Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Richtiges Gewicht beim Besaiten
ShockTreatment
30.07.2003, 16:27
Woran kann es liegen, wenn man beim Besaiten irgendwie merkt, dass das
Gewicht nicht richtig stimmen kann...also als ich fast mit den Quersaiten
fertig war, habe ich sie schon ein wenig verzogen, und das ging bei 28,5
kg ziemlich leicht...also woran kann es liegen, wenn man nciht das volle
gewicht erreicht...die haltezangen mache ich immer os nah wie möglich
an den rand, und der Arm war auch waagerecht...
is das bei polys, wenn man unten anfängt, immer die gleiche "menge" die
man zurückdrehen muss?
wie merkst Du, daß das Gewicht nicht stimmt ???
Hast Du ein Gerät zum nachmessen ???
Die meisten Polis lassen sich im Neuzustand relativ leicht verschieben,
da sie noch nicht gekerbt sind.
Der häufigeste Fehler dürfte wohl sein, daß die Zangen zu locker eingestellt
werden.
ShockTreatment
30.07.2003, 17:45
wenn ich während des besaitens einfach mal schon besaitete quersaite versuche
hin und herzuzupfen, und das sehr leicht geht...
man soll die quersaiten doch so einziehen, dass sie keine kerben ergeben
oder? also nicht in einer linie sondern gewölbt oder
Während des Spannens jedoch mußt Du die Saite wieder in eine möglichst
gerade Linie ziehen, sonst erreichst Du nicht das gewünschte Gewicht!
ShockTreatment
30.07.2003, 21:00
wie jetzt...also wenn ich gewebt habe, soll ich si ezu einer art V machen
und dann spannen...nur dann ist mir aufgefallen, dass ich mehr "pumpen"
muss, also den Schnellspanner länger festhalten bzw. den Arm öfters hochmachen
muss...ist das normal?
ShockTreatment
30.07.2003, 21:45
nochmal du sagtest ja, wenn man den bogen lässt und dann spannt, geht
spannung verloren...man muss dann glaube ich automatisch öfters pumpen,
geht dann weiterhin spannung verloren?
Den Zusammenhang mit öfters Pumpen sehe ich nicht... Solange die Saite
nicht gerade ist, geht Spannung verloren. Mach es einfach so:
- durchweben
- in einem Bogen ("V") die Saite durchziehen
- die Saite wieder geradeziehen (Bogen wegmachen)
- Spannen ("pumpen") und dabei die Saite nochmals geradeschieben
- abklemmen
Dann sollte eigentlich kein dramatischer Spannungsverlust auftreten.
ShockTreatment
30.07.2003, 21:54
während dem pumpen saite auch nochmal gerade schieben?
Ja, da die Quersaite von sich aus gerne einen Bogen macht - auf der einen
Seite sind bereits Quersaiten, in der anderen Richtung ist aber noch Platz.
ShockTreatment
30.07.2003, 23:25
schonmal großes DANKE!!!
nochmal ne frage
Wenn ich ne Saite spanne, und der arm steht waagerecht und ich die zange
löse, geht der Arm meistens so 1-2 millimeter runter, bowhl er ja eigentlich
stehen bleiben sollte...habe die zangen eigentlich ziemlich eng eingestellt,
aber woran kann das liegen?
Paddinho
31.07.2003, 07:40
Wie gesagt bei den Quersaiten ziehe ich die Saite in einem Bogen (V) ein.
Danach versuch ich sie möglichst gerade zu stellen und dann zu spannen.
Während das Spannvorgangs bewege ich die Saite dann auch wieder leicht,
so geht der Arm meist noch ein Stück runter und ich muss wieder nachspannen
(bis es dann hinhaut).
Bei den Längssaiten mache ich es genauso, da ich 2 saiten auf einmal einziehe.
Das Problem das der Arm runter geht habe ich eigentlich nicht. Auf jeden
Fall ist es mir mal nicht aufgefallen. Dürfte aber meiner Meinung nach
nicht schlimm sein, da du die Saite ja schon abgeklemmt hast.
ShockTreatment
31.07.2003, 08:18
ne pass auf...also ich spanne die saite, da hat sie richtiges gewicht...dann
löse ich die eine saite, um die jetz gespannte fest zu klemmen...wenn
ich löse geht der arm leicht runter, das heißt die saite ist nicht mehr
mit diesme gewicht gespannt
Paddinho
31.07.2003, 08:23
probier mal ein paar Mal an der Saite zu ziehen / sie zu bewegen. Dadurch
fällt der Arm meistens wieder etwas nach unten u. du musst wieder nachspannen.
Wenn ich dann die Zange löse um diese Saite festzuklemmen bewegt sich
der Arm kein Stück mehr.
ShockTreatment
31.07.2003, 08:26
und das passiert bei mir, er gejht 2 millimeternach unten...vielleicht
weiß jens ja noch was
Mach' Dir wegen den 2 mm keinen Kopf... oft reicht es, wenn Du den Schläger
(also mit "Tisch") etwas seitlich drehst, dann hat die gespannte Saite
einen anderen Winkel und der Hebel bewegt sich nach unten. Wird wohl etwas
mit der Reibung zu tun haben. Ist aber nicht sonderlich dramatisch. Vor
dem Neu-Abklemmen sollte der Arm halt möglichst waagerecht sein.
ShockTreatment
31.07.2003, 10:14
hmmm irgendwie scheine ich das zu schlecht zu formuliern....er steht waagerecht,
wenn ih die zange löse und die dann fest machen will, geht er leicht runter...!...
Hawkeye2
31.07.2003, 10:27
Hi ShockTreatment,
das Bespanngewicht erreicht man beim Hebelarm im Bereich der Waagerechten
+/- 5 %.
Wenn der Arm also etwas unterhalb der Waagerechten auskommt, ist dies
kein Problem.
Nach dem Festklemmen verliert jede gezogene Bahn etwas an Spannung, daher
geht der Arm nach dem Lösen der einen Zange noch etwas weiter herunter.
Lösungen : vor dem Lösen der Zange den Arm etwas über der Waagrechten
haben (aber wirklich nur etwas !). Dann "fällt" er genau in die Waagerechte
(mit ein wenig Routine).
Oder aber (bei den Quersaiten natürlich nur !) die eine Zange gar nicht
lösen, bevor Du nicht die neu gespannte Bahn mit der anderen Zange festgeklemmt
hast.
Gruß
MagicMat
31.07.2003, 10:30
Original geschrieben von Jens
Während des Spannens jedoch mußt Du die Saite wieder in eine möglichst
gerade Linie ziehen, sonst erreichst Du nicht das gewünschte Gewicht!
Also normaler Weise wird die Saite doch beim "pumpen" gerade gezogen!
Ich webe die Saite ein, ziehe mit der hand nach und die letzten 1-2 cm
Abweichung werden beim "pumpen" nachgezogen. Dadurch entsteht keinesfalls
ein Spannungsverlust.
Hawkeye2
31.07.2003, 10:52
Hi Magic,
wenn man die Quersaite nicht gerade zieht, kann es m.E. doch zu
einem geringeren Bespanngewicht kommen.
Aus manchen Quellen heisst es, daß so bis zu 6 % verloren gehen.
Und bei manchen Saiten reicht das Pumpen nicht aus, da die Reibung der
Quersaiten an den Längssaiten das "automatische" Geradeziehen behindert.
Vielleicht gibt es da auch Unterschiede bei den Saiten, naturgemäß zieht
sich meine strukturierte Spiky von selbst nicht annähernd gerade.
Gruß
MagicMat
31.07.2003, 11:00
@Hawkeye2
Ok dann sollte ich die nicht ausgesprochene Annahme hinzufügen, dass die
Saite gerade gezogen wird. So ist es zumindest bei mir immer der Fall.
Bei einer extrem strukturierten Saite, wie deiner Spicky, ist es sicherlich
richtig dass sich diese Saite vor allem bei geringeren Gewicht nicht vollständig
gerade zieht.
Die Saite geht immer den Weg des kleinsten Widerstandes. In dem Fall dorthin,
wo noch keine Quersaiten sind, da die Quersaiten, die bereits eingewebt
sind, die Längssaiten aus der Ebene drücken. Insofern dürfte die Saite
auch bei glatten Oberflächen beim Spannen nicht schnurgerade verlaufen.
MagicMat
31.07.2003, 13:00
Ok, da gebe ich dir recht. Aber du hattest ja vorher selber festgestellt,
dass 2 mm Abweichung nciht wieter schlimm sind.:)
2 mm sind dann nicht schlimm, wenn die Saite gerade läuft.
Der Spannungsverlust bei der im Bogen gespannten Saite tritt dann aber
später auf, wenn man die Quersaite geraderichtet. Deshalb immer beim Spannen
schon geraderichten.
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