Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bleituning, Leserbrief im aktuellen TM
go deep!
30.05.2005, 22:40
Hi,
habt ihr gelesen, was der ehemalige Aufschlagweltrekordler und TM-"Experte"
Mike dingensbummens auf die Leserbrieffrage zum Rackettuning mit Bleiband
geschrieben hat?
Ich schmeiß mich weg..."Experte"...jau!
:aua:
gd!
kölnntest du die antwort von ihm hier reinschreiben?
Experte Mike Reynolds antwortet:
Wenn Sie zusätzliches Gewicht am Rahmen anbringen wollen, müssen Sie sich
vorher klarmachen, welche Art der Balance Sie haben möchten. Wenn ihr
Schläger kopflastig sein soll, dann müssen Sie das Bleiband oben am Schlägerkopf
befestigen. Wünschen Sie sich ein grifflastiges Racket, dann kleben Sie
das Zusatzgewicht am unteren Rahmen fest, also beim Schlägerherz. Allerdings
müssen Sie in beiden Fällen beachten, dass Sie auch an den seitlichen
Rändern Gewichte anbringen, damit die Stabilität des Rackets gewährleistet
ist. Die Gewichte sollten aber kleiner sein, als diejenigen, die Sie oben
(kopflastig) bzw. unten (grifflastig) anbringen. Wenn Sie mit mit einem
ausgewogenen Racket spielen möchten, dann brauchen Sie nur Gewichte rechts
und links am Rahmen zu befestigen. Für Sie als Topspinspieler empfiehlt
sich die letztere Variante, also ein ausbalancierter Schläger.
MagicMat
31.05.2005, 08:16
Was ist denn an der Antwort nicht in Ordnung?
Mit den "seitlichen Rändern" meint er aber auch innen an Schläger (= 3
und 9 Uhr-Position), nicht außen.
adlerauge
31.05.2005, 08:33
Ist ein wenig unglücklich ausgedrückt, aber alles in allem kann man verstehen
was er damit sagen will ;) .
Habe zwar noch keinen Schläger getunt, würde aber vermuten, dass für grifflastiges
tunen das Blei am Griff und nicht am Herz angebracht werden sollte. Vermute
go deep meinte das. Für ausgewogen muß man vermutlich auch die werksseitige
Balance beachten.
... denn, wie YBCO schon andeutet, wird ein Racket nur durch Blei im Griff
grifflastiger, alles oberhalb des Balancepunktes macht ihn kopflastiger
...
... etwas mehr von letztereM wäre für den Verfasser der Antwort im TM
auch nicht schlecht :D:D
... denn weder wird erwähnt, daß an Position 9 und 15 Uhr gleichmäßig
Gewichte eingesetzt werden müssen ...
... noch daß diese gleichmäßig beidseitig der Saiten anzubringen sind,
noch, daß ein Racket mit viel Blei im Kopf sehr stark flext etc. etc.
etc. :rolleyes: :mad:
Das ist halt das "schöne" am TM. Allgemeingültige Aussagen ohne Detailinformationen,
die gerade bei Saiten und derartigen "Experten"tipps von Nöten wären.
Nach dem Motto "Den Freizeitspieler intellektuell nicht überfordern, dem
ambitionierten Spieler aber nicht zu viel verraten."
Nix genaues weiß man nicht. Bin nach der Lektüre jeder Ausgabe kurz vor
nem Leserbrief :D
Ich finde das er die, für einen normalen Clubspieler, sehr komplexe Sache
mit dem Bleituning im Grunde ganz gut erklärt hat.
Das um eine Balance zu erzielen, die Gewichte an den Seiten (3 und 9 Uhr),
gleich schwer sein sollten, ergibt sich m.E. von selbst.
Lediglich die Aussage
"Wünschen Sie sich ein grifflastiges Racket, dann kleben Sie das Zusatzgewicht
am unteren Rahmen fest, also beim Schlägerherz."
ist leicht missverständlich, da geb ich dir Recht.
muellerhp
31.05.2005, 13:10
Ich hatte früher bei meinen Warriors links und rechts je 5 Gramm Blei
auf Höhe des Balancepunktes draufgepappt (Nähe Schlägerherz), dadurch
wird er nicht kopflastiger, sondern einfach nur schwerer, die statische
Balance ändert sich dann ja nicht.
Der Meister drückt sich etwas umständlich aus, ganz falsch ist das alles
nicht. Er setzt wahrscheinlich so ein gewisses Grundwissen voraus. Étwas
mehr Detaillierung wäre gut gewesen.
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