Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schläger Testen?
Rackets Testen?
Was nützt ein Testracket eigentlich?
Man erhält einen Schläger, der eine Saite aufweist.
Mehr aber auch nicht! Die Saite ist irgendwie bespannt, meist alt und
entspricht nicht der Lieblingssaite. Das Griffband ist abgelutscht, die
Griffstärke zu klein usw.
Wie soll man denn dann diesen Schläger beurteilen?
„Präpariert“ Ihr Euren Testschläger vorher? Oder legt Ihr einfach los
und beurteilt?
Meiner Ansicht nach kann man nur Rackets vergleichen, die gleiche Konstanten
haben: Saite, Bespannhärte, Griffband, Vibrastop etc.
Oder?
goosyluz28
09.04.2003, 22:27
Dass ein Testschläger eine neue gute Saite hat und kein abgelutschtes
Griffband, daran sollte schon allein der Laden, der den Schläger anbietet,
interessiert sein. War bei mir bis jetzt auch immer der Fall.
Falls nicht, hast Du schon recht: dann sollte man besser selber Hand anlegen
und sich seine 'Lieblingsparameter' richtig einstellen.
Gruss, Markus
Hi!
naja, so genau nehmen es die Läden bei uns damit aber nicht. Oft ist eine
dicke Poly oder Prince Tournament o.ä. drauf.
Mir ist auch schon mal bei einem Testschläger nach 5 Minuten die Saite
gerissen. Toll. Den Schläger habe ich dann einfach nach meinen Vorstellungen
bespannt.
Der i.Prestige hatte eine abgelutschte Poly drauf. Grrr
Was mir mehr auf den Wecker geht ist die Griffstärke, oft gibt es nur
L2 oder L3 und das macht schon einen Unterschied im Gefühl wie der Schläger
in der Hand liegt (ich brauche L4).
Gruss,
Howy :cool:
:Police:
nachdem z.T. - und wohl nicht unberechtiger Weise - die Ansicht vertreten
wird, daß die Saite bis zu 70 % eines Schlägers ausmacht, suche ich mir
eh Keulen nach Länge, Profil, Härt und Gewicht aus und bespanne dann selbst
nach meinen Vorstellungen.
Ähnlich verfahre ich auch, wenn ich mal jemanden berate, wobei zuerst
mal sein aktuelles Racket angeschaut wird. Die meisten wollen ein "Besseres"
Teil, darf aber nicht zu sehr vom derzeitigen abweichen.
Zumeist wird dann das vorhandene mit eine "geeigneteren" Saite getunt
- und wohl nicht unberechtiger Weise - die Ansicht vertreten wird, daß
die Saite bis zu 70 % eines Schlägers ausmacht,
Hey,
ist das die überwiegende Mehrheit, 70% macht die Saite aus 30% nur der
Schläger?
Bin persönlich anderer Ansicht
gruss
harry
hi hallo harry,
... zunächst mal vielen Dank für Deine Reaktion
... damit habe ich Herrn Dr. Mauve zitiert (www.tennistotal.de):D:D
... war und bin auf Eure Ansicht hierzu (zu diesem Zitat) gespannt
Hey Badnix,
hab persönlich eine ganz andere Meinung, hab wirklich viele
Saiten durchgetestet, spiele zur Kirschbaum 1,25 auf meinen
Babolat pure drive, dadurch das ich die 3 Schläger durchwechsel
bleiben die Saiten auch relativ lange drauf.
Bin jedoch nicht in der Lage zu beurteilen ob ich mit der Saite
2 Stunden oder schon 7 Stunden gespielt habe.
Was zum Beispiel für mich viel wichtiger ist, immer mit neuen
bzw fast neuen Bällen zu spielen.
Vielleicht sollte manch einer mehr Wert auf die Bälle legen,
als nur auf die Saiten.
wie gesagt, ist nur meine Meinung, hab vielleicht aber auch zuwenig touch
um die Saitenfeinheiten festzustellen.
bis dann
harry
hy harry,
wollte Dich keinesfalls irgendwie angreifen, sondern vertrete letztendlich
auch die Meinung, daß ich einen bestimmten Schlägertyp für mein Spiel
brauche - und dann kommt die Feinabstimmung mit der Saite.
Die Saite hat sicherlich auch sehr großen Einfluß, muß aber zuerst mal
auf der richtigen Keule sitzen, denn was nützt mir ein sehr grifflastiges
superleichtes Racket mit engem Saitenbild, wenn ich xtremen und harten
Topspin von der Grundlinie spielen will????
ups ... das war mein Beitrag no 300:suprise: :yes: :nein:
Hey Badnix,
seh ich auch so.
1. der Schläger und dann kommt für mich die Saitenwahl.
muß nach Hause
bespannen!!!!!!!!!!!!!!
bis dann
harry
MagicMat
10.04.2003, 18:13
@badnix
Ich persönlich sehe das ein bisschen anders. Max 10 % macht eine Saite
bei einem Schläger aus (die richtige Saitenhärte vorausgesetzt).:)
@ Magic
Ich denke, die Saite macht wesentlich mehr aus als 10 %.
Wir hier im Forum merken das schon gar nicht, weil wir immer mit neuen
Saiten spielen (2-10 Std., je nach Spielweise, Durchmesser und Saitenbett).
Befrage mal die Leute, denen Du Saiten draufziehst, welches Gefühl die
nach einer Neubesaitung haben.
Ich finde, dass sollte man nicht unterbewerten. Zu erwähnen sei hier noch
die qualitativen Unterschiede zw. einer "Nylonkordel" Marke Prince Tournament
und einer Isospeed Control.
Das sind dann schon mehr als nur 10 %.
Gruss
efha
Hey,
10% Saite 90% Schläger in diese Richtung geht auch meine
Meinung.
bei mir pers. kommt sogar noch dazu daß ein frisch bespannter
Schläger gar nicht geht .
Finde erst nach 2-3 Std. das optimale Gefühl.
Aber daß ist auch bißchen Aberglaube (meine Meinung)
andere in der Mannschaft schwören auf frische Bespannung
vor jedem Medenspiel, selbst wenn nach einer Regenpause
das Spiel auf den nächsten Tag verschoben ist.
bis dann
harry
Ich persönlich glaube inzwischen, dass sich die Gewichtung Schläger/Saite
in etwa die Waage hält. Ist für mich mehr die Frage nach dem Huhn und
dem Ei.
Hast Du einen Superschläger, der auf dich zugeschnitten ist, nützt es
nichts, wenn Du an der Saite sparst. Und was nützt die beste Saite, wenn
Du einen 10 Jahre alten Prügel spielst, dessen Rahmen schon fertig ist...
Ich persönlich habe jahrelang die KB SS gespielt und merke eigentlich
erst jetzt nach einigen Saitentests, welche Unterschiede es da gibt und
was eine wirklich gute Saite für mich ausmacht.
Also für mich ergänzt eine gute Saite einen guten Schläger und somit sehe
ich die Gewichtung eher in Richtung 50/50.
Was die Testschläger angeht, so wäre es wirklich am besten, wenn man sich
auf die Schläger seine persönliche Lieblingssaite draufzieht, damit man
auch die Unterschiede des Schlägers erkennt.
50/50 ist eine gute Antwort. Ich glaube zur Saite gehört auch die richtige
Besaitungshärte und dann wird es klar: Wer kann vernünftig mit einem Schläger
spielen, der mit 15 kp bespannt wurde? Oder mit 36 kp (Sampras mal ausgenommen)?
Hat jemand schon mal probiert, mit einer reinen Kevlar-Bespannung zu spielen?
Geht auch nicht. Holzschläger mit 500 qcm Schlagfläche und Kevlar-Bespannung
geht erst recht nicht. :(
Also, alles unter 50% wird nicht akzeptiert (wir sind ja hier schließlich
im Saitenforum)! :D ;)
So und jetzt sind wir wieder mal etwas vom Thema weggekommen...
vegeta^ssj
10.04.2003, 19:57
@howy,
Du kannst dir Griffhüllen besorgen, mit denen du die Griffstärke ändern
kannst!!Wo es die gibt weiß ich ehrlich gesagt, mein Trainer hatte mal
solche Teile.
...richtig so Jens - greif durch... :moshing:
Wozu all die Saitentests, wie-bespanne-ich-richtig-Fragen, halbes-Kilo-mehr-oder-weniger-nehmen
etc..., wenns im Endeffekt doch nur auf die richtige Keule ankommt...
:)
Aber im Prinzip ist doch eh das wichtigste, dass man dran glaubt. Wenn
jemand dran glaubt, die Saite macht 100% aus, und er spielt dadurch mit
seiner Saite besseres Tennis, isses doch auch gut... :D
hi vegeta
das wäre dann wie :liebe2:mit überzieher, also mit sehr wenig Gefühl:mad:
goosyluz28
10.04.2003, 20:48
Ich habe frueher (d.h. vor dem Saitenforum :D ) auch immer bei teuren
Saiten abgewunken und Prince Nylon von Baden-W. bis nach Spanien verbraucht.
Aber wenn man mal anfängt, ein bisschen herumzuprobieren, dann merkt man
schon, dass da mehr als 10% Saiteneinfluss drin sind.
@ harry
Ich muss mich aber auch erst immer mit einer Saiten ein paar Stunden einspielen,
um das Gefühl zu kriegen. Bin also kein Immer-ne-frische-Saiten-Freak.
Könnte sich aber beim weiteren Lesen im Forum ändern....
@ Sponsors
Das Saitenforum erhöht den Saitenabsatz ernorm.:cool:
Saludos, MArkus
hi vegeta
das mag sein, aber ich denke,dass es schon bei L3 mit 2 Overgrips und
L4 Unterschiede gibt. Zumindestens fühle ich es so.
Von L2 gar nicht zu reden.
Ich versuche dann lieber den Schläger bei Freunden und Bekannten auszuleihen.
Gruss,
Howy :cool:
Wow!
- Markus: Die Parameter können doch einfach nicht stimmen bei Testrackets.
Wäre schön, ist aber illusorisch, auch wenn sich das Geschäft Mühe gibt..
- Howy: Du bist mir echt sympathisch!!! Wer gewohnt ist, L 4 zu spielen
kommt mit einem L 2 garantiert nicht zurecht. Also: wickeln, wickeln,
wickeln (…) bis die Griffstärke stimmt und letztlich der Griff dann rund
ist. Und dann noch Poly in 1,35mm, damit die Saite lange hält …
- badnix: Bist Du eigentlich religiös? 70% ??? Werde also fleißig meine
uralten 400gr schweren Holzschläger mit einer Darmsaite bespannen und
kann dann sicherlich locker auf der Tour mitspielen. Komme bitte aus der
Kirche!
- harry: na ja. Um ein Racket zu testen braucht man sicherlich gute Bälle.
Das beurteilt aber den Schläger noch nicht, sondern ist vielleicht eine
notwendige Bedingung, um den Schläger überhaupt vergleichen zu können.
Man soll wie immer spielen, nur der Schläger ist neu.
- badnix2: Na also! Bist wieder im weltlichen Leben. Der richtige Schlägertyp
ist entscheidend. Die Saite, Grip, Vibra etc. vollendet die Wahl. Frage:
Brauchst Du dafür einen Testschläger?
- MagicMat: 10% ist vielleicht etwas wenig für die richtige Saitenwahl.
Frage: Soll das heißen, Du kannst Testschläger locker vergleichen?
ein Gedanke sollte auch sein, wie lange kann ich den Schläger
testen. Unter 4-6 Stunden kann ich ´mich überhaupt nicht ent-
scheiden, entweder am Anfang alles super und mit der Zeit na ja
oder umgekehrt, erst läuft gar nichts und dann läufts langsam
rund.
Gruss
Harry
(der bald in der Sonne spielt)
@ teddy, habe nur zitiert::(;)
Original-Zitat aus der Homepage vom Mauve-Sport-Versand:naiv: :naiv:
"Über uns
Seit über 10 Jahren befaßt sich Dr. Mauve mit dem, was zu 70% die Güte
eines Tennisschlägers ausmacht, nämlich mit der richtigen Bespannungshärte
und der richtigen Saite für den jeweiligen Tennisschläger. ...."
naja, ich denke, dass dieses Zitat sich eher auf einen Schläger bezieht,
welcher sich der Spieler unter vielen herausgesucht hat. Sprich, wie kann
ich noch mehr aus meinem "Lieblingsschläger" herausholen.
Nehme ich z.B. den Pure Drive und den VS Drive, so wird die Saite die
Unterschiede nicht ausbügeln können.
Ich gehe davon aus, dass der Rahmen durch Testen, entsprechend Fähigkeiten
und Bedürfnissen, ausgewählt werden muss und dann durch geeignete Saitenwahl
optimiert werden kann.
Gruss,
Howy :cool:
MagicMat
11.04.2003, 08:10
@Howy
So ungefähr sehe ich es auch. Habe ich "mein" Racket gefunden und für
mich die richtige Saitenhärte ermittelt, macht es nur einen minimalen
Unterschied, ob ich nun eine Wilson Nylon 1,35 oder eine Poly 1,20 spiele.
Klar den Unterschied merkt man (sonst würde ich ja auch nicht testen),
allerdings gewichte ich den im Bezug auf die Racketwahl deutlich geringer.
Beispiel: Mit "meinem" Racket und einer Saite die mir überhaupt nicht
liegt (Poly in 1,35, ungefähr richtige Härte vorausgesetzt) spiele ich
2 Klassen besser als wenn ich mit "meiner Saite" auf einem +700 cm² -
240 Gramm Titanium Racket spielen muss.
@Topic
Sorry :D
o.k., jetzt haben wir viele Prozentangaben.
Auf was beziehen sich denn diese Prozente überhaupt?
Besteht ein Racket eigentlich nur aus Schläger und Saite?
Wenn jemand normal L 5 spielt und ein L 2 Racket zum Testen erhält, kann
er dieses dann wirklich beurteilen?
Natürlich kann man durch die richtige Saite das Spiel massiv beeinflussen.
Griffstärke, Griffband, Vibra etc. spielen aber auch eine Rolle.
50/50 ist zu einfach. Es müsste vielleicht heißen: 50/35/15/10. (Racket/Saite/Grip/Vibra).
Also ich halte es so, um nochmal so richtig aufs Schlägertesten zurück
zu kommen. Irgendwen gibt es immer im Verein, der einen neueren Schläger
spielt als man selbst. Diesen Jemand kann man fragen, ob mal man eine
Stunde mit seinem Schläger spielen kann. Man macht "seine" Bespannung
drauf, man nimmt ein neues Griffband und los gehts... Also so läufts zumindest
bei uns im Verein. Somit spare ich mir die lästige Rennerei von einem
Sportgeschäft ins andere.
... oder man hat jemanden im Verein, der einmsal im Jahr einen Satz Rackets
zum Testen mitbringt, z.B. TOPSPIN-Rackets
@teddyfl
die Griffstärke ist in meinen Augen ein grosses Problem, da der Schläger
sich in meinen Augen in L2 mit grips anders spielt als ein L4. Der Griff
wird härter und bleibt kantig. Wie gesagt, ist mein Gefühl.
Gruss,
Howy
Hi badnix,
spielst Du eigentlich mit viel (oder viel mit) TOPSPIN?
Howy: Finde ich auch. Das Handling ist ein ganz anderes. Der Schläger
liegt völlig anders in der Hand. L2 und L4 sind irgendwie zwei verschiedene
Schläger.
@ Teddy,
beides :D:D, also mit TOPSPIN viel TOSPIN, oder auch viel Topspin mit
TOPSPIN
Kann man denn auch ohne Topspin mit TOPSPIN spielen? Oder geht Topspin
nur mit TOPSPIN? Hast Du einen Vertrag mit TOPSPIN und Topspin?
Mit tun die Finger weh vom vielen groß- und kleinschreiben …
@Teddyfl jau,
mit TOPSPIN Topspin spielen ist nicht schlecht, wenn man einen Vertrag
mit TOPSPIN hat
… also Dein Topspin spielt sich nur mit TOPSPIN !
Die Moral von der Geschicht: Spiele keinen TOPSPIN nicht.
Wie spielt es sich denn, wenn man keinen Vertrag mit TOPSPIN hat?
... wenn man von einem TOPSPINNER Top beraten wird, macht es auch ohne
Spaß - manchmal sogar noch mehr:D:D
... werde aber morgen wohl meinen dicken Ganzkörperkondom überziehen und
Windsurfen gehen, nachdem die Plätze noch nicht offen sind ... (Wasser
8 °)
Häh?
Kannst Du mir das obige bitte einmal erklären?
Bin ich trotz Diplom zu blöd für die normale Welt?
Original geschrieben von teddyfl
Häh?
Kannst Du mir das obige bitte einmal erklären?
Bin ich trotz Diplom zu blöd für die normale Welt?
wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß es auch ohne TOPSPIN und Topspin
Spaß machen kann ...
... und da ich morgen frei habe, tatsächlich zum Windsurfen gehen werde,
Tennis is nich, da unsere Plätze noch nicht offen sind.
... bei Wassertemperaturen unter 10° ist ein dickeres Ganzkörperkondom
(für Diplomanten: Neoprenanzug + Neoprenunterwäsche + Kopfhaube) aber
wohl unverzichtbar:naiv::naiv:
... ganz nach dem Motto, lieber mit, als gar nicht:D :D
Eigentlich brauchst Du doch keine Beratung …
Schließlich bist Du doch der Obertennisfreak, der mit allen Wassern gewaschen
ist und sich zudem mit Ganzkörperkondomen auf einer kleinen Schale mit
Windfänger stehend auf dem Wasser fröhlich treiben lässt.
Dieser Satz lädt doch wirklich zum Philosophieren ein:
„... wenn man von einem TOPSPINNER Top beraten wird, macht es auch ohne
Spaß - manchmal sogar noch mehr “
Denkst Du Dir solche inhaltsreichen Aphorismen auf Deiner Insel aufm Wasser
aus?
vBulletin® v3.8.2, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.