ausatmest, obwohl du dich als aktiven Einatmer deklariert hast, sollte dich das stutzig machen. Möglicherweise stellst du sogar fest, dass du zum Luftanhalten tendierst. Ruf dir ins Bewusstsein, wie es sich für deinen Körper anfühlt, nach der für dich richtigen Methode zu atmen und schau was passiert. <br />
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Für Menschen, die gewohnheitsmäßig oder auch nur manchmal in einer für sie suboptimalen Weise atmen, kann dieses Bewusstsein eine verblüffende Erfahrung sein. Es kann innerhalb kürzester Zeit Leistungspotentiale freisetzen, um deren Existenz du bisher kaum wusstest. Mehr Energie, weniger Anstrengung und Anspannung. Alles was es braucht ist ein bisschen Achtsamkeit und den Willen, sich darauf einzulassen.<br />
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<i>Spindoc</i></font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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			<title>Sampras Rat an Tenniskids (und ihre Eltern)</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=454</link>
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:31:57 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[In der Autobiographie von Pete Sampras (A Champions Mind) las ich jüngst Sätze, die ich für zitierenswert halte. 
 
"The Great challange in junior...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In der Autobiographie von Pete Sampras (A Champions Mind) las ich jüngst Sätze, die ich für zitierenswert halte.<br />
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&quot;The Great challange in junior tennis is avoiding pressure, because it cdan be huge [...] By putting pressure on myself to develop a great game, I had less pressure to win. These days, I tell the kids that the way I grew up, it wasn't about winning. It was about playing well, about playing the &quot;right&quot; way. That apprach helped me enjoy the game and develop mine to its maximum potential.&quot;<br />
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Bemerkenswert ist, dass Sampras diese Worte schreibt als er die Phase beschreibt, in welcher er ungewohnt häufig verliert, weil er seine beidhändige Rückhand auf die einhändige umstellt. Dieser schwierige Anpassungsprozess dauerte gute zwei Jahre, die aber ebenfalls langfristig betrachtet zu seinen legendären Erfolgen beitrug. Deshalb betont er auch die Nachhaltige Entwicklung vor kurzfristigen Erfolgen:<br />
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&quot;Another very valuable side effect of playing up and making a radical change in my technique was that I learned to lose. A champion is supposed to hate to lose, and it wasn't like I was ever crazy about the idea. But I learned to deal with losing without having may spirit or confidence broken, which would help me immensely over time, not just in the big picture but even in specific matches when I found myself in a jam. Fear of losing is a terrible thing.&quot;<br />
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Und ein wenig später heist es:<br />
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&quot;What I am saying ist that it's wise to look at your game and take the long view - where can your natural athletic inclinations take you in five, ten, fifteen years?&quot;</div>

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			<title><![CDATA[Djokovic' Taktiken gegen Nadal]]></title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=453</link>
			<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 17:33:06 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[_*_Djokovic' Taktiken gegen Nadal_*_ 
 
 
 
Es ist das Duell der Saison: Rafael Nadal gegen Novak Djokovic. Sechs Mal sind die beiden bis dato...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="5"><div align="center"><u><b><font color="Navy"><u>Djokovic' Taktiken gegen Nadal</u></font></b></u></div></font><br />
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<font size="3">Es ist das Duell der Saison: Rafael Nadal gegen Novak Djokovic. Sechs Mal sind die beiden bis dato bereits aufeinandergetroffen, alle Begegnungen hat der Serbe für sich entschieden. Djokovic scheint derzeit einfach das bessere Gesamtpaket zu haben. Physisch und psychisch steht er Nadal in nichts mehr nach, und kleine technische Verbesserungen (z. B. bei der Aufschlagbewegung) haben seine taktischen Optionen deutlich erhöht. Im Folgenden möchte ich 4 Gründe liefern, warum Novak aus meiner Sicht im Moment taktisch die Oberhand hat.<br />
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<font color="Navy"><b>1. Djokovic' Aufschlag bereitet den Boden für den Punktverlauf</b></font><br />
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Zwei Dinge fallen bei Nadals Returnspielen besonders auf: Zum einen steht der Spanier gewöhnlich mehrere Meter hinter der Grundlinie, um Novaks Aufschläge in Empfang zu nehmen. Zum anderen dreht er sich nach Aufschlägen auf die Rückhandseite häufig mit dem Rücken zum Gegner – ein klarer Indikator für die verbesserte Aufschlagbewegung und –strategie des Serben. <br />
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<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0V9xjMg6Hz0"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0V9xjMg6Hz0" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Bei vielen Returns dreht sich Nadal mit dem Rücken zum Netz.</font></div><br />
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Djokovic weiß um die Effektivität seines Aufschlags, wenn er ihn konstant abrufen kann. Er demontiert seine Gegner, indem er sie mittels einer Variation an Aufschlägen nach außen aus dem Platz treibt. Einhändige Rückhandreturns, bei denen sich sein Kontrahent mit dem Rücken zum Netz drehen muss, um an den Ball zu kommen, sind keine Seltenheit.<br />
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<b><font color="Navy">2. Djokovic spielt mit besserer Länge als Nadal</font></b><br />
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Solange er nicht in Position ist, um aggressive Schläge in Nadals Vorhandecke unterzubringen, spielt Novak die Bälle auf Rafas Rückhand. Bei seinen Longline-Schlägen ist Länge der entscheidende Faktor. Bei einem langen Ball wird es weniger wahrscheinlich, dass Nadal die Rückhand umlaufen und seine starke Vorhand inside-out anbringen kann. <br />
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Doch selbst wenn es dem Spanier dank seiner guten Beinarbeit gelingt, eine Vorhand aus der Rückhandecke zu spielen, ist aufgrund der Länge des Balles i. d. R. nur ein neutralisierender, aber kein offensiver Schlag möglich. Daneben variiert Djokovic die Geschwindigkeit und den Spin seiner Schläge, um Nadals Rhythmus und Balance weiter zu stören.<br />
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<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IkklXp1wQMo"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IkklXp1wQMo" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Novak hat zumeist eine bessere Länge in den Schlägen als Nadal.</font></div><br />
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<b><font color="Navy">3. Djokovic öffnet Nadals Vorhandecke über die Rückhandseite</font></b><br />
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Das Rallymuster, welches Djokovic favorisiert, ist jenes, bei dem sich seine Vorhand mit Nadals Rückhand duelliert. Weil er dieses Duell so oft wie möglich sucht und weil Nadal weiß, dass er seine Rückhandecke unbedingt verteidigen muss, gewinnt der gelegentliche Ball auf die Vorhandseite des Spaniers an Effektivität. <br />
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<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qIl8yEWgL-c"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qIl8yEWgL-c" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Novaks Vorhand gegen Rafas Rückhand ist das am häufigsten zu sehende Rallymuster.</font></div><br />
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Hat Djokovic sein bevorzugtes Rallymuster etabliert, drängt er Nadal mit einem klugen Mix aus kurzen Winkelschlägen und langen Bällen in die Ecke immer weiter ab. Nadals Bälle werden nun stetig kürzer und seine Vorhandecke öffnet sich, sodass Djokovic auch diese Seite attackieren kann. <br />
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<font color="Navy"><b>4. Djokovic kontrolliert die Mitte</b></font><br />
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Djokovic scheint erkannt zu haben, dass Länge das beste Mittel ist, um Nadal daran zu hindern, die Ballwechsel mit seiner Vorhand zu diktieren. Auf diese Weise hält er Rafa aus der Platzmitte fern und neutralisiert dessen stärkste Waffe. Nadal kommt vergleichsweise selten in eine Position auf dem Platz, aus der er Djokovic mit seiner Vorhand ernsthaft verwunden kann. <br />
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Dies ist kein Zufall. Es ist eine taktische Entscheidung des Serben. Sein Bestreben in den Rückhand-Vorhand-Duellen liegt auf dem Beibehalten einer guten Schlaglänge, um Nadal möglichst weit hinter der Grundlinie zu halten. Wenn er das Gefühl hat, Nadal verletzen zu können, spielt er einen Winkel. Er kann den Punkt aber auch longline beenden oder einen Stopp einstreuen (s. Video).<br />
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<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yL9d7fgMTZY"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yL9d7fgMTZY" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Bei Schlägen auf Nadals Vorhand hat Länge für Djokovic oberste Priorität.</font></div><br />
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<font color="Navy"><b>Fazit</b></font><br />
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Der Schlüssel einer erfolgreichen Strategie besteht darin, die Stärken des Gegners zu neutralisieren und seine Schwächen mittels der eigenen Stärken auszunutzen. Djokovic tut genau dies. Er reduziert die Vorhand-Einschläge Nadals durch Länge in den eigenen Grundschlägen und erzeugt häufiger als Nadal die ihm gelegenen Rallymuster, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Diesen gordischen Knoten zu lösen, wird in den nächsten Monaten die Aufgabe von Nadal sein.<br />
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<i>Spindoc</i></font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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