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		<title>Saitenforum.de - Diskussionsforum - Blogs</title>
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		<description>Diskussionsforum von Saitenforum.de, dem Treffpunkt für Selbstbesaiter</description>
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			<title>Saitenforum.de - Diskussionsforum - Blogs</title>
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		<item>
			<title>Kurz erklärt: Die einhändige Rückhand</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=465</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[*_Kurz erklärt: Die einhändige Rückhand_ 
* 
 
 
Gemäß einer Umfrage (http://www.saitenforum.de/board/poll.php?do=showresults&pollid=116) bevorzugt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><div align="center"><font size="5"><font color="Sienna"><u>Kurz erklärt: Die einhändige Rückhand</u></font></font></div></b><br />
<br />
<br />
<font size="3">Gemäß einer <a href="http://www.saitenforum.de/board/poll.php?do=showresults&amp;pollid=116" target="_blank">Umfrage</a> bevorzugt eine überraschend große Anzahl Forumsteilnehmer die einhändige Rückhand gegenüber der beidhändigen. Daher erachtete ich es als eine gute Idee, die Grundlagen dieses Schlags wieder einmal ins Gedächtnis zurückzurufen. Um dies besonders anfängerfreundlich zu tun, beschränken wir uns auf die – aus meiner Sicht – wesentlichsten Faktoren und schauen uns einen Spieler an, der diesen Schlag schnörkellos und effizient spielt: Roger Federer.<br />
<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yIkzLe1WTZE"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yIkzLe1WTZE" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Die einhändige Rückhand des Rekord-Grand-Slam-Siegers in Superzeitlupe.</font></div><br />
<br />
<br />
<b><font color="Sienna">1. Schlüsselbild: Kinn oberhalb der rechten Schulter</font></b><br />
<br />
Roger dreht seine Schultern in der Vorbereitungsphase um die Wirbelsäule herum, sodass sein Kinn über die rechte Schulter gelangt. Wichtig: Der Kopf dreht sich nicht mit, die Augen sind auf den Ball fixiert. Beachtenswert ist ferner die Höhe des Schlägerkopfes am Rückschwungende. Beides zusammen, die vollständige Drehung und die hohe Position des Schlägerkopfes, begünstigt das Entstehen einer <a href="http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=428" target="_blank">kinematischen Kette</a>. Roger erreicht diesen ersten wichtigen Schlüsselmoment spätestens dann, wenn der Ball auf seiner Platzhälfte aufspringt.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Sienna">2. Schlüsselbild: Griffkappe leuchtet den Ball von unten an</font></b><br />
<br />
Bevor er den Schläger nach vorne zieht, senkt Roger seinen Schlagarm hinter dem Rücken ab. Seine Schultern bleiben währenddessen zurückgedreht, um die Energie für den Vorwärtsschwung zu speichern. Was im Video nicht so gut zu sehen ist, ist die Gewichtsverlagerung auf den vorderen Fuß, die inzwischen ebenfalls stattgefunden hat. Nachdem Federer das Racket abgesenkt hat, zieht er es mit dem Griffende voraus zum Ball. Wenn er besagten Schlüsselmoment erreicht, hat sich seine linke Hand vollständig vom Schlägerherz gelöst und sein Schlagarm gestreckt.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Sienna">3. Schlüsselbild: Gerader Schlagarm am Ende des Vorwärtsschwungs</font></b><br />
<br />
Der Ballkontakt ist selbstredend der Moment der Wahrheit im Tennis, doch sollte man ihn nicht vom Rest des Schwungs isoliert betrachten. Ich selbst sehe den Schwung als etwas Ganzheitliches an und habe die Erfahrung gemacht, dass ich den Treffpunkt am leichtesten finde, wenn ich das dritte Schlüsselbild visualisiere: Der Schlagarm ist gestreckt und zeigt leicht nach links, das Handgelenk befindet sich in etwa auf Augenhöhe und der Kopf ist in einer ruhigen, stabilen Position. Nicht jeder lässt den Kopf solange dem Treffpunkt zugewandt wie Roger, aber eine ruhige Haltung weisen alle guten Spieler auf. Schließlich beginnt der linke Arm mit seiner Gegenbewegung nach hinten.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YSbhrf6hmSA"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YSbhrf6hmSA" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Derselbe Schlag noch einmal ohne Kommentar zum Selbststudium.</font></div><br />
<br />
<br />
Selbstverständlich existieren vielfältige Variationen innerhalb des beschriebenen Modells. Wir können uns nicht eine Rückhand von Roger oder irgendeinem anderen Spieler ansehen und sagen: &quot;So wird die einhändige Rückhand geschlagen.&quot; Dazu gibt es zu viele Faktoren, die situationsbedingt zu einem anderen Aussehen des Schwungs oder Teilen desselben führen können. Der Stand mag variieren, das Timing der Drehung oder der Gewichtsverlagerung, die Gegenbewegung des linken Arms, etc . Dennoch glaube ich, dass wir die 3 Schlüsselbilder bei einem hohen Prozentsatz aller einhändig geschlagenen Rückhände wiederfinden können. Überzeuge dich auf Youtube und lass es mich wissen, wenn ich komplett daneben liegen sollte.<br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Muskelspiel mit der Filzkugel</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=464</link>
			<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Muskelspiel mit der Filzkugel 
_* 
 
 
Nach einem langen Spieltag ist der Gegner am Abend oft der eigene Körper. Während die Topstars gewöhnlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><font color="Orange"><u><font size="5"><div align="center">Muskelspiel mit der Filzkugel</div></font></u></font></b><br />
<br />
<font size="3"><br />
Nach einem langen Spieltag ist der Gegner am Abend oft der eigene Körper. Während die Topstars gewöhnlich mit einem eigenen Masseur unterwegs sind, der ihre Muskeln weich und geschmeidig knetet, muss unsereins aufs Portemonnaie schauen. Doch auch wir, die nicht Djokovic oder Nadal heißen, müssen nicht vor unseren Knötchen und Verspannungen kapitulieren. Der gelbe Filzball tut genauso gut wie der Daumen oder Ellenbogen eines Physiotherapeuten &#8211; und ist auch noch preisgünstiger.<br />
<br />
In diesem Blog möchte ich dir 8 Massagetechniken von Kopf bis Fuß zeigen, welche die Anspannung reduzieren helfen. Alles was du benötigst ist ein Tennisball. Am angenehmsten ist es mit einem etwas älteren Ball, auf dem nicht mehr so viel Druck ist. Falsch machen kannst du fast nichts. Wann immer du eine Stelle aufspürst, die es besonders nötig hat, solltest du dir ausgiebig Zeit dafür nehmen. Achte darauf, dass du nicht aufhörst zu atmen und stell dir vor, wie du den Schmerz über den Ball in die Wand / den Boden leitest. Viel Spaß!<br />
<br />
<br />
<div align="center"><b><font color="Orange"><font size="4">Füße</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FxuR7qx62K4"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FxuR7qx62K4" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball längs bzw. quer entlang der Fußsohle rollen, anschließend entlang der Außen- bzw. Innenseite rollen, Fuß entspannt lassen und den Ball mittels pulsierender Pressbewegungen von vorne nach hinten in die Fußsohle drücken.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Waden</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PXyjv9Bjd4k"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PXyjv9Bjd4k" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball unter der Wade des ausgestreckten Beines platzieren, anderes Bein angewinkelt lassen und mit den Armen abstützen, anschließend vor- und zurückgleiten, zusätzlich den Fuß nach innen und außen drehen.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Hüfte</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NysKk7vJc3Q"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NysKk7vJc3Q" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball unterhalb des Beckenknochens platzieren, linkes Knie zur Seite drehen, rechtes Bein langsam auf- und abbewegen, Ballposition zwischendurch leicht variieren, anschließend Seiten wechseln.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Po</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mqTcbXqppzg"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mqTcbXqppzg" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball unter die Poseite des ausgestreckten Beines klemmen, anderes Bein angewinkelt lassen und mit den Armen abstützen, anschließend in alle Richtungen rollen / pressen, aufrechte Oberkörperhaltung beibehalten.</font><br />
<br />
<br />
<font color="Orange"><b><font size="4">Rücken</font></b></font><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZErEUHj1eoY"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZErEUHj1eoY" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Mit angewinkelten Beinen auf den Boden legen, links und rechts der Wirbelsäule je einen Ball platzieren, nun die Knie langsam nach rechts und links taumeln lassen, anschließend die Bälle etwas nach oben verschieben, bis der gesamte Rücken massiert wurde.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Schultern</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q3jp-CjsXZ4"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/q3jp-CjsXZ4" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Gegen eine Wand gelehnt den Ball in alle Richtungen rollen, zunächst den rechten, anschließend den linken Arm zur Seite dehnen, sodass der Ball tief ins Schulterblatt eindringen kann.</font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Arme</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/G5gQEuXX9Qs"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/G5gQEuXX9Qs" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball mit dem Ober- bzw. Unterarm an einer Wand vor- und zurückrollen, dabei den Arm im / gegen den Uhrzeigersinn rotieren. </font><br />
<br />
<br />
<b><font color="Orange"><font size="4">Nacken</font></font></b><br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uuF4fGS72pk"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uuF4fGS72pk" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Ball gegen die Nackenmuskulatur pressen und den jeweils anderen Arm auf- und abbewegen.</font></div><br />
<br />
Genieße den Schmerz!<br />
<br />
<i>Spindoc</i></font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Rafael Nadal – Beinarbeit Analyse</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=463</link>
			<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 19:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Rafael Nadal – Beinarbeit Analyse_ 
* 
 
 
Pancho Gonzales, Ken Rosewall, Björn Borg, John McEnroe, Stefan Edberg, Pete Sampras, Roger Federer und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><div align="center"><font size="5"><font color="Purple"><u>Rafael Nadal – Beinarbeit Analyse</u></font></font></div></b><br />
<br />
<br />
<font size="3">Pancho Gonzales, Ken Rosewall, Björn Borg, John McEnroe, Stefan Edberg, Pete Sampras, Roger Federer und Rafael Nadal – sie alle mach(t)en eine Sache außergewöhnlich gut: Sie bewegen sich schnell und effizient über den Platz, sind nahezu immer in Balance und finden mit traumwandlerischer Sicherheit den richtigen Abstand zum Ball. Kurz: Die besten Tennisspieler einer Periode sind für gewöhnlich auch jene mit der besten Beinarbeit.<br />
<br />
Die Vorteile, die sich aus einer runden Beinarbeit ergeben, liegen auf der Hand: Kontrolliertere Schwünge aufgrund einer präzisen Ausrichtung zum Ball, weniger Lücken in der Platzabdeckung und ein reduziertes Verletzungsrisiko aufgrund vermiedener Kompensationsbewegungen. Für Freizeitspieler ist die Dividende aus dem Training ihrer Beinarbeit besonders hoch, da die meisten Fehler auf diesem Level nicht aufgrund schlechter Schlagtechnik entstehen, sondern aufgrund mangelhafter Bewegung der Füße. <br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FejX62Q8PSM"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FejX62Q8PSM" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Die Beinarbeit des Weltranglisten-Zweiten unter der Lupe.</font></div><br />
<br />
<b><font color="Purple">Was du von Nadal lernen kannst:</font></b><br />
<br />
Die Grundlage für eine explosive Bewegung auf den ersten Metern sind der Split-Step und  die athletische Körperhaltung, die Nadal vor jedem Schlag aufweist. Der Split-Step ist der kleine Hopser, den Nadal initiiert, kurz bevor sein Gegner den Ball trifft. Eine athletische Körperhaltung zeichnet sich durch einen niedrigen Körperschwerpunkt und einen geraden Rücken aus, und wird erreicht, indem Nadal seine Füße etwa doppelte Schulterbreite auseinander lässt.<br />
<br />
Die Entfernung zum Ball diktiert die Länge seiner Schritte. Einfach ausgedrückt: Je näher Nadal dem Ball kommt, umso kürzer werden seine Schritte und umso höher die Schrittfrequenz. Kleinere Schritte erlauben ihm, sein Momentum zu verlangsamen und das Feintuning vorzunehmen, welches für das Finden des richtigen Abstandes so entscheidend ist. Sie helfen ihm zudem dabei, blitzschnell auf einen eventuell versprungenen Ball zu reagieren.<br />
<br />
Auch nach dem Schlag bleiben Nadals Füße in Bewegung, um für den nächsten Split-Step bereit zu sein. Die Kombination aus einem Überkreuzschritt und mehreren Nachstellschritten hat sich bewährt, um den Platz einerseits flink abdecken und andererseits auf Richtungswechsel schnellstmöglich reagieren zu können. Sein Oberkörper bleibt dabei frontal zum Gegner und die Bewegung erfolgt hauptsächlich auf den Fußballen.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Purple">Was du dir vielleicht nicht abschauen solltest:</font></b><br />
<br />
Rafael Nadal spielt einen hohen Prozentsatz seiner Rückhände aus dem offenen Stand: Hohe und / oder lange Bälle, Returns, Schläge aus dem Lauf oder von weit außen, etc. Unter Zeitdruck ist dieser Stand eine oft gezogene Option. Wenngleich jeder Spieler lernen sollte, aus dem offenen Stand zu schlagen, rate ich Anfängern i. d. R. dazu, zunächst am neutralen Stand zu arbeiten. <br />
<br />
Wer mit dem offenen Stand beginnt, neigt im Treffpunkt mitunter zur Überrotation und schlägt nicht richtig durch den Ball durch. Mit dem neutralen Stand ist es zunächst leichter, eine vollständige Schulterdrehung zu erreichen und den Schläger sauber nach vorne durchzuschwingen, ehe er sich am Körper vorbei zur Seite bewegt. Dieses Durchgehen durch den Ball ist neben anderen Faktoren für die Entwicklung von Länge im Schlag von Bedeutung. <br />
<br />
Weitere Tipps findest du in meinen 3 Tutorials zu den <a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=24680" target="_blank">Grundlagen der Beinarbeit</a>.<br />
<br />
<br />
<i>Allen Forumsmitgliedern eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr!<br />
<br />
Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Selbstbesaiter</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=462</link>
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:59:07 GMT</pubDate>
			<description>Seit letztem WE bin ich nun eigener Herr über die Saiten - zumindest, was das Aufziehen derselbst anbetrifft: 
 
Anhang 42...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Seit letztem WE bin ich nun eigener Herr über die Saiten - zumindest, was das Aufziehen derselbst anbetrifft:<br />
<br />
<img src="http://www.saitenforum.de/board/blog_attachment.php?attachmentid=42&amp;d=1323942988" border="0" alt="Name:  ML100-O92-T92.jpg
Hits: 215
Größe:  79,3 KB" style="margin: 2px" /><br />
<br />
:):):)</div>

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			<dc:creator>gox</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Ängste kontrollieren lernen</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=461</link>
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Ängste kontrollieren lernen_* 
 
 
Leistung ist die Differenz aus dem eigenen Potential und den mentalen Störfaktoren. So hat es Tim Gallwey, Autor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><b><font color="YellowGreen"><u><font size="5">Ängste kontrollieren lernen</font></u></font></b></div><br />
<br />
<font size="3">Leistung ist die Differenz aus dem eigenen Potential und den mentalen Störfaktoren. So hat es Tim Gallwey, Autor und Erfinder der Inner-Game-Methode, einmal gesagt. Ziel seines Ansatzes ist es, den Einfluss mentaler Störfeuer zu reduzieren, damit Leistung und Potential sich einander annähern können. <br />
<br />
Angst ist zweifelsohne ein solcher Störfaktor, denn sie versetzt unseren Körper in einen Selbsterhaltungszustand, in dem die meisten seiner Funktionen auf ein Minimum zurückgefahren werden (Fight-or-flight Reaktion). Verkrampfte Schwünge und irrationale Entscheidungen sind die äußeren Begleiterscheinungen einer komplexen Kette von Vorgängen in unserem Körper. <br />
<br />
In diesem Blog möchte ich dich zu einer Visualisierungsübung einladen, die ein Refugium sein kann, wenn du dich ängstlich und ruhelos fühlst. Je öfter du derartige Visualisierungen übst, umso größer wird deine Vorstellungskraft und umso intensiver das Erlebnis. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Emotionen nicht mehr so großen Schwankungen unterliegen, seitdem ich derartige Übungen regelmäßig praktiziere.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IkFFL65ZNJk"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IkFFL65ZNJk" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Das Vorstellen einer friedvollen Umgebung (kreatives Visualisieren) hilft, <br />
Ängste abzuschwächen.</font></div><br />
<br />
<b><font color="YellowGreen">Weitere Tipps zum Umgang mit Ängsten:</font></b><br />
<br />
<br />
<b>1. Sei dir deiner Stärken bewusst!</b> Oftmals überschätzen wir hypothetische Gefahren, während wir unsere Problemlösefähigkeiten unterschätzen. Mach dir klar: Echte Katastrophen sind selten. Die meisten Probleme kannst du in den Griff kriegen.<br />
<br />
<b>2. Werde achtsam!</b> Akzeptiere, dass sich negative Gefühle von Zeit zu Zeit einstellen. Sie kommen und gehen wie alles auf der Welt. Der Versuch der Vermeidung verlängert nur die Zeitspanne des Vorausahnens. <a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=23996" target="_blank">Achtsames Beobachten</a> schwächt die negativen Gefühle hingegen ab.<br />
<br />
<b>3. Erkenne die Botschaft deiner Ängste!</b> Emotionen sind so etwas wie der Wetterbericht deines Körpers. Du musst deine Pläne nicht begraben, wenn schlechtes Wetter gemeldet ist. Passe dich stattdessen an, bereite dich entsprechend vor!<br />
<br />
<b>4. Entspanne dich über deinen Atem!</b> Angst lässt unsere Atmung flacher und / oder schneller werden. Indem du <a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=23777" target="_blank">Atemübungen</a> einstudierst, wenn keine Gefahr droht, kannst du deine Anspannung im Notfall leichter kontrollieren.<br />
<br />
<b>5. Gehe strukturiert vor!</b> Angst entsteht auch dadurch, dass wir zu viel grübeln und eine Herausforderung nicht aktiv angehen. Indem du ein Problem in einzelne Komponenten zerlegst und diese Schritt für Schritt abarbeitest, wirst du weniger eingeschüchtert.<br />
<br />
<b>6. Denke positiv!</b> Gedanken wie &quot;Das schaffe ich nie!&quot; verstärken deine Angst vor einer bestimmten Situation <i>und </i>halten dich von der Lösungssuche ab. Formuliere das negative Statement stattdessen in eine Frage um: &quot;<i>Wie </i>kann ich das schaffen?&quot;<br />
<br />
<b>7. Lächle!</b> Gemäß der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facial-Feedback-Hypothese" target="_blank">Facial-Feedback-Hypothese</a> beeinflusst unser Gesichtsausdruck die erlebte Emotion. Ein leichtes Lächeln wiegt unser Gehirn in Sicherheit, da dieses die dabei entstehende Muskelbewegung mit Glück verbindet. Resultat: Der Angstlevel sinkt.<br />
<br />
<b>8. Passe deine Erwartungen an!</b> Der Ausgang eines Matches liegt nicht allein in deiner Hand. Daher solltest du von bedingungslosem Erfolgsdenken Abstand nehmen. Spiele stattdessen Punkt für Punkt und akzeptiere das Ergebnis. Vergiss nicht: Tennis ist nur ein Spiel!   <br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=461</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Eine Geschichte über die Wahrheit</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=456</link>
			<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Eine Geschichte über die Wahrheit_* 
 
 
In einer nicht näher bekannten Stadt lebte einmal ein König, der beobachten musste, wie seine Untertanen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><font size="5"><font color="SeaGreen"><b><u>Eine Geschichte über die Wahrheit</u></b></font></font></div><br />
<br />
<font size="3">In einer nicht näher bekannten Stadt lebte einmal ein König, der beobachten musste, wie seine Untertanen, Gelehrte und Nichtgelehrte, in Auseinandersetzung darüber gerieten, was die wahre Lehre und was die falsche Lehre sei. So hegten einige die Ansicht: &quot;Ewig ist die Welt. Dies nur ist Wahrheit, alles übrige Irrtum.&quot; Andere folgten der Anschauung: &quot;Vergänglich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Irrtum alles andere.&quot; Es gab fürwahr solche, die sprachen: &quot;Der Körper ist gleich der Seele, dies nur ist Wahrheit, etwas anderes Irrtum.&quot; Es gab aber auch solche, die vernehmen ließen: &quot;Nicht entspricht der Körper der Seele. Der Körper ist das eine, die Seele das andere; dies nur ist Wahrheit, Irrtum alles andere.&quot;<br />
<br />
So drangen sie mit schneidenden Worten aufeinander ein und Kampf und Streit entstand überall dort, wo Menschen unterschiedlichen Einflusses aufeinandertrafen: &quot;Dies ist die rechte Lehre.&quot; – &quot;Dies ist nicht die rechte Lehre.&quot; – &quot;Nicht ist die rechte Lehre so, sondern so ist die rechte Lehre.&quot; Eines Tages befahl jener König seinen Dienern, alle von Geburt an Blinden, welche in der Stadt lebten, zu versammeln. Nachdem alle Blinden der Stadt ergriffen und dem König vorgeführt wurden, wies dieser ihnen den Weg zu einem Elefanten mit den Worten: &quot;Dies, ihr Blinden, ist ein Elefant.&quot;<br />
<br />
Einige derselben ließ er den Kopf des Tieres ertasten, andere die Ohren, den nächsten wies er den Stoßzahn zu, wiederum anderen den Rüssel. Einer betastete den Körper des Elefanten, ein anderer das Bein, einige berührten den Rücken und schließlich auch einige den Schwanz und die Schwanzquaste. Anschließend sprach der König: &quot;So sagt nun, ihr Blinden, wem gleicht ein Elefant?&quot;<br />
<br />
<br />
<div align="center"><img src="http://www.saitenforum.de/board/picture.php?albumid=139&amp;pictureid=1212" border="0" alt="" /><br />
<font color="Silver"><font size="2">Blind men and the Elephant, Foto: Pawyi Lee, Creative Commons Licence</font></font></div><br />
<br />
Die Blinden, welche nur das Haupt des Dickhäuters ertastet hatten, erwiderten: &quot;Ein Elefant, Herr, gleicht einem Topf.&quot; Jene, welche die Ohren berührten, sagten: &quot;Ein Elefant ist gleich einem Handfächer.&quot; Diejenigen, die den Stoßzahn fühlten, erklärten: &quot;Der Elefant gleicht einer Pflugschar&quot;, die den Rüssel abtasteten: &quot;Ein Elefant ist wie ein Wasserschlauch.&quot; Diejenigen, welche den Körper vorgeführt bekamen, sagten: &quot;Ein Elefant gleicht einer Wand&quot;, und die nur das Bein in Betracht zogen: &quot;Ein Elefant ist wie ein Pfosten.&quot; Diejenigen, die den Rücken spürten, meinten: &quot;Der Elefant ist wie ein Thron.&quot; Welche aber nur den Schwanz ertasteten, sprachen: &quot;Der Elefant gleicht einem Seil.&quot; Und die von Geburt an Blinden, die nur die Schwanzquaste berührten, kamen zu dem Schluss: &quot;Ein Elefant ist gleich einem Besen.&quot;<br />
<br />
Sogleich brach unter den Blinden ein hitziger Streit aus: &quot;Dem gleich ist ein Elefant.&quot; – &quot;Ein Elefant ist nicht so.&quot; – &quot;Nicht ist ein Elefant so, sondern so ist ein Elefant.&quot; Da prügelten sie mit Fäusten aufeinander ein, was den König wahrlich belustigte. Denn: So wie die Blinden sind auch die übrigen Menschen. Weil ihre Wahrnehmung unvollkommen ist, können sie nicht erkennen, was Sinn und Unsinn, Wahrheit und Unwahrheit ist. Sie hängen an diesen Dingen so sehr, dass sie ständig in Streit darüber versunken sind, obschon sie nur einen Teil erfassen.<br />
<br />
<br />
<b><font color="SeaGreen"><br />
Einige Gedanken meinerseits hierzu:</font></b><br />
<br />
Unser dogmatisches Denken (&quot;So verhält es sich.&quot;) provoziert geradezu Widerspruch (&quot;Nein, so verhält es sich nicht.&quot;). Da die wenigsten imstande sind, Kritik in der Sache von ihrer Person zu trennen, ist der Teppich für Zorn und Ressentiment breit ausgerollt. Dieser Zorn führt wiederum zu Konflikten, die – wenn sie auf nationaler Ebene stattfinden und mit Worten nicht aufzulösen sind – in Kriegen münden. In (Tennis-)Foren führen besagte Konflikte meist zu unschönen Unterstellungen und Beleidigungen.<br />
<br />
Aus meiner Sicht stehen uns zwei Möglichkeiten eines rationaleren Umgangs mit der &quot;Wahrheit&quot; offen. Einmal könnten wir versuchen, uns eine agnostische Geisteshaltung anzugewöhnen. Dies wäre der bequemere Weg und hieße, sich in allen Angelegenheiten mit dem Wissen um das eigene Nichtwissen einer <i>abschließenden </i>Meinung zu enthalten. Allerdings hat dieser Weg auch eine gewisse Handlungsunfähigkeit zur Folge, die wir uns in manchen Bereichen des Lebens schlicht nicht leisten können. <br />
<br />
In diesen Feldern sollten wir danach trachten, eine wissenschaftliche Gesinnung zu entwickeln. Diese beinhaltet erstens, beide Seiten anzuhören, zweitens, alle erheblichen Tatsachen festzustellen, drittens, durch Diskussion mit dem gegensätzlichen Standpunkt die eigenen Thesen zu hinterfragen, viertens, als unzulänglich erwiesene Behauptungen aus dem Spiel zu nehmen und fünftens, jener Meinung den Vorzug zu geben, die nach Prüfung aller Evidenzpunkte die gegenwärtig höchste Wahrscheinlichkeit auf Richtigkeit besitzt.<br />
<br />
Dies bedeutet auch, zum Zeitpunkt der Meinungsbildung weniger wahrscheinliche, gleichwohl plausible Hypothesen nicht gänzlich zu verwerfen, da sie unter Einbeziehung neuer Evidenzpunkte in der Zukunft unsere Gunst erhalten könnten. Zu keiner Zeit sollten wir die Erwartung hegen, finales Wissen zu erreichen, oder um es bildhaft zu formulieren: den Elefanten vollumfänglich zu begreifen. So einfach diese Prinzipien auch klingen: Fänden sie Verwirklichung, wäre unsere Welt ein ungleich angenehmerer Ort. <br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Mehr Entpannung – Neues zur Atemtechnik</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=455</link>
			<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Mehr Entpannung – Neues zur Atemtechnik 
_* 
 
 
Ich liebe diese Momente: Wenn ich mich mit einer Leichtigkeit über den Platz bewege, bei der ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="5"><b><font color="RoyalBlue"><u><div align="center">Mehr Entpannung – Neues zur Atemtechnik</div></u></font></b></font><br />
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<br />
<font size="3">Ich liebe diese Momente: Wenn ich mich mit einer Leichtigkeit über den Platz bewege, bei der ich das Gefühl habe, mein Körper würde fast nichts wiegen. Wenn ich das Racket fast ohne Krafteinsatz durch den Raum manövriere und die Schwingungen des Ballkontakts durch den Arm und den Torso bis in den Unterkörper ausstrahlen. Kurz: Ich liebe das Gefühl vollkommener Entspanntheit. <br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Das Problem</font></b><br />
<br />
Schon lange habe ich um die Effektivität von Atemübungen zur Erreichung dieses Zustands gewusst (<a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?t=23777" target="_blank">Klick!</a>). Und dennoch begegnete ich immer wieder Menschen, denen die Atemtechnik, die ich ihnen lehrte – meine Atemtechnik – nicht weiterhalf. Menschen, bei denen bewusstes Ausatmen nicht zur Entspannung, sondern eher zur Verkrampfung führte, weil es sich unnatürlich für sie anfühlte und auf Dauer anstrengend wurde.<br />
<br />
Eine Fortbildung, welche ich in der zurückliegenden Woche genossen habe, hat mir die Augen geöffnet, warum dies so ist. Ich möchte euch in diesem Blog an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen, und euch einladen, eure eigene Atemgewohnheit einmal zu überprüfen, um herauszufinden, ob sie die richtige für euch ist.<br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Die Idee</font></b><br />
<br />
Wie ich erfahren habe, gibt es zwei grundsätzlich voneinander verschiedene Atemtypen: Aktive Einatmer und aktive Ausatmer. Erste finden Entspannung, wenn sie die Luft aktiv einsaugen und ohne Zutun wieder entweichen lassen. Diese Menschen benötigen Weite mehr denn Tiefe in der Atmung, was sich auch an ihrer &quot;aufplusternden&quot; Körperhaltung bemerkbar macht. Menschen des anderen Atemtyps können sich besser entspannen, indem sie die Luft aktiv nach draußen führen und passiv wieder einströmen lassen.<br />
<br />
Jeder Mensch gehört genau einer dieser beiden Gruppen an. Den eigenen Atemtyp zu kennen ist vor allem deshalb wichtig, weil die falsche Methode zu physiologischen Verengungen, schnellerem Ermüden und reduzierter Leistungsfähigkeit führen kann. Demgegenüber schlägt sich die für einen selbst richtige Methode in einer besseren Haltung und effizienteren Energieversorgung des Körpers nieder. Man kann entspannt sein, ohne sich dafür anstrengen zu müssen.<br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Die Übung</font></b><br />
<br />
Um herauszufinden, welcher Atemtyp du bist, empfehle ich dir folgende Übung, die ich auf meiner Weiterbildung gelernt habe: Stell dich aufrecht hin, deine Füße sind so weit auseinander, dass dein Körpergewicht sicher ausbalanciert ist. Entscheide dich zunächst für eine der beiden Atemvarianten, also entweder aktives Einatmen oder aktives Ausatmen, und behalte diesen Entschluss bis zum Ende der Übung bei. <br />
<br />
Der aktive Teil soll im Folgenden immer mit Geräusch verbunden sein, den passiven Teil lässt du hingegen einfach geschehen. Wenn du dich also dazu entschieden hast, aktiv einzuatmen, solltest du den einfließenden Luftstrom deutlich hörbar machen, als aktiver Ausatmer entsprechend den ausfließenden Luftstrom. Ist alle Luft verbraucht, lässt der aktive Ausatmer seinen Bauch locker und wartet, bis die Luft wieder zu ihm kommt. Der aktive Einatmer saugt hingegen ganz gezielt neue Luft durch die Nase ein.<br />
<br />
In beiden Fällen sollte das Einatmen über die Nase und das Ausatmen über den Mund geschehen. Unterstützend solltest du die Ein- und Ausatemphasen mit deinen Armen begleiten. Führe die Hände beim Einatmen zu dir hin (am besten vor die Brust) und beim Ausatmen von dir weg. Stell dir beim Ausatmen vor, du wolltest links und rechts jeweils eine Wand von dir wegschieben. Du kannst diese Bewegung auch nach vorne, nach oben und nach unten durchführen. Achte darauf, dass dein Oberkörper dabei gerade bleibt. <br />
<br />
Nach 4 vollen Atemzügen lässt du die Arme kurz locker hängen, atmest einmal ungezwungen durch und fängst wieder von vorne an. Mach das Ganze noch 3 Mal, also insgesamt 4 x 4 Atemzüge. Höre anschließend in deinen Körper hinein und stelle Unterschiede fest. Fühlt er sich angenehmer oder unangenehmer an als vorher? <br />
<br />
Mach die gleiche Übung am nächsten Tag noch einmal, nur dass du diesmal die andere Atemtechnik verwendest, d. h. atme aktiv ein, wenn du am Tag zuvor aktiv ausgeatmet hast und vice versa. Nun hast du den Vergleich: Du kannst dich fragen, was sich besser angefühlt hat und somit bestimmen, ob du aktiver Einatmer oder aktiver Ausatmer bist.<br />
<br />
<br />
<b><font color="RoyalBlue">Der Nutzen</font></b><br />
<br />
Anschließend kannst du einmal versuchen wahrzunehmen, wie du in Stresssituationen auf dem Tennisplatz atmest. Wenn du beispielsweise kräftig ausatmest, obwohl du dich als aktiven Einatmer deklariert hast, sollte dich das stutzig machen. Möglicherweise stellst du sogar fest, dass du zum Luftanhalten tendierst. Ruf dir ins Bewusstsein, wie es sich für deinen Körper anfühlt, nach der für dich richtigen Methode zu atmen und schau was passiert. <br />
<br />
Für Menschen, die gewohnheitsmäßig oder auch nur manchmal in einer für sie suboptimalen Weise atmen, kann dieses Bewusstsein eine verblüffende Erfahrung sein. Es kann innerhalb kürzester Zeit Leistungspotentiale freisetzen, um deren Existenz du bisher kaum wusstest. Mehr Energie, weniger Anstrengung und Anspannung. Alles was es braucht ist ein bisschen Achtsamkeit und den Willen, sich darauf einzulassen.<br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i></font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Sampras Rat an Tenniskids (und ihre Eltern)</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=454</link>
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:31:57 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[In der Autobiographie von Pete Sampras (A Champions Mind) las ich jüngst Sätze, die ich für zitierenswert halte. 
 
"The Great challange in junior...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In der Autobiographie von Pete Sampras (A Champions Mind) las ich jüngst Sätze, die ich für zitierenswert halte.<br />
<br />
&quot;The Great challange in junior tennis is avoiding pressure, because it cdan be huge [...] By putting pressure on myself to develop a great game, I had less pressure to win. These days, I tell the kids that the way I grew up, it wasn't about winning. It was about playing well, about playing the &quot;right&quot; way. That apprach helped me enjoy the game and develop mine to its maximum potential.&quot;<br />
<br />
Bemerkenswert ist, dass Sampras diese Worte schreibt als er die Phase beschreibt, in welcher er ungewohnt häufig verliert, weil er seine beidhändige Rückhand auf die einhändige umstellt. Dieser schwierige Anpassungsprozess dauerte gute zwei Jahre, die aber ebenfalls langfristig betrachtet zu seinen legendären Erfolgen beitrug. Deshalb betont er auch die Nachhaltige Entwicklung vor kurzfristigen Erfolgen:<br />
<br />
&quot;Another very valuable side effect of playing up and making a radical change in my technique was that I learned to lose. A champion is supposed to hate to lose, and it wasn't like I was ever crazy about the idea. But I learned to deal with losing without having may spirit or confidence broken, which would help me immensely over time, not just in the big picture but even in specific matches when I found myself in a jam. Fear of losing is a terrible thing.&quot;<br />
<br />
Und ein wenig später heist es:<br />
<br />
&quot;What I am saying ist that it's wise to look at your game and take the long view - where can your natural athletic inclinations take you in five, ten, fifteen years?&quot;</div>

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			<dc:creator>gox</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Djokovic' Taktiken gegen Nadal]]></title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=453</link>
			<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 17:33:06 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[_*_Djokovic' Taktiken gegen Nadal_*_ 
 
 
 
Es ist das Duell der Saison: Rafael Nadal gegen Novak Djokovic. Sechs Mal sind die beiden bis dato...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="5"><div align="center"><u><b><font color="Navy"><u>Djokovic' Taktiken gegen Nadal</u></font></b></u></div></font><br />
<br />
<br />
<font size="3">Es ist das Duell der Saison: Rafael Nadal gegen Novak Djokovic. Sechs Mal sind die beiden bis dato bereits aufeinandergetroffen, alle Begegnungen hat der Serbe für sich entschieden. Djokovic scheint derzeit einfach das bessere Gesamtpaket zu haben. Physisch und psychisch steht er Nadal in nichts mehr nach, und kleine technische Verbesserungen (z. B. bei der Aufschlagbewegung) haben seine taktischen Optionen deutlich erhöht. Im Folgenden möchte ich 4 Gründe liefern, warum Novak aus meiner Sicht im Moment taktisch die Oberhand hat.<br />
<br />
<br />
<font color="Navy"><b>1. Djokovic' Aufschlag bereitet den Boden für den Punktverlauf</b></font><br />
<br />
Zwei Dinge fallen bei Nadals Returnspielen besonders auf: Zum einen steht der Spanier gewöhnlich mehrere Meter hinter der Grundlinie, um Novaks Aufschläge in Empfang zu nehmen. Zum anderen dreht er sich nach Aufschlägen auf die Rückhandseite häufig mit dem Rücken zum Gegner – ein klarer Indikator für die verbesserte Aufschlagbewegung und –strategie des Serben. <br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0V9xjMg6Hz0"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0V9xjMg6Hz0" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Bei vielen Returns dreht sich Nadal mit dem Rücken zum Netz.</font></div><br />
<br />
Djokovic weiß um die Effektivität seines Aufschlags, wenn er ihn konstant abrufen kann. Er demontiert seine Gegner, indem er sie mittels einer Variation an Aufschlägen nach außen aus dem Platz treibt. Einhändige Rückhandreturns, bei denen sich sein Kontrahent mit dem Rücken zum Netz drehen muss, um an den Ball zu kommen, sind keine Seltenheit.<br />
<br />
<br />
<b><font color="Navy">2. Djokovic spielt mit besserer Länge als Nadal</font></b><br />
<br />
Solange er nicht in Position ist, um aggressive Schläge in Nadals Vorhandecke unterzubringen, spielt Novak die Bälle auf Rafas Rückhand. Bei seinen Longline-Schlägen ist Länge der entscheidende Faktor. Bei einem langen Ball wird es weniger wahrscheinlich, dass Nadal die Rückhand umlaufen und seine starke Vorhand inside-out anbringen kann. <br />
<br />
Doch selbst wenn es dem Spanier dank seiner guten Beinarbeit gelingt, eine Vorhand aus der Rückhandecke zu spielen, ist aufgrund der Länge des Balles i. d. R. nur ein neutralisierender, aber kein offensiver Schlag möglich. Daneben variiert Djokovic die Geschwindigkeit und den Spin seiner Schläge, um Nadals Rhythmus und Balance weiter zu stören.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IkklXp1wQMo"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IkklXp1wQMo" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Novak hat zumeist eine bessere Länge in den Schlägen als Nadal.</font></div><br />
<br />
<b><font color="Navy">3. Djokovic öffnet Nadals Vorhandecke über die Rückhandseite</font></b><br />
<br />
Das Rallymuster, welches Djokovic favorisiert, ist jenes, bei dem sich seine Vorhand mit Nadals Rückhand duelliert. Weil er dieses Duell so oft wie möglich sucht und weil Nadal weiß, dass er seine Rückhandecke unbedingt verteidigen muss, gewinnt der gelegentliche Ball auf die Vorhandseite des Spaniers an Effektivität. <br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qIl8yEWgL-c"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qIl8yEWgL-c" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Novaks Vorhand gegen Rafas Rückhand ist das am häufigsten zu sehende Rallymuster.</font></div><br />
<br />
Hat Djokovic sein bevorzugtes Rallymuster etabliert, drängt er Nadal mit einem klugen Mix aus kurzen Winkelschlägen und langen Bällen in die Ecke immer weiter ab. Nadals Bälle werden nun stetig kürzer und seine Vorhandecke öffnet sich, sodass Djokovic auch diese Seite attackieren kann. <br />
<br />
<br />
<font color="Navy"><b>4. Djokovic kontrolliert die Mitte</b></font><br />
<br />
Djokovic scheint erkannt zu haben, dass Länge das beste Mittel ist, um Nadal daran zu hindern, die Ballwechsel mit seiner Vorhand zu diktieren. Auf diese Weise hält er Rafa aus der Platzmitte fern und neutralisiert dessen stärkste Waffe. Nadal kommt vergleichsweise selten in eine Position auf dem Platz, aus der er Djokovic mit seiner Vorhand ernsthaft verwunden kann. <br />
<br />
Dies ist kein Zufall. Es ist eine taktische Entscheidung des Serben. Sein Bestreben in den Rückhand-Vorhand-Duellen liegt auf dem Beibehalten einer guten Schlaglänge, um Nadal möglichst weit hinter der Grundlinie zu halten. Wenn er das Gefühl hat, Nadal verletzen zu können, spielt er einen Winkel. Er kann den Punkt aber auch longline beenden oder einen Stopp einstreuen (s. Video).<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yL9d7fgMTZY"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yL9d7fgMTZY" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360"></embed></object><br />
<font color="Blue">Bei Schlägen auf Nadals Vorhand hat Länge für Djokovic oberste Priorität.</font></div><br />
<br />
<font color="Navy"><b>Fazit</b></font><br />
<br />
Der Schlüssel einer erfolgreichen Strategie besteht darin, die Stärken des Gegners zu neutralisieren und seine Schwächen mittels der eigenen Stärken auszunutzen. Djokovic tut genau dies. Er reduziert die Vorhand-Einschläge Nadals durch Länge in den eigenen Grundschlägen und erzeugt häufiger als Nadal die ihm gelegenen Rallymuster, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Diesen gordischen Knoten zu lösen, wird in den nächsten Monaten die Aufgabe von Nadal sein.<br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i></font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Retro: Der Aufschlag von Pancho Gonzales</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=452</link>
			<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 16:00:00 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[*_Retro: Der Aufschlag von Pancho Gonzales_ 
* 
 
 
Richard Gonzales, genannt "Pancho", war anders als die Champions seiner Zeit. Viele Topspieler...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="5"><b><font color="Orange"><div align="center"><u>Retro: Der Aufschlag von Pancho Gonzales</u></div></font></b></font><br />
<br />
<br />
<font size="3">Richard Gonzales, genannt &quot;Pancho&quot;, war anders als die Champions seiner Zeit. Viele Topspieler der 40er und 50er Jahre stammten aus gut situierten Familien, die meisten von ihnen kamen zumindest als Teenager in den Genuss von Tennisstunden. Der Unterricht wurde in privaten Klubs gegeben. Und die Mitglieder dieser Klubs waren ausnahmslos weiß.<br />
<br />
Pancho war nichts von alledem. Er war ein dunkelhäutiger junger Mann einer aus Mexiko emigrierten Arbeiterfamilie. Seine Eltern waren beide berufstätig, um die Familie zu ernähren. Geld für Tennisstunden ihres Sohnes konnten sie nicht aufbringen. Und selbst wenn die Gonzales-Familie reich gewesen wäre: Private Klubs hätten ihn wegen seiner Hautfarbe vermutlich nicht aufgenommen. <br />
<br />
An Vorurteile und Diskriminierung verschwendete Pancho jedoch kaum einen Gedanken. Stattdessen kanalisierte er all seine Energie und Emotionen in den Sport, den er so sehr liebte. Mit Talent und Entschlossenheit wurde er zu einem der größten Tennisspieler aller Zeiten. Zwischen 1953 und 1961 dominierte er den Tenniszirkus nach Belieben und gewann sagenhafte 8 Titel bei den U.S. Professional Tennis Championships.<br />
<br />
Panchos Vertrauen in seinen Aufschlag war so unerschütterlich, dass er selbst in wichtigen Matches erst spät im Satz versuchte, den Gegner zu breaken. Er wiegte seine Kontrahenten in Sicherheit und erhöhte das Tempo bei wichtigen Returnspielen plötzlich und aggressiv. Beobachter sagen, dass er bei Breakball gegen sich fast nie einen ersten Aufschlag verschlug.</font><br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZPpzmUwo8NM"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZPpzmUwo8NM" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object><br />
<font color="Blue"><font size="3">Pancho Gonzales: Eine Ehrerbietung.</font></font></div><br />
<font size="3"><br />
Die besten Aufschläge der Geschichte sind präzise, verdeckt und schnell. Der Präzision kommt dabei meines Erachtens die größte Bedeutung zu. Präzision meint einerseits, eine hohe Quote erster Aufschläge ins Feld zu bringen, und andererseits, die Bälle nah an die Linien bzw. in den Körper des Gegners spielen zu können. <br />
<br />
Eine verdeckte Bewegung ist ebenfalls essentiell. Gute Aufschläger wie Pancho Gonzales oder Roger Federer zeigen die beabsichtigte Richtung weder durch ihren Ballwurf noch durch ihre Körperhaltung an. Ihr Ballwurf ist bei jedem Ball nahezu identisch und die Ausgangsstellung der Füße die gleiche. <br />
<br />
Erst wenn Präzision und Verdeckung zur vollen Blüte verholfen wurde, kommt Power ins Spiel, der dritte Bestandteil meisterhafter Aufschläge. Geschwindigkeit alleine resultiert entweder in einem Fehler oder einem druckvollen Return des Gegenübers. Freizeitspieler sehen sich leider oft genötigt, gerade an dieser Stellschraube zu drehen, ohne die beiden zuvor genannten Elemente entwickelt zu haben.<br />
<br />
Wenn die drei Elemente Präzision, Verdeckung und Geschwindigkeit in einem Spieler zusammenkommen, kann man zweifellos von einem großartigen Aufschlag sprechen. Vielleicht ist es ein kleiner Trost für uns Normalsterbliche, dass nur wenige Profis im Laufe der Jahrzehnte dieses hohe Stadium der Meisterschaft erreicht haben. Pancho Gonzales ist einer von ihnen. <br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Florian Mayer – Vorhand Analyse</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=451</link>
			<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 06:00:00 GMT</pubDate>
			<description>*_Florian Mayer – Vorhand Analyse_* 
 
 
 
Florian Mayer, Deutschlands derzeit bester Tennisspieler, hat in diesem Jahr bereits 1 Finale, 2...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><div align="center"><font size="5"><b><font color="DarkRed"><u>Florian Mayer – Vorhand Analyse</u></font></b></font></div></div><br />
<br />
<font size="3">Florian Mayer, Deutschlands derzeit bester Tennisspieler, hat in diesem Jahr bereits 1 Finale, 2 Halbfinals und 5 weitere Viertelfinals auf der ATP World Tour erreicht. Anfang Juni erreichte er zudem mit Weltranglistenplatz 18 sein bisher höchstes Karriere-Ranking. Das verdient allemal eine Schlaganalyse.<br />
<br />
<br />
<div align="center"><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/V9I4FsiQSXU"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/V9I4FsiQSXU" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object><br />
<font color="Blue">Florian Mayers Vorhand.</font></div><br />
<br />
<font color="DarkRed"><b>Was du von Mayer lernen kannst:</b></font><br />
<br />
Florian dreht wie alle Profis seine Schultern nach hinten, sobald er die Richtung des Balles erkennt. Seine linke Hand bleibt während der ersten Hälfte der Drehung noch am Schlägerhals, ehe sie sich zur Seite hin ausstreckt. Dies erleichtert ihm eine vollständige Schulterdrehung, die wichtig ist, um die großen Muskelgruppen im Oberkörper vorzudehnen.<br />
<br />
Der Deutsche nutzt den Boden als seinen Freund. Indem er sein Körpergewicht mit dem rechten Bein gegen den Court drückt, entsteht eine Gegenkraft, die den Energietransfer von unten nach oben (kinematische Kette) in Gang setzt. <br />
<br />
Sein Arm hat bereits früh im Schwung die Double-Bend-Haltung angenommen, d. h.  Ellenbogen und Handgelenk sind gebeugt. Diese Haltung behält er bis kurz nach dem Treffpunkt bei, um die Schlagfläche im Vorwärtsschwung zu kontrollieren. <br />
<br />
Florians Kopf ist vor, während und kurz nach dem Treffpunkt sehr ruhig. Er hält ihn in Position, um den Oberkörper während der Rotation um die Körperachse zu stabilisieren und sein Gleichgewicht zu wahren. <br />
<br />
<font color="DarkRed"><b><br />
Was du dir vielleicht nicht abschauen solltest:</b></font><br />
<br />
Beginner können sich in Probleme aller Art verstricken, wenn sie zu einem solch extremen Rückschwung greifen wie Mayer ihn hat. Eine kompaktere Schleife, bei der sich die Schlaghand weniger steil nach oben bewegt und rechts vom Körper bleibt, ist für viele Anfänger die bessere Wahl. <br />
<br />
Es geht im Rückschwung weniger darum, den Schläger zu beschleunigen. Dies geschieht hauptsächlich im Vorwärtsschwung. Die Rolle des Rückschwungs besteht darin, das Racket und den Arm dafür in Position zu bringen. Eine kompaktere Schleife ist diesem Zweck zunächst dienlicher. Mit der Zeit erhöht sich der Umfang deines Rückschwungs auf natürliche Weise, ohne dass du die Kontrolle über den Schlägerkopf verlierst. <br />
<br />
Viel Spaß beim Üben!<br />
<br />
<br />
<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=451</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Gegner, Menschen und bittere Lehrstunden</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=450</link>
			<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 15:37:24 GMT</pubDate>
			<description>In einem netten Spielfilm hörte ich neulich die Ermahnung des Großvaters, der seinen Enkel im Tennis abgezogen hatte: „Merke dir, du lernst nichts...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In einem netten Spielfilm hörte ich neulich die Ermahnung des Großvaters, der seinen Enkel im Tennis abgezogen hatte: „Merke dir, du lernst nichts aus den Siegen, du lernst nur aus den Niederlagen, du solltest sie nur nicht zur Gewohnheit werden lassen.“ Und genau so ist es. Womöglich ist Sport deshalb charakterbildend.<br />
<br />
Tennis ist ein körperlicher und geistiger Kraftakt. Letztlich verlieren wir nicht gegen Schläger, Besaitungen, Ausrüstungen, Taktiken usw. Wir verlieren gegen Menschen und oft verlieren wir sogar gegen weitaus &quot;schlechtere&quot; Spieler. Das ist kein Geheimnis und wurde oft beschrieben. Dessen ungeachtet überkam mich der Drang, ein paar Erfahrungen als Wiederanfänger aus meinem ersten Wettkampfjahr zu beschreiben. Möge der eine oder andere an diesen Portraits Spaß haben, weil er die Erfahrungen teilt, auch wenn er wahrscheinlich ein sehr viel besserer Spieler ist als ich.<br />
<br />
<br />
<b>Der Bescheidenheitsschwätzer und Runterlober</b><br />
<br />
Kennt ihr den?  Ihr seid gut drauf, in richtig guter Stimmung, der erste Satz läuft hervorragend, denn: der Gegner hat schlechte Kondition, wenig richtig gute Schläge und gibt sich zudem noch bescheiden. Er lobt dich umso mehr und spielt seine Leistungen in der Saison runter. Er lullt dich ein. Er will unbedingt nett sein, er will dein Freund sein.<br />
<br />
Du liegst eh 5:1 vorne und was juckt dich das Geschwätz in den Wechselpausen: ob ich wirklich nur diese LK hätte, dass das Spiel ja schnell rum sei, wenn das so weiter gehe, dass er keine so harten Schläge drauf habe … bla, bla bla. <br />
<br />
Der erste Satz wird dann auch souverän durchgezogen. Dann fangen auf einmal die Probleme an. Dein Gegner hat dich mit seinem Gesülze eingeseift. Du fühlst dich klar vorne, siehst dich als Gewinner, zählst schon die LK Punkte, bist schon beim Weizenbier usw. Auf einmal verlierst du deinen Aufschlag und der Gegner liegt nach seinem 2:0 vorne. Du kämpfst dich wieder heran, doch dein Gegenüber wird immer besser, zumindest kommt es einem so vor.<br />
<br />
Vielleicht spürt er, dass du nicht bei der Sache bist. Deine Körperspannung scheint erschlafft, denn im Geiste bist du mit dem Match ja schon fertig, wenn es so weitergeht wie im ersten Satz. Es geht aber nicht so weiter, wie im ersten Satz: Es beginnt (wie immer) mit Doppelfehlern; es schleichen sich zudem ungeduldige Bolzer ein, die ausgehen. Zu kurz gekommene Bälle auf die T-Linie werden nicht mehr in Winner verwandelt. Auf einmal steht es 4:4. <br />
<br />
Das Spiel wird jetzt anstrengend. Dein Gegner spielt immer noch kein gutes Tennis, aber es reicht für dich. Du wirst müde, du fühlst dich betrogen mit jedem Punkt deines Gegners, du kommst schlecht drauf, wirst gehässig, die Zuschauer gehen dir auf einmal auf die Nerven (klar, sie sehen ja zu, wie dir die Felle davon schwimmen). <br />
<br />
Das macht alles keinen Spaß mehr. Er hat es geschafft. Es gibt T-Break, den er gewinnt. Und er gewinnt auch noch den Match-T-Break, knapp und umso schmerzlicher. Er ist fröhlich, freut sich über seinen Sieg; das muss er auch, denn mit diesem Tennis zu gewinnen, ist wirklich großartig. Er hat dich im Kopf besiegt und du hast gegen dich selbst verloren.<br />
<br />
<br />
<b>Die Wand oder der Ballschubser</b><br />
<br />
Die Wand ist als Spielertyp ein Klassiker, oft beschrieben, weil unfassbar ärgerlich für jeden, der diesen Sport liebt. Er gehört gesetzlich verboten, ist aber so bekämpft, verbreitet und unausrottbar, wie Kriminalität oder Seuchen.<br />
<br />
Die „Wand“ bringt jeden Ball zurück, egal, was du anstellst. OK, vielleicht nicht jeden Ball, aber mehr als du und das genügt. Er bringt um so ärgerlicher gerade jene Bälle zurück, in die du alles hineingegeben hast, inbesondere jene, bei denen du dich als überlegener Hardhitter fühltest, die du ihm regelrecht rein gedroschen hast.<br />
<br />
Die Wand ist jene Schwelle, die man überwinden muss, um in eine Spielstufe zu gelangen, wo sie seltener wird. Hat man diese noch nicht erreicht, ist sie für jeden, der schöne Schläge, harte und schnelle Ballwechsel an diesem Sport liebt ein Horrorszenario. Wer Niederlagen gegen eine Wand einstecken musste, der wird das nie oder zumindest lange nicht vergessen.<br />
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Die Wut, der Hass, all der vergeblich vergossenen Schweiß bei den aus Ungeduld in Aus gehämmerten Bällen, die Übellaunigkeit wegen der überhasteten Aufschläge; und die Wand grinst dich nur umso freundlicher an, je mehr du auf sie einprügelst. <br />
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Die Wand kann dir hier all das zurückgeben, was sie im Alltagsleben einstecken muss. Vielleicht ist es seine geheime Rache für all die fehlende Ankernnung und Langeweile im Alltags- und Berufsleben, für seine ins Nichts führende Beharrlichkeit, seine antiproportional zum eigenen Vermögen stehende Hartnäckigkeit, sein Neid auf den Spaß anderer. Und dabei gibt er sich auch noch bieder, nett und unscheinbar.<br />
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Ein Spiel mit der Wand ist mehr als eine Geduldprobe, eine Zerreißprobe, ein unglaublich hartes Stück Arbeit, welches mit Spaß am Sport rein gar nichts zu tun hat. Hier prallen womöglich Mentalitäten aufeinander, die sich im Spiel im Unterschied zum Alltagsleben nicht aus dem Weg gehen können. <br />
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Man kann diesem Typus das Spielen nicht verbieten, also muss man ihn als harte Prüfung nehmen, an der man reifen kann.<br />
Ein Trost ist: die Wand erreicht einmal eine Art „Sicherheitsstatus“ und entwickelt sich von da an nicht mehr weiter. Irgendwann hat man diesen Typus geknackt und hofft nicht mehr auf ihn zu treffen (villeicht vergeblich). Treffen zwei SPieler dieses Typus aufeinander, dauert die Zermürbung mehrere Stunden. Man könnte sich das sadistisch anschauen, wäre es nicht so langweilig.<br />
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<b>Der unterschätzte Schweiger</b><br />
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Der unterschätzte Schweiger zieht sein Ding durch. Er kümmert sich nicht groß um dich. Er ist dabei nicht unhöflich, aber sein Lächeln kann den Hauch überheblicher Unbekümmertheit nicht ganz  verleugnen. Es ist seine Erfahrung, die ihn gelassen macht. Er wirkt, als habe er das Match bereits gespielt, bevor ihr euch aufgewärmt hat. <br />
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Seine Tasche und seine Schläger sind alt, viel benützt, sie haben Geschichte. Seine Ausrüstung stammt vielleicht noch aus den 80ern. Möglicherweise teilt er dir sogar mit, dass er wegen eines Bandscheibenvorfalls den Aufschlag nur von unten machen wird, während er seine Zigarette vor dem Spiel ausmacht.<br />
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Du hast ungefähr vier Spiele abgegeben, bis du überhaupt kapiert hast, was vor sich geht. Es ist schrecklich. Er spiegelt dich. Haust du fest drauf, bringt er die Bälle härter zurück. Fängst du an, die Bälle anzudrehen, wird er dir umso übler mitspielen. Deine Stopps können gar nicht klappen, weil du bereits entnervt bist. <br />
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Und wie kann der platzieren! Er kann dir den Ball so genau ins Feld setzen, als habe er sie dort höchstpersönlich mit einer Streicheleinheit herübergetragen und abgelegt. Er trifft die Linien, die Ecken, alles was dich verzweifeln läßt. Du findest keine Mittel, weil du keine hast. Dir fehlen mindestens 20 Jahre Erfahrung. Du hast das Spiel schnell innerlich aufgegeben. Äußerlich bist du das Instrument seiner Willkür. Er spielt mir dir, wie die Katze mit der Maus.<br />
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Du wirst wenig Schweiß im Angesicht des Schweigers finden, wenn er seinen Sieg gelassen zur Kenntnis nimmt. Du warst wieder nur so einer von diesen Typen mit neuer Ausrüstung, die glauben, sie könnten inzwischen Bälle spielen. Der Schweiger wird dir diese Hoffnung nehmen. Auch hier wird Verdrängungsarbeit wichtig. Leute im Club, die dich mögen, konnten das Ganze nicht mit ansehen. Sie haben sich längst aus Mitleid vom Spielfeldrand abgewendet. Gut wenn es wenigsten schnell ging.</div>

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			<title>Mentale Vorbereitung am Matchtag</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=447</link>
			<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:00:00 GMT</pubDate>
			<description>_*__Mentale Vorbereitung am Matchtag_ 
_*_ 
 
 
*Was ist mentale Vorbereitung?* 
 
Mentale Vorbereitung hilft dir, dich zur rechten Zeit zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><u><b><font color="Blue"><font size="5"><u><div align="center"><u>Mentale Vorbereitung am Matchtag</u></div></u></font></font></b></u><br />
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<font size="3"><font color="Blue"><b>Was ist mentale Vorbereitung?</b></font><br />
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Mentale Vorbereitung hilft dir, dich zur rechten Zeit zu konzentrieren. Sie stärkt das Vertrauen in deine Fähigkeiten und die von dir im Training geübten Schläge und Spielzüge. Viele Spieler wissen um die Wichtigkeit eines körperlichen Warm-ups, aber verkennen die Bedeutung des geistigen Feintunings. Wenn mentaler Nebel (Ängste, Zweifel, unpassende Gedanken, etc.) sich in deinem Kopf breit macht, ist deine Sicht versperrt. Du kannst dich nicht auf das Wesentliche fokussieren, weil ablenkende Gedanken dich im Griff haben. Sorg für klare Sicht, bereite dich mental vor!<br />
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<b><font color="Blue">Was kann ich tun, um mich vor dem Match in die richtige Geisteshaltung zu bringen?</font></b><br />
<ul><li><font size="3">Nimm deine Alltagssorgen nicht mit auf den Platz! Grübeleien über private Probleme lenken dich nur ab. Falls es doch einmal vorkommt, dass ein unpassender Gedanke die Wachen an den Toren deines Verstandes überlistet, hilft folgender Trick: Nimm den Störenfried wahr, setze ihn gedanklich auf eine Wolke oder ein Schiff und lass ihn forttreiben. Achtsamkeitsübungen (z. B. achtsames Essen) können dir darüber hinaus helfen, deinen Fokus ins Hier und Jetzt zu verschieben (<a href="http://www.saitenforum.de/board/showthread.php?p=349431" target="_blank">Klick!</a>).</font></li>
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<div align="center"><img src="http://www.saitenforum.de/board/picture.php?albumid=139&amp;pictureid=1177" border="0" alt="" /><br />
<font color="Blue">Setze unpassende Gedanken auf eine Wolke und lass sie forttreiben.</font><br />
<font color="Gray"><font size="1">Photo Credit: Bruno Monginoux, <a href="http://www.landscape-photo.net" target="_blank">www.landscape-photo.net</a>, CC-BY-NC-ND</font></font></div><ul><li><font size="3">Sieh dich vor übertriebenen Erwartungen vor! Erwarte nicht, dass du jeden Volley oder Passierball verwandelst, oder dass du jedes Mal den Punkt machst, wenn du einen kurzen Ball bekommst. Dies führt zwangsläufig zu Frustration. Wenn du dir eingestehst, dass Auf und Abs zu einer Partie dazugehören, gehst du entspannter in die Partie.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">Erarbeite einen Konzentrationsplan für jede Phase des Matches! Frag dich: Worauf muss mein Fokus bei meinen Aufschlagspielen liegen, worauf bei den Returnspielen? Auf welche Dinge kommt es an, wenn ich mit einem Break führe oder in Rückstand bin? Berücksichtige bei diesen Überlegungen auch deine Stärken und Limitationen. Wenn du dies sorgfältig machst, merkst du im Match leichter, wenn dein Geist abschweift und kannst ihn rechtzeitig einfangen.</font></li>
</ul><br />
Letztlich geht es bei all diesen Hinweisen darum, Ablenkungen zu reduzieren. Du musst lernen, störende Gedanken als solche wahrzunehmen, um deinen Fokus auf das Wesentliche zurückzubringen. Sicher wirst du es nicht jedes Mal schaffen, in der &quot;Zone&quot; zu spielen, von der gute Athleten immer wieder schwärmen. Aber du kannst die Bedingungen dafür schaffen, dass es dir vielleicht öfter als bisher gelingt, dorthin zu gelangen. Viel Glück!<br />
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<i>Spindoc</i></font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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			<title>Die Vorhand – erklärt von Boris Becker</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=446</link>
			<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 17:00:00 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[*_Die Vorhand – erklärt von Boris Becker_* 
 
 
Das Modeunternehmen Ralph Lauren lädt hin und wieder bekannte Stars und Ex-Stars zu einer "Legends...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div align="center"><font size="5"><font color="Purple"><b><u>Die Vorhand – erklärt von Boris Becker</u></b></font></font></div><br />
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<font size="3">Das Modeunternehmen Ralph Lauren lädt hin und wieder bekannte Stars und Ex-Stars zu einer &quot;Legends Clinic&quot; ein, in der Tennisfans ihre Fragen beantwortet bekommen. Vor einiger Zeit hat beispielsweise Venus Williams Tipps zum Aufschlag gegeben (<a href="http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=420" target="_blank">Klick!</a>). Für heute habe ich ein Video rausgesucht, in dem sich der 3-malige Wimbledon-Sieger Boris Becker zu seiner Vorhand-Technik äußert:</font><br />
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<div align="center"><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FuKQXiJ1Eac"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FuKQXiJ1Eac" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object><br />
<font size="4"><font color="Blue">Boris Becker im Gespräch mit Annabel Croft.</font></font></div><br />
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<font size="3">Die wichtigsten im Video angesprochenen Punkte:</font><br />
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<font size="3"><ul><li><font size="3">Jeder Spieler hat einen individuellen Rückschwung, aber alle treffen den Ball &quot;früh&quot;, d. h. vor dem Körper.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">Wichtig ist eine gute Ausrichtung der Füße zum Ball und ein sauberer Durchschwung.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">Um mehr Topspin zu erzeugen, muss der Schläger etwas steiler von unten nach oben schwingen. Der Ballkontakt geschieht jedoch – genau wie beim flachen Drive – vor dem Körper.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">Boris bevorzugt im Idealfall, wenn er genügend Zeit hat, einen neutralen oder leicht geschlossenen Stand.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">In der Defensive, bei hohen Bällen, greift er zum offenen Stand, bei dem er sein Körpergewicht auf den hinteren (rechten) Fuß bringt.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">Die Treffpunkthöhe hängt davon ab, wie früh man am Ball ist. Daher ist eine gute Beinarbeit wichtig. Im Idealfall geschieht der Treffpunkt noch ehe der Ball ins Fallen gerät.</font></li>
</ul><ul><li><font size="3">Boris' Coach legte Wert auf die Schlägerbeschleunigung mit dem Handgelenk im Durch- / Ausschwung.</font></li>
</ul><br />
Sicher sind es keine atemberaubend neuen Einblicke, die Boris präsentiert. Aber es kann hin und wieder auch nicht schaden, sich die &quot;Basics&quot; ins Gedächtnis zurückzurufen. <br />
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Eine Anmerkung zum letzten Punkt möchte ich jedoch noch machen: Boris erwähnt, dass gute Spieler ihr Handgelenk stark einsetzen. Das wird oftmals falsch verstanden. Es ist nicht allein das Handgelenk, sondern der gesamte Unterarm, der im Vorwärtsschwung nach links rotiert. Das Handgelenk bleibt währenddessen zurückgedehnt. Erst lange nach dem Treffpunkt ändert sich der Winkel zwischen Handgelenk und Unterarm. Dies geschieht hauptsächlich aufgrund des herumschwingenden Schlägers und sollte nicht erzwungen werden.<br />
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<i>Spindoc</i><br />
</font></div>

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			<dc:creator>Spindoctor</dc:creator>
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			<title>Schlägerwahl: Fazit nach langer Suche</title>
			<link>http://www.saitenforum.de/board/blog.php?b=441</link>
			<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 09:38:48 GMT</pubDate>
			<description>Vor einiger Zeit habe ich ja von meiner Schläger-Odyssee berichtet. Das war natürlich noch nicht das Ende vom Lied. Es kamen noch einige Schläger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Vor einiger Zeit habe ich ja von meiner Schläger-Odyssee berichtet. Das war natürlich noch nicht das Ende vom Lied. Es kamen noch einige Schläger dazu, wovon ich aber nicht berichten möchte (einen gewissen Überblick habe ich inzwischen schon). <br />
Wichtiger ist mir hier, einige Erfahrungen bzw. Tipps wiederzugeben, um relativen Neulingen Zeit und Geld bei der Schlägersuche zu sparen. Zum einen sollte es grundsätzlich vermieden werden, so viel zu investieren, wie meine Wenigkeit; zum anderen ist es immer wieder traurig zu sehen, dass m.E. viele Spieler einfach nicht das richtige Gerät benutzen, weil sie sich viel zu früh zufrieden geben und mit einem anderen Schläger m.E. mehr aus sich herausholen könnten.<br />
<br />
1. <b>Prüfe einen Schläger mindestens drei Mal an verschiedenen Tagen!</b> <br />
Es bringt einfach nichts, einen Schläger 30 Minuten auszuprobieren und ein Urteil zu fällen. <br />
Gewiss hat man einen ersten Eindruck. Doch eine Enttäuschung ist damit m.E. vorprogrammiert. <br />
Jeder weiß von sich, wie groß die Unterschiede in der Tagesform, in der Laune, in der Stimmung und der Einstellung sind und wie stark sie sich auf das Spiel und Schlaggefühl auswirken.<br />
Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass ein Schläger, der einem an einem Tag glücklich gemacht hat, am anderen nur schlechte Laune erzeugt - und umgekehrt. Spiele den Testschläger deshalb mehrmals an unterschiedlichen Tagen, bevor du zu einem Urteil kommst. <br />
<br />
2. <b>Zwischen Sandplatz und Halle liegen Welten beim Urteil über einen Schläger!</b><br />
Warum das so ist weiß ich auch nicht, zumal so extrem. Klar: unterschiedlicher Belag, unterschiedliches Spielgefühl usw., aber so richtig kann es mir nicht erklären. <br />
So machte mich z.B. der <i>Wilson BLX Blade Tour</i> in der Halle regelrecht glücklich, auf Sand lähmte er all meine Sinne. Es ist wahrscheinlich nicht zu empfehlen, daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, man solle sich einen Winter- und einen Sommerschläger zulegen; es ist wohl aber besser, einen Schläger im Sommer zu testen in der Hoffnung, dass sie einem dann auch in der Halle das gute Gefühl gibt.<br />
<br />
3. <b>Gebe nichts auf Beschreibungen der Firmen oder Händler, nur dein Gefühl zählt!</b><br />
Sicherlich geben einem Beschreibungen erste Hilfestellungen. Doch Angaben zu Kopf- bzw. Grifflastigkeit eines Schläger sagen wenig zum wirklichen Schlaggefühl in deinen Händen. So empfand ich einen angeblich grifflastigen Princeschläger derart kopflastig, dass ich beim Aufschlag glaubte, eine Hantel nach oben hiefen zu müssen. Noch nicht einmal die Griffgrößen L1-L5 usw. sind so objektiv wie sie scheinen. Wichtiger ist auch hier m.E. dein individuelles Griffgefühl durch das Basisgriffband und die Griffform, zumal die Unterschiede hier wirklich enorm sind. Hier ist oft der Grund zu finden, weshalb ein Wilson-Spieler sich schwer tut auf einen Head umzusteigen oder umgekehrt. Gewöhnung ist hier alles und womöglich ist der Griff für die Kundenbindung entscheidender als man denkt.<br />
<br />
4. <b>Ein Schläger, der dir optisch gut gefällt, ist noch lange nicht der richtige Schläger für dich!</b><br />
Das sage ich als jemand, dem es zugegebenermaßen nicht egal ist, was er in der Hand hält. Damit bin ich wohl auch nicht ganz alleine. Aber es ist wie bei den Menschen: Was gut aussieht, hat noch lange keinen guten Charakter. Auch der Umkehrschluss taugt wenig.  Ich habe z.B. lange einen Bogen um Babolat-Schläger gemacht, ganz einfach weil ich sie nicht mochte. Nun ist mir aber die Nadalkeule (Aero Pro Drive) so ans Herz gewachsen, dass ich ihn auch nicht mehr hässlich finden kann, dafür aber viel Zeit mit Headschlägern vergeudet habe. Anderen geht es vielleicht umgekehrt.</div>

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